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Peter Green - Mick Fleetwood - John McVie


John McVie, geboren im November 1945 in Ealing, West London, begann mit vierzehn in lokalen Bands zu spielen, die "The Shadows" coverten. Er beobachtete, daß alle Freunde Gitarre spielen wollten und entschloß sich daher zur Bass-Gitarre zu wechseln. Als seine Eltern davon erfuhren, bekam Joe einen Fender-Bass. Sein erster Einsatz als Bassist war bei "The Krewsaders", die in der gleichen Straße wohnten. Sie spielten vornehmlich für Hochzeiten und Parties.

John Mayall formierte 1963 seine Bluesbreakers, er wollte Bassist Cliff Barton von den "Cyril Davies All Stars" angagieren. Barton lehnte ab, empfahl aber den talentierten John McVie, der nach einem Vorspiel engagiert wurde. McVie behielt seine Stellung als Steuer Inspector noch neun Monate bei, bevor er kündigte, um nur noch Musik zu machen und blieb die nächsten Jahre bei "John Mayall´s Bluesbreakers".


Mick Fleetwood, geboren im Juni 1947 in Redruth, Cornwall, verbrachte seine Kindheit großteils in Ägypten und Norwegen. Er beendete seine Schulzeit im Alter von fünfzehn mit schlechten Leistungen, ging 1963 nach London, um eine Karriere als Drummer einzuschlagen.

Keyboarder Peter Bardens nahm Mick 1963 in seine (Instrumental-) Band "The Cheynes" auf. Die Gruppe nahm während ihres Bestehens drei erfolglose Singles auf und löste sich 1965 auf.

Peter Barden formierte anschließend mit Mick Fleetwood "Peter B´s Looners". Sie erhielten einen Vertrag bei EMI Records, vor den Aufnahmen stieg Gitarrist Mick Parker aus. Ersatzmann Peter Green war bei den Plattenaufnahmen dabei, blieb aber nur drei Monate bei der Band. Er folgte dem Ruf John Mayall´s und ging zu den Bluesbreakern.

Peter B´s wurden zu "Shotgun Express". 1967 rief John Mayall auf Empfehlung Peter Green´s nach Drummer Mick Fleetwood, dem dieser im April 67 folgte.

Bardens gründete später "Village" und "Camel", machte danach Solo-Karriere, er verstarb † Januar 2002 an Lungen-Krebs. Sawyer spielte später mit "Fleur de Lys" und "The Spencer Davis Group". Peacock sang später mit the "Mark Leeman Five". Dave Ambrose ging zu Brian Auger´s "Trinity".
Und Rod Stewart ging seinen Weg zu zukünftigem Weltruhm.


Peter Green, geboren im Oktober 1946 in Bethnal Green, England, ließ sich schon früh durch Musik von B.B. King, Freddie King und Muddy Waters beeinflussen. Peter und sein Bruder Mike bekamen 1956 von den Eltern Flamenco-Gitarren geschenkt und begannen sich intensiv damit zu beschäftigen.

Während seiner Schlachterlehre nahm Peter 1960 das Angebot von "Bobby Denim & the Dominoes" als Bassist an und kaufte sich eine Gibson-Bassgitarre. Er ging danach als Bassist zu "The Tridents", dann zu "The Didlos", 1965 zu "The Muskrats". Peter besuchte zu dieser Zeit Auftritte der Yardbirds und war von Eric Clapton derart fasziniert, daß er sich entschloß, wieder zur Gitarre zu wechseln.

Im August 1965 verreiste Eric Clapton von "John Mayall´s Bluesbreakers" unangekündigt zu seiner "Magic Bus-Odyssee" nach Griechenland, Mayall versuchte den jungen Peter Green als Ersatz. Im November 65 kam Clapton jedoch zurück und nahm seinen alten Platz wieder ein, Peter mußte gehen.

Die Profi-Gruppe "Peter B´s" suchte Anfang 66 einen Ersatz für Mick Parker (Gitarre), Peter Green war sofort dabei. Die Band nahm bei EMI Records die Single "If You Wanna Be Happy/ Jodrell Blues" auf und änderte später den Namen in "The Shotgun Express."

Im Juli 1966 rief John Mayall wieder nach Peter Green, da Eric Clapton ausgestiegen war, um "Cream" zu gründen. Peter, der nur wenige Monaten in Bardens Gruppe war, nahm das Angebot an und wechselte zu "John Mayall´s Bluesbreakers". 1967 hatte Mayall Differenzen mit Drummer Ansley Dunbar, auf Empfehlung Peter Greens stellte Mayall im April 1967 Mick Fleetwood ein.

