logo

The Beach Boys


gegründet 1961 in Hawthorne bei Los Angeles von Brian Wilson. Die drei Wilson-Brüder, sowie Cousin Love und deren Freund Jardine nannten sich "The Pendletons". Sie spielten in der Garage, ihre Musik - beeinflußt durch die Satzgesänge der Four Freshman. Dennis, leidenschaftlicher Surfer, schlug vor dieses Hobby und Kalifornischen Lebensstil in ihrer Musik auszudrücken. Sie änderten daher auch ihren Namen in The Beach-Boys.

Der in der Garage von Brian aufgenommene Song "Surfin´" wurde von Candix Records übernommen und schaffte es auf Anhieb bis Platz 5 der regionalen Charts und erschien sogar in den Top 100 bis Platz 75. Mit der Hilfe von (Vater) Murry Wilson erhielten sie 1962 einen Vertrag bei Capitol Records. Es folgte Hit auf Hit, begleitet von sieben LP´s in den ersten zwei Jahren, komponiert von Brian Wilson.

Brians Songs verhalfen auch anderen Künstlern zu Erfolg- "Surf City" (#1 Hit) für Jan & Dean und "Little Honda" für The Hondells, lange bevor die Beach Boys selbst eine Nummer 1 landeten.

1964 galten die Beach Boys bereits als erfolgreichste Band Amerikas, als die Beatles in USA als ernsthafte Konkurrenz auftauchten. Erschöpft durch den bisherigen Erfolgsstreß und Welt-Tourneen, feuerte Brian Manager-Murry (seinen Vater) und beschloß fortan nur noch als Komponist, Arrangeur und Produzent zu fungieren. Brians Talent gipfelte in der 66er LP Pet Sounds, aufgenommen mit Studio Musikern, während die Beach-Boys auf Japan-Tour waren. Das Album wird als eines der besten Alben der Geschichte bezeichnet.

Das Versprechen mit dem nächsten Album "Smile" das Beste, was es jemals gab, zu produzieren, konnte Brian nicht halten. Die fertige Arbeit wurde auf Grund internen Streits nicht veröffentlicht. Die Arbeit wurde mit Texter Van Dyke Parks 2004 fertiggestellt und von Brian Wilson Solo veröffentlicht.

Brian wurde krank und hatte mit Drogenproblemen zu kämpfen, in deren Folge sich die Band von ihm unabhängig machte. Die Plattenverkäufe ließen nach. Als Brian Ende der 70er wieder für die Band arbeitete, stellten sich wieder Erfolge ein.

Dennis Wilson ertrank † 1983 bei Tauchen an Kaliforniens Küste.
Carl Wilson starb † 1998 an Lungenkrebs.

The Beach Boys touren nach wie vor, allerdings sind nur Love und Johnston aus alten Tagen dabei. Alan Jardine spielt mit einer anderen Band, Konzerte mit Brian und Alan sind geplant. Beide sind nach wie vor Mitglieder der Beach-Boys Organisation.

Die Beach-Boys sind eine der einflußreichsten Bands der Rock- und Pop- Geschichte. Sie hatten dutzende Top 40 Hits, vier Nr.1 Singles in USA, etliche Besetseller-Alben und wurden 1988 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

lead voc lead guit,bass
keyb, voc
bass, guit,
voc
drums, keyb,
voc
keyb,
bass, voc
1961 Mike Love Carl Wilson Al Jardine Dennis Wilson Brian Wilson
1962 Mike Love Carl Wilson David Marks Dennis Wilson Brian Wilson
1963 Mike Love Carl Wilson Al Jardine Dennis Wilson Brian Wilson
1964 Mike Love Carl Wilson Al Jardine Dennis Wilson Glen Campbell
1965 Mike Love Carl Wilson Al Jardine Dennis Wilson Bruce Johnston Erweitert:
drums
Erweitert:
bass
1968 Mike Love Carl Wilson Al Jardine Dennis Wilson Bruce Johnston Mike Kowalski Ed Carter
1972 Mike Love Carl Wilson Al Jardine Dennis Wilson
Ricky Fataar
bass, voc
Blondie Chaplin
M. Kowalski Ed Carter
1975 Mike Love Carl Wilson Al Jardine Dennis Wilson keyb, guit
Billy Hinsche
M. Kowalski Ed Carter
1976 Mike Love Carl Wilson Al Jardine Dennis Wilson Bruce Johnston
Billy Hinsche
Bobby Figueroa Ed Carter
1981 Mike Love keyb, guit
Billy Hinsche
Al Jardine
Adrian Baker
Dennis Wilson
† 1983
Bruce Johnston
Mike Meros org
Bobby Figueroa Ed Carter
1983 Mike Love Carl Wilson
Billy Hinsche
Al Jardine
Jeff Foskett
Bruce Johnston
Mike Meros
Mike Kowalski
Bobby Figueroa
Ed Carter
1989 Mike Love Carl Wilson
Billy Hinsche
Al Jardine
Adrian Baker
voc, perc
Matt Jardine
Bruce Johnston
Mike Meros
Mike Kowalski Ed Carter
1995 Mike Love Carl Wilson Al Jardine Matt Jardine Bruce Johnston
Mike Meros
Mike Kowalski Chris Farmer
1996 Mike Love Carl Wilson † 1998
Tim Bonhomme
Al Jardine Matt Jardine Bruce Johnston
Mike Meros
Mike Kowalski Chris Farmer
1998 Mike Love guit
Tim Bonhomme
David Marks
Adrian Baker
guit
Phil Bardowell
Bruce Johnston
Mike Meros
Mike Kowalski Chris Farmer
1999 Mike Love keyb
Tim Bonhomme
Adrian Baker Phil Bardowell Bruce Johnston
Mike Meros
Mike Kowalski Chris Farmer
2001 Mike Love Tim Bonhomme Adrian Baker guit
Scott Totten
Bruce Johnston
John Cowsill
Mike Kowalski Chris Farmer
2004 Mike Love Tim Bonhomme guit
Randell Kirsch
Scott Totten Bruce Johnston
John Cowsill
Mike Kowalski Chris Farmer

