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Alfa Romeo Spider Touring Gran Sport 1932
(Pocher 1:8)


Alfa1932

POCHER (Italy)
Modell: K 73
Maßstab 1:8
Abmessungen: L- 51 cm, B- 22 cm, H-17 cm
Gewicht ca. 6,5 Kg
Der Bausatz besteht aus 1954 Teilen diverser Materialien, wie Metall, Plastik, Leder, usw.


Das Teile des Modells werden gesteckt und geschraubt. Eine Bearbeitung mit Kleber ist nur für wenige Teile vorgesehen, wie z.B. die Leder- Verkleidung des Innenraums und der Sitze.

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Die Abbildung links oben zeigt die Einzelteile zum Aufbau des Motorblocks mit den Aggregaten.


Rechts oben:
Die Teile zum Einbau der Kolben, Kurbelwelle, Pleuelstangen, Ölwanne und einiges mehr.




Links unten:
Zu sehen ist der fertige Motorblock, soweit er laut Bauplan auf den ersten beiden Seiten dargestellt ist.


Rechts unten:
Der fertige Motorblock, von der anderen Seite.

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Links oben:
Die vorbereiteten Bauteile zum Zusammenbau des Schaltgetriebes.


Rechts oben:
Das fertige Getriebegehäuse wurde an den Motorblock montiert.




Links unten:
Die Bauteile für den Kühler, sowie für die Nockenwellen, deren Gehäuse, Zundverteiler, Spule, wurden bereitgelegt.


Rechts unten:
Der fertig zusammengebaute Kühler, sowie Nockenwellengehäuse mit Zündverteiler und Spule.

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Links oben:
Teile des Fahrgestells (Chassis) wurden zum Zusammenbau bereit gelegt.


Rechts oben:
Motor mit Getriebe, Kühler, und Vorderrad- Federung wurden mit dem Fahrgestell verbunden.




Links unten:
Die Bauteile für die hintere Radfederung.


Rechts unten:
Zum Einbau bereitgelegt: Feuerschutzwand, Bodenplatte, Öltank, Armaturenbrett, Zündschloß, weitere Kleinteile.

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Links oben:
Wie zu sehen, wurde die Trennwand zwischen Motorraum und Fahrgastraum eingefügt.


Rechts oben:
Das Armaturenbrett wurde nun eingebaut. Die Arbeiten mit Trennwand und Armaturen gingen nicht ohne Problematik von statten.




Links unten:
Als nächstes wurde der Öltank, sowie das Lenkrad montiert, was auf dieser Abbildung schwer erkennbar ist.


Rechts unten:
Zu sehen sind die bereitgelegten Teile zum Zusammenbau der Vorderachse.

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Links oben:
Die Hinterachse ist bereits zusammen gebaut und kann an das Fahrgestell montiert werden.


Rechts oben:
Das Bild zeigt den Unterboden mit montierten Achsen, Bremsen, Benzinleitungen, usw.



Links unten:
Alle 6 Räder wurden gebaut, inkl. Reifen und aufgepumpt, bereit zur Montage am Fahrzeug. Zwei der Räder sind Reserve- Reifen.


Rechts unten:
Zu sehen sind die bereitgelegten Teile zum nächsten Bauschritt. Die Auspuffanlage, sowie die Batteriebehälter.

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Das Fahrgestell ist hiermit fertig gebaut. Alle Aggragate sind am Fahrzeug. Es fehlen noch die vier Räder, um das Fahrzeug fahrbereit zu machen. In diesem Bauzustand (mit Rädern) könnte man bereits damit fahren.


Anmerkung:
Die im Bauplan gezeigte Reihenfolge des Aufbaus läßt sich so nicht durchführen. Bisher mußte ich mehrfach wieder zurückbauen, um Teile einzufügen, die im Bauplan erst später Erwähnung fanden.

Zum Beispiel:
In Bild 12 wird der Motor auf das Fahrgestell montiert, das Lenkgetriebe ist mit abgebildet (ohne Einbau- Hinweise). Die Montage des Lenkgetriebes ist erst in Abbildung 16 gegeben. Um die Lenkung da einzubauen, müssen Motor und Getriebe wieder ausgebaut werden.

Alfa10
Links oben:
Seitenansicht des bisherigen Aufbaus. Eingebaut wurden Hinterachse, Benzintank, die Kabelstränge, Auspuffanlage.

Rechts oben:
Detailaufnahme des Motorraums.

In den folgenden Arbeitsgängen wird die Karosserie aufgebaut.



Links unten:
An der hinteren Karosserie wurden bereits Vorarbeiten getätigt. Die Sitze wurden bereits mit Leder bezogen.

Rechts unten:
Die linke (Beifahrer-) Türe ist eingebaut. Es folgt im nächsten Schritt der Einbau der rechten (Fahrer-) türe.

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Links oben:
Die Teile des Motordeckels müssen zusammen gefügt werden. Befestigung der Seitenteile muß mit heißem Metall getan werden, eine Arbeit, die ich nicht gerne tue.

Rechts oben:
Zur Weiterverarbeitung bereit gelegt:
Bodenteppich, Teile der Kühlerbox, sowie zwei Scheinwerfer.



