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Le Chebec 1:50 (Heller)




Chebec
LE CHEBEC

Heller Modell ()80896)
Maßstab 1:50
L-105cm, B-16,2cm, H-76cm
Gewicht ca. 2Kg


Der Bausatz besteht aus 811 Teilen,
die in Sandbraun ausgeführt sind.
Ausnahme: Standplatte (schwarz)
2 weiße Plastikbögen (Segel zum Ausschn.)


Wie bei allen Heller-Bausätzen, ist man beim Öffnen des Kartons, ob der Vielzahl von Bauteilen und deren Perfektion beeindruckt.

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Nach dem Sichten der Bauteile begann ich mit der Bemalung derselben. Der Einfachheit halber malte ich die Teile am Spritzling in einem Arbeitsgang an. Bisher sind 3 Tage vergangen, ich bin noch nicht fertig damit.

Anmerkung: Mit der Auswahl der Farben durch Heller herrscht die Farbe "62 Lederbraun matt" vor, dadurch wirkt das Schiff insgesamt sehr dunkel. Im Nachhinein muß ich zugeben, die Bemalung der Deck-planken mit Farbe "63 sandbraun matt" hätte die Schebecke freundlicher aussehen lassen.

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Nach 5 Tagen war ich mit dem Bemalen fertig. Wohlgemerkt - fast fertig. Viele der Bauteile müssen vor dem Verbau noch nachbearbeitet, auch mit Farbe, werden. Also, nicht erschrecken, wenn nach dem Anfang noch nicht alles perfekt ist.

Ich selbst halte die Reihefolge des Bauplans nicht ein, für diese Seite werde ich aber so berichten, wie es der Bauplan vorgibt.


Daher erfolgt in Schritt 1,

wie im Bauplan gezeigt, der Bau der 24 Kanonen. Jede Kanone besteht aus fünf Bauteilen (ergibt 120 Teile für die Kanonen).

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Wie man bereits verfolgen kann, verwende ich teilweise andere Farbgebung als der Bauplan zeigt. Im ersten Bild (Kanonen) habe ich beispielsweise die Farbe Feuerrot (und nicht scharlachrot) verwsendet. Na gut, der Unterschied ist nicht so groß.

Außerdem habe ich für die Kanonen Kupfer gewählt (statt schwarz). Kupfer wirkt einfach anders als schwarz.



Der Bauplan zeigt in Schritt 2

an, wie die 20 Ruder gebaut werden. Jedes Ruder besteht aus vier Teilen.



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In Schritt 3

wird der Zusammenbau der 2 Anker gezeigt. Jeder Anker besteht aus drei Teilen. Zu diesem Punkt kann man sagen, daß der Anker in schwarz bemalt werden soll. Ich habe mir eine Metallfarbe zusammengemischt, die Anker sehen so richtig gut aus.

Im Bausatz sind übrigens vier Anker, aber man kann ohnehin nur zwei für die Schebeke verwenden.

Es folgt mit
Schritt 4 die Verschnürung der Anker, dazu habe ich nichts auszuführen.

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In Schritt 5 und 6

sieht man die Seitenwände des hinteren Oberdecks. Es gibt hier nicht viel zu tun, mit fünf Bauteilen je Seite ist dieser Bauschritt erschöpft.

Anmerkung: Im gesamten Bauplan ist kein Hinweis zu finden, wie die Außenseiten der beiden Teile zu bemalen sind. Dies ist sehr schade, denn gerade diese Außenflächen sind bildlich sehr reizvoll. Sicher kann man diese Flächen bemalen wie man will, aber eine gezielte Anleitung wäre hier nützlicher. Wobei sich der weniger geübte Modellbauer damit etwas schwer tun dürfte.


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In Schritt 7

bekommt man erstmalig Anweisungen und Abbildungen zur Bemalung der Außenseiten des Rumpfes, wobei die Farbnummern sich teilweise widersprechen.

Ich habe versucht mich damit nach der Anleitung zu richten, und kam damit anfangs nicht zurecht. Die Zeichnung zeigt das schwarz mit der gebogenen Linie, die auf dem Modell nicht zu finden ist. Mein Versuch, die Linie einigermaßen wie gezeigt nachzuahmen, scheiterte kläglich. Ich entschied mich daher eine gerade Linie zu malen.