Wechsel des Line-ups fanden oft, auch abhängig von den unterschiedlichen Kompositionen statt:
David Marks, ein Nachbar der Wilson-Familie, sprang bereits 1962 oft als Zusatzmusiker ein, ersetzte Jardine von 62-63, war auf den ersten fünf LP´s dabei, und ersetzte Carl Wilson ab 97 für zwei Jahre.
Glen Campbell tourte 1965 als Ersatz für Brian einige Monate mit und wurde schließlich durch Bruce Johnston ersetzt, der später festes Mitglied wurde. Mitte der 70er waren Drummer Ricky Fataar und guitarist Blondie Chaplin mit dabei.

Über die Jahre haben viele nicht genannte, aber erwähnenswerte Musiker bei den Beach-Boys mitgespielt:
Keyboarder Daryl Dragon und Toni Tennille, später berühmt als Captain & Tennille, tourten mit.
Carli Muñoz, ersetzte Daryl Dragon von 1970 bis 79, und wurde von Mike Meros abgelöst. Er blieb bis 2000.
Drummer Mike Kowalski und Bassist Ed Carter waren eine der ersten Zusatzmusiker 1969.
Percussionist/Drummer Bobby Figueroa wurde Mitte der 70er eingestellt und blieb bis 1984.
Engländer Adrian Baker hatte das erfolgreiche Beach-Boys-Medley alleine (als Gidea Park) produziert, als er sich mit den Beach-Boys traf, stieg er 1981 für kurze Zeit gleich mit ein.
Jeff Foskett ersetzte Baker 1982 als Gitarrist und Sänger und blieb bis 1989. Foskett ist heute Musiker in Brian Wilson´s Band.

Adrian Baker kam 1989 wieder und blieb bis 1993.
Billy Hinsche, bekannt von Dino, Desi & Billy war Mitspieler in der Begleitband durch die 70er, 80er, 90er.
Matt Jardine, Sohn des Beach Boys Al Jardine stieg 1989 ein und verblieb bis 98 als Sänger und Perkussionist. 1998 war Adrian Baker zum dritten Mal dabei. Als er 2004 ausstieg, ersetzte ihn Randell Kirsch, der als Falsett-Sänger/Gitarrist mitwirkte.
Viele weitere waren kurzfristig bei Tour oder Plattenaufnahmen dabei.

Brian Wilson tourte in den letzten Jahren mit Musikern aus der Band The Wondermints, unter der Leitung von Gitarrist Jeff Foskett (war früher auch bei den Beach Boys).

Jardine tourte eine Zeit lang als "Alan Jardine Beach Boys Family & Friends", mit seinen Söhnen Matt und Adam, Töchtern Carnie und Wendy, und Carl´s Schwager Billy Hinsche.

TOP - HITS US Chart GB D
Nr/W
1961 Surfin’/Luau 75
1962 Surfin´ Safari/409 14
1962 Ten Little Indians/County Fair 49
1963 Surfin’ U.S.A./Shut Down 3 34
1963 Surfer Girl/Little Deuce Coupe 7
1963 Be True To Your School/In My Room 6
1963 Little Saint Nick/The Lord’s Prayer 3
1964 Fun, Fun, Fun/Why Do Fools Fall In Love 5 49
1964 I Get Around/Don’t Worry Baby 1/2 7/5 38
1964 When I Grow Up/She Knows Me Too Well 9 27
1964 Dance, Dance, Dance/The Warmth Of The Sun 8 24
1964 The Man With All The Toys/Blue Christmas 3
1965 Little Honda 44
1965 Do You Wanna Dance/Please Let Me Wonder 12
1965 Help Me, Rhonda/Kiss Me, Baby 1/2 27 10/2
1965 California Girls/Let Him Run Wild 3 26 30
1965 The Little Girl I Once Knew/There’s No Other 20
1965 Barbara Ann/Girl Don’t Tell Me 2 3/6 2/13
1966 Caroline, No/Summer Means New Love (credited to Brian Wilson) 32
1966 Sloop John B/You’re So Good To Me 3 2/6 1/13
1966 Wouldn’t It Be Nice/God Only Knows 8 2/7
1966 God Only Knows 22
1966 Good Vibrations/Let’s Go Away For Awhile 1/1 1/7 8/3
1967 Wendy 36
1967 Then I Kissed Her (komp.Phil Spector/E. Greenwich/J. Barry) 4/5 39
1967 Heroes and Villains/You’re Welcome 12 8/1 34
1967 Gettin’ Hungry/Devoted To You (credited to Brian and Mike)
1967 Wild Honey/Wind Chimes 31 29
1967 Darlin’/Here Today 19 11
1968 Friends/Little Bird 47 25
1968 Do It Again/Wake The World 20 1/6 4/10
1968 Bluebirds Over The Mountain/Never Learn Not To Love 61 33
1969 I Can Hear Music/All I Want To Do 24 10/1 13
1969 Break Away/Celebrate The News 63 6/4 29
1970 Add Some Music To Your Day/Susie Cincinnati 64
1970 Cottonfields/The Nearest Faraway Place 103 5/7 29
1970 Slip On Through/This Whole World
1970 Tears In The Morning/It’s About Time
1971 Cool, Cool Water/Forever
1971 Wouldn't It Be Nice (Live from The Big Sur Folk Festival)
1971 Long Promised Road/Deidre
1971 Long Promised Road/Til I Die 89
1971 Surf’s Up/Don’t Go Near The Water
1972 You Need A Mess Of Help To Stand Alone/Cuddle Up
1972 Marcella/Hold On Dear Brother 110
1973 Sail On, Sailor/Only With You 79
1973 California Saga/Funky Pretty 84 37
1974 Child Of Winter/Susie Cincinnati
1975 Sail On, Sailor/Only With You 49
1976 Rock And Roll Music/The TM Song 5/6 36
1976 It’s O.K./Had To Phone Ya 29
1976 Everyone’s In Love With You/Susie Cincinnati
1977 Honkin’ Down The Highway/Solar System
1978 Peggy Sue/Hey Little Tomboy 59
1979 Here Comes The Night/Baby Blue 44 37
1979 Good Timin’/Love Surrounds Me 40
1979 Lady Lynda/Full Sail 7 6/3
1979 It’s A Beautiful Day/Sumahama 45
1980 Goin’ On/Endless Harmony 83
1980 Livin’ With A Heartache/Santa Ana Winds
1981
Beach Boys Medley 12
1981 Come Go With Me/Don’t Go Near The Water 18
1985 Getcha Back/Male Ego 26
1985 It’s Gettin’ Late/It’s O.K. 82
1985 She Believes In Love Again/It’s Just A Matter Of Time
1986 Rock’n’Roll To The Rescue/Good Vibrations 68
1986 California Dreamin’/Lady Liberty 57
1987 Happy Endings (with Little Richard)/California Girls
1988 Kokomo/Tutti Frutti (with Little Richard) 1/5 25 7/6
1989 Still Cruisin’/Kokomo 93 41
1990 Somewhere Near Japan/Kokomo
1990 Wouldn't it be nice 58
1990 Problem Child/Tutti Frutti (with Little Richard)
1992 Hot Fun In The Summertime/Summer Of Love
1994 Under The Boardwalk
1995 Summer Of Love/I'm Always Here
1996 Fun, Fun, Fun (short version) (Status Quo featuring the Beach Boys) 24
1996 Little Deuce Coupe (with James House) 69
1996 I Can Hear Music (with Kathy Troccoli) 73
1996 Long Tall Texan (with Doug Supernaw) 69
1997 Fun Fun Fun (Status Quo featuring The Beach Boys on backing vocals) 24

Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit. Die Hitliste zeigt die höchste Plazierung in den Charts, oftmals auch den Zeitraum der Plazierung in den Top 10.

Zurück oder zum Hauptmenü


Copyright© by Alexander Kutsche