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Sounds Orchestral


gegründet 1964 in London.

"Sounds Incorporated" war ein Saxophon-dominiertes Sextett, das bei Brian Epstein unter Vertrag war, Künstler begleitete und bei Columbia (EMI) Records Platten aufnahm. Das konkurrenzlose Ensemble spielte z.B. als Vorprogramm der Beatles 1964 im Shea Stadion, New York.

Produzent John Schröder von Pye Records wollte etwas adäquates, schaffen. Er glaubte ein guter orchestraler Song könnte den Weg in die Hitparade schaffen, auch zu Zeiten des übermächtigen Liverpool-Beat.

"The John Schröder Orchestra" wurde besetzt mit Pianist, Arrangeur, Orchesterleiter John Pearson (geb.1925), Drummer Kenny Clare (ex-Johnny Dankworth) der 21-jährigen Bassist Tony Reeves, (später bei Curved Air, Greenslade, und Colosseum) sowie einem Streicher-Satz von acht Violinen, zwei Bratschen und zwei Cellos, die beliebig eingesetzt werden k onnten. Das Studio-Esemble sollte Instrumentals spielen und wurde letztendlich zu "Sound Orchestral".

Reeves brachte Schröder "Cast Your Fate To the Wind", eine Single (1960) vom Vince Guaraldi-Trio (komp.Guaraldi).
Pye Records nahm den Song, von Sounds Orchestral arrangiert, probeweise als Single auf und erwartete einen schnellen Untergang. Von den Piraten-Serdern gespielt, setzte der Absatz ein, Pye reagierte mit Werbung und der Songs stürmte Ende 1964 Platz 3 der britischen Charts, brach sogar in die amerikanische Top Ten ein.

Dies blieb zwar der einzige Hit der Formation, der Erfolg reichte aber aus, um bis in die 80er Jahre weitere Platten zu produzieren. Während die nächsten Singles erfolglos blieben, brachten die ca. 12 Alben einen annehmbaren Verkaufserfolg.

Die Sounds Orchestral Version von "Black Is Black" war ein populärer Dance-Hit, und erschien noch in den 90er Jahren auf etlichen Northern Soul Kompilation- und Collection- Alben.

Bis zum Ende 1977 hatte Sounds Orchestral 18 LPīs, 6 EPīs und 17 Singles veröffentlicht. Das Ensemble wurde 1977 aufelöst.

John Pearson hat von den 50ern bis in die 90er mit rock, vocal und instrumental pop, light jazz, und classic gearbeitet. Als Direktor des Orchesters der TV-Sendung "Top of the Pops" spielte er mit so unterschiedlichen Künstlern wie Cilla Black, The Beatles, Bing Crosby, und Michael Jackson. Als musikalischer Direktor von TV-Shows arbeitete er u.a. mit Peter, Paul & Mary, The Carpenters, Paul Williams, und Neil Sedaka. Er schrieb auch Musik für diverse TV-Serien.

Peter McGurk verstarb † 17. Juni 1968
Kenny Clare verstarb † 29. November 2001
Tony Gilbert verstarb † 29. November 2001
Johnny Pearson verstarb † 20. März 2011

Sounds Orchestral
piano bass drums violin
1964 John Pearson Tony Reeves Kenny Clare
Peter McGurk † 1968 Tony Gilbert
1968 Frank Clark
1975 John Pearson Russ Stapleford Ronnie Verrell

Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit. Die Hitliste zeigt die höchste Plazierung in den Charts, oftmals auch den Zeitraum der Plazierung in den Top 10.

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