Ein Ägernis sind die Teile Nummer 60. Bis ich herausfand, wie die Montage gedacht ist, war es bereits zu spät.

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Schritt 8

Das Seitenruder. Ich hatte große Freude an dem Bausatz, als ich die vielen Verzierungen des Schiffes sah. Sogar das Seitenruder ist mit einem goldenen Kopf geschmückt.

Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, eine schräge Linie zu malen, die nicht vorgegeben ist. So auch hier in Schritt 8. Es wäre ein einfaches für den Hersteller gewesen, eine Linie einzutragen, die man nachmalt. Sie fehlt - leider.

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Schritt 9

eine echte Herausforderung in gold-blau-braun. Ich war entsetzt, als ich eine fertig gebaute "Le Chebec" sah, bei der die Reliefbilder mit grünlichem Blau bewalt waren. Nun ist im Bauplan tatsächlich ein schwaches Mattblau gefordert, das absolut kontrastlos ist.

Ich habe für meine "Le Chebec" Königsblau gewählt, obwohl ich wußte daß in Frankreich nur königliche Fahrzeuge diese Farbe verwenden durften. Mir gefallen die Reliefs in Königsblau einfach besser.


Zu dem unschönen schwarzen Bogen bitte ich, den Besucher dieser Seite um Geduld. Es ist em Anfang noch nicht alles perfekt, ich werde auch diesen Bogen noch nachbearbeiten.

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In Schritt 10

habe ich den Einbau der Deckplanken bereits vorweggenommen, der erst für Schritt 12 gegeben ist. Ich fand es für nötig, dies jetzt zu tun. Im Schritt 10 möchte ich die Verarbeitung der Teile 29-55 bemängeln (Der Einbau der Teile 30-56) fand bereits im Schritt 7 statt). Auch hier wr es ein Rätsel, wie dieser Einbau gedacht ist. Es hat mich lange gedauert, das Rätsel zu lösen.

Wer sich fragt, warum ich das Deck nicht komplett bemalt habe? Weil diese Flächen im nächsten Bauschritt für immer verdeckt werden.

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Schritt 11

empfand ich als sehr kurzweilig und angenehm. Vielleicht da die bisherigen Schritte doch nicht alle so reibungslos verliefen, wie erhofft.

Trotzdem das Beiboot auch höhere Anforderungen stellte, es hat mir (Bastel-) Spaß bereitet. Schwierig war vor alles der goldene Streifen im schwarzen Rumpf.Da kann man noch so viel daran werkeln wir man will, es wird nicht wie gewünscht. Zu allerletzt habe ich bemerkt, daß der Sitzplatz für den Steuermann etwas zu lang war (siehe Bild), und mußte dies noch schnell korrigieren. Zuletzt wurde auch dieses Fahrzeug ganz passabel.

Im Übrigen hahe ich auch hier für die Sitzbänke eine andere Farbe gewählt als vorgegeben.

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Schritt 12

Auf diesem Bild erklärt sich, warum ich den Einbau der Deckplanken in Schritt 10 vorgezogen habe. Nur so konnte ich zeigen, wie die unbemalten Flächen durch andere Teile verdeckt werden.

In diesem Schritt sind auch Teile am Heck, sowie am Bug verbaut worden, sowie etliche Takel-Ringe. Außerdem die beidseitigen Wände des (Heck-)Decks. All dies wird in den folgenden Bildern näher dargestellt.

Im Übrigen hahe ich bisher sieben Tage an der Schebecke gearbeitet.

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Schritt 13

Heute wurden weiteren Teile des Decks eingebaut und das Heck weitgehend fertigestellt.

Die Arbeiten dauerten den ganzen Tag, da ich Probleme mit dem Aufbau am Bug hatte. Es stellte sich heraus, daß Teil 20 die Bordwand zu weit überragte. Ich mußte die Teile wieder auslösen, Nummer 20 um 2 Millimeter unten kürzen und die entsprechenden Teile wieder einbauen

Im Bauplan konnte ich keinen Hinweis auf die Ruderstange finden, dahe mußte ich selbst herausfinden, daß das Bauteil 114 dafür vorgesehen ist.

