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...Metall und Technik


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Ein langgehegter Traum war das Modell eines ferngesteuerten Hubschraubers, der aber aus Zeitmangel nie realisiert wurde. Allerdings begann ich dieses Kapitel 1979 mit einem ferngesteuerten Auto.


Der Bausatz des XR 311 von Tamiya, eine Art Militär- Gelände- Fahrzeug, war für mich ein ganz neues Terrain. Der Zusammenbau war nicht vergleichbar mit Plastik-, oder Holz- Modellen.


Das Fahrgestell aus Metall, alle Räder einzeln gefedert, lenkbar, und vor allem alles geschraubt. Lediglich die Karosserie aus Plastik mußte verklebt werden, was mir bezüglich des anspruchsvollen Fahrgestells etwas billig von der Herstellung erschien.


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Die perfekte Paßgenauigkeit der Teile machte den Zusammenbau einerseits zu einem großen Vergnügen andererseits zu einem leichten Unterfangen.

Auf Grund der perfekten Einzelteile und der leichten Verbauung mittels Bauanleitung hielt sich für mich als Modellbauer die Herausforderung in Grenzen.


Nichtsdestotrotz war das ferngesteuerte Modell sehr reizvoll, erreichte es auf waagrechter Bahn doch eine Geschwindigkeit von beinahe 20 km/h - angetrieben  mit Batterie - wohlgemerkt!!! Der Akku reichte für ca. 15 Minuten Fahrzeit, das Wiederaufladen dauerte Stunden, ein eventueller Akkuwechsel war bei diesem Modell eine komplizierte Angelegenheit.

Nach wenigen Wochen war damit der Reiz des Fernsteuerns zu Ende, das Modell landete im Regal, verstaubte und wurde 2003 veräußert. Damit endete das Kapitel der radio-controlled models.

Autos aus Metall?


Das vorläufig letzte Kapitel meiner Leidenschaft begann bereits Ende der 70er, als in den Modellgeschäften Baukästen der italienischen Firma Pocher im Maßstab 1:8 auftauchten, oftmals war auch ein Fertigmodell des Spitzenprodukts von Pocher, eines Rolls-Royce, im Schaufenster ausgestellt.

Diese detaillierten Modelle, mit bis zu 3000 Einzelteilen aus hochwertigen Materialien boten eine unbeschreibliche Herausforderung (zumindest für Modellbauer wie mich).

Als die Bausätze am Markt auftauchten, wollte ich mir diese Träume auf Grund der hohen Preise damals nicht erfüllen (das heißt ich wollte schon, aber die Preise waren zu hoch). Seit dem Jahr 2000 ergab sich aber die Möglichkeit (nachdem die Herstellerfirma einer Brandkatastrophe zum Opfer fiel), einige solcher Modelle zu annehmbaren Preisen zu erwerben.


Alle folgenden Pocher Modelle habe ich zerlegt, von Staub und Schmutz gereinigt und neu aufgebaut. Fehlende und beschädigte Teile wurden ersetzt, Lackschäden ausgebessert.

Ferrari Testarossa, Black Star


Pocher101 Pocher K53 Ferrari Testarossa, Black Star, Limousine


Maßstab 1:8
Länge: 56cm, Breite: 24,8cm, Höhe: 14,3cm

Der Bausatz des Prestige-Modells besteht aus 480 Einzelteilen aus hochwertigen Materialien wie Stahl, Messing, Nylon, Polystyrol, ABS und weiteren.

Der Zusammenbau der Ferrari Modelle ist relativ einfach und unkompliziert. Wenn man die Baustufen sorgfältig verarbeitet, erhält man ein erstklassiges Automodell.

Das Modell hat eine funktionierende Lenkung, die Türen lassen sich mit dem zugehörigen Schlüssel öffnen, ebenso die Hauben vorne und hinten. Die Scheinwerfer sind versenkbar.