John Mayall´s Bluesbreakers


Peter Green hatte sich schon in Barden´s Gruppe musikalisch sehr gut mit Drummer Mick Fleetwood verstanden, ebenso erging es ihm bei John Mayall mit Bassist John McVie. Als Fleetwood schon nach sechs Wochen wegen übermäßigem Alkoholkonsum von Mayall gefeuert wurde, stieg anschließend auch Green aus.

Peter und Mick begannen eine neue Band zu formieren. John McVie blieb vorerst bei den "Bluesbreakern", er wollte den gut bezahlten Job nicht riskieren. Peter Green hatte aus Namensteilen Mick´s und John´s einen Namen für eine neue Band gewählt-

"PETER GREEN`S FLEETWOOD MAC"


The Cheynes
vocals organ guitar bass drums
1963 Roger Peacock Peter Bardens Phil Sawyer Peter Hollis Mick Fleetwood

Peter B`s Looners
vocal keyb, voc guit bass drums
1965 Peter Bardens Mick Parker Dave Ambrose Mick Fleetwood
1966 Rod Stewart Peter Bardens Peter Green Dave Ambrose Mick Fleetwood

Shotgun Express
1966 Rod Stewart
Beryl Marsden
Peter Bardens John Moorshead Dave Ambrose Mick Fleetwood
1966 Rod Stewart
Beryl Marsden
Peter Bardens † 2002 Phil Sawyer Dave Ambrose Mick Fleetwood

John Mayall´s Bluesbreakers
voc, keyb, guit guit bass drums
1967 John Mayall Peter Green John McVie Mick Fleetwood

Peter Green´s Fleetwood Mac


gegründet 1967 in London von Peter Green und Mick Fleetwood.
John McVie wollte vorerst noch bei Mayall bleiben. Auf ein Inserat bekam Bob Brunning den Platz als Bassist. Peter suchte einen zweiten Gitarristen, Produzent Mike Vernon empfahl Jeremy Spencer (vorher bei "The Levi Set"), der ein großartiger Slide-Gitarrist und Sänger war. Die Band ging bei dem Blue Horizon Label (wo auch Mayall war) unter Vertrag.

Der erste Auftritt der Blues-Band erfolgte zum Windsor Jazz & Blues Festival im September 1967 mit einem Repertoire aus Chicago-Style-Blues und R&R. Die erste Single, produziert von Mike Vernon folgte bald.


Im Dezember 1967 kam John McVie in die Formation, Bob Brunning mußte seinen Platz räumen. In dieser Besetzung erschien das erste Album (Februar 68), das sich schnell zum Verkaufs-Seller entwickelte.

Die zweite Single "Black Magic Woman" wurde nur zu einem kleinen Hit, wurde aber in der späteren Version von "Santana" zum Welthit. Die dritte Single, ein Cover von Little Willie John´s "Need your Love so Bad", zeigte Peters Blues-Talent und das Instrumental "Albatros" erreichte schließlich Platz 1 der UK-Charts (Platz 19 in USA).

1968 erschien die zweite LP. Alle weiteren Alben Fleetwood Mac´s, zur Hälfte mit Peter Green Kompositionen, wurden große Verkaufserfolge. Anfang 1969 wurde als dritter Gitarrist Danny Kirwan (18 Jahre alt) aufgenommen, der gut spielte, sang und Talent als Songschreiber zeigte. Der Musik-Stil der Band tendierte zunehmend zum Blues-Rock. Das Jahr begann mit einer USA-Tournee und Aufnahmen einer Doppel-LP im Chess- Studio in Chicago. Die nächsten Monate vergingen mit Aufnahmen, Tourneen, Hits.


Während einer Europa-Tournee 1970 geriet Peter mit Road-Manager Dennis Keen in München in eine Privat-Fete, die in Drogen-Exzesse ausartete und damit endete, daß Manager Clifford Davis, Peter und Dennis nach drei Tagen rausholen mußte. Zu dieser Zeit enwickelte Peter eine Art Schizophrenie, er wollte die Einnahmen der Band für wohltätige Zwecke spenden und sich von der Band trennen, nach einem Auftritt am 20. Mai 1970 stieg er dann aus. Mick Fleetwood übernahm das Ruder und führte die Band weiter.