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Schritt 14

in diesem Bauabschnitt wurden Schiffsrumpf und Kanonendeck weitgehend fertiggestellt.

Probleme ergaben die Stufenteile 144/145. Sie sind beide nach rechts ausgerichtet (im Plan aber anders dargestellt). In dem Bild eises anderen Modellbauers wurden die zwei Stufenteile sowie 139/140 nicht verbaut.

Fü äußerst schwierig empfand ich den Einbau der Takelhalter 97-99, ich benötigte dafür 7 Stunden, vielleicht weil ich mit dem Takelgarn zu sparsam war. Ein Fehler im Bauplan; Die Bauteile 23,24,25,26 sind falsch nummeriert.

Die nächsten Bauschritte (Mastaufbau, Takelage) werde ich großzügiger behandeln, da dies auch im Bauplan so gegeben ist.

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Schritt 15 - 17:

Eine leichte Aufgabe.
In diesen 3 Schritten löst man die Teile der Masten aus dem Spritzling, klebt sie zusammen und bemalt sie.

Die Masten bestehen aus je 2 Teilen, der kleinste (Besan) sogar aus 3 Teilen.

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Schritt 18 - 20: Die 3 Raahen

In diesen 3 Schritten löst man die Teile der Raahen aus dem Spritzling, klebt sie zusammen und bemalt sie.

Die Masten bestehen aus je 6 Teilen, 5 Teilen; die Besan-Rah aus nur 2 Teilen.

In den Zeichnungen dazu wird auch die Bespannung der Rahen mit Takelgarn gezeigt, allerdings geschieht dies später noch ausführlich in Schritt 15, 23 und 34.

Ich habe Schritt 22 bereits vorweggenommen, wie auf diesem Bild zu sehen ist.

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Schritt 22 - 23 - 31:

Schritt 21 ist im Bauplan nicht beschrieben, da Heller vorsah, daß die Modellbauer die mitgelieferten Plastikselgel verbauen. Die eintige Tätigkeit in Schritt 21 ist Montage der Beschlagleinen. Auf die Segel wird später eingeganggen.

In Schritt 22, 23, 31 erfolgt die Fertigstellung der 3 Rahen.

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In Schritt 23

ist neben den Arbeiten an der Rah (19) ein Verzeichnis der Takel für die Takelage aufgeführt. Diese ist unterteilt nach Nummern, die im Bauplan auch vermerkt sind, Stärke der jeweiligen Takel und natürlich die Länge derselben.

24 - 25: Montage der Blockrollen "Bugmast".
26 - 28: Montage der Blockrollen "Großmast".
29-30: Montage der Blockrollen "Besanmast".

Die Aufgabe war schwierig und langwierig. Ich stelle wieder fest, daß die Bauanleitung oftmals unverständlich, fehlerhaft und schwer verständlich ist (obwohl/oder weil sie in deutscher Sprache gehalten ist).


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Schritt 31 - 33

Im Bauabschnitt 31 wurde der Bugmast eingesetzt und befestigt.

Abschnitt 32 Einbau und Befetigung des Großmastes

Abschnitt 33 Einbau und Befetigung des Besanmastes

Schritt 34 stellte ich bereits in Schritt voran

Schritt 35 bis 40 stellt die Blockrollen der Rah- Takelage dar, sowie den Zusammenbau (hier ohne Abbildung) derselben, dar. Etwss schwierig erwies sich dabei der Einbau der Rollen (Nr. 155 + 156) in die zugehörigen großen Rah -Blöcke


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Schritt 18, 19, 34:

Die Segel meiner früheren Schiffe hatte ich selbst genäht, da ich keine Nähmaschine mehr habe, mußte ich fertige Segel aus dem Internet beziehen.

An dieser Stelle habe ich die Segel an den Rahen befestigt. Hier hatte ich bei Bug- und Großrah Probleme mit Teil 142 (2x) Die Stifte zum verbinden der Mastteile (mit Stoffsegel)sind zu schwach, ich mußte beide Rahen wieder und wieder (2 Tage) zusammenkleben, bis die Teile endlich hielten (Ich hoffe dies hält dauerhaft).

Die Schritte 44 bis 47 zeigen die Anbringung der Bug- und Groß- Rah aus 22 und 23 an den Masten aus Baustufe 31, 32, 44, 45.

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