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Chinesischer Liebesgarten

Ling Meng-Chu


024



Umschlaggestaltung:
Atelier Heinrichs & Bachmann, München
Ungekürzte Taschenbuchausgabe


316

Dieser Titel wurde 1983 als Exquisit
Buch Nr. 316 wieder veröffentlicht.
EXQUISIT BÜCHER Nr.24, 240 Seiten
Erschienen 1969

Keine weiteren Auflagen bekannt



Klappentext:

DER AUTOR: Ling Meng-Chu, Familienname: Ling
(1580/84-1644), war als Staatsdiener keine große Leuchte,
schaffte sein Examen erst mit 50 und blieb immer eine Figur
in den unteren Schreibstuben der mächtigen Beamtenhierar-
chie. Um so glanzvoller war seine Rolle in der Literatur, als
Meister eines neuen, kraftvoll zupackenden Realismus, den
man mit Balzacs „Tolldreisten Geschichten“ verglichen hat.
Seine Erzählungen (insgesamt 2 Bände mit je 40) spiegeln
seine Zeit: Unruhe, saftige Grobheit und deftiger Lebens-
genuß in den stürmischen, von Kriegen zerrissenen Jahren
vor dem Sturz der Ming-Dynastie.- Der CHINESISCHE
LIEBESGARTEN, die hier vorgelegte Auswahl, ist denn
auch ein rechter „Bauerngarten“. Blumen und Unkraut ge-
deihen beide prächtig und, möchte man sagen, mit einem
robusten Vergnügen. Der Reiz dieser bisher völlig unbe-
kannten, nie zuvor übersetzten erotischen Geschichten liegt
in der unverblümt-realistischen Schilderung der Liebes-
freuden und –delikatessen, bevor sie am Ende stets pflicht-
gemäß verdammt werden. Aber auch diese Art der Pflicht-
erfüllung schützte schon die Erstausgabe von 1628 nicht vor
den amtlichen Moralschnüfflern. Immer wieder verboten,
schließlich verschollen, brachte erst der Übersetzer dieser
Ausgabe das Werk als echte Entdeckung wieder ans Licht. Er
wählte mit Kennerschaft einige erste köstliche Kostproben
aus den achtzig Leckerbissen des PAI AN KING KI –
deutsche Übersetzung des Titels (frei, aber treffend) etwa:
„Donnerwetter, der Ling hat´s hinter den Ohren!“

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