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Kurtisanengespräche

Pietro Aretino


021



Umschlaggestaltung:
Atelier Heinrichs & Bachmann, München

EXQUISIT BÜCHER Nr.21, 160 Seiten
Erschienen 1968

Keine weiteren Auflagen bekannt



Klappentext:

DER AUTOR: Pietro Aretino (1492-1556) schrieb einen
der aggressivsten, virtuosesten Stile der Weltliteratur. In
einem „überdimensionalen Zeitalter“, erfüllt von Exzessen
der Genialität und Exzessen des Lasters, war er – ein wahres
Renaissance-Ungeheuer – Repräsentant seiner Epoche wie
kaum ein anderer. Er beherrschte die gesamte christliche
Welt, selbst ihre mächtigsten Herrscher, mit der Schärfe
seiner Feder. Mit Pamphleten gegen alles und jeden ent-
fesselte er wüste Skandale. Um ihn zum Schweigen zu brin-
gen, setzten Fürsten und Könige ihm fürstliche Pensionen
aus, von denen er wie ein König lebte, hemmungslos, exzen-
trisch, der erste „Revolverjournalist“, genial als Erpresser wie
als Schmeichler – und nicht zuletzt als Schriftsteller von welt-
literarischem Format. - Hier sind es die HETÄRENGE-
SPRÄCHE, die ihm mit Recht dauerhaften Ruhm einbrach-
ten: Diese Huren reden wie Huren, Aretino hat ihnen, ihren
Kunden, dem Volk und seiner Zeit „aufs Maul geschaut“.
Nichts ist zu „Literatur“ destilliert – und eben deshalb große
Literatur. Die zwei für diesen Band ausgewählten Dialoge
beweisen es.


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