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Neil Diamond


geboren 1941 in Brooklyn, New York. In der High School trat er dem Schul-Chor bei, in dem auch die damalige Schülerin Barbara Streisand sang. Zu seinem 16. Geburtstag bekam er eine Gitarre, worauf er das Spielen lernte und selbst Songs schrieb. Mit seinem Freund Jack Packer, formierte er das Duo Neil & Jack, die beiden erhielten 1960 einen Plattenvertrag bei Duel Records. Das Resultat war eine Single 1960 und eine weitere 1961, die beide ohne Erfolg blieben. Das Duo trennte sich, als Jack 1961 in die Manhatten School of Music eintrat.

1962 arbeitete Neil als Songwriter für Sunbeam Music und Roosevelt Music. Zehn Songschreiber erhielten den Auftrag, gemeinsam einen Folge-Hit für Pat Boone´s "Speedy Gonzales" zu schreiben, Neil Diamond (mit Pseudonym Mark Lewis) war einer davon. "Ten Lonely Guys" erreichte Platz 45 im Oktober 1962. Im gleichen Jahr wurde seine Komposition "Santa, Santa" von "The Rocky Fellers" (Scepter Records) aufgenommen.

Anfang 1963 unterzeichnete Neil einen Single-Vertrag mit Columbia-Records. Es erschien eine Single, die floppte, worauf der Vertrag storniert wurde. 1963 heiratete Neil Diamond die Schul-Lehrerin Jaye Posner.
1965 nahm Cliff Richard den Song "Just Another Guy" (geschr. Neil Diamond) als B-Seite einer Single (British Columbia Rec) auf.


Im Februar 1965 traf Neil im berühmten Brill-Building das erfolgreiche Songschreiber-, Produzenten-Paar Jeff Barry und Ellie Greenwich, die an Neil Interesse fanden und ihm einen Drei-Monats-Vertrag bei Jerry Leiber´s/ Mike Stoller's Trio Music vermittelten. Die Vertragszeit war bereits beendet, als Neils Song "Sunday and Me", von Jay & the Americans (eine von Leiber/Stoller´s Kunden) auf Platz 18 der US-Charts landete. Neil hate seinen ersten Hit als Songwriter.

Im Juni unterzeichnete Neil mit Barry und Greenwich einen Vertag zur Gründung der Aufnahme-/Vertriebs-Firma Tallyrand Music, im Januar 1966 schloß Tallyrand mit Mit Web IV/Bang Records einen Vertrag. Dies war der Anlaß für Neil, sein Universitäts- Studium abzubrechen, das kurz vor seinem Abschluß stand.

Produziert von Barry/Greenwich (die alle Bang-Platten Neils produzierten und Background mitsangen), erschien Neils Single "Solitary Man" im April 1966, mit der er seinen ersten Chart-Erfolg (Platz 55) errang. Im Juli erschien "Cherry, Cherry", die Single landete im Oktober auf Platz 6.

Musik-Verleger Don Kirshner fragte Neil nach Songs für die TV-Band "The Monkees". Sein "I´m a Believer" wurde für sie in ihrer Version zur erfolgreichsten Single 1967. "The Monkees" nahmen weitere Diamond-Songs auf, erwähnenswert "A Little Bit Me, a Little Bit You", "Look Out (Here Comes Tomorrow)".

Mittlerweile ging Neil auch auf Tour, erst als Special-Guest oder Eröffnungs-Akt (z.B. von "Herman's Hermits" oder "The Who"). Seine Debut-LP "The Feel of Neil Diamond" kam schwer in die Charts, dafür waren die ersten sechs Singles umso erfolgreicher. Einen Song davon, "The Boat That I Row", coverte Britains Sängerin Lulu und landete im Frühjahr 67 in UK´s Top Ten damit. Im August 1967 erschien Neil´s zweite LP "Just for You", sie schaffte es auf Platz 80.


Nach fast zwei Jahren Zusammenarbeit mit seinen Produzenten und der Platten-Firma fühlte sich Neil zu eingeengt. Er wollte nicht mehr nur einfache Pop-Songs schreiben, sondern zeitgemäße anspruchsvolle Musik. Außerdem unzufrieden mit der Höhe der Tantiemen, glaubte er eine Lücke in den Verträgen gefunden zu haben und begab sich auf die Suche nach einem geeigneten Platten-Label.

