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Aktivitäten II


Seit Jahren war ich in Fachkreisen als Veranstalter mehrerer Comic-Börsen im süddeutschen Raum bekannt und immer wieder wurde mir die Frage gestellt, ob ich nicht auch in "???" eine Börse veranstalten könnte. Insbesondere hörte ich des Öfteren den Wunsch "in der Nähe der Schweiz" zu veranstalten. Dies lag natürlich im Interesse der fragenden Händler, die ihr Einflußgebiet auf die Schweiz erweitern wollten.


Irgendwann begann ich mich mit dem Vorhaben zu befassen und dem "wie und wo". Da stand z.B. Lörrach zur Auswahl, aber für unser Ansinnen war die Stadt zu klein und nichts sagend (Comic-Börse in Lörrach?- klingt nicht), um Sammler anzulocken. Da erschien mir Freiburg schon geeigneter, allerdings fand sich da kein geeigneter Veranstaltungssaal. Die kleinste Halle der Stadthallen GmbH war zu teuer, der Paulussaal preislich in Ordnung, aber ohne geeignete Lade- und Parkmöglichkeiten.


Auf meiner Suche kam ich auch nach Singen, ganz nahe an Schaffhausen/Schweiz gelegen. Und siehe da, ich fand in der Scheffelhalle das geeignete Quartier für unsere Zwecke. Ich mietete die Halle zu meinem Wunschtermin an und bereitete über Monate hinweg alles für die erste Veranstaltung vor.

Comic- und Figuren- Börse, Singen


Singen01
Alles war organisiert und vorbereitet, als wir die 1. Comic-und Figuren-Börse in Singen eröffneten. 20 Händler hatten sich entschlossen, beim ersten Mal ihr Glück zu versuchen und belegten immerhin 56 Tische. Zwei Händler hatten kurzfristig abgesagt, 2 weitere waren einfach nicht erschienen.

Die Besucherzahlen hielten sich gering und Schweizer konnte ich keine ausmachen, obwohl wir auch in der Schweiz Werbung gemacht hatten. Nun gut, ich wußte aus der Vergangenheit, es dauert Zeit, bis sich- trotz aller Werbung- Veranstaltungen herumsprechen.



Zur 2. Veranstaltung im Herbst blieben die Aussteller- und Tisch- Zahlen fast gleich (17:52). Die Besucherzahl wuchs nur unmerklich an, aber Schweizer waren wieder keine dabei.

Singen03
Das Plakat-Design blieb von der ersten bis zur letzten Veranstaltung fast unverändert.

Und obwohl das Layout immer wieder kleine Korrekturen erfuhr, fallen diese kaum ins Auge.





Zur 3. Wiederholung hatten sich 18 Teilnehmer entschlossen mitzumachen, die Tischanzahl sank auf 47. Die Besucherzahl hatte sich leicht gesteigert, aber die meisten waren keine Sammler und somit keine kaufenden Kunden. Die Besucher aus der Schweiz konnte man an einer Hand abzählen. Diana Sasse war als Comic-Zeichnerin eingeladen und signierte.



Die 4. Börse brachte einen Rückgang auf 14 Aussteller bei 43 Tischen, eine Absage.

Zur 5. Veranstaltung stellten 17 Aussteller auf 43 Tischen aus. Diese Auslastung konnten wir nicht mehr wiederholen, alle weiteren Börsen in Singen brachten niedrigere Zahlen. Den Rekord hielt in Singen die 1. Veranstaltung.

Übrigens, von all denen, die mich ermuntert hatten, etwas an der Schweizer Grenze zu veranstalten, nahmen nur wenige an einer der Singener Börsen teil.


Comic-Börse, Stuttgart


Stuttgart01a An den meisten meiner Veranstaltungen nahm ein Comic-Sammler aus Stuttgart teil. Eines Tages fragte er mich, ob ich interessiert sei, mit ihm in Kooperation eine Comic-Börse in Stuttgart aufzuziehen. In Anbetracht dessen, daß er so etwas noch nie gemacht hatte, teilte ich die Aufgabenbereiche auf, die Ausführung hinkte.

Daß er die Sache groß aufziehen wollte, kam mir entgegen und folglich kam als Veranstaltungsraum auch nur die Schleyer-Halle in Frage, denn auch hier fand sich keine geeignete große Räumlichkeit, die alle Wünsche erfüllte.

