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Georgie Fame & The Blue Flames


Clive Powell, geboren 1943 in Leigh, Lancashire. Sein Vater war Musiker in einer Amateur Band, so erhielt Georgie ab sieben Jahren Musik-Unterricht. Fats Domino, Jerry Lee Lewis und Little Richard waren einige seiner Idole, und so spielte er bald bei The Dominoes.

Im Juli 1959 engagierte ihn Bandleader Blackwell für seine Band "Rory and the Blackjacks" und nahm ihn mit nach London. Das Projekt ging schief und die Band platzte bald. Clive spielte nun Piano in einem London East Pub und fiel Songwriter Lionel Bart auf. Als im Oktober die Marty Wilde Show gastierte, arrangierte Lionel für Clive ein Vorspiel bei R&R- Impresario Larry Parnes, der ihn als Begleitung für seine Sänger unter Vertrag nahm und ihn fortan auf Georgie Fame umtaufte.

Im Alter von sechzehn hatte Georgie extensive Touren durch Britannien mit Marty Wilde, Billy Fury, Eddie Cochran, Gene Vincent, Tony Sheridan, Freddie Canon, Jerry Keller, Dickie Pride, Joe Brown und einigen mehr hinter sich. Er war auch bei dem tödlichen Unfall Eddie Cochran´s dabei und wurde selbst verletzt. Während dieser Zeit hatte Billy Fury vier Musiker als seine persönliche Begleitband angagiert, einer davon war Georgie, und die Blue Flames waren geboern.

Ende 1961 trennte sich Fury von der Band. Georgie Fame & the Blue Flames erhielten im März 62 einen drei-Jahres-Vertrag im Flamingo Club in London’s Soho District, wo Georgie die erste Hammond-B3 Orgel in Britannien einsetzte. 1963 erhielt die Band einen Vertrag bei EMI-Columbia, im selben Jahr erschien das erste Album "Rhythm and Blues at the Flamingo" live im Club aufgenommen, produziert von Ian Samwell (ex-Shadows).

1964 wirkt die Gruppe fünf mal in der TV-Show “Ready, Steady, Go!” mit.
1965 erreichte die Single "Yeh Yeh" Platz 1 der britischen Charts.
1966 erfolgten sechs Auftritte in “Ready, Steady, Go!”, vier in “Shindig” und einer in “Hullabaloo!”.
1966 folgte "Getaway" auf Platz 1, im Oktober löste Georgie die Band auf.


GEORGIE FAME & THE BLUE FLAMES
keyb guit sax bass drums perc
1961 Georgie Fame Colin Green Mick Eve Tony Makins Red Reece
1962 Georgie Fame Colin Green Mick Eve Tony Makins Red Reece Speedy Acquaye
1965 Georgie Fame John McLaughlin Peter Coe Boots Slade Phil Seaman Speedy Acquaye
Georgie Fame Johnny Marshall Cliff Barton Micky Waller

Georgie Fame Glenn Hughes Bill Eyden
Georgie Fame trump
Eddie Thornton
Mitch Mitchell

THE GEORGIE FAME BAND
1967 Georgie Fame

Georgie verarbeitete sein Interesse an Jazz in seinem milestone album, Sound Venture, mit der Harry South Big Band. Dem Erfolg damit verdankte er die erfolgreiche UK und Europa Tournee 1967/68 mit dem Count Basie Orchestra. 1967 hatte Georgie seinen dritten Nr.1 Hit im GB mit "The Ballad of Bonnie and Clyde", der Titel wurde sein einziger US Top Ten Hit.

1971 begann die Zusammenarbeit mit mit Alan Price (Fame & Price) die 1973 endete. Dabei entstand auch der Hit "Rosetta". Von 1974 bis 1989 veröffentlichte Georgie Fame 15 Singles und 12 Alben.

Der Versuch einer Reunion der Blue Flames mit Original Gitarrist Colin Green war weniger erfolgreich. Von 1989 bis 1998 spielte Georgie in Van Morrisons Band und war auch sein musikalischer Produzent. Ab 1989 war er Keyboarder in der Band "The Rhythm Kings" seines Freundes Bill Wyman (ex-Stones).

In all den Jahren erschienen von Georgie Fame etliche Alben mit hervorragender Musik, die mehr oder weniger erfolgreich, aber höchst anerkannt waren.

Ronan O'Rahilly managte Georgie Fame und versuchte dessen erste Single im Rundfunk unterzubringen. Nachdem dies weder beim BBC, noch bei Radio Luxemburg klappte, gründete er seine eigene Radio Station "Radio Caroline", der berühmte Piraten Sender der 60er.


Perry Ford & The Sapphires with The Blue Flames
SINGLES UK US
1962 Baby Baby (Don’t You Worry)/Prince Of Fools

Clive & Gloria with The Blue Flames
1963 Change Of Plan/Little Gloria

The Blue Flames
1963 J. A. Blues/Orange Street
1963 Stop Right Here/Rik’s Tune

Ronnie Gordon with The Blue Flames
1963 Shake Some Time/Comin’ Home

Georgie Fame & the Blue Flames
1964 Do The Dog / Shop Around
1964 Do-Re-Mi / Green Onions
1964 Bend A Little / I'm In Love With You
1965 Yeh Yeh / Preach And Teach 1 21
1965 In The Meantime / Telegram 22 92
1965 Like We Used To Be / It Ain't Right 33
1965 Something / Outrage 23
1966 Get Away / El Bandido 1 70

Georgie Fame
1966 Sunny / Don't Make Promises 13
1966 Sitting In The Park / Many Happy Returns 12
1967 Because I Love You/ Bidin' My Time 15
1967 Try My World/ No Thanks 37
1967
The Ballad Of Bonnie And Clyde/ Beware Of The Dog 1 7
1969 Peaceful/ Hideaway 16
1969 Seventh Son/ Fully Booked 25

Georgie Fame And Alan Price
1971 Rosetta 11

Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit. Die Hitliste zeigt die höchste Plazierung in den Charts, oftmals auch den Zeitraum der Plazierung in den Top 10.

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