Das Modell ist insgesamt sehr detailliert, ließe sich von einem erfahrenen Modellbauer aber um viele Einzelheiten erweitern und verbessern.

Ferrari Testarossa, Spider (weiß)


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Pocher K52 Ferrari Testarossa, Spider, Cabrio weiß


Das gleiche Modell in Cabriolet-Ausführung, der Zusammenbau der 472 Teile ist dem des oben beschriebenen nahezu identisch.

Ferrari Testarossa, Scale 1:8 (rot)


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Pocher K51 Ferrari Testarossa, rot


Das Modell ist mit 480 Einzelteilen dem oben beschriebenen K53 gegenüber absolut identisch.

Der Zusammenbau der Modellteile erfolgt lediglich durch Zusammenstecken, bzw. zusammenschrauben. Es wird nichts geklebt, daher läßt sich das Modell auch wieder problemlos zerlegen.

Ferrari Testarossa, Cabrio, (rot)


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Pocher K52 Ferrari Testarossa, Spider, Cabrio rot

Entspricht mit seinen 472 Teilen absolut dem oben abgebildeten, baugleichen Modell K52 in weißer Ausführung.

Mercedes Benz 540K, The true Roadster (1936)


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Pocher K91 "The true Roadster (Scale 1:8)"

Länge: 64cm, Breite: 24cm, Höhe: 18cm.

Das Classic-Modell besteht aus 1516 Einzelteilen aus hochwertigen Materialien, die allesamt gesteckt und verschraubt sind.

Wie alle Classic-Modelle hat auch der K91 eine funktionierende Lenkung, originaltreue Federungen, sich mittels der Türgriffe öffnende Türen, bewegliche Antriebswelle - komplett mit Pleuelstangen und Kolben.

Mit der Fertigstellung des Modells werden die Motorbewegungen leider unsichtbar, aber das Wissen darüber macht eben den Kick aus, zumindest für den Modellbauer.


Die Classic-Modelle stellen fast ausnahmslos Autos aus den 30er Jahren des letzten Jahrhdts., (Fiat, Mercedes Benz, Alfa-Romeo, Bugatti, Rolls-Royce) dar und sind zum Großteil aus Metallteilen gefertigt (7-10kg Gewicht), die Karosserie ist aus Plastik.

Ferrari Testarossa, Black Star


Pocher108 Pocher K53 Ferrari Testarossa, Black Star, Limousine

Maßstab 1:8
Länge: 56cm, Breite: 24,8cm, Höhe: 14,3cm.

Der Bausatz des Prestige-Modells besteht aus 480 Einzelteilen aus hochwertigen Materialien wie Stahl, Messing, Nylon, Polystyrol, ABS und weiteren.

Der Zusammenbau der Ferrari Modelle ist relativ einfach und unkompliziert. Wenn man die Baustufen sorgfältig verarbeitet, erhält man ein erstklassiges Automodell.

Das Modell hat eine funktionierende Lenkung, die Türen lassen sich mit dem zugeförigen Schlüssel öffnen, ebenso die Hauben vorne und hinten. Die Scheinwerfer sind versenkbar.

Ferrari F40, rot (Scale 1:8)


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Pocher K55 Ferrari F40, rot

Maßstab 1:8
Länge: 55,4cm, Breite: 24,7cm, Höhe: 14cm.


Der Bausatz besteht aus 515 Einzelteilen, der Bauvorgang ist relativ einfach, sofern man die Bauanleitung peinlichst befolgt.

Wie bei allen Pocher Modellen ist auch hier alles verschraubt, ohne Verwendung von Klebstoff.

Das Ergebnis nach Fertigstellung ist ein wunder- schönes F40 Modell. Gewicht ca. 6kg.