Die Planung, die hauptsächlich auf meinen Schultern lag, funktionierte einwandfrei. Die Vorbereitungen und die Werbung, die ich auch zu großen Teilen trug, ging wie geplant voran. Die Unterzeichnung des Mietvertrages und die Bezahlung, für die man in Vorkasse treten mußte, geriet zum ersten Problempunkt.

Die Miete für die Schleyerhalle war hoch und da wir die Unkosten teilten, dauerte es, bis der Kollege seinen Teil leisten konnte. Beinahe wäre das gesamte Vorhaben deswegen geplatzt.

Schließlich waren noch eine Reihe weiterer Kosten für Sicherheitspersonal, Sanitäter und weitere Dinge zu entrichten, die ebenfalls beinahe zum Fiasko ausarteten.

Stuttgart02a

Schließlich jedoch war es soweit.

Wir hatten 23 Aussteller mobilisieren können, an der Börse teilzunehmen, die auf insgesamt 45 Tischen ausstellten.

Auch dieses Mal erschien ein Auststeller nicht, seine bestellten Tische blieben leer.
Die Besucherzahlen übertrafen unsere Erwartungen bei Weitem.

Ich mußte zugeben, daß die Veranstaltung sehr erfolgreich war, obwohl sie unsere Unkosten nicht gänzlich deckte. Es war aber klar, daß die Börse ab dem dritten oder vierten Mal Gewinn bringen würde.

Der Termin für die zweite Börse stand bereits fest.



Die Abrechnung der eben erfolgten Börse wurde zum nachträglichen Ärgernis. Bis wir dies, sowie die schriftlichen Formalitäten untereinander erledigen konnten, sollten zwei Monate vergehen.

Bevor ich mich bei den folgenden Veranstaltungen wieder mit Ärger umgab, sagte ich die Folge-Börse und somit die Unternehmung Stuttgart komplett ab.

Ich wollte mich zukünftig lieber mit meinen eigenen Unternehmungen befassen, da lief alles wie von selbst und sogar noch ohne Ärger ab.


Comic- und Figuren- Börse, Nürnberg


Nuernberg01
Mehrere Jahre lang fuhr ich regelmäßig nach Nürnberg, um an der Comic-Börse teilzunehmen, die ein Kollege dort veranstaltete. Als der bisherige Saal nicht mehr für Veranstaltungen zur Verfügung stand, zog die Börse in den Rot-Kreuz-Saal um, wo sie nur noch schlecht lief, bevor sie 1998 endgültig eingestellt wurde.



Um die Comic-und Figuren-Börse Nürnberg wieder aufzunehmen, mietete ich den Rot-Kreuz-Saal an, in dem die frühere Comicbörse geendet hatte.

An der 1. Veranstaltung nahmen 12 Aussteller teil, die auf 32 Tischen ausstellten. Wir hatten zwei Absagen zu verzeichnen, ein Aussteller blieb ohne Absage fern.

Die Besucherzahl war an diesem Tag enttäuschend gering. Meiner Meinung nach war der Saal zu weit vom Zentrum entfernt. Daher machte ich mich in Nürnberg auf die Suche nach einem zentraler gelegenen Veranstaltungssaal.
Nuernberg02



Auch in dieser Stadt war es nicht leicht, eine geeignete Lokalität zu finden, die unseren Anforderungen entsprach.





Schließlich entschloß ich mich für die Räumlichkeit des Jugend-Freizeitheims Gostenhof, die zwar nicht optimal war, aber zentraler lag.

Zur 2. Börse waren nur noch 8 Händler anwesend, die 22 Tische belegten. Die Besucherzahl hatte sich durch den Umzug auch nicht erhöht.


Nuernberg04









Da den Ausstellern der Rot-Kreuz-Saal einstimmig besser gefiel, waren wir zum folgenden Termin wieder dort vertreten.

Der 3. Anlauf brachte 11 Teilnehmer mit 30 Tischen, wovon einer frühzeitig das Weite suchte, ohne seine Tischgebühr zu bezahlen.
Nuernberg08




Zur 4. Wiederholung waren nur noch 5 Händler anwesend. Die aufgebauten 16 Tische wirkten verloren in dem großen Saal.






Zur 5. Börse erhöhte sich die Teilnehmerzahl auf 7, mit 15 Tischen.

Die 6. Börse brachte einen Zuwachs auf 9 Aussteller, die auf 22 Tischen ausstellten.

Die 7. Veranstaltung brachte es auf 9 Händler mit 23 Tischen.

StatNuern









Die Besucherzahlen blieben bei allen 7 bisherigen Börsen zu gering.

