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The Yardbirds


gegründet 1962 in London, als Metropolitan Blues Quartet.
Die R&B Band erfuhr erste Veränderungen, als ein junger Eric Clapton zu Paul Samwell-Smith sagte, er sollte nicht mehr Sologitarre spielen. Paul übernahm die Bassgitarre, als Lead Gitarrist wurde Tony Topham eingestellt, Laurie Gans wurde durch Chris Dreja ersetzt.

Die Band spielte in der Londoner Blues-Szene und löste 1963 die Rolling Stones als Hausband des Crawdaddy Club ab. Der 16-jährige Anthony Topham mußte auf elterlichen Druck hin aufhören, um sich mehr der Schule zu widmen, er wurde durch den Kunststudenten Eric Clapton (von The Roosters) ersetzt.


Giorgio Gomelsky, Manager des Crawdaddy Clubs und der Rolling Stones, nahm die Gruppe unter Vertrag, die sich nun "The Yardbirds nannte".

Ab 1964 spielte die Band vier Monate jeden Freitag im Marquee Club, und machte sich einen Namen als beste Band des Clubs. Zu dieser Zeit hatten The Yardbirds einen Vertrag bei EMI Columbia unterzeichnet. Sie spielten den letzten Abend (März 64) des Clubs im alten Quartier (Oxford Street).

Der Eröffnungsabend des neuen Clubs (Wardour street) wurde live aufgezeichnet und führte zu dem legendären Debut-Album "Five Live Yardbirds". Zur Eröffnung (Wardour street) waren auch "Long John Baldry & The Hoochie Coochie Men" (mit Rod Stewart) und American Blues Legend Sonny Boy Williamson († 1965), dabei, der die Yardbirds zu seiner baldigen England- und Deutschland- Tour als Begleitband engagierte.


Die dritte Single, "For Your Love" (v. Graham Gouldman), brachte einen internationalen Erfolg, GB Chart Platz 2, US Platz 6. Blues-Fan Clapton gefiel die neue poppige Richtung nicht, er stieg noch vor Erscheinen des Hits aus, um bei John Mayall's Bluesbreakers wieder Blues zu spielen. Der von Eric empfohlene Jimmy Page wollte nicht einsteigen, er empfahl Jeff Beck (von The Tridents).

Jeff Beck´s experimentelles Spiel führte die Band in psychadelische Gefilde. Sein wilder, kräftiger, frischer Gitarrenstil und seinen Technik mit Verzerrung, Rückkopplung und sonstigen neuen Effekten machte die Yardbirds zu Pionieren der modernen Musik. "Shapes of things" gilt als erster Psychadelic-Rock, erstmals war eine Gitarre mit Phasing-Effekt zu hören.

Im Juni 1966 spielten The Yardbirds letztmalig im Marquee Club, und im August zum dritten Mal beim jährlich stattfindenden National Jazz & Blues Festival in Berkshire.


Bassist Paul Samwell-Smith stieg aus, um im Hintergrund als Produzent zu agieren, er wurde ersetzt durch Studio- und Session- Gitarrist Jimmy Page, der später den Bass an Chris Dreja übergab, um selbst wieder die Gitarre zu übernehmen. Ein Dokument aus dieser Zeit ist der Auftritt (Stroll on) in Michelangelo Antonioni's Film "Blow up".

Kurz darauf, nach nur 18 Monaten Zugehörigkeit, verließ Jeff Beck die Gruppe, die während seiner Zeit ihre größten Erfolge feierte. Jeff gründete daraufhin seine Jeff Beck Group. The Yardbirds verblieben nun zu Viert. Der Druck der Plattenfirma und des Produzenten Mickie Most zu kommerziellerer Musik führten zu Plattenerscheinungen ohne großen Erfolg.

