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John Fred & his Playboy Band


geboren 1941 in Baton Rouge, Louisiana, sein Vater war professioneller Baseball-Spieler mit den "Detroit Tigers".
John Fred wuchs mit R&B auf, er gründete 1956 seine erste Band, "The Redcaps", im Alter von 15. Da es bereits eine Band mit dem Namen gab, nannten sie sich ab 1956 "The Playboys". Sam Montalbano engagierte die Band, sowie einen Sänger namens Johnny Rivers, oft für Tanzpartys.

Ihm gefiel der von John und Tommy geschriebene Song "Shirley", 1958 fuhr er mit der Band nach New Orleans, um im Studio von Cosimo Matassa (aus dem schon Hits gekommen waren) Songs aufzunehmen. Fats Domino war an diesem Tag im Studio, seine Band unterstütze die Boys bei den Aufnahmen.

Da es auch "The Playboys" bereits gab, erschien "Shirley" als Single von "John Fred & The Playboys" (Montel Records) im Dezember 1958 und erreichte im Februar 1959 Platz 82 der US-Charts. (Shirley wurde 1983 ein UK-Top Ten Hit für “Michael Barratt” (Shakin´ Stevens). Es folgte ein Auftritt in der "Alan Freed"-Radio Show. Drei weitere Singles (Montel Records) floppten.

Nach einer Tour mit Jimmy Clanton, Roy Orbison, Thomas Wayne und Duane Eddy konzentrierte sich John Fred auf seine Schulbildung, und sein Basketball-Spiel im College-Team.


Nach Schulende 1964 rief John seinen früheren Mitmusiker Mickey an und sie formierten eine neue Band. Die Formation nahm 1965 mehrere Singles bei dem unabhängigen N Joy Label, danach bei Jewel Records auf, alle floppten. Ein neuer Vertrag bei Paula Records brachte weitere Singles, sowie eine LP auf den Markt, ohne Erfolg.

Im Juli 1967 erreichte "Up & Down" nur in Louisiana Platz 1 der Charts, sonst nirgendwo. Dasselbe mit der nächsten Single im September.


Fred und Andrew hatten als Parodie zu "Lucy In The Sky With Diamonds" (Beatles) den Song "Judy In Disguise (With Glasses)" geschrieben, die Single erschien im November 1967. Im Januar 1968 verdrängte der Song "Hello Goodbye" (Beatles) von Platz 1 der US Charts und kam in UK bis Platz 3. Es folgten eine Reihe von TV Auftritten. Die nächste Single kam nur noch bis Platz 57 in USA, die darauf folgende bis Platz 154. Einige weitere Singles und ein Album unter Paula Records erreichten keine Plazierungen mehr.

1969 erschienen noch zwei Singles bei RCA Records, ohne Erfolg. Nach einer Europa Tournee (sie traten in Hamburg mit der Supergroup Traffic auf) und weiteren Single-Versuchen bei Uni-Records lösten sich "John Fred & his Playboy Band" 1970 auf.

John nahm mit einer neuen Formation bis 1976 Songs auf, keiner konnte die früheren Erfolge auch nur annähernd einholen.


1978 begann John Fred erfolgreich Platten für andere Künstler zu produzieren. Er machte sich auch einen Namen als Baseball-Trainer in Louisiana. John schrieb Musik und Jingles, seine Musik tauchte in Filmen auf, er erhielt viele Ehrungen für seine Leistungen in der Musik-Branche. 1982 wurde John Vize- Präsident bei RCS, wo er auch als Produzent gearbeitet hatte. Er moderierte lange Zeit die populäre Rundfunk-Show "The Roots Of Rock'n'Roll".

"Judi in Disguise" verkaufte sich über fünf Millionen mal.
Als John Fred 1969 Elvis persönlich kennenlernte, war er sehr erstaunt, daß dieser seine einstig gefloppte Single "Boogie Children" kannte und lobte.
Viele der ehemals erfolglosen Songs seiner Band erreichten als Cover-Version anderer Künstler große Erfolge.

Ronald Goodson starb † 1978 an Gehirn-Tumor im Alter von 35 Jahren.
John Fred Gourrier starb † 14. April 2005 an den Folgen einer Nieren-Transplantation im Alter von 63 Jahren.


The Redcaps - The Playboys
vocal guitar bass saxo drums
1956 John Fred Tommy Bryan Ike Clanton Mickey Coerver

John Fred & The Playboys
vocal organ guitar bass saxo trump drums
1964 John Fred Tommy DeGeneres Hal Ellis Billy Johnson Mickey.Coerver
Andrew.Bernard
Ronald.Goodson
Charlie.Spinosa
Lester.Dodge
John Fred Tommy DeGeneres Jimmy.O.Rourke Harold.Cowart Mickey.Coerver
Andrew.Bernard
Ronald.Goodson
Charlie.Spinosa
Joe Miceli

Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit. Die Hitliste zeigt die höchste Plazierung in den Charts, oftmals auch den Zeitraum der Plazierung in den Top 10.

Singles US GB D
1959 Shirley/My Love For You (Montel 1002) 82
1959 Mirror Mirror (On The Wall)/To Have And To Hold (Montel 2000)
1959 Good Lovin'/You Know You Made Me Cry (Montel 1007)
1959 Down In New Orleans/I Love You (Montel 904)
1965 Boogie Children/My First Love (Joy 1005)
1965 Dial 101 (Cause I Still Love You)/There Goes That Train (Jewel 730)
1965 The Fool/There'll Be No Teardrops Tonight (Jewel 730)
1965 You're Mad At Me/Lenne (Jewel 736)
1965 Boogie Children/My First Love (Jewel 737)
1966 How Can I Prove/Wrong To Me (Jewel 743)
1966 Making Love To You/Fortune Teller (Paula 225)
1967 Sun City/Can't I Get A Word In (Paula 234, 1966)
1967 Leave Her Never/Doin' The Best I Can (Paula 244, 1966)
1967 Outta My Head/Love Comes In Time (Paula 247, 1966)
1967 Up And Down/Wind-Up Doll (Paula 259, 1967)
1967 Agnes English/Sad Story (Paula 273, 1967)
1968 Judy In Disguise (With Glasses)/When The Lights Go Out (Paula 282) 1 3 1
1968 Hey Hey Bunny/No Letter Today (Paula 294) 57
1968 Lonely Are The Lonely/We Played Games (Paula 303)
1968 Little Dum Dum/Tissue Paper (Paula 310)
1968 What Is Happiness/Sometimes You Just Can't Win (Paula 315)
1968 Harlem Shuffle
1969 Silly Sarah Carter/Back In The U.S.S.R. (Uni 55135)
1969 Julia Julia/Love My Soul (Uni 55187)
1970 Come With Me/Where's Everybody Going (Uni 55220)
1973 I'm In Love Again/In The Mood (Bell 382) as "John Fred and the Creepers"
1975 Keep It Hid/You Had To Be A Woman (Sugarcane 1001)
1975 Jukebox Shirley/Hey, Good Lookin' (Sugarcane 1002)

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