Den geplanten 8. Comic und Büchermarkt sagte ich rechtzeitig ab und stornierte die weiteren Mietverträge. Ich hatte vier Börsen lang finanziell gehörig draufgezahlt und konnte mir einen Aufschwung nicht vorstellen. Nicht in der Stadt Nürnberg.


Ich mußte mir schließlich auch eingestehen, daß sich die Zeiten geändert hatten. Das übermächtige Internet hatte auch unsere Branche/Leidenschaft erreicht.

Fortsetzung Münchner Comix


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Wir hatten mehrere Jahre eine äußerst erfolgreiche Comic-Börse in München durchgeführt, bis im November 99 unser Veranstaltungssaal- der Paulanerkeller am Nockherberg- durch einen Brandanschag bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Um wenigstens den Veranstaltungstermin zu halten, mietete ich kurzfristig den Festsaal der Heide-Volm in Planegg an, wo wir unsere allererste Börste schon abgehalten hatten.

Planung, Organisation, Werbung, alles lief gewohnt reibungslos ab. Lediglich die vielen Besucher des Paulanerkellers, von denen ich keine Adressen besaß, konnte ich über den neuen Veranstaltungsort nicht benachrichtigen.



Mit gutem Vertrauen meldeten sich 36 Aussteller zur 14. Comix an, also zehn weniger als zur letzten Börse im Paulanerkeller, von denen einer kurz vorher wieder absagte. Die Ausstellung umfaßte stolze 98 Tische, 34 weniger als letztes mal.

Comix15a

Die Besucherzahl brach um mehr als zwei Drittel ein. An den Reaktionen der Aussteller war abzulesen, daß wir hier nicht bleiben konnten. Wir mußten wieder in die Stadt umziehen.





Für den nächsten Termin wählte ich das Münchner Kolpinghaus in der Hanebergstr., wo wir soeben unsere 2. Figuren-Börse ausgerichtet hatten. Wir taten gut daran.

Zur 15. Münchner Börse waren nur 25 Aussteller anwesend (11 weniger), 70 Tische waren aufgebaut (28 weniger), kein Wunder nach der schwachen letzten Börse. An Besuchern konnten wir aber einen Zuwachs von 50% verzeichnen.



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Es war erschreckend, wieviel Verlust wir innerhalb eines Jahres nach dem Brand des Paulanerkellers hinnehmen mußten. Obwohl im Verhältnis zur Größe des Kolpingsaales die Zahlen der Besucher und Händler ausreichend waren, die Börse hatte ihr Image verloren.




Zur 16. Comix ging die Händlerzahl nochmals zurück auf 20 Teilnehmer (55 Tische). Die Zahl der Besucher nahm um 7% ab und pendelte sich auch zukünftig auf ähnliche Werte ein.



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Die Handzettel veranschaulichen das Pensum unserer Börsenveranstaltungen zu dieser Zeit.


Auf der linken Abbildung ist noch die Stuttgarter Börse aufgeführt, die ich kurz darauf absagte. Dasselbe gilt für die 5. Figuren- Börse auf der rechten Abbildung.







Mit der Comix, die nun für längere Zeit im Saal des Kolpinghauses veranstaltet wurde, erlebten wir noch einmal eine Riesen-Überraschung.

Wir erreichten zur 17. Börse eine Teilnehmerzahl von 32 Ausstellern, die benötigten 95 Tische konnten wir in dem Saal kaum unterbringen. Damit hatten wir nach dem Verlauf der drei letzten Börsen beim besten Willen nicht mehr gerechnet.

Dies sollte allerdings auch der Rekord aller unserer Veranstaltungen im Münchner Kolpinghaus bleiben.




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Für kurze Zeit hatten wir neun Comic-Börsen auf dem Programm, mit der Beendigung des Stuttgarter Unternehmens, sowie der Münchner Figuren-Börse, verkürzte sich der Umfang auf sieben Veranstaltungen.





Während die anderen Börsen- wie auf der vorherigen Seite beschrieben- abliefen, ging die Münchner Comix in die 18. Runde.

Nach dem letztmaligen "Full House" war dieses Mal ein starker Rückgang zu erwarten, der auch eintrat.

Wir hatten 19 Aussteller in der Halle, die auf 52 Tischen ihre Ware ausstellten.

Diese Zahlen pegelten sich für einige Zeit als Durchschnittswerte ein.