Ende 1967 gingen Relf and McCarty, um eine Folk-Band zu gründen. Bald darauf verließ auch Dreja die Band, um eine Karriere als Rock-Photograph zu starten. Paul Samwell-Smith versuchte sich als Produzent (Cat Stevens, Claire Hamill, Amazing Blondel) und half nun Relf und McCarty bei der Gründung des Folk-Duos "Together", und später der Band "Renaissance" (siehe weiter unten)

The New Yardbirds


Page hatte die noch existierenden "Yardbirds"-Verträge übernommen und stellte eine neue Formation zusammen. Terry Reid konnte wegen vertraglicher Verpflichtungen nicht einsteigen, empfahl aber den jungen, unbekannten Robert Plant. Plant wiederum brachte seinen Freund aus Kindertagen, John Bonham, mit. Schließlich kam noch John Paul Jones dazu, der schon seit 1967 eine Band mit Page gründen wollte.

Die Konzerte fanden als " The New Yardbirds" statt, das letzte Konzert als "New Yardbirds" war im Juli 1968. Chris Dreja stellte auf den Namen "Yardbirds" rechtliche Ansprüche.

1966 hatten sich Keith Moon, John Entwistle, Jeff Beck und Jimmy Page bereits über die Gründung einer Supergroup unterhalten. Keith hatte damals damals gesagt, sie würden wie ein "brennender Zeppelin (Led Zeppelin)" unterfehen. Jimmi Page nannte die Gruppe nun - "Led Zeppelin".


The Metropolitan Blues Quartet
voc, harmonica lead guit. rhythm.guit. bass drums
1962 Keith Relf Paul Samwell-Smith Laurie Gains Jim McCarty
1962 Keith Relf Anthony Topham Chris Dreja Paul Samwell-Smith Jim McCarty

The Yardbirds
1963 Keith Relf Eric Clapton Chris Dreja Paul Samwell-Smith Jim McCarty
1965 Keith Relf Jeff Beck Chris Dreja Paul Samwell-Smith Jim McCarty
1966 Keith Relf Jeff Beck Chris Dreja Jimmy Page Jim McCarty
1966 Keith Relf Jeff Beck Jimmy Page Chris Dreja Jim McCarty
1966 Keith Relf Jimmy Page Chris Dreja Jim McCarty

The New Yardbirds
1968 Robert Plant Jimmy Page John Paul Jones John Bonham

"The Yardbirds" präsentierten drei der besten Rockgitarristen unserer Zeit, Clapton, Beck, and Page. Aus jedem der drei wurde ein Superstar. "The Yardbirds" hatten als R&B-Band begonnen, und den Weg zu Psychadelic, Pop, Rock und Heavy Metal vorgegeben. Sie hatten Pionierarbeit im Einsatz von Gitarren -Effekten und -Technik geleistet.

Der weitere Weg von "Led Zeppelin" ist über den Link Led Zeppelin zu finden.


Yardbirds-Singles

UK

US

D
1964 I Wish You Would/ A Certain Girl
1964 Good Morning Little Schoolgirl/ I Ain't Got You 44
1965 For Your Love/ Got To Hurry 3 21
1965 Heart Full Of Soul/ Steeled Blues 2 22
1965 Evil Hearted You/ Still I'm Sad 3 19
1966 Shapes Of Things/ You're A Better Man Than I 3 22
1966 Over Under Sideways Down/ Jeff's Boogie 10 35
1966 Questa Volta/ Paff...Bumm - R (nur Italien)
1966 Happenings Ten Years Time Ago 43
1967 Little Games/ Puzzles
1967 Ha Ha Said The Clown/ Tinker Tailor Soldier Sailor (USA)
1967 Ten Little Indians/ Drinking Muddy Water (USA)
1968 Goodnight Sweet Josephine/ Think About It (USA)

Together - Renaissance - Renaissant


1968: Nach der Trennung von den Yardbirds versuchten sich Keith Relf und Jim McCarty mit der Hilfe von Produzent Paul Samwell-Smith als Folk-Acoustic-Duo "Together". Sie glaubten, damit den Trend der Zeit zu treffen. Die einzige erschienene Single fand aber keinen Erfolg und keine Chartplazierung. Die beiden begannen daher mit dem Aufbau einer neuen Band.