Links unten:
Die Lederverkleidung für den Innenraum wurde angesetzt und angeklebt.

Rechts unten:
Die Lederverkleidung wurde ordnungsgemäß im Innenraum angebracht.

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Links oben:
Der Kühler ist montiert, Teile der Karosserie wurden angebracht. Die zwei Reservereifen wurden hinten an der Karosserie montiert.


Rechts oben:
Die Seitenteile (Einstieg, Schutzblech), sowie Windschutzscheibe liegen bereit zum Einbau.





Links unten:
Bereitgelegt sind Huphörner, Schilder für die Kennzeichen, Werkzeugkoffer, weitere Teile.


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Das Modell ist fertig aufgebaut. Hier sind einige Ansichten des fertigen "Alfa Romeo".


Einige Anmerkungen:

Das Modell war zur Hälfte zusammen gebaut, als ich es kaufte. Die Bauteile, inkl. Schrauben, waren nicht mehr in Tütchen, und nicht mehr numeriert sortiert. Alles war vermischt. Wer solche Modelle gebaut hat, weiß, daß die Größen der Schrauben im Plan nicht verzeichnet sind.

Ich muß zugeben, daß fast alle Einzelteile im gekauften Bausatz vorhanden waren, aber eben unsortiert, was den Aufbau extrem schwierig machte.

Wenn man solch ein "gebrauchtes" Modell neu aufbaut, findet man schnell die Ursachen, warum der Vorbesitzer das halbfertige Modell abgab.

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In diesem Fall brachen dem Vorbesitzer einige Bauteile. Der Versuch, diese mit Kleber zu reparieren, mißlangen. Also gab er das Modell auf.

Man findet beim Zusammenbau schnell heraus, welche Teile bereits geklebt sind, denn diese brechen unweigerlich wieder auseinander.

In meinem Fall dauerte es über zwei Jahre, bis ich das Modell vollenden konnte, denn die Ersatzteile waren kaum aufzutreiben.

Das Problem mit bereits bebauten Modellen ist fast immer, daß entweder Teile kaputt sind oder daß Teile fehlen.

Egal, was zutrifft, die Ersatzteile sind kaum zu bekommen. Die Firma Pocher existiert seit vielen Jahren nicht mehr, man kann nichts nach bestellen.

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Bemerkungen zum Bausatz:

Dieses Modell mit der Bezeichnung K/73, ist eines aus der ersten Generation der Firma Pocher, wenn nicht sogar das erste Auto, das dort produziert wurde. Und es birgt einige Schwachstellen.


Pocher brachte Jahre später das gleiche Modell noch einmal auf den Markt (weiter oben auf dieser Seiter abgebildet), mit Veränderungen, die den Aufbau erleichtern und vielleicht in sich auch perfekter produziert sind.


Die größte Schwierigkeit des Modells ist der Bauplan. Er bot den Eindruck, als wären die Seiten in einer falschen Reihenfolge sortiert worden. Der Hersteller korrigierte dies, indem drei Seiten mit Infos im Plans eingefügt wurden, die eine Reihenfolge vorgeben, dies wirkt aber sehr chaotisch.

Für den Modellbauer spielt die Paßgenauigkeit der Teile eine große Rolle zur Beurteilung der Qualität eines Bausatzes. Mit diesem Baukasten hatte ich damit so meine Mühe. Über ein Problem hatte ich schon weiter oben berichtet.

Ein weiteres großen Problem stellte die Montage des Benzintanks dar. Es war sehr schwierig diesen einzubauen, er paßte nicht perfekt, es fehlten einige Millimeter Paßgenauigkeit. Diese setzten sich im weiteren Aufbau fort, bei jedem Bauschritt fehlten dann die Millimeter, die beim Tankeinbau verloren waren.

Ein weiteres Problem war die Anbringung der Kotflügel (Seitenteile). Die Paßform ließ sehr zu wünschen übrig, was nicht nur große Schwierigkeiten beim Befestigen der Teile verursacht. Die Spannung, in die man die Teile zwängt, drohen, das Modell, oder Teile davon, zu beschädigen (zu brechen).

Eine große Schwierigkeit war es, die richtigen Bauteile zu finden, die alle lose im Karton lagen, die Zuordnung der richtigen Schrauben, und sonstiger Teile.

Wohlgemerkt, die aufgeführten Punkte waren nicht die Einzigen, ich mußte mich mit diesem Bausatz laufend ärgern. Ich war einige Male nahe daran, den Bau des Modells vorzeitig zu beenden. Ich verstehe, daß der Vorbesitzer sein Vorhaben aufgab.

Ich habe das Modell fertiggestellt, bin aber von dem Bausatz enttäuscht. Obwohl das fertige Modell sehr reizvoll ist, es hat mir sehr viel Ärger bereitet. Ich bin froh, daß die Arbeit beendet ist.

Die auf den Abbildungen dargestellten Teile sind nur ein Bruchteil des Ganzen, das Modell besteht aus fast 2000 Teilen, einige so klein, daß man sie mit bloßem Auge kaum erkennen kann.

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