Volvo F12 Intercooler, Turbo Truck (Scale 1:8)


Pocher110.jpg Pocher K79 Volvo F12 Intercooler, Turbo Truck

Die Firma Pocher hatte auch 2 Volvo Sattelschlepper maßstabgetreu den Originalen im beeindruckenden Maßstab 1:8 nachgebaut: Volvo F12, Volvo F16.

Das abgebildete Modell zeigt den F12. Das Fahrgestell beider LKW´s ist identisch.

Länge: 68cm, Breite 31cm, Höhe 43cm.

Mit 1072 Einzelteilen ist auch der Volvo F12 ein sehr detailliertes Modell aus verschiedenen Materialien: ABS, PVC, fiberglasverstärktes Nylon, schlagfestes Polystyrol, Acryl, vernickeltes Messing, Aluminium.

Die Abbildung zeigt das fertige Fahrgestell.

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Wie alle Pocher Modelle ist auch der Volvo Sattelschlepper ohne Klebstoff, nur mit Schrauben montiert.


Das Modell verfügt über:
Fahrerhaus nach vorne kippbar (wie das Original)
Alle Räder auf Metallbuchsen gelagert und beweglich
Vorderräder mittels Kardangelenken lenkbar
Kabinentüren lassen sich öffnen
Sattelauflieger-Kupplung mit Verriegelung
Radaufhängungen mit Blattfedern und Stoßdämpfern


Die Abbildung zeigt das fertige Modell.

Ferrari Testarossa, Scale 1:8 (rot)


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Pocher K51 Ferrari Testarossa, Limousine rot


Identisch mit dem Modell weiter oben.


Die Pocher Modelle sind bis auf wenige Ausnahmen immer sehr paßgenau. Der unproblematische Aufbau hat mir immer große Freude bereitet. Daher habe ich manche Modelle auch mehrmals zusammengebaut, einige abgegeben, andere behalten.


Einige Modelle auf dieser Seite sind mehrfach abgebildet, es handelt sich aber jedesmal um ein anderes Fahrzeug, um ein neu gebautes Modell.

Ferrari F40, rot (Scale 1:8)


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Pocher K55 Ferrari F40, rot



Identisch mit dem weiter oben gezeigten K55.

Der zweite von mir gebaute F40.

Der Autobauer Ferrari hatte den F40 zum 40-jährigen Firmenjubiläum 1987 in einer limitierten Stückzahl von 800 Stück gebaut. Entsprechend schnell waren die 800 Fahrzeuge vorbestellt und bereits viele Monate vor Fertigstellung ausverkauft.

Damaliger Kaufpreis ca. DM 500.000,--

Ferrari Testarossa, Black Star


Pocher115 Pocher K53 Ferrari Testarossa, Black Star, Limousine


Auch der dritte von mir gebaute Black Star ist identisch mit den weiter oben gezeigten.

Ich muß zugeben, daß der Zusammenbau für einen geübten Modellbauer kein großes Problem darstellt, sieht man einmal von der Menge der Einzelteile ab.

Es handelt sich nun mal um einen technischen Zusammenbau. Natürlich kann man vieles an diesen Modellen "veredeln", um sie besser zu gestalten, als vom Bauplan vorgegeben.

Hierfür bieten viele Hersteller Tuning-Sets an, mit denen man diese Modelle noch realistischer gestalten kann, als sie ohnehin schon sind.

Ferrari F40, rot (Scale 1:8)


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Pocher K55 Ferrari F40, rot


Ein weiterer F40 nach der Fertigstellung.

Ferrari Testarossa, Black Star


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Pocher K53 Ferrari Testarossa, Black Star, Limousine


Und ein weiterer Testarossa in schwarz.

Ferrari F40, gelb (Scale 1:8)


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Pocher K56 Ferrari F40, gelb


Der Ferrari F40 wurde werksseitig in Original Ferrari- rot ausgeliefert. Es gab nur wenige Fahrzeuge, die auf Kundenwunsch gegen Aufpreis in anderer Farbe ausgeliefert wurden.