Keith und Jim kannten bereits Bassist Louis Cennamo (ex-James Taylor) und baten ihn, mitzumachen. Chris Dreja empfahl Pianist John Hawken und Brian Cole (pedal steel guitar), beide ex-Nashville Teens. Keith´s Schwester, Jane Relf, wollte schon immer gerne singen, ihre Stimme gefiel den anderen, und sie war dabei. Als John ein Stück von Beethoven anspielte, war es klar, sie wollten es mit Klassik-Folk-Blues-Rock versuchen.

Renaissance war 1969 geboren. Der musikalische Stil war geprägt von symphonischen Arrangements, außergewöhnlichem Gesang und poetischen Texten, die viele Jahre hindurch von Jane´s Freundin Betty Thatcher gedichtet wurden.

1970: Das erste Album, produziert von Paul Samwell-Smith errang Interesse beidseits des Atlantic. Eine US- und Europa-Tournee, sowie ein zweites Album folgten. Jim war vom Reisen erschöpft und beschloß, zukünftig nur noch als Komponist und Organisator (neben Manager Jon Michelle) für die Band zu arbeiten. Auch Keith verließ Renaissance und Louis Cennamo nahm 1970 ein Angebot von Colosseum an, danach Axis, und dann Steamhammer (wurden zu "The Bogomas").

Die Plattenfirma drängte auf ein weiteres Album, Jim McCarty stellte John´s Kollegen Mick Dunford und Terry Crowe (alle ex-Nashville Teens), sowie zwei weitere Musiker ein. Es folgte wieder eine Tour, während der Jane ihren Ausstieg ankündigte. Für sie kam Annie Haslam, eine brilliant, ausgebildete klassische Sängerin. Für John Hawken, der zu Spooky Tooth, später zu The Strawbs (73-74) ging, kam John Tout.

1971: Die neue Besetzung tourte extensiv, der Bassist wurde drei mal gewechselt, schließlich erfolgte die nächste Auflösung.
1972: John Tout´s Bekannter Miles Copeland übernahm das neue Management und ergänzte die Restband mit Bassist John Camp, Drummer Terence "Terry" Sullivan, und Keyboarder Mick Parsons. Michael Dunford übernahm das Komponieren und Produzieren.
Mick Parsons, † 1972, starb bei einem Autounfall. Für die Aufnahmen des Albums "Prologue" wurde Rob Hendry verpflichtet, die Tournee 1973 wurde mit Peter Finer begonnen.


1973: Jim McCarty beendete Seine Mitarbeit bei Renaissance, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Michael Dunford übernahm wieder die Stelle des Gitarristen. Die Aufnahmen und Konzerte wurden ab nun mit einem Orchester gespielt, was der Band höchste Erfolge brachte.
1974 wechselte die Band zu Copelands neuem Platten-Label BMT, 1975 für USA zu Sire-Records.
1977 erfolgte ein weiterer Label-Wechsel zu Warner Brothers Records.
1978 erfuhr Renaissance´s bisher weitgehend akustisch orientierte Musik zunehmend Einflüsse mit elektrischer Gitarre und Synthesizer. Die Band trennte sich von Manager Copeland und schloß mit Promoter John Scher aus New Jersey einen Vertrag.
1979 trennte sich die Band wieder von orchestraler Begleitung.
1980: John Tout verspielte sich während einem Konzert, verließ die Bühne und ließ die Restband ohne Keyboard weiterspielen, worauf er gefeuert wurde. Sein längjähriger Freund Terry Sullivan verließ die Band darauf hin aus Protest, die sich nun zum dritten Mal auflöste.

Renaissance hatte bisher neun Alben produziert, wovon acht in die US Charts gelangten.
Jon Camp ging zu Roy Wood's Band "The Helicopters".
Annie Haslam und Michael Dunford formierten "Nevada" und nahmen Peter Gosling als Keyboarder.


"Nevada" nahmen zwei Singles auf die in USA bei PolyGram, in GB bei Polydor Records erschienen. Weitere Aufnahmen verschwanden und wurden erst im Jahr 2000 wiederentdeckt und veröffentlicht.

