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Mimili

Ein erotischer Roman aus
der Biedermeierzeit von

Heinrich Clauren


108



Umschlaggestaltung: Atelier Heinrichs, München

Originalausgabe
EXQUISIT BÜCHER Nr.108, 112 Seiten
Erschienen 1976

Bis 1982 sind 5 Auflagen bekannt

1.Auflage: 1976
2.Auflage: 1977
3.Auflage: 1979
4.Auflage: 1980
5.Auflage: 1982



Klappentext:

Der junge Wilhelm, der in Paris gelebt hatte, kommt in
die Schweiz. Zusammen mit einem Begleiter durchstreift
er die herrlichen Berge. Durch Zufall lernt er die kleine
Mimili kennen, ein reizendes junges Mädchen, in das er
sich auf Anhieb verliebt. Auch das Naturkind ist einer
Liebelei mit dem Fremden nicht abgeneigt, und so ver-
bringen Wilhelm und Mimili herrliche Tage, die jedoch
zunächst ein bittersüßes Ende finden.

MIMILI erschien erstmals Anfang 1816 in Dresden. Der
Autor, Karl Gottlieb Samuel Heun (1771-1854), war ein
preußischer Hofrat, der sich das Pseudonym Heinrich
Clauren zulegte. Das Buch hatte einen unglaub-
lichen Erfolg, denn Clauren war einer der beliebtesten
Unterhaltungsschriftsteller der Biedermeierzeit. Wie
kaum ein anderer verstand er es, auf raffinierte Art seinen
Lesern Sinnlichkeit zu offerieren, für die sie sich überaus
begeisterten. Der Dichter Wilhelm Hauff versuchte ver-
geblich, Clauren und sein Buch „Mimili“ lächerlich zu
machen. Seine geniale Verspottung, der er den Titel
„Der Mann im Monde“ gab, konnte den Erfolg Claurens
jedoch nciht schmälern. Der zweite Roman dieses Ban-
des „Alwine“ spielt um die Jahrhundertwende.


Dieser Band wurde am 29.10.1983 (Banz.-Nr.205) von der Bundesprüfstelle indiziert.
Es war der 50. Heyne-Exquisit-Band, der der Indizierung zum Opfer fiel.

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