Während Bang-Records weitere Singles von Neil veröffentlichte, begannen die Rechtsstreitigkeiten wegen Vertragsbruchs. Der Antrag, Neil Aufnahmen bei anderen Firmen zu verbieten, wurde von einem Richter abgelehnt, der Gerichtsstreit jedoch ging weitere neun Jahre weiter. Neil Diamond beendete diesen 1977, als er seine Bang-Master-Aufnahmen einfach zurückkaufte.


Im März 1968 zeichnete Neil Diamond einen fünf-Jahres- Vertrag mit Uni-Records (MCA). Die im April erschienene Single (Nr.58), die beiden folgenden, sowie eine LP (Velvet Gloves and Spit) kamen alle nicht unter die Top Forty. Eine bei Bang erschienene Single floppte.

1969 verließ Neil seine Ehefrau Jaye und zog nach Kalifornien, sie hatten zwei Kinder (Marjorie and Elyn). Die Ehe wurde am 25. November geschieden. Am 5. Dezember 1969 heiratete Neil die TV-Produktions-Assistentin Marcia Kay Murphey.

Im Januar 1969 begann Neil im erfolgreichen American Sound Studio in Memphis mit den Produzenten Tommy Cogbill and Chips Moman, seine Platten-Aufnahmen. Die erste produzierte Single kam im April auf US-Platz Nr. 22, die LP "Brother Love's Travelling Salvation Show" auf Platz 82.

Die folgende Single, "Sweet Caroline" (geschrieben für Caroline Kennedy), geriet im August auf Platz 4, brachte im selben Monat Gold und später Platin. Sie wurde vielmals erfolgreich gecovert. Die nächste Single erreichte im Dezember Platz 6, brachte ebenfalls Gold, dann Platin. Neil´s fünfte LP, "Touching You Touching Me", kam bis Platz 30 und brachte ein Jahr später Gold.


Bang Records hatte Neils Erfolge registriert und veröffentlichte nun seine alten Aufnahmen mit großem Erfolg. Neils nächste Singles bei Uni-Records gelangten weiterhin bis hoch in die Charts. Seinen bislang größten Hit verzeichnete Neil im Oktober 1970 mit dem Charttopper "Cracklin´ Rose", der ihm die dritte Goldene und später Platin einbrachte.

Im Juli war das Live-Album "Gold" erschienen, aufgenommen im "Troubadour" Nightclub in Los Angeles, das sehr erfolgreich bis Platz 10 der Charts aufstieg und Neil´s erste Gold-LP wurde, auch hier erhielt er später eine Platin-LP. Für die nächste Single wählte Neil einen Song, der nicht aus seiner Feder stammte. "He Ain't Heavy, He's My Brother (Hollies)", schaffte einen 20. Platz, im November kam die nächste LP "Tap Root Manuscript" auf Platz 13, brachte wieder eine Goldene, sowie später Platin.

An dem autobiographischen Text für "I Am...I Said" arbeitete Neil monatelang, der Song kam im Mai 1971 bis Platz 4 und brachte Neil seine erste Grammy-Nominierung. Nach sieben Monaten Pause erschein eine Single (Platz 13) und eine LP, "Stones", (Platz 11), die wieder Gold brachte.

Im April 1972 erschien "Song Sung Blue", Neils zweite Single, die Chart-Platz 1 erreichte. Sie führte zu seiner vierten Goldenen und brachte Neil zwei Grammy-Nominierungen. Die gleichnamige LP brachte Gold und Platin, sowie eine weitere Grammy-Nominierung.


Im August gab Neil zehn ausverkaufte Konzerte im Greek Theatre, LA, die aufgenommene Show vom 24. August erschien im November als Live-Doppelalbum. "Hot August Night" kam auf Platz 5, brachte innerhalb eines Monats Gold und später Doppel-Platin. In Australien erreichte die LP Platz 1, wo sie 29 Wochen verblieb. Eine weitere Single landete in USA auf Platz 31.

Nach den bisherigen Erfolgen und drei Wochen täglicher Shows im Winter Garden am Broadway, NY (Oktober 1972) entschloß sich Neil, vorläufig keine Konzerte und Tourneen mehr zu geben. Zu dieser Zeit endete auch sein Plattenvertrag, er schloß einen lukrativeren bei Columbia Records ab.