Fortsetzung Peter Green - siehe weiter unten



Christine Perfect, geboren 1943 in Greenodd, Cumbria, entstammte einer musikalischen Familie, begann mit vier Klavier zu spielen und erhielt klassischen Unterricht bis fünfzehn, als sie sich moderner Musik zuwendete. Als kurzzeitige Freundin von Spencer Davis sang sie fallweise in seiner Band.

Sie traf Stan Webb und Andy Sylvester 1964, die Christine als Bassistin in ihre neue Band "Shades of Blue" einluden. Dabei waren auch Chris Wood, Sänger Dave Yeats und weitere. Mit einigen Auftritten endete das Abenteuer, Stan Webb gründete 1965 "The Chicken Shack".

1967 begann Christine als Keyboarder/Sängerin bei Stan Webb´s "Chicken Shack", die als Blues-Band des öfteren gemeinsam mit Fleetwood Mac auftraten. Hier traf sie 1968 John McVie, den sie zwei Wochen später heiratete. Um mehr Zeit füreinander zu haben, trennte sie sich 1969 von "The Chicken Shack".

Fleetwood Mac


Christine McVie hatte bereits auf dem Fleetwood Mac Album "Mr. Wonderful" von 1968 mitgespielt und kannte das Repertoire der Band gut. Um die Lücke des fehlenden Peter Green zu füllen, spielte Christine ab August 1971 in der Band mit.

Während einer USA-Tour ging Jeremy Spencer in Los Angeles ein Magazin kaufen und kam nicht mehr zurück. Nach mehreren Tagen Suche fand die Band Jeremy bei der religiösen Sekte "Children of God", die er nicht mehr verlassen und mit Musik nichts mehr zu tun haben wollte.

Ein Anruf bei Peter Green brachte diesen zwei Tage später nach LA, um den Kollegen für den Rest der Tour auszuhelfen. Jeremy Spencer, der nichts mehr mit Musik machen wollte, veröffentlichte kurze Zeit später mit einigen seiner Glaubensbrüder ein erfolgloses Album und war für die nächsten 25 Jahre verschollen.


Auf Empfehlung wurde Gitarrist Bob Welch als neues Bandmitglied engagiert, die Band orientierte sich nun mehr zu Pop- und Mainstream. Danny Kirwan, unzufrieden, trank übermäßig und machte etliche Probleme, er flog letztendlich aus der Band.

Im September 1972 kamen Gitarrist Bob Weston und Sänger Dave Walker (ex-Savoy Brown) in die Band. Nach einem Album und einer Tournee stimmten Fleetwood Mac mit Dave überein, daß er weder musikalisch, noch vom Benehmen in die Formation paßte. Im Juni 1973 stieg Dave wieder aus.

Ende 1973 wurde eine Affäre zwischen Bob Weston und Mick Fleetwoods Frau Jenny Boyd (Schwester von Pattie Boyd) offenbar. Bob wurde gefeuert, die Tournee abgesagt, die Musiker machten Pause.


Manager Clifford Davis beanspruchte den Namen "Fleetwood Mac", stellte eine neue Band zusammen und schickte diese auf eine erfolglose Tour. Diese mußte bald beendet werden, die rechtlichen Streitigkeiten legten neue Aktivitäten der echten "Fleetwood Mac" für Monate auf Eis.

In dieser Zeit wurde John McVie´s Alkoholkonsum unerträglich, Ehefrau Christine begann eine Affäre mit einem Produzenten und war nahe daran, Ehe und Band zu verlassen. Als ihr Liebhaber zu seiner Frau zurückging, beruhigte sich die Situation zwischen Christine und John, sowie Band wieder.

Mitte 1974 einigten sich die Musiker nach USA (Los Angeles) zu einem Neu-Anfang zu ziehen. Auf einen neuen Plattenvertrag bei Warner Bros. erschien im September 1974 ein neues Album. Für die Tournee wurde zuerst als zweiter Keyboarder Bobby Hunt (ex-Head West/zus. mit Bob), danach Doug Graves (Ton-Ingenieur bei Mac´s letztem Album) verpflichtet. Nach dieser Tounee verabschiedete sich Bob Welch ausgepauert, der mit der Band durch mehrere Krisen gegangen war. Er hinterließ "Fleetwood Mac" mit gutem Plattenvertrag und guten Connections. Bob Welch formierte danach die Band "Paris".

Bob Welch verstarb † 7. Juni 2012, er erschoß sich selbst.
Bob Weston verstarb † 3. Januar 2012.