StatCom2

Die weiteren Börsen


Comix19
Unsere Herbstsaison begann mit der 13. Ulmer Comic und Figuren Börse:

Mit 25 Ausstellern (-8) und 66 Tischen (-15) waren wir noch sehr gut gebucht.
Es folgte die 4. Nürnberger Comic und Figuren-Börse, die bereits oben beschrieben wurde, mit 5 Ausstellern (-6) auf 17 Tischen (-13).

An der 19. Comix in München nahmen nur 14 Händler (-5) teil, ihre Ware wurde auf 38 (-14) Tischen angeboten. Wie schon früher bemerkt, war die Herbstbörse immer etwas schwächer.

Zur 6. Comic und Figuren Börse in Singen reisten 14 Aussteller (-3) an, sie stellten auf 40 Tischen (-3) aus, kein schlechter Durchschnitt.

Die 13. Comic und Figuren Börse in Salzburg führten wir mit 7 Teilnehmern (-4) durch, ihre Ware wurde auf 18 Tischen (-7) präsentiert.

Die 16. Linzer Comic und Figuren Börse wurde bereits beschrieben. 17 Teilnehmer (-4), 53 Tische (-11)

Mit dem 16. Comic und Figuren Tauschtag in München endete die Saison. Er rief 14 Aussteller (+3) auf den Plan, 32 Tische (+4) waren aufgebaut.


Der Tauschtag in München und die Linzer Börse waren in diesem Zeitraum die einzigen Veranstaltungen, die ein Plus verzeichnen konnten, alle anderen Börsen waren rückläufig gewesen.




Linz16


Nach dem letztmaligen allgemeinen Rückgang konnten wir in der nächsten Runde wieder einen leichten Aufwärtstrend verbuchen.



Zur 14. Ulmer Börse kamen 27 Aussteller (+2), die 71 Tische (+5) belegten.

Auch die 14. Salzburger Börse brachte mit 11 Händlern ein Plus (+4), die Zahl der Tische wuchs auf 24 (+6).

Die 20. Münchner Comix brachte mit 24 Teilnehmern (+10) einen gewaltigen Aufschwung, es wurden 60 Tische (+22) verwendet.

Nürnbergs 5. Börse wurde bereits behandelt. 7 Aussteller (+2), 15 Tische (-2).

Es folgte die 17. Linzer Börse, zu der 19 (+2) Händler anreisten, die Tischanzahl belief sich auf 58 (+5).
Zur 7. Börse in Singen kamen 16 Teilnehmer (+2). Mit 40 Tischen (0) blieb die letztmalige  Belegung unverändert.

Die letzte Veranstaltung im Halbjahr bildete der 17. Münchner Tauschtag. Er lockte 11 Aussteller an (-3), die Auslastung mit Tischen blieb gleich (32).





Werbung20 Das Halbjahr begann in Salzburg mit der 15. Börse, 10 Aussteller (-1), 21 Tische (-4),

setzte sich mit der 15. Ulmer Börse fort, 26 Händler (-1), stolze 77 Tische (+6),

es folgte die 21. Münchner Comix, die diesmal 19 Teilnehmer (-5) auf den Plan riefen, die 65 Tische (+5) belegten

und setzte sich mit der 18. Linzer Börse fort, zu der wir 20 (+1) Aussteller erwarteten, sie nutzten 56 Tische (-2).

Die Saison setzte sich mit der 6. Nürnberger Börse fort, 9 Händler (+2), 22 Tische (+7),

worauf die 18. Börse in der Max-Emanuel-Brauerei folgte, 13 Teilnehmer (+2), 36 Tische (+4)

und endete mit der 8. Singener Börse. Hier nahmen 11 Aussteller teil (-5), mit 27 Tischen (-13).


An den Zahlen hatte sich seit dem letzten Halbjahr nicht viel verändert, trotzdem hatte der Erfolg gegenüber den Vorjahren nachgelassen. Die Einnahmen deckten kaum mehr die Ausgaben und das größte Sorgenkind hieß Nürnberg.


Max19a
Wie jedes Jahr begannen wir in Ulm, diesmal mit der 16. Börse. Sie brachte unverändert 26 Teilnehmer in die Halle, die mit 65 Tischen (-12) gut ausgelastet war.


Die nächste Börse war die Salzburger, die in die 16. Wiederholung ging. Auch hier fanden sich unverändert 10 Händler ein, es waren 25 Tische (+4) aufgebaut.


Mit der 22. Münchner Comix folgte die nächste Veranstaltung des Jahres, die sich mit nur noch 14 (-5) Ausstellern, deren Ware auf 45 Tischen (-20) auslag, präsentierte.


