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Lauras Erziehung

Ein erotischer Roman aus dem
Frankreich des 18.Jahrhunderts

Honoré Graf Mirabeau


226



Umschlaggestaltung:
Atelier Heinrichs & Schütz, München
EXQUISIT BÜCHER Nr.226, 160 Seiten
Erschienen 1981

Bis 1981 sind 2 Auflagen bekannt

1.Auflage: 1981
2.Auflage: 1981



Klappentext:

Das Mädchen Laura erzählt ihre Lebens- bzw. Liebesge-
schichte vom zehnten Lebensjahr an: Wie sie verführt
wurde, welche Abenteuer sie mit Männern und Frauen
erlebte, wie Inzest, Sodomie und phantastische Orgien
einander in buntem Wechsel folgten. Bis Laura nicht nur
sexuelle Befriedigung, sondern auch „Erfüllung des Her-
zens“ bei einem Mann findet.

Der Verfasser, berühmter französischer Staatsmann des
18. Jahrhunderts, schrieb diesen erotischen Roman mit
einer Freizügigkeit, die nichts zu wünschen übrig läßt.
Er tat dies, um die Lieblingsthese Rousseaus zu demon-
strieren, daß jeder seinen „natürlichen Neigungen“ folgen
müsse, um die Erfüllung seiner Existenz zu finden. Dauer-
hafte und vollständige sexuelle Befriedigung gehöre dazu,
aber auch „übereinstimmende Gefühle“. Doch ganz be-
stimmt hat Mirabeau nicht nur an diese Theorie gedacht,
sondern die beschriebenen Sexakte und Perversionen mit
Vergnügen ausgekostet. Das teilt sich dem Leser nach-
drücklich mit, denn der Graf versteht vorzüglich zu schrei-
ben – geistvoll, witzig, mit dem Charme des französischen
Lebenskünstlers.


Dieser Band wurde am 18.12.1981 (Banz.-Nr.237) von der Bundesprüfstelle indiziert.
Es war der 10. Heyne-Exquisit-Band, der der Indizierung zum Opfer fiel.

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