Fortsetzung Fleetwood Mac - siehe weiter unten


Fleetwood Mac
guitar, voc guitar, voc bass drums guitar, voc
1967 Peter Green Jeremy Spencer Bob Brunning Mick Fleetwood
1968 Peter Green Jeremy Spencer John McVie Mick Fleetwood
1968 Peter Green Jeremy Spencer John McVie Mick Fleetwood Danny Kirwan
1970 Jeremy Spencer John McVie Mick Fleetwood Danny Kirwan
keyb, voc
1970 Christine McVie John McVie Mick Fleetwood Danny Kirwan
1971 Bob Welch Christine McVie John McVie Mick Fleetwood Danny Kirwan
1972 Bob Welch Christine McVie John McVie Mick Fleetwood Bob Weston
Dave Walker
1973 Bob Welch Christine McVie John McVie Mick Fleetwood Bob Weston
1973 Bob Welch Christine McVie John McVie Mick Fleetwood
vocal keyb, voc bass drums guitar, voc
1974 Stevie Nicks Christine McVie John McVie Mick Fleetwood Lindsey Buckingham
1987 Stevie Nicks Christine McVie John McVie Mick Fleetwood Billy Burnette
Rick Vito
1991 Stevie Nicks Christine McVie John McVie Mick Fleetwood Billy Burnette
1993 Bekka Bramlett Christine McVie John McVie Mick Fleetwood Dave Mason
1994 Bekka Bramlett John McVie Mick Fleetwood Billy Burnette
Dave Mason
1997 Stevie Nicks Christine McVie John McVie Mick Fleetwood Lindsey Buckingham

Fleetwood Mac


Die Suche nach neuen Mitstreitern führte Mick Fleetwood auch ins Platten-Studio, wo Ton-Ingenieur Keith Olson ihm den Song "Frozen Love" vorspielte, den er eben für die Band "Buckingham Nicks" abmischte. Mick machte dem Gitarristen Lindsey Buckingham ein Angebot, dieser nahm unter der Voraussetzung, daß die Sängerin Stevie Nicks (seine Freundin) auch engagiert würde, an. Mick Fleetwood willigte ein.

1975 erschien das neue Album, es erreichte die Top 1 in USA, drei Single-Auskopplungen waren erfolgreich.
1976 war die Ehe Christine/John McVie endgültig zu Ende, bald darauf kündigten sich auch Stevie und Lindsey die Freundschaft auf. Gerüchten zufolge waren sich Stevie und Mick sehr zugetan. Mick ging zu dieser Zeit in die Scheidung mit seiner Frau Jenny.

Begleitet von großem Alkohol- und Drogen- Konsum wurde das nächste Album (von Lindsey) produziert, "Rumours" erschien 1977, wurde das bestverkaufte Album des Jahres und mit einem Grammy geehrt. Auch hier verkauften sich einige Single-Auskopplungen sehr gut.

Das Doppel-Album "Tusk" beinhaltete New Wave-Elemente, verkaufte sich nur vier Millionen mal, gilt aber als eines der besten der Band. Erstaunlicherweise wirkte Gitarrist Peter Green auf "Brown Eyes" mit. Es folgte eine 18-monatige Welt-Tournee, während der das "Live-Album" aufgenommen wurde, welches 1980 erschien.

Auf das Album "Mirage" folgten Solo- Alben von Stevie Nicks, Lindsey Buckingham und Christine McVie. Alle drei waren erfolgreich, am Besten verkaufte sich aber Stevie.

1987 erschien "Tango in the Night", das Album verkaufte sich allein in USA drei Millionen mal, erreichte in GB drei mal Platz 1 und brachte vier Hit-Singles hervor. Vor einer anstehenden Tournee trennte sich Lindsey auf einen vorangegangenen Streit von der Gruppe.

Als Ersatz wurden die Gitarristen Billy Burnette und Mick Vito in die Band genommen. Billy war verwandt (Sohn und Neffe) mit Dorsey und Johnny Burnette, beide von dem berühmten R&R-Trio. Billy hatte bereits mit Mick, Stevie, Christine und Lindsey bei deren Solo-Projekten mitgearbeitet. Die Tour 1987/88 und auch die nächsten Alben waren erfolgreich.

1990 erschien das Album "Behind the Mask", gefolgt von einer ausverkauften Tounee. Christine und Stevie verlauteten danach, nicht mehr auf Tour zu gehen. 1991 stiegen Stevie und Rick Vito dann aus. 1993 gab es nach einigen Anfragen eine Reunion von Mick, Christine, Stevie und Lindsey zur Einweihungsfeier des neuen Präsitenten Bill Clinton.