Auch Pocher hat das F40 Modell in rot hergestellt und nur ein kleines Kontingent in gelb und schwarz ausgeliefert.

Die Abbildung zeigt eine gelbe Ausführung.

Ferrari F40, rot (Scale 1:8)


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Pocher K55 Ferrari F40, rot


Ein weiterer F40 aus meiner Werkstatt, identisch mit den weiter oben abgebildeten K55.

Fiat F2 130 HP Racer (Scale 1:8)


Pocher120


Pocher K88 Fiat F2 130 HP Racer

Maßstab 1:8
Länge: 51cm, Breite: 21,5cm, Höhe: 20,3cm


Das Classic-Modell mit 903 Einzelteilen ist nicht ganz so einfach im Zusammenbau, wie es erscheint. Um ein erstklassiges Ergebnis zu erhalten, muß man bei diesem Fahrzeug schon etwas Mühe walten lassen.


Insgesamt ein sehr schönes Modell, im Bauverlauf etwas mühsam.

Ferrari Testarossa, Black Star


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Pocher K53 Ferrari Testarossa, Black Star, Limousine


Ein weiterer K53 aus meinem Aufbau und sicherlich der letzte.

Ferrari F40, rot (Scale 1:8)


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Pocher K55 Ferrari F40, rot


Auch dies- wahrscheinlich mein letzter K55.
Die Abbildung zeigt einen Blick in den Motorraum. Insgesamt brachten mir diese Bausätze einen Riesenspaß. Und obwohl der Zusammenbau unkompliziert und einfach ist, wurde sogar die Wiederholung oder der mehrfache Aufbau des gleichen Modelltyps nie langweilig.





Die Firma Pocher erzeugte anfänglich aussschließlich Classic-Modelle, die im Zusammenbau kompliziert sind und somit nur erfahrenen Modellbauern empfohlen werden sollten.

Die Features der verschiedenen Modelle zueinander sind unterschiedlich, so bietet das eine Modell funktionierende Bremsen, das andere schaltbare Scheinwerferbeleuchtung, eines ist mit Getriebe-Zahnrädern ausgestattet, usw.

Insgesamt sind die Classic-Modelle das Non-Plus-Ultra der Automodell-Marktes.

Leider vereinfachte Pocher einige Baustufen und Details der Classic-Modelle im Laufe der Zeit, so daß die in der Anfangszeit erschienenen Modelle qualitativer anzusehen sind.

Später begann Pocher mit der Produktion der Prestige-Reihe, die einige Ferrari- und Porsche- Modelle (von denen ich keinen gebaut habe) umfaßt. Die Prestige-Bausätze sind relativ einfach im Aufbau und können mit etwas Geduld und genauer Befolgung der Bauanleitung auch von nichtversierten Modellfans zusammengebaut werden.

Besonders für die Autos der Prestige-Reihe wurden im Laufe der Zeit eine ganze Anzahl von Transkits (Veredelungs-Sätze) hergestellt, um die Modelle noch detaillierter und realistischer zu gestalten und aussehen zu lassen.

Diese reichen von zusätzlichen Einzelteilen, Verschraubungen, Schläuchen, Sonstigem zur Nachrüstung bis zu Fotoätzteilen für alles. Man kann zum Beispiel Teile, für die Pocher keine Verschraubungen konzipiert hatte, nachbohren und mit Schrauben versehen, fehlende Schlauchverbindungen einsetzen, Plastikteile durch Metall ersetzen, und, und, und.

Der Aufwand zur Verarbeitung eines Transkits ist sehr hoch, lohnt sich aber nur für einen versierten Modellbauer. Ich selbst habe solche Nachrüstungen gesehen und bewundert, habe diese aber selbst nie in Angriff genommen.

Die Transkits sind je nach Komplexität, Detailtreue und Qualität teuer (bis zu Euro 1500,--), bringen aber für das Modell eine erhebliche Aufwertung.

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