Zur siebten Börse in Nürnberg erschien die gleiche Händleranzahl wie beim letzten Mal, nämlich 9, die Tischanzahl nahm mit 23 um einen Tisch zu.


Für die 19. Auflage der Linzer Börse konnten wir 18 (-2) Teilnehmer gewinnen, sie stellten auf 67 (+11) Tischen aus.


Singen ging in die 9. Runde und lockte diesmal nur 9 Aussteller (-2) an, im Saal waren 24 Tische (-3) aufgebaut.


Den Abschluß bildete der 19. Münchner Tauschtag, er brachte einen Rückgang auf 12 Händler (-1) und 32 Tische (-4).



Salzburg17
Salzburg ging in die 17. Wiederholung. Die Teilnehmerzahl blieb mit 10 gleich wie beim letzten Mal und auch die Tische blieben mit 25 bei gleicher Anzahl.


Die 17. Ulmer Börse brachte lediglich 19 (-7) Händler, mit 58 (-7) Tischen. Damit war die Teilnehmerzahl zum zweiten Mal unter die zwanzig gesunken und blieb auch zukünftig darunter.


Mit der 23. Münchner Comix konnten wir 18 Aussteller (+4) gewinnen, in der Halle waren 51 Tische (+6) aufgebaut.


Im Vorfeld zur 8. Nürnberger Börse gingen einige Absagen ein, sodaß ein neuerlicher Rückgang und Verlust vorhersehbar war. Wir stornierten die Veranstaltung und sagten alle zukünftigen Nürnberger Aktivitäten unsererseits ab.


Zur 20. Linzer Veranstaltung meldeten sich 16 (-2) Teilnehmer an. Sie nutzten 56 Tische (-11).


Singen feierte mit der 10. Börse ein kleines Jubiläum. Sowohl die Händler blieben mit 9, als auch die Tische mit 24 bei den gleichen Zahlen vom letzten Event.


Die Abschluß-Börse war der 20. Münchner Tauschtag in der Max-Emanuel, der mit 8 Ausstellern (-4) und 21 Tischen (-11) wieder einen großen Rückgang aufwies.



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Ulm ging in die 18. Wiederholung. Hierzu waren 18 Händler (-1) anwesend die auf 49 Tischen (-9) ausstellten.


Kurz darauf stand die 18. Börse in Salzburg auf dem Terminplan. Sie lockte zum vierten Mal unverändert 10 Aussteller an, die Tischanzahl belief sich diesmal auf 23 (-2). Es sollte die letzte Börse mit einer zweistelligen Ausstellerzahl in Salzburg sein.


Die Münchner Comix fand diesmal zum 24. Mal statt. Mit den 15 (-3) Teilnehmern, die 38 (-13) Tische beanspruchten, waren die Unkosten kaum mehr zu decken.


Die Linzer Börse ging in die 21. Runde. Mit 16 Händlern blieb der letztmalige Standard gleich, 57 (+1) Tische waren aufgebaut.


Singen brachte mit der 11. Comic- u. Figuren-Börse noch einmal 10 (+1) Teilnehmer in die Scheffelhalle. Mit 34 Tischen konnten wir eine Zunahme von 10 Tischen verzeichnen.


Kurz vor Sommerbeginn gab es noch den 21. Tauschtag in München. Hierzu erschienen 4 (-4) Aussteller. Mit 10 Tischen (-11) hatten wir auch hier einen starken Rückgang zu verzeichnen.


Mit abnehmender Ausstellerzahl gingen natürlich auch die Besucherzahlen zurück. Ein Trend, den wir nicht mehr lange so hinnehmen konnten.


Werbung24 Die 19. Salzburger Börse brachte 8 (-2) Aussteller in den Saal, 21 (-2) Tische stellten die Ware aus.

Zur 19. Börse in Ulm stellten 19 (+1) Teilnehmer aus, die Tischanzahl betrug 54 (+5).

Zur 25. Münchner Börse reisten wieder 15 Händler an, sie belegten 43 (+5) Tische. Wir hatten versucht, durch Hinzunahme von Buchhändlern, die Anzahl der Teilnehmer zu steigern, hatten damit aber wenig Erfolg.

Zur Folgebörse erhielten wir eine Mieterhöhung, die nicht mehr zahlbar war, daher war dies unsere letzte Börse im Kolpinghaus.


Die 12. Veranstaltung in Singen war mit 7 Händlern (-3) auch rückläufig, im Saal standen 20 (-14) Tische.