Im März 1993 ging Billy Burnette, um eigene Ziele zu verfolgen. Bekka Bramlett (Tochter von Delaney & Bonnie) hatte bereits mit Mick gearbeitet und wurde als neue Sängerin verpflichtet, Dave Mason (ex- Traffic, ex- Delaney & Bonnie) als Gitarrist.

"Fleetwood Mac" tourte 1994 (ohne Christine) mit Crosby, Stiils & Nash, 1995 mit REO Speedwagon und Pat Benatar. Während dieser Tour spielten sie Klassik-Songs aus der Zeit 1967-74. Bei einem Konzert in Tokio wurden sie von Jeremy Spencer begrüßt, der einige Songs mitspielte.

Das 1995er Album "Time" blieb erfolglos, wenig später erklärte Christine ihren Ausstieg. Bramlett und Burnette fomierten ihr Country-Duo. Mick erklärte die Band als aufgelöst.


Wenige Wochen später formierten sich Mick, John, Christine und Stevie wieder, unter Mitarbeit von Steve Winwood spielten sie im Mai 1996 eine Party in Louisville, Kentucky, vor dem Derby. Das folgende Erscheinen des Soundtracks zum Film "Twister", an dem Nicks, Buckingham und Fleetwood zusammengearbeitet hatten, brachten die Reunion mit Lindsey, und ein Live-Konzert in Kalifornien. Das dabei aufgenommene Live-Abum stürmte die US-Alben-Charts 1997 und verkaufte sich fünf Millionen mal. Es folgte eine ausgiebige Tour, nach dessen Ende Christine endgültig aus der Band ausstieg und nach UK zurückzog. Seither existiert die Band mit Mick, John, Stevie und Lindsey.

Christine brachte 2004 ein Solo-Album heraus, unter Mithilfe von Neffe Dan Perfect, Gitarrist Billy Burnette, Drummer Steve Ferrone (Average White Band).

"Fleetwood Mac wurden 1998 in die R&R Hall of Fame aufgenommen".
Das Album "Rumours" gehört mit über 30 Millionen Kopien zu einem der meist verkauften überhaupt.
Mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern stehen Fleetwood Mac in der Liste der best verkauften Musik-Artisten.

Fleetwood Mac - Singles GB US D
1967 I Believe My Time Ain't Long/Rambling Pony
1968 Black Magic Woman 37
1968 Need Your Love So Bad 31
1969 Albatross 1 19
1969 Man Of The World 2 23
1969 Rattlesnake Shake
1969 Oh Well 2 5 55
1970 The Green Manalishi 10 16
1970 Jewel Eyed Judy
1975 Over My Head 20
1976 Rhiannon 46 11
1976 Say You Love Me 40 11
1977 Go Your Own Way 38 10
1977 Dreams 24 33 1
1977 Don't Stop 32 41 3
1977 You Make Loving Fun 45 9
1979 Tusk 6 7 8
1979 Sara 37 44 7
1980 Think About Me 20
1980 Farmer's Daughter
1980 Sisters Of The Moon 86
1981 Fireflies 60
1982 Hold Me 64 4
1982 Gypsy 46 12
1982 Love In Store 22
1982 Oh Diane 9 46
1987 Big Love 9 17 5
1987 Seven Wonders 56 47 19
1987 Little Lies 5 3 4
1988 Everywhere 4 14
1988 Family Man 54 29 90
1988 Isn't It Midnight 60
1990 Save Me 53 36 33
1990 In The Back Of My Mind 58
1992 Love Shines 51
1997 Temporary One 99
1997 Silver Springs 41
1998 Landslide 51
2003 Peacekeeper 80

Peter Green


Nach seinem Ausstieg von Fleetwood Mac im Mai 1970 arbeitete Peter an Aufnahmen zu Alben seines früheren Bandleaders Peter Bardens, sowie Memphis Slim und B.B. King mit. 1971 kamen Peter´s erste Solo-LP, sowie zwei Singles heraus, alles lustlos und auch erfolglos. Er trat gelegentlich in kleineren Clubs auf.

Als Jeremy Spencer Ende 1971 in LA verschwand und sich unwiderruflich in die Hände religiöser Sekte begeben hatte, bat Mick Fleetwood Peter um Hilfe. Dieser half für den Rest der sechswöchigen Tournee aus, löste sich dann aber wieder von seinen früheren Kollegen.