Neil schrieb nun die Film-Musik zu Jonathan Livingston Seagull. Der Film erschien im Oktober 1973 und floppte. Die Musik erschien auf LP, erreichte im Dezember Platz 2, und brachte eine Goldene (seither auch Doppel- Platin), sowie einen Grammy. Zwei Singles kamen in die höheren Ränge (Platz 34 und 75).

1974 erschien Neils erstes Columbia-Song-Album "Serenade", es kam im Dezember auf Platz 3, brachte Gold und später Platin. Die ausgekoppelte Single "Longfellow Serenade" erreichte Platz 5.


Im Januar und Februar 1976 kehrte Neil Diamond auf die Bühne zurück, er gab einige Live-Konzerte in Kalifornien und Utah, bevor er zu einer Tournee nach Australien und Neuseeland aufbrach. Danach gab er wieder Konzerte in USA.

Sein Nachbar Robbie Robertson (Musiker von "The Band") war mittlerweile Neil´s Platten-Produzent. Die neue LP "Beautiful Noise" landete auf Platz 4, erhielt umgehend Gold und kurz danach Platin. Von drei daraus erschienenen Singles kam die erste auf Platz 11, die zweite und dritte kamen in die Top Ten der AC-Charts.

Für eine hohe Gage trat Neil im Aladdin Hotel, Las Vegas auf, er ließ sich danach erst in den 90ern wieder in Las Vegas sehen. Im September 1976 trat Neil wieder im Greek Theatre, Los Angeles auf, die Show wurde verfilmt. Im November 1976 trat Neil als Special Guest zu "The Band´s" Abschieds-Konzert im Winterland, San Francisko auf. Die aufgenommene Show erschien 1978 als Film, es erschien außerdem das Dreifach-Album "The Last Waltz".

Im Februar 1977 wurde die im September gefilmte Live-Show "Love at the Greek" im TV ausgestrahlt, zwei Wochen später ein "Neil Diamond TV-Special". Die LP "Love at the Greek" kam im April auf Platz 8, verkaufte sich sofort eine Million mal, seither eine weitere Million. Neil unternahm anschließend eine ausgiebige Europa-Tournee.

Im November 1977 folgte ein weiteres "Neil Diamond TV-Special", gleichzeitig mit der LP "I'm Glad You're Here with Me Tonight", sie kam im Februar 1978 auf Platz 6 und verkaufte sich wie üblich eine Million mal, gefolgt von einer weiteren Million bis heute. Die erste ausgekoppelte Single kam auf Platz 16, es folgte der Titelsong, er kam nicht in die Charts, auch nicht die folgende Single, die in Deutschland Anfang 1978 Platz 25 der Hitparade erreichte.


Nachdem Neil´s Single "You Don't Bring Me Flowers" erschien, nahm auch Barbra Streisand den Song auf. Gary Guthrie, Programm Direktor bei WAKY Radio in Louisville, Kentucky, schnitt die beiden Versionen als Duett zusammen und ließ sie auf seinem Sender ausstrahlen. Die Version wurde populär und, es entstand Nachfrage nach der Platte. "Barbra & Neil" nahmen die Single im Duett auf, sie erreichte Platz 1, brachte Platin und zwei Grammy-Nominierungen.

Auf den Single-Erfolg wurde das gleichnamige Album "You Don't Bring Me Flowers" produziert, es erschien im November und war Ende Januar auf Chart-Platz 4, brachte Platin, später gefolgt von Doppel-Platin. Eine Single daraus kam in die Top 20, eine weitere gelangte in die Top Ten der AC-Charts. Im Dezember 1978 hatte Neil den Song "I Seek the Night" für den Clint Eastwood film "Every Which Way But Loose" abgeliefert, der von Sondra Locke gesungen wurde.

Neil schrieb den Titelsong zu seinem nächsten Album zusammen mit Gilbert Bécaud, "September Morn" erreichte Anfang 1980 die Top Twenty, das Album kam auf Platz 10, erntete bis Mai Platin und verkaufte sich seither um eine weitere Million.

Als Neil eine Filmrolle für "The Jazz Singer" angeboten wurde, nahm er sie an, ohne Erfahrung in Schauspielerei zu haben. Der Film kam im Dezember 1980 in die Kinos und geriet zum Flopp. Die Film-Musik hingegen, geschrieben von Neil Diamond, wurde zum Riesen-Erfolg. Im Februar 1981 lag die LP mit einer Million verkauften Kopien auf Platz 3 und brachte Neil eine Grammy Nominierung. Bis heute verkaufte sich die LP über fünf Millionen mal, sie ist Neil Diamond´s erfolgreichstes Album.

