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Zündapp KS 750 mit Beiwagen


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Der Beiwagen entstammt einem bereits begonnenen ERTL-ESCI Bausatz. Die links abgebildeten Teile waren bereits aufgebaut aber nicht bemalt.


Wie auf dem Bild sichtbar ist, habe ich begonnen, die Teile zu bemalen.

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Auf dem Bild links ist die Bemalung des Seitenwagens abgeschlossen.

Leider täuscht die künstliche Beleuchtung des Modells die Farbgebung. Ich muß zugeben, daß das Ergebnis bei direkter Betrachtung des Modells besser aussieht.

Der Zusammenbau des unten abgebilditen Motorrads entstammt einem neuem ungeöffneten Bausatz von ESCI - DRAGON.

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Der Motorblock ist fertiggestellt. Auch dieses Bild wirkt durch den Fotoblitz nachteilig. Vielleicht hätte ich aus einem anderen Winkel fotografieren sollen?

Auf jeden Fall ging der Zusammenbau ohne Problem von statten. Eine Erfahrung, die ich seit langem nicht mehr erlebte, denn- bei begonnenen Bausätzen ist der Motorblock immer schon verbaut.

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Die Teile für die nächste Bauphase sind vorbereitet.

Dazu werden die Rahmenhälften verklebt und der Motor eingebaut. Es folgt die Montage des hinteren Kotflügels, des Hinterreifens mit Felge, sowie des Differentials. Danach wird die Auspuffanlage noch angebracht.

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Der Rahmen mit Motorblock ist zusammengebaut. Hinterer Kotflügel, Hinterreifen, Differential mit Achse sind eingebaut. Die Batterie wurde auch eingebaut.

Mit der nächsten Tätigkeit kommt, wie bereits gesagt die Auspuffanlage an das Modell. Danach muß laut Bauanleitung mit der Verkabelung begonnen werden, sonst wird es schwierig, diese später zu verlegen.

Im Bauplan sollte danach der Benzintank montiert werden, aus Erfahrung mache ich dies aber erst später, nachdem die gesamte Verkabelung erledigt ist.

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Der Zusammenbaus ist beinahe beendet. Was noch fehlt, sind Sattel-taschen, -tanks, hinterer Sattel, Reservereifen, einige Decals, usw.

In den nächsten Tagen folgen noch einige Ansichten der fertigen Zündapp KS 750 mit Seitenwagen.

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Dies war die vierte Zündapp 1:9, die ich zusammenbaute. ESCI, Revell, ERTL, Dragon, in dieser Reihenfolge. In allen vier Ausgaben handelte es sich immer um den gleichen Bausatz.

Während Auroro und Revell die ESCI-Modelle wahrscheinlich in Lizenz vertrieben, war dies bei ERTL und Dragon anders. Nach dem Ende der Fa. ESCI dürfte erst Ertl die Rechte für diese Modelle erworben haben, und später Dragon.

Trotzdem der Bausatz jedesmal der gleiche war, gab es bei Ertl und Dragon Unterschiede. Die Spritzlinge wurden verändert und damit auch einige Bauteile. Auch der Bauplan wurde in jeder Version verändert.

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Ich gehe nur auf den Dragon-Bausatz ein, den ich hier zusammenbaute:
Es wurden nur wenige Bauteile verändert, aber diese haben nicht mehr die Paßform wie die von ESCI. Der Bauplan hatte einige wenige, aber immense Fehler. Die Federn für den Fahrersitz sind gegenüber der ESCI-Version billigste Kategorie. Die Schläuche (Verkabelung) sind im Durchmesser zu klein.

Was mir gefällt ist die erweiterte Bewaffnung der "Solo-" Maschine, sowie die Heizungselemente (Beiwagen-Version) für den Wintereinsatz. Leider vermisse ich im Bauplan Hinweise über die Montage der entsprechenden Teile.

Waren die Decals bei ERTL schon zu "amerikanisch", so reduzierten sie sich bei Dragon nur noch auf das Nötigste in schwarz/weiß. Ein markantes Beispiel:

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Das Decal für den Tachometer zeigte bei den drei ersten Versionen einen roten Bereich, der fehlt bei Dragon. Hier muß man das darunterliegende Bauteil erst rot anmalen, die Farbe scheint dann durch das Decal durch. Kein großes Problem, nur - wenn man den Bauplan nicht genau verfolgt und das Bauteil nicht rot bemalt, ist es schon zu spät. Das Decal hat dann keinen roten Bereich und rückgängig läßt sich dieser Fehler nicht mehr machen.

Komischerweise schaffte es keine der Produktionsfirmen, Fehler des Bauplans zu korrigieren, bzw. diese zu verbessern.

Die Schlauchlänge für die Elektrik war immer knapp bemessen. Ein falsch eingetragenes Kabel ist fatal, wenn der Schlauch verschnitten ist, am Modell angeklebt, damit er besser hält, und man erkennt, daß die Vorgaben im Bauplan falsch waren.


Daß die Montage des Tanks wegen der Verkabelung besser im lezten Bauschritt erfolgen sollte, auch darauf ist keine der vier Produktionsfirmen gekommen. Schade für die Modellbauer.

Resümée:
Der original ESCI-Bausatz war der perfekteste, der von Revell war identisch. Ertl/Dragon konnten da nicht mithalten.

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