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The Righteous-Brothers


gegründet 1962 in Orange County, Californien.

Bill Medley und Bobby Hatfield kamen von den lokalen Gruppen the Paramours und the Variations und bildeten ein Quintett mit dem Ziel, in Las Vegas´s Hotels aufzutreten. Kam ihre erste Single noch als von the Paramours heraus, hießen sie bereits 1963 The Righteous Brothers. Nach dem Versuch bei Smash Records unterzeichneten sie bei Moonglow Records.

Im folgenden brachten sie einige Songs heraus, von denen "Little Latin Lupe Lu" unter die Top Fifty kam, und von vielen Bands, wie z.B. Mitch Ryder, the Kingsmen, und anderen gecovert wurde. In dieser Zeit bei Moonglow Records zeichnete Bill Medley als Komponist und Produzent.

Als Jack Good, englischer TV-Produzent, sie in Los Angeles in seiner TV Show "Shindig" auftreten ließ, erhielten sie einen Vertrag des Philles Label unter Phil Spector. Spector wählte einen Song, den er zusammen mit Barry Mann und Cynthia Weil geschrieben hatte. Spector produzierte mit seinem Wall-of-Sound "You've Lost That Lovin' Feelin'" und machte daraus eine grandiose vier-minütige Ballade (Singles hatten damals eine Länge von max. zweieinhalb Minuten). Der Hit wurde zum Millionenseller und zum meistgespielten Song im amerikanischen Rundfunk.

Gefolgt von TV-Auftritten in "Shindig" und einer ähnlichen TV show "Hullabaloo", folgten 1965 weitere Top Ten Hits mit "Just Once in My Life," "Unchained Melody," und "Ebb Tide", mit ähnlichen orchestralen Arrangements und vocal Crescendis.

1966 wechselten sie zu Verve Records und Medley übernahm wieder die Produktion. Es gelang ein weiterer Nummer 1 Hit mit "(You're My) Soul and Inspiration", danach ließen sich die großen Erfolge aber nicht mehr wiederholen. Trotz der Verwendung von Songs des formidablen Songwriter Teams "Goffin/King" fanden die weiteren Singles nicht höher als bis zur Top Forty.

1968 verließ Medley das Duo, um eine Solo-Karriere zu starten. Hatfield versuchte, das Duo aufrecht zu erhalten und engagierte Jimmy Walker (von den Knickerbockers). Es stellte sich aber heraus, das keiner der Brothers alleine halb so viel wert war wie zusammen.

1974 gab es eine Reunion, die zu dem Nummer 3 Hit "Rock and Roll Heaven", führte, dem wieder einige kleinere Hits folgten. 1976 zog sich Medley aus dem Musikgeschäft zurück, stieg aber fünf Jahre später wieder ein.

1987 sang Bill Medley im Duett mit Jennifer Warnes den Titelsong zum Film "Dirty Dancing", "Time Of My Life", der zum Welthit avancierte. Er brachte Medley Platin und den Grammy. Medley eröffnete nun zusammen mit Paul Revere in Las Vegas den Night Club Kicks.

1990 geriet "Unchained Melody" als Film-Song in "Ghost" auf Platz 15 in den Charts. Das Duo nahm den Song neu auf, er erreichte Platz 19. Der Song brachte auch Platin und einen Grammy. The Righteous Brothers brachten von 1963 bis 1974 21 Songs in die Top 100 und hatten drei Top Ten Alben.

The Righteous Brothers gaben in den 80ern und 90ern wieder Konzerte und tourten.

Hatfield † verstarb im November 2003 im Alter von 63 an einer Überdosis Kokain. Er wurde tot in seinem Hotel in Kalamazoo, Michigan aufgefunden, eine halbe Stunde vor Beginn eines Konzertes mit Medley im Western Michigan University's Miller Auditorium.

SINGLES US GB D
1963 Little Latin Lupe Lu 49
1963 My Babe 75
1964 You've Lost That Lovin' Feelin' 1/2 1/6 21
1965 Bring Your Love To Me 83
1965 Just Once In My Life 9
1965 You Can Have Her 67
1965 Justine" Moonglow 85
1965 Unchained Melody 4 1/9 6/7
1965 Hung On You 47
1965 Ebb Tide 5 48
1966 Georgia On My Mind 62
1966 (You're My) Soul And Inspiration 1/3 15 34
1966 He 18
1966 He Will Break Your Heart 91
1966 Go Ahead And Cry 30
1966 On This Side Of Goodbye 47
1966 The White Cliffs Of Dover 21
1966 Island in the Sun 22
1967 Melancholy Music Man 43
1967 Stranded In The Middle Of Noplace 72
1969 You've Lost That Lovin' Feelin' (re-issue UK) 10
1974 Rock And Roll Heaven 3/4
1974 Give It To The People 20
1974 Dream On 6
1977 You've Lost That Lovin' Feelin' (2nd re-issue UK) 42
1990 Unchained Melody (re-issue UK) 1
1990 Unchained Melody 13
1990 Unchained Melody 19

Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit. Die Hitliste zeigt die höchste Plazierung in den Charts, oftmals auch den Zeitraum der Plazierung in den Top 10.

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