1981: Dunford, Haslam und Camp wollten Renaissance neu formieren, nahmen Gosling und Drummer Peter Barron mit ins Boot. Mit verändertem, modernen Stil wurden ein Album bei Miles Copelands "IRS Records" (bei dem auch Police war) eingespielt, das mittlere Verkaufserfolge verbuchte. Es folgten drei erfolgreiche Tourneen.

1983: Betty Thatcher, die seit dem ersten Album die Texte geschrieben hatte, beendete dies nun. Jon Camp übernahm diese Arbeit für das nächste und auch letzte Renaissance Album, welches sich mit mäßigem Erfolg verkaufte. Annie, Michael und Jon verblieben daraufhin als Trio. Über ein Inserat im Melody Maker wurden Drummer Gavin Harrison und Keyboarder Mike Taylor eingestellt. Eine ausverkaufte Tournee folgte, nach derem Ende Drummer und Keyboarder wieder ausstiegen.
Die Plattenfirma IRS Records kündigte der Band darauf die Zusammenarbeit.

1984: Bassist Jon Camp ging zu "Cathedral", Renaissance tourte mit neuer Besetzung.
1987: Das letzte Konzert fand im Juni 1987 in New Jersey statt, danach trennte sich die Band.


Annie Haslam arbeitete seit vielen Jahren an Solo-Projekten und wirkte bei Aufnahmen anderer Künstler mit.
1989 formierte Annie mit Keyboarder Raphael Rudd und Gitarrist Mark Lampariello "The Annie Haslam Band" für Aufnahmen bei Epic Records. Nach Vollendung des Albums trennte sich die Band wieder.

1990 erschienen bei Sire Records zwei Alben mit Songs aus den Jahren 74-79, sie erreichten in USA und Canada ohne Werbung sechs-stellige Verkaufszahlen. 1995 nahm Annie mit Keyboarder David "Squiggy" Biglin ein Album als Annie Haslam's Renaissance auf.

1998 trafen sich Mike Dunford, Annie Haslam, Terry Sullivan, John Tout und Gast Roy Wood (Move, ELO, Wizzard), um einige alte Aufnahmen für ein neues Album zu überarbeiten. Die Proben verliefen derart positiv, daß die Band sich entschloß, ein ganz neues Album zu produzieren. Die Aufnahmen erfolgten in den Astra Studios, Canterbury, Kent. Um die komplizierten Arrangements aufzunehmen, mußten in einer zweiten Session Keyboarder Mickey Simmonds (Mike Oldfield, Camel, Fish), und Alex Caird (von Lee Sullivan's Band Boa), beide empfohlen von Terry Sullivan, engagiert werden.
2001 erschien das Album " Tuscany", gefolgt von einer Promo-Tournee, sowie einem weiteren Doppel- Album.
2002 entschloß sich Annie Haslam, ihre eigene Solo-Karriere vorzuziehen.

2005 erschien das Album "Sound of Winter" von "Renaissant" (Terry Sullivan)


Renaissance
voc guitar piano, keyb bass drums
1969 Jane Relf Keith Relf John Hawken Louis Cennamo Jim McCarty

1. Trennung und Neubesetzung
1970 Jane Relf
Terry Crowe
Mick Dunford John Hawken Neil Korner Terry Slade
1970 Binky Collom
Terry Crowe
Mick Dunford John Hawken Neil Korner Terry Slade
1970 Binky Collom
Terry Crowe
Mick Dunford John Tout Neil Korner Terry Slade
1971 Annie Haslam
Terry Crowe
Mick Dunford John Tout Danny McCullough Terry Slade
1971 Annie Haslam
Terry Crowe
Mick Dunford John Tout Frank Farrell Terry Slade
1971 Annie Haslam
Terry Crowe
Mick Dunford John Tout John Wetton Terry Slade

