logo


Die Freudenmädchen
von Wien

Ein Bordellspiegel

Joseph Richter


271



Umschlaggestaltung:
Atelier Heinrichs & Schütz, München

EXQUISIT BÜCHER Nr.271, 112 Seiten
Erschienen 1982

Keine weiteren Auflagen bekannt



Klappentext:

Im Wien des 18. Jahrhunderts nannte man die in reicher
Zahl vorhandenen Liebesdienerinnen „Nymphen“, und
so entstand um 1730 das vorliegende amüsante erotische
Traktat, das sich damals „Taschenbuch für Grabennym-
phen“ nannte. „Graben“ deswegen, weil sich die Dirnen
in Wien häufigam „Graben“, einem Teil der Befestigungs-
anlagen, trafen. Ihre Sitten und Unsitten, ihre Speziali-
täten und Raffinessen – samt detaillierten Hinweisen für
Kavaliere bezüglich Liebeslohn und Vorsichtsmaßnah-
men – legt der Verfasser in nach Monaten geordneten
Abschnitten nieder; denn die Liebeslust im Mai unter-
scheidet sich von der im Dezember.
In diesem seltenen kleinen Werk, das bisher nur in Biblio-
theken zugänglich war, wird ein Stück höchst amüsanter,
erotischer Sittengeschichte wieder lebendig.

Zurück zur Liste

Copyright © 1982 by Wilhelm Heyne Verlag, München
Copyright der Website © 2006 by Alexander Kutsche