Linz erfuhr die 22. Börse, die 19 (+3) Aussteller anzog und 59 Tische (+2) präsentierte.

Der 22. Tauschtag in München beendete diese Runde. Hier waren 7 (+3) Händler mit 21 (+10) Tischen vertreten.


Max22a Mit dem nächsten Halbjahr sollten sich einige Veränderungen ergeben.

Es begann mit der 20. Ulmer Börse. Hierzu erschienen 17 (-2) Aussteller, sie benötigten eine Tischanzahl von 50 (-4).


Darauf folgte die 20. Börse in Salzburg, die mit 4 (-4) Teilnehmern und 12 (-9) Tischen einen neuen Tiefstand-Rekord aufstellte.


Mit der 23. Linzer Börse folgte der nächste Event. Sie rief 21 (+2) Händler auf den Plan, mit 69 Tischen hatten wir ein Plus von 10 Tischen.


Es war uns bisher nicht gelungen, eine geeignete Räumlichkeit für die Münchner Comix zu finden, daher fiel diese diesmal aus.


Unsere nächste Börse war in Singen geplant, es war die 13. Wiederholung. Es erschienen hierzu 8 (+1) Aussteller, wie letztes Mal waren 20 Tische aufgebaut.

Da der Vermieter zur nächsten Veranstaltung die Auflagen verschärfte, sollte die 13. Singener Börse unsere letzte in dieser Stadt sein.

Auch der 23. Münchner Tauschtag in der Max-Emanuel-Brauerei wurde unser letzter in diesem Quartier. Es nahmen unverändert 7 Aussteller teil, mit 20 (-1) Tischen. Da zum nächsten Termin weitere Absagen im Raum standen, beendete ich dieses Unternehmen.



StatSing

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Der Ausklang der Ulmer Börse


Ulm23 Die für das Ulmer Kornhaus zuständige Person ging zu dieser Zeit in den verdienten Ruhestand. Sein Nachfolger begann eine Umstrukturierung der Geschäftsführung. In die Änderungen fiel auch eine neue Einstufung unserer Mietkosten.

Wir konnten den Vermieter davon überzeugen, daß wir eine höhere Miete nicht mehr leisten konnten. Er genehmigte uns den bisherigen Mietpreis.



An der 21. Ulmer Börse machten 19 (+2) Händler mit, die 51 (+1) Tische belegten.

Zur 22. Börse kamen 16 (-3) Aussteller, für sie waren 46 (-5) Tische aufgebaut.

Die 23. Börse brachte nur noch 11 (-5) Teilnehmer in den Saal. Mit 37 (-9) Tischen hatten wir einen neuen Tiefst-Rekord erreicht.

Mit der 24. Veranstaltung stieg die Händlerzahl um 3 auf 14, die Tische steigerten sich um einen auf 38.

Dafür sanken die Zahlen bei der 25. Börse auf wiederum 11 (-3) Aussteller und 31 (-7) Tische.

Ulm28







Mit der 26. Börse brachten wir es auf 13 (+2) Teilnehmer, die insgesamt 35 (+4) Tische für ihre Ware nutzten.

Zur 27. Börse hatten wir 12 (-1) Händler im Saal, es waren 36 (+1) Tische aufgebaut.



Die letzten fünf Veranstaltungen waren allesamt Verlustgeschäfte, deren Minus ich aus eigener Tasche bezahlte.

Zudem fiel mir auf, daß seit der letzten Mieteinigung die Nebenkosten mit jeder Veranstaltung ungewohnt gestiegen waren.

Als mir schließlich zwei treue langjährige Aussteller für die nächste Veranstaltung absagten, mußte ich diese 28. Börse kurzfristig stornieren.

Auf ein Rundschreiben bezüglich einer Fortsetzung der Börse kamen zu wenige Reaktionen zurück, sodaß ich auch den Folgetermin streichen mußte und die Ulmer Börse nach 27 Wiederholungen einstellte. Der Termin auf dem Flyer zur 28. Ulmer Börser fand nicht mehr statt.



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Das Ende der Börse in Salzburg


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Die Börse in Salzburg war nie eine rentable Veranstaltung, dafür ist die Stadt zu sehr auf die übermächtigen Festspiele ausgerichtet. Vielmehr war es ein Sammlertreff für eine begrenzte Anzahl von Sammlern, die den Event gerne annahmen, sowie für Personen und Familien, die die Chance nutzten, bei freiem Eintritt einen Ausflug in eine andere Kunstform zu unternehmen, um auch etwas Abwechslung von dem andauernden Turisten- Rummel zu finden.



