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Lulu & the Luvvers


geboren 1948 in Lennox Castle, Glasgow als Marie McDonald McLaughlin Lawrie.
Marie begann schon als Kind überall zu singen. Im Alter von 14 Jahren stieg sie 1962 bei der lokalen Gruppe "The Gleneagles" ein, die in den Clubs Glagows und Edinburghs spielte. Am Sonntag spielte die Band immer im "Lindella Club" in Glasgow, wo Marie eines Abends von Marion Massey entdeckt wurde, und einen Management-Vertag erhielt. Marion änderte die Namen in "Lulu & the Luvvers" um und führ mit ihnen nach London.

Columbia (EMI) lehnte ab, bei Decca erhielten sie einen Plattenvertrag. Die schon bald erschienene Debut-Single "Shout" (von den Isley Brothers,59) stieg in den Britischen Charts auf Platz 7. Auch die nächsten Platten wurden Chart-Hits, auf die eine Reihe von Radio und TV- Auftritten folgten.

1966 trennte sich Lulu von den Luvvers und tourte u.a. mit den Hollies durch Polen (Lulu war die erste westliche Sängerin, die hinter dem Eisernen Vorhang auftrat), und danach mit Roy Orbison und den Walker Brothers durch Britannien. Sie wechselte zu Columbia Records (wo sie noch vor zwei Jahren abgelehnt wurde), und arbeitete dort mit Mickie Most (der auch die The Animals, Donovan, und Herman's Hermits betreute).

Lulu erhielt eine Rolle in dem Film "To Sir With Love" mit Sidney Poitier, der 1967 in Amerika Rekorde brach. Im gleichen Jahr hatte sie auch drei Spitzenhits, erhielt die TV-Serie 'Three Of A Kind', führte eine massive US-Tournee durch und trat im US-TV in der 'The Ed Sullivan Show', 'David Frost Show', 'Johnny Carson Show', und anderen auf.

"To Sir With Love" erreichte Oktober in USA die Spitze der Charts und schlug einige Rekorde. Der Song hatte sich in USA bis Nov.67 eine Million mal verkauft, dies wuchs bis 2 Millionen an. Es war das Erste mal, daß der Song eines britischen Künstlers ein US Charthit wurde, ohne von einer amerikanischen Plattenfirma veröffentlich zu werden. Die Platten wurden aus England geliefert. Lulu ist bis heute die einzige britische Sängerin, deren Song in USA fünf Wochen auf Platz 1 blieb. Und damals hatten überhaupt nur 5 britische Sängerinnen den Spitzenplatz erreicht.

Wieder in England ging Lulu mit den Monkees auf Tournee. Sie erhielt zwei weitere Fernseh-Serien (BBC) mit "Lulu's Back In Town" und "Happening To Lulu".

Begleitet von weiteren Hits erhielt sie erstklassike Kritiken und gewann einige Wahlen (Britain's Top Girl Singer, Best Dressed Girl, Miss Valentine (gewann sie 1969 und 1970wieder)), Top TV Artiste, und The World's Top Female Singer Of The Year... und Lulu war erst zwanzig Jahre alt.


The Gleneagels - The Luvvers
lead guitar rhythm guitar guit/keyb saxophone bass guit drums
Ross Nelson Jim Dewer Alec Bell Jimmy Smith Tony Tierney David Miller

Im Februar 1969 heiratete Lulu Maurice Gibb († 2003) von "The Bee Gees", die Ehe wurde nach vier Jahren wieder geschieden.
Im März wurde Lulu zur Teilnahme am Grand Prix gewählt, den sie dann gewann. Mit" Boom Bang- A-Bang" ging der begehrte Preis zum zweiten Mal (nach Sandie Shaw) an GB.
Die Single erreichte die Spitze in allen europäischen Charts und verkaufte sich in der ganzen Welt.
Im gleichen Jahr unterzeichnete Lulu in USA bei ATCO Records und wurde dort von Gerry Wexler produziert.