2. Trennung und Neubesetzung
1972 Annie Haslam Mick Parsons † 1972 John Tout Jon Camp Terrence Sullivan
1972 Annie Haslam Rob Hendry John Tout Jon Camp Terry Sullivan
1973 Annie Haslam Peter Finer John Tout Jon Camp Terry Sullivan
1973 Annie Haslam Mick Dunford John Tout Jon Camp Terry Sullivan

3. Trennung und Neubesetzung (1980)
1981 Annie Haslam Mick Dunford Peter Gosling Jon Camp Peter Barron
1983 Annie Haslam Mick Dunford Peter Gosling
Eddie Hardin
Nick Magnus
Jon Camp Peter Barron
Ian Mosley
1983 Annie Haslam Mick Dunford Mike Taylor Jon Camp Gavin Harrison
1984 Annie Haslam Mick Dunford Raphael Rudd Jon Camp Greg Carter
1985 Annie Haslam Mick Dunford Raphael Rudd Mark Lampariello Charles Descarfino

Trennung (1987) und Reunion (1998)
1998 Annie Haslam Mick Dunford John Tout Roy Wood Terence Sullivan
1998 Annie Haslam Mick Dunford Mickey Simmonds Alex Caird Terry Sullivan
2001 Annie Haslam Mick Dunford Mickey Simmonds
Rave Tesar
David Keyes Terry Sullivan

Renaissant
voc guitar piano, keyb bass drums
2005 Christine Sullivan
Dean Hurst
Jasmin Rodgers
Kristian Sullivan
Steve Rodgers
Lee Sullivan
John Tout
Derrick Sullivan
Alex Caird
Terence Sullivan
flute:
Martin Orford

Keith Relf hatte Anfang der 70er mit Medicine Head zusammengearbeitet, bevor er 1975 die Band Armageddon mit Martin Pugh (guit. von Steamhammer), Bobby Caldwell (dr, voc) und Louis Cennamo (bass) formierte. Armageddon probten, nahmen ein Album auf und trennten sich danach wieder.

Keith Relf verstarb † 14. Juni 1976 an einem Stromschlag seiner Gitarre bei Probearbeiten mit Jim McCarty´s neuer Band "Illusion".

Shoot - Illusion - Jim McCarty Band - Box of Frogs


1973: McCarty fomierte die Band "Shoot", die ein Album einspielte und sich danach auflöste.

1976: Nachdem sich "Renaissance" von ihrer ursprünglichen Stilrichtung entfernt hatte, gründete Jim eine Formation, die diesen Stil weitervertrat. Die Band hieß "Illusion". Noch während der Probearbeiten kam es zu Keith´s † 1976 tragischem Tod.

1977: Das verbliebene Quartett entschloß sich fortzufahren. Von 1977-79 entstanden die Aufnahmen zu zwei Alben bei Island Records. Die Veröffentlichungen brachten schlechte Verkaufszahlen, sodaß die Plattenfirma die Zusammenarbeit mit Illusion beendete.
1979 erfolgten die Aufnahmen zu einem dritten Album. Da keine Plattenfirma zur Veröffentlichung bereit war, erschien das Album erst 1990.

1980(83?) formierten Jim McCarty, Paul Samwell-Smith und Chris Dreja zusammen mit Sänger John Fiddler (Medicine Head) und Mark Feltham die Band "Box of Frogs", bei der fallweise auch Jeff Beck und Jimmy Page mitspielten. Die Band spielte im Juni 1983 im Marquee Club zum 25-jährigen Jubiläum.


1987 begann Jim McCarty mehrere Projekte gleichzeitig zu betreiben, wobei jede Formation eine Grundbesetzung beibehält. Manche Musiker waren in mehreren Projekten beteiligt, oft waren nahmhafte Gastmusiker dabei. Bei Renaissance zum Beispiel spielte die Gründungsformation mit Gastmusikern (weitere Informationen dazu - siehe unten)

Stairway - Pilgrim - The Yardbirds - Renaissance


1988 erschien von "Stairway" das Album "Moonstone".
1989 erschien von "Stairway" das Album "Chakra Dance"
1992 erschien von "Stairway" das Album "Medicine Dance"
1995 erschien von "Stairway" das Album "Raindreaming"

1995 erschien von "Pilgrim" das Album "Search for the Dreamchild
1996 erschien von "Pilgrim" das Album "Gothic Dream"
1996 erschien das Album "The Yardbirds Experience".