Aus dem Album erschien die Single "Love on the Rocks" (geschr.mit Bécaud), sie kam im Januar 1981 auf Platz 2, "Hello Again" (geschr.von Alan Lindgren) kam im März auf Platz 6 und "America" im Juni auf Platz 8.


Der Platten-Vertrag bei Columbia endete, für eine Garantie-Zahlung von 30 Millionen Dollar bei 10 Alben verlängerte Neil im Oktober 1981 den Vertrag mit Columbia. Dies war der lukrativste Platten-Vertrag der Geschichte.

Das folgende Album "On the Way to the Sky" kam auf Platz 17, das erste Album seit 10 Jahren, das nicht in die Top Ten kam. Von drei Singles kam die erste bis Platz 11, der Titel-Song floppte, die dritte kam in die Top Forty.

Sein nächstes Album schrieb Neil zusammen mit Carole Bayer Sager, ihrem Ehemann Burt Bacharach (ein Kollege aus der Zeit im Brill Building) und David Foster. Das Album "Heartlight" kam 1982 auf Platz 9, es wurde Neil´s achtes Platin-Album. Drei Singles daraus erreichten Platz 5, Platz 35 und Platz 65.

Die Kolaboration mit Bayer-Sager und Bacharach setzte sich mit dem nächsten Album "Primitive" fort, es erschien im Juli 1983 und kam nur bis Platz 35, es brachte trotzdem Gold. Von den drei Singles konnte sich nur die erste mit Nr. 62 plazieren. Im Juni 1983 gab Neil eine Woche lang Shows im Forum in Los Angeles. Danach trat er für eine Gage von 500.000 Dollar drei Tage in Harrah's Trump Plaza in Atlantic City, NJ, auf. Es folgte eine Europa-Tournee, gefolgt von einer USA-Tournee.


Im September 1985 gab Neil die Aufnahmen für sein nächstes Album, "The Story of My Life" bei Columbia ab, wo es zurück gewiesen wurde. Columbia wollte zeitgemäßere Musik. Unter Hinzunahme von Stars wie Bryan Adams und Stevie Wonder wurde das Album neu konzipiert, es erschien im Mai 1986 mit dem Titel "Headed for the Future", von den ursprünglichen Songs war nur noch der Titel "The Story of My Life" enthalten. Die LP kam bis Platz 20 und brachte nur eine Goldene. Von zwei Singles daraus schaffte die erste einen 53.Platz. Im Mai 1986 wurde von CBS-TV das Neil Diamond-Special "Hello Again" ausgestrahlt.

Obwohl Neils Plattenverkäufe nachließen, waren seine Konzerte ausverkauft. Auf acht Tage Madison Square Garden in New York folgten im August 1987 vierzehn Shows im Greek Theatre, LA. Eine der Shows wurde aufgezeichnet und erschien als Live-Doppel-Album "Hot August Night II" im November 1987. Es kam auf einen enttäuschenden Platz 59, und brachte keine Goldene (es verkaufte sich aber im Laufe der Jahre und wurde später mit Platin belohnt). Eine Single daraus kam nicht in die Pop-Charts, allerdings in die AC-Charts.

Sein nächstes Album, "The Best Years of Our Lives" schrieb Neil zusammen mit David Foster, der es auch produzierte. Es erschien im Dezember 1988, kam bis Platz 46 und brachte Gold, drei Singles daraus kamen in die AC-Charts.

Peter Asher (Produzent von James Taylor und Linda Ronstadt) produzierte Neil´s folgende Alben. "Lovescape" erschien im August 1991 und belegte Platz 44, brachte nach drei Jahren Gold, drei Singles daraus kamen in die AC-Charts. Mittlerweile war Neil wieder mit Konzert-Auftritten weltweit beschäftigt. 1992 hatte er als US-Künstler die zweithöchste Konzert-Frequenz.

Im Juni 1992 erschien die Doppel-CD "The Greatest Hits (1966-1992)", sie wurde 2000 mit Dreifach-Platin belohnt. Gleichzeitig mit dem "Neil Diamond Christmas-Special auf HBO-TV" erschien im September 1992 "The Christmas Album", es kam bis Platz 8 und war somit seine erste Top Ten LP der letzten zehn Jahre. Das Album brachte innerhalb eines Jahres Platin und verkaufte sich bis 2001 ein weiteres Millionen mal.


Im Januar 1993 unterzeichnete Neil einen neuen Vertrag für sechs Alben bei Columbia Records. Das folgende Album, "Up on the Roof" belegte Platz 28 und brachte Gold. 1994 wurde die Auftritts-Anzahl Neils nur von U2 überboten. Die Doppel-CD "Live in America" erschien im Juni, kam auf Platz 93 und brachte eine Goldene. Im Herbst erreichte "The Christmas Album, Vol. 2" Platz 51 und wurde schnell zu Gold.

1995 reiste Neil nach Nashville, um mit Country-Musikern zu arbeiten. Als Ergebnis kam im Februar 1996 ds Album "Tennessee Moon" heraus, das Platz 3 der Country-Charts, Platz 14 der Pop-Charts erreichte und mit Gold belohnt wurde. Zu gleicher Zeit wurde das ABC-TV Special "Under a Tennessee Moon" ausgestrahlt.

Im Oktober 1996 veröffentlichte Columbia die 3-CD Retrospektiv-Box "In My Lifetime", sie kam in die Charts, (was bei Box-Sets sehr ungewöhnlich ist), und brachte Gold. Im Oktober 1998 erschien das 2-disk-Set "The Movie Album", erreichte Platz 31, wurde mit Gold und einer Grammy Nominierung geehrt. Neil ging wieder auf Welt-Tournee.

Das Studio Album "Three Chord Opera" erschien im Juli 2001, stieg auf Platz 15 und verwandelte sich schnell in eine Goldene. Columbia veröffentliche im Dezember 2001 die Doppel-CD Retrospektive "The Essential Neil Diamond", sie wurde 2005 zu Platin. Im Frühling 2003 erschien eine Fünf-CD/eine DVD-Set, "Stages: Performances 1970-2002", es verkaufte sich so gut, daß es für einige Wochen in den Charts auftauchte, während Neil wieder eine lange Tournee unternahm.

2004 begann Neil mit dem Produzenten Rick Rubin zu arbeiten, das entstandene Album erschien im November 2005, während Neil auf einer Welttounee unterwegs war, und erreichte Platz 4 der US-Charts, die höchste Plazierung seit 25 Jahren.


Neil Diamond heiratete 1963 Jaye Posner (Lehrerin), sie bekamen zwei Kinder (Marjorie and Elyn) und wurden 1969 geschieden.
1969 heiratete Neil Marcia Murphey, sie bekamen zwei Söhne (Jesse Michael und Micah Joseph) und wurden 1996 geschieden.
Neil mußte eine Abfindung von 112,5 Millionen US-Dollar (die vierthöchste Scheidungs-Summe der Geschichte) an Marcia zahlen. Sein Kommentar: "Sie hat jeden Penny verdient".
Seit 1996 ist Neil mit der 30 Jahre jüngeren Rachel "Rae" Farley liiert, die er auf seiner Australien Tour 96 kennenlernte.

Neil Diamond´s Songs wurden von zahllosen Stars gecovert und brachte vielen von Ihnen große Erfolge.
Bis 2005 verkaufte Neil über 120 Millionen Tonträger, davon 48 alleine in USA. Er wurde mit vielen Goldenen, sowie Ehrungen aller Art belohnt.
Neil Diamond gehört zu den wenigen Künstlern, die die Rechte an Ihren Songs behalten konnten.
Seine Konzerte und Tourneen sind bis heute ausgebucht.


Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit. Die Hitliste zeigt die höchste Plazierung in den Charts, oftmals auch den Zeitraum der Plazierung in den Top 10.

Singles (Auswahl) US GB D
1960 You Are My Love at Last / What Will I Do (Neil & Jack) (Duel Records)
1961 I'm Afraid / Till You've Tried Love (Neil & Jack) (Duel Records)
1963 At Night / Clown Town (Columbia Records)
1966 Solitary Man / Do It (Bang Records) 55
1966 Cherry, Cherry / I'll Come Running (Bang Records) 6
1966 I Got the Feelin' (Oh No No) / The Boat That I Row (Bang Records) 16
1967 You Got To Me / Someday Baby (Bang Records) 18
1967 Girl, You'll Be A Woman Soon / You'll Forget (Bang Records) 10
1967 I Thank the Lord for the Night Time / The Long Way Home (Bang Records) 13
1967 Kentucky Woman / The Time is Now (Bang Records) 22
1968 New Orleans / Hanky Panky (Bang Records) 51
1968 Red, Red Wine / Red Rubber Ball (Bang Records) 62
1968 Brooklyn Roads / Holiday Inn Blues (Uni Records) 58
1968 Two-Bit Manchild / Broad Old Woman (6 AM Insanity) (Uni Records) 66
1968 Shilo (recorded in 1967) / La Bamba (Bang Records)
1968 Sunday Sun / Honey Drippin' Times (Uni Records) 68
1969 Brother Love's Traveling Salvation Show / A Modern Day Version of Love (Uni Records) 22
1969 Sweet Caroline / Dig In (Uni Records) 4 8 37
1969 Holly Holy / Hurtin' You Don't Come Easy (Uni Records) 6
1970 Shilo (Alternate version) / La Bamba (Bang Records) 24 21
1970 Until It's Time For You to Go / And The Singer Sings His Song (Uni Records) 53
1970 Soolaimon / And The Grass Won't Pay No Mind (Uni Records) 30 22
1970 Solitary Man (1966 single version-Bang 519) / The Time is Now (Bang Records) 21
1970 Cracklin' Rosie / Lordy (live) (Uni Records) 1 3 7
1970 He Ain't Heavy, He's My Brother / Free Life (Uni Records) 20
1970 Do It / Hanky Panky (Bang Records) 36
1971 I Am... I Said / Done Too Soon (Uni Records) 4 4 3
1971 I'm a Believer / Crooked Street (Bang Records) 51 23
1971 Stones / Crunchy Granola Suite (chartete als 'B' Seite) (Uni Records) 14 18 26
1972 Song Sung Blue / Gitchy Goomy (Uni Records) 1 14 6
1972 Play Me / Porcupine Pie (Uni Records) 11 28
1972 Walk on Water / High Rolling Man (Uni Records) 17 39
1973 Cherry, Cherry (Live) / Morningside (Live) (Uni Records) 31
1973 The Long Way Home / Monday, Monday 91
1973 The Last Thing on My Mind / Canta Libre (Live) 56
1973 Be / Flight of the Gull (instrumental) (Columbia Records) 34
1974 Skybird / Lonely Looking Sky (Columbia Records) 75
1974 Longfellow Serenade / Rosemary's Wine (Columbia Records) 5 2
1975 I've Been This Way Before / Reggae Strut 34 46
1975 The Last Picasso (Columbia Records) 43
1976 If You Know What I Mean / Street Life (Columbia Records) 11 35 33
1976 Don't Think... Feel / Home is a Wounded Heart (Columbia Records) 43
1976 Beautiful Noise / Signs (Columbia Records) 13 6
1977 Stargazer 39
1977 Desiree / Once in a While (Columbia Records) 16 39 25
1978 You Don't Bring Me Flowers (w/Barbra Streisand) / You Don't Bring Me Flowers (instrumental) 1 5
1978 Let Me Take You In My Arms Again (Columbia Records) 25
1979 Forever in Blue Jeans / Remember Me (Columbia Records) 20 16 31
1979 Say Maybe / Diamond Girls (Columbia Records) 55
1979 September Morn' / I'm a Believer (Columbia Records) 17
1980 The Good Lord Loves You / Jazz Time (Columbia Records) 67
1980 Love on the Rocks / Acapulco (Columbia Records) 2 17 70
1981 Hello Again / Amazed and Confused (Columbia Records) 6 51
1981 America / Songs of Life (Columbia Records) 8
1981 Yesterday's Songs / Guitar Heaven (Columbia Records) 11
1982 On the Way to the Sky / Save Me 27
1982 Be Mine Tonight / Right by You 35
1982 Heartlight / You Don't Know Me (Columbia Records) 5 47
1983 I'm Alive / Lost Among the Stars (Columbia Records) 35
1983 Front Page Story / I'm Guilty (Columbia Records) 65
1984 Turn Around / Brooklyn on a Saturday Night (Columbia Records) 62
1986 Headed For the Future / Angel (Columbia Records) 53
1987 I Dreamed a