Zurück in England, sagte sich Peter Green von der Musik los, verspendete sein gesamtes Vermögen und verschenkte seine legendäre 59er Les Paul seinem Freund Gary Moore.


Als Leslie Harvey, Gitarrist von "Stone the Crows", auf der Bühne durch einen Stromschlag verstarb (im Mai † 1972), ließ Peter Green es sich nicht nehmen, in die Band einzusteigen. Nach einem Monat Proben stieg er jedoch wieder aus, um seine "Musik-Abstinenz" einzuhalten.

Peter erhielt aus den "Fleetwood Mac-" Jahren jährlich 30.000 Pfund Tantiemen. Um dies abzustellen, stürmte er 1976 bewaffnet das Büro des Managers Clifford Davis. Die herbeigerufene Polizei nahm Peter fest und brachte ihn in psychiatrische Behandlung. Bis 1979 nahm Peter diverse Gelegenheit-Jobs (Totengräber?) an, und war mehrfach in psychiatrischen Kliniken.


1979-83 veröffentlichte Peter Green fünf hochwertige Alben, 1984 ein weiteres als Peter Green & Friends, scließlich 1986 ein Album gemeinsam mit Bruder Mick Green (ex-Pirate) und "The Raven" (ex-Yardbirds). Danach verschwand Peter wieder aus dem Musik-Geschäft.

1995 konnte Blues-Gitarrist Nigel Watson Peter´s Interesse wieder wecken. Peter formierte seine "Splinter Group", begann zu touren und hochwertige Platten aufzunehmen. 2004 trennte sich Peter Green von der "Splinter Group". Peter Green zog nach Schweden, wo er heute lebt.

"He has the sweetest tone I ever heard; he was the only one who gave me the cold sweats."
„Im sorry, Peter Green is the best“.

(B.B. King)

Cozy Powell (drums) hatte mit Peter Green 1995 zusammen gearbeitet, Cozy verstarb † im April 1998 bei einem Autounfall.

Jeremy Spencer - Danny Kirwan


Jeremy Spencer hatte nach seinem Ausstieg von Fleetwood Mac mit seinen Glaubensbrüdern 1972 ein erfolgloses Album veröffentlicht und galt für die nächsten 25 Jahre als verschollen.

1975 kehrte Jeremy nach London zurück und formierte mit seinen Glaubensbrüdern die Band "Albatros", das 1979 das erfolglose Album "Flee" veröffentlichte.

Er hatte mit seiner deutschen Frau in Italien, Griechenland, Sri Lanka, Philippinen, Japan, Brasilien und der Schweiz gelebt. Spencer behauptete (1999) er hätte all die Jahre Musik gemacht. Er spielt seit einigen Jahren mit der Band "Heart to Heart", sechs Inder aus der Glaubens-Sekte "Family" (früher "Children of God").

Mick Fleetwood bezeichnet Jeremy Spencer bis heute als den besten Slide-Gitarristen der Welt


Danny Kirwan wurde zunehmend Alkoholabhängig und 1972 von Fleetwood Mac entlassen. Er veröffentlichte in den 70ern drei erfolglose Solo-Alben und verschwand von der Bildfläche. Er soll sich heute unter den Obdachlosen Londons aufhalten.


Peter Green - Solo 1979-1983 (The Kolors)
voc, guit guit keyb bass drums perc
1979 Peter Green Snowy White Peter Bardens Kuma Harada Reggie Isidore Lennox Langton
1980 Peter Green Ronnie Johnson Roy Shipston Kuma Harada
John Edwards
Paul Westwood
Dave Mattacks Morris Pert
1981 Peter Green Roy Shipston Paul Westwood Dave Mattacks sax Jeff Daly
1982 Peter Green Ronnie Johnson Webster Johnson Larry Steele Reggie Isidore
1983 Peter Green Gus Isidore Greg Browne Reggie Isidore

Peter Green & Friends
1984 Peter Green Ray Dorset Vincent Crane Len Surtees Greg Terry Jeff Whittaker

The Splinter Group
voc, guit voc, guit keyb bass drums
1996 Peter Green Nigel Watson Spike Edney Neil Murray Cozy Powell † 1998
1997 Peter Green Nigel Watson Roger Cotton Neil Murray Larry Tollfree
1998 Peter Green Nigel Watson Roger Cotton Peter Stroud Larry Tollfree

Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit. Die Hitliste zeigt die höchste Plazierung in den Charts, oftmals auch den Zeitraum der Plazierung in den Top 10.

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