1989 begann eine Formierung unter dem Namen "Jim McCarty (Blues) Band".
Dabei war anfangs Anthony Topham aus alten Zeiten, der später von Ray Majors (Mott the Hoople) ersetzt wurde, sowie Rod Demick (Strawbs) und Chris Dreja, für den später John Idan einstieg.

1995 wurden parallell "The Yardbirds" neu gegründet.
1995 kam Laurie Garman (von The Cobras) dazu.
1996 wurde Ray Majors durch Gypie Mayo (von Dr.Feelgood/The Cobras) ersetzt. Alen Glen (ex-Nine Below Zero) war von 2001-2003 dabei und wurde von Billy Boy (ex-Nine Below Zero) abgelöst. Die Band ist bis heute erfolgreich unterwegs.

2001 erschien von "Renaissance-Illusion" (mit Gastmusikern) das Album "Through the Fire".
2003 erschien von "The Yardbirds" das Album "Birdland".
2006 erschien das Album "Yardbirds Family Tree"
The Yardbirds sind oft auf Tournee (sehenswert).

1992 wurden "The Yardbirds" in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen.

"There were nothing like the Yardbirds" - Jeff Beck


Shoot
vocal guitar guitar horn drums
1973 Jim McCarty David Greene B. J. Cole Lyn Dobson Craig Collinge

Illusion
vocal keyboards guitar, voc. bass, voc. drums
1977 Jane Relf John Hawken Jim McCarty
John Knightsbridge
Louis Cennamo Eddie McNeill

Box of Frogs
vocal harmonica guitar, voc. bass, voc. drums
1980 John Fiddler Mark Feltham Chris Dreja Paul Samwell-Smith Jim McCarty

Stairway
vocal keyboards guitar drums
1987 Jane Relf Clifford White Louis Cennamo Jim McCarty

The Yardbirds Experience
vocal lead guitar guitar bass drums
1996 Ray Phillips
Phil May
Eddie Phillips
keyboard: Matthew Fisher
Don Craine

Ray Majors
Noel Redding Jim McCarty
perc.: Eddie Edwards

Renaissance-Illusion
vocal keyboard guitar bass drums
2001 Jane Relf John Hawken Louis Cennamo Jim McCarty

Jim McCarty Band
harmonica lead guit.,voc. guitar, voc. bass, voc. drums
1989 "Top" Topham Chris Dreja Rod Demick Jim McCarty
1992 John Idan Chris Dreja Rod Demick Jim McCarty

The Yardbirds
1994 Laurie Garman Ray Majors Chris Dreja John Idan Jim McCarty
1995 Laurie Garman Gypie Mayo Chris Dreja John Idan Jim McCarty
1996 Alan Glen Gypie Mayo Chris Dreja John Idan Jim McCarty
2003 Billy Boy Miskimmin Gypie Mayo Chris Dreja John Idan Jim McCarty
2004 Billy Boy Miskimmin Jerry Donahue Chris Dreja John Idan Jim McCarty
2005 Billy Boy Miskimmin Ben King Chris Dreja John Idan Jim McCarty
2008 Alan Glen Ben King Chris Dreja John Idan Jim McCarty
2009 Andy Mitchell Ben King Chris Dreja David Smale Jim McCarty
2013 Andy Mitchell Ben King Anthony Topham David Smale Jim McCarty

2013: Im Juli wurde Chris Dreja nach mehreren Schlaganfällen durch Gründungsmitglied Anthony (Top) Topham ersetzt. Gypie Mayo verstarb † 23. Oktober 2013 (62 Jahre alt).

2014: "The Yardbirds" wurden im Dezember 2014 endgültig aufgelöst (Jim McCarthy).


Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit. Die Hitliste zeigt die höchste Plazierung in den Charts, oftmals auch den Zeitraum der Plazierung in den Top 10.

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