Zur 21. Comic und Figuren Börse in Salzburg erschienen wie beim letzten Mal 4 Teilnehmer, die ihre Ware auf 15 Tischen ausstellten. Das waren immerhin 3 Tische mehr als vor einem halben Jahr.

Die 22. Veranstaltung nutzten 6 (+2) Aussteller, die mit 17 (+2) Tischen die Besucher bedienten.

An der 23. Wiederholung nahmen wieder nur 4 (-2) Händler teil. Sie nutzten 13 (-4) Tische.

Mit dem 24. Event war die Teilnehmerzahl auf 5 (+1) gestiegen, die Tische auf 15 (+2).

Als zur 25. Börse nur noch 2 (-3) Händler mit 9 (-6) Tischen teilnahmen, war für mich der Schlußpunkt erreicht.

Salzburg25





Bei dem Standort Salzburg hatte ich schon früh überlegt, die Sache abzubrechen. Einige Händler hatten mich immer wieder bestärkt, weiter zu machen. Für mich war immer die Händleranzahl für eine Weiterführung maßgebend.

2 Aussteller waren zu wenig, um den Event Börse zu nennen.



Im Laufe der nächsten Monate bombardierten mich speziell 3 Händler immer wieder, das Unternehmen Salzburg wieder aufzunehmen. Folgedessen fand ein Jahr später ein Neustart statt, der folgende Ergebnisse brachte:

Zur 26. Börse reisten 5 (+3) Aussteller an, sie nutzten 14 Tische für ihre Präsentation.

An der 27. Börse nahmen 3 (-2) Händler teil, es standen 11 Tische im Saal.

2 der Teilnehmer überredeten mich den nächsten Event aus deren Termingründen auf Samstag zu verschieben. Das hätte ich besser nicht tun sollen.

Die 28. Veranstaltung wurde von 4 (+1) Händlern genutzt, sie benötigten 13 (+2) Tische. Die Besucherzahlen waren erschreckend gering, für mich das Zeichen, Salzburg nun endgültig zu beenden.


Resümé:
Im Laufe der 28 Börsentermine waren einige Pannen passiert, zu denen ich nichts konnte, die aber jedesmal einen Besucheranteil kosteten.

Die öffentlich bekanntgegebene Beendigung während der 25. Veranstaltung kostete uns den Rest der bisherigen Besucher. Danach hätte man es nicht mit einem erneuten Termin versuchen sollen. Mit der Terminänderung zur letzten Börse verloren wir wiederum die wenigen Besucher, die von der Veranstaltung wußten.

Wie schon gesagt, der Standort Salzburg war keine rentable Veranstaltung, man hätte ihn schon früher beenden können.


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Die Linzer Börse


Linz24 Die Linzer Börse war von Anfang an eine Veranstaltung in Kooperation, die ich auf Grund der Entfernung alleine so nicht hätte durchführen können. Sie war auch die stabilste Unternehmung, ohne derartige Schwankungen, wie sie bei all den anderen Börsen beschrieben wurden.



Die Linzer Börse hatte sich in kleinen Schritten positiv entwickelt.

Zur 24. Wiederholung erwarteten wir 25 (+4) Händler, die beachtliche 76 Tische (+7) verwendeten. Mit diesen Zahlen hatten wir einen neuen Höchstrekord erreicht.

Linz26


















An der 25. Börse nahmen 20 (-5) Aussteller teil, sie nutzten eine stolze Zahl von insgesamt 73 (-3) Tischen.

Mit der 26. Linzer Veranstaltung waren wir wieder bei der Anzahl von 25 Ausstellern (+5) angelangt, mit 79 (+6) Tischen hatten wir einen neuen Tischrekord.

An dieser Stelle endete auch die Comic- und Figuren Börse im Linzer Volkshaus Harbach. Wir zogen um in das größere Volkshaus Bindermichl.



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Die Münchner Comix


Comix27
Die Münchner Comix hatte sich eine Zeit lang unheimlich rasant erweitern können, bis nach der 13. Veranstaltung der Veranstaltungssaal einem Brandanschlag zum Opfer fiel.

Der hastig organisierte Umzug in den Münchner Vorort Planegg für die Dauer einer Börse, sowie der erneute Umzug zurück nach München, in den Kolpingsaal kostete die Börse einen Verlust von vielen Ausstellern und Besuchern.

Das neue Quartier hatte nun einmal nicht den Bekanntheitsgrad unserer früheren Veranstaltungshalle.

Als die Miete im Kolpingsaal zur 26. Börse angehoben wurde, sahen wir uns gezwungen, nach einem neuen Quartier Ausschau zu halten. Wir wurden nicht fündig und mußten den vorgesehenen nächsten Termin ausfallen lassen.



Mit der Eröffnung des garade fertiggestellten neuen Kulturhauses in Milbertshofen, einem Stadtteil in Münchens Norden, fanden wir auch eine für unsere Zwecke geeignete Räumlichkeit.



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Genau ein Jahr nach der letzten Börse fand nun endlich die 26. Münchner Comix wieder statt. Es sollte sich herausstellen, daß uns der Umzug abermals etliche Aussteller und Besucher kostete.



Zur 26. Börse hatten sich 9 (-6) Aussteller angemeldet, sie nutzten 27 (-16) Tische. Als Stargast hatten wir Comiczeichnerin und Autorin Diana Sasse eingeladen. Die Besucherzahlen waren enttäuschend.

Die 27. Comix brachte 7 (-2) Händler in den Saal, die Zahl der Tische betrug nur noch 21 (-6). Auch mit Comiczeichner Harm Bengen, der diesmal signierte, konnten wir die Besucherzahlen nicht beeinflussen.

Mit dem 28. Event hatten wir einen Aufschwung auf 12 Teilnehmer (+5) zu verzeichnen, die Tischanzahl stieg auf 30 (+9).

Dafür präsentierte sich die 29. Ausführung wieder mit nur 6 (-6) Händlern, die Zahl der Ausstellertische nahm auf 20 (-10) ab.

An der 30. Börse waren 8 (+2) Teilnehmer vertreten, sie stellten auf 26 (+6) Tischen aus.


Daß die Börsen im Kulturhaus nicht mehr rentabel waren, versteht sich von selbst. Viel schlimmer war die Tatsache, daß es scheinbar nicht mehr möglich war, an die früheren Erfolge anzuknüpfen. Und das in der großen Kultur-Stadt München.

Etwa zu dieser Zeit interessierten sich zwei Kollegen für die Münchner Comic-Börse, um diese attraktiver und erfolgreicher zu gestalten. Die folgenden Gespräche führten zu einer Zusammenarbeit, in der ich den größten Teil meiner organisatorischen Aufwände abgeben konnte.

Die 31. Comic-Börse erfuhr daraufhin einen leichten Aufschwung, der aber über die nächsten Veranstaltungen kontinuierlich wieder abnahm.  Nachdem zur 34. Börse nur noch 5 Aussteller anwesend waren, gaben die beiden Veranstalter-Kollegen ihr Vorhaben auf.

Damit fand die Münchner Comic-Börse (einst Comix) ihr Ende, sollte nicht ein Zufall sie wieder zum Leben erwecken. Und somit endet sowohl der Bericht, als auch meine Börsen-Aktivitäten an dieser Stelle fast - wäre da nicht noch die Linzer-Börse.


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Skala der beschriebenen Aktivitäten


Skala-2

Die Linzer Börse


Seit wir der Nachfrage nach Standplätzen im Volkshaus Harbach nicht mehr nachkommen konnten, wurde es notwendig, in ein größeres Lokal zu wechseln. 2008 zog die Linzer Comic- und Figurenbörse in das Volkshaus Bindermichl um, in dem schon unsere ersten Comic-Veranstaltungen stattgefunden hatten.

Nachdem wir bis 2010 alle anderen Börsen-Veranstaltungen eingestellt hatten, blieb die Linzer Comic- und Figuren-Börse die Einzige, die wir noch fort führten. Eine Verlaufsskala der Linzer-Börsen beendet diese Seite. Hierzu wird es keine Auflistung wie bisher mehr geben. Die weiteren Linzer Veranstaltungen werden bei Gelegenheit nachgetragen.


StatLinz3


Erklärung zur Skala:
Die ersten drei Linzer Comic- und Figuren- Börsen fanden in den Jahren 1986-89 statt. Da wir zu diesen Veranstaltungen noch keine Aufzeichnungen führten, sind sie in der Skala nicht aufgeführt.

Die Durchführung unserer Börse endete im Volkshaus Bindermichl mit der 45sten Veranstaltung, da das Haus in der Folge umgebaut wird. Ab der 46. Linzer Comic- und Figuren- Börse gastieren wir im Volkshaus Dornach-Auhof.


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