1970 war Lulu auf umfangreicher US Tournee mit Engelbert Humperdink, erhielt in England wieder TV-Serien, hatte Chart-Erfolge und so ging es weiter. Sie tourte Britannien, America, Australien, New Zealand und Fernost.
1974 sang Lulu den Titelsong des James Bond Films "The Man With The Golden Gun".
1976 heiratete Lulu London´s Top Friseur John Frieda, 1977 kam Sohn Jordan auf die Welt.

Bis 1990 tourte Lulu durch die Welt, trat in zahreichen Theateraufführungen, TV- und Radio- Shows auf, konferierte ihre eigenen TV- und Radio-Shows, schrieb ein Buch mit ihrer Biographie (1986), und arbeitete als Songschreiber. Anfang der 90er zog sie sich vom TV etwas zurück und begann wieder Songs zu produzieren, die sich sehr gut verkauften. Ihre Kompositionen wurden mittlerweile auch von anderen Künstlern gesungen.

Sie sang Duette mit Bobby Womack 1993, Tina Turner, Take That (GB Nr.1), und 1999 Elton John, sowie 2002 mit Paul McCartney, Sting, Atomic Kitten, Westlife, Samantha Mumba und Ronan Keating.

Im Juni 2000 erhielt Lulu von Königin Elizabeth II. den Orden OBE, im Dezember erhielt sie ein Doktorat Of Music von The University Of Westminster. Lulu befindet sich in der vierten Dekade als großer internationaler Star.


Decca

TOP - HITS

GB

US

D
Apr 64 Shout/Forget Me Baby 7/3 94
Aug 64 Can't Hear You No More/I Am In Love
Nov 64 Here Comes The Night/That's Really Some Good 50
1965 Satisfied/Surprise, Surprise
Jun 65 Leave A Little Love/He Don't Want Your Love 8/3
Aug 65

Try To Understand/Not In The Whole World

25
Okt 65 Tell Me Like It Is/Stop Fooling Around
Jan 66 Call Me/After You
1966 What A Wonderful Feeling/Tossin' And Turnin'

Columbia
1967 The Boat That I Row/ Dreary Days and Nights (Neil Diamond) 6/4
1967 Let's Pretend/ To Sir With Love 11 1/5
1967 Love Love's To Love Love/ You And I 32
1968 Me The Peaceful Heart/ Lookout 9/2 53
1968 Boy/ Sad Memories 15
1968 I'm A Tiger/ Without Him 9/2 4/4
1969 Boom Bang-A-Bang/ March 2/6 8/2

Atco
1969 Oh Me Oh My (I'm A Fool for You Baby) 47 22
1970 Hum A Song (From Your Heart) 54
1971 Got To Believe In Love
1971 Everybody Clap
1972 Even If I Could Change
1974 The Man Who Sold The World 3/4 13
1974 The Man With The Golden Gun
1975 Take Your Mama For A Ride (Pt. 1) 37
1975 Boy Meets Girl
1975 Heaven And Earth And The Stars
1976 Oh Me Oh My
1977 Your Love Is Everywhere
1978 Don't Take Love For Granted
1979 I Love To Boogie
1981 I Could Never Miss You 62 18
1981 If I Were You 44
1982 I Will Do It For Your Love
1982 Take Me To Your Heart Again>
1984 Shout (Re-issue)
1984 Is That So
1986 Shout
1986 Shout 8/2
1986 My Boy Lollipop
1986 Shout
1990 Nellie The Elephant
1993 Independence 11 52
1993 I'm Back For More (mit Bobby Womack) 27
1993 Let Me Wake Up In Your Arms 51
1993 Relight My Fire (mit Take That) 1/4
1993 How 'bout Us 46
1994 Goodbye Baby And Amen 40
1994 Every Woman Knows 44
1995 Independence
1999 Hurt Me So Bad 42
1999 Hurt Me So Bad 42
1999 Better Get Ready 59
2002 Where The Poor Boys Dance 24
2002 We've Got Tonight (mit Ronan Keating) 4/3

Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit. Die Hitliste zeigt die höchste Plazierung in den Charts, oftmals auch den Zeitraum der Plazierung in den Top 10.

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