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Die Pagode
der hundert Mädchen

Erotischer Roman aus dem alten China

Li Yu-chen


289



Umschlaggestaltung:
Atelier Heinrichs & Schütz, München
EXQUISIT BÜCHER Nr.289, 224 Seiten
Erschienen 1982

Keine weiteren Auflagen bekannt



Klappentext:

Sanft gewölbt wie eine Frauenbrust ist der Hügel, auf
dem die Pagode der hundert Mädchen steht. Doch nicht
Sanftmut zeichnet ihre ungewöhnlichen Bewohnerinnen
aus. Diese entsprechen nur selten dem alten chinesischen
Ideal der unterwürfigen Frau. Mit Temperament, Leiden-
schaft und viel Witz lenken sie selbst die Männer auf
den Pfad der Lust. In den bunten Szenen des Romans
entfalten sich deftige und raffinierte Erotik, Komik,
Humor und rauschhafte Ekstase. Diese für China be-
zeichnende Mischung hat ihre Wurzeln in dem aus jahr-
tausendelanger Erfahrung gespeisten Lebensrealismus
auf der einen und in den mystischen Liebespraktiken
des Taoismus auf der anderen Seite.

Zugeschrieben wird der Roman dem Dichter Li Yu-chen
(etwa 1763-1830), der vor allem für seinen poetischen
Roman „Die Schicksale der Blumen im Spiegel“ berühmt
ist. Auf jeden Fall atmet dieses Werk seinen Geist–den der
Selbstständigkeit der Frau auch im Schlafgemach.

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