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Die Freudenmädchen
von Frankfurt am Main

Ein Sittenbild

Johannes Christian Ehrmann

329



Umschlaggestaltung:
Atelier Ingrid Schütz, München
EXQUISIT BÜCHER Nr.329, 158 Seiten
Erschienen 1984

Keine weiteren Auflagen bekannt



Klappentext:

„So wie die Frankfurter Messe täglich näher anrückt,
ebenso rücken auch täglich die Freudenmädchen aus allen
Gegenden herbei. Schon jetzt wimmelt´s abends auf den
Straßen von ihnen; was wird´s erst geben, wenn die Meß-
gäste angezogen kommen?“
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erschienen Bücher, die
man heute als eine Art Reiseführer durch die „Galante-
rien“, bzw. das Liebesleben der bedeutenden Städte Euro-
pas bezeichnen würde. Die literarisch anspruchsvolleren
unter ihnen – wie das vorliegende, dessen Verfasser ein
Freund Goethes, der Hautarzt J.Chr. Ehrmann (1719-1821)
ist – bedienten sich der Briefform. Ein Freund berichtet da
dem anderen, „wo etwas los ist“. Und es war etwas los in der
Messestadt – genau wie heute! Sachsenhausen, Bornheim,
Stadtteile und Straßen, in denen die „Liebestempel“ stan-
den, Adressen, wo die Mädchen am willigsten und der
Wein am billigsten, delikate Details der Liedesnymphen
und handfeste Hinweise auf überhöhte Preise – das alles
wird nicht nur den vielen Lesern, die in Frankfurt jährlich
ein Messe besuchen, unnachahmliches
Vergnügen bereiten.

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