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Mein Leben

Josephine Mutzenbacher


111



Umschlaggestaltung: Atelier Heinrichs, München

Die Originalausgabe der weltberühmten
Autobiographie einer Wiener Dirne
EXQUISIT BÜCHER Nr.111, 208 Seiten
Erschienen 1976

Bis 1981 sind 7 Auflagen bekannt

1.Auflage: 1976
2.Auflage: 1977        5.Auflage: 197?
3.Auflage: 1978        6.Auflage: 19??
4.Auflage: 1978        7.Auflage: 1981



Klappentext:

Schon sehr früh lernt Josephine Mutzenbacher den Ernst
des Lebens und die Freuden der Liebe kennen. Sie selbst
schreibt darüber: „Ich bin frühzeitig zur Hure geworden,
ich habe alles erlebt, was ein Weib im Bett, auf Tischen,
Stühlen, Bänken, an kahlen Mauerecken gelehnt, im Grase
liegend, im Winkel dunkler Haustore, in chambres sépa-
rées, im Eisenbahnzug, in der Kaserne, im Bordell und im
Gefängnis überhaupt nur erleben kann – aber ich bereue
nichts von alledem.“ Sie bereut nicht nur nichts, sondern
beschreibt ausführlich alle Einzelheiten ihrer Liebeser-
lebnisse.

JOSEPHINE MUTZENBACHER gehört zu den schil-
lerndsten Figuren der erotischen Literatur. Sie soll, wie in
der „Vorbemerkung“ der ersten Ausgabe von 1906 steht,
zwar einen etwas anderen Namen gehabt, aber doch gelebt
haben. Über den Verfasser des von dem Wiener Verleger
Fritz Freund herausgegebenen Werks haben sich bedeu-
tende Literaturkenner den Kopf zerbrochen. Der große
Karl Kraus hat es Felix Salten zugeschrieben, doch der
„Bambi“-Autor hat nie die Vaterschaft an diesem Sitten-
gemälde zugegeben. Aber ganz gleich, wer auch diese
„Autobiographie“ geschrieben hat – er hat ein Werk ge-
schaffen, das alle Verbote und Beschlagnahmungen über-
leben und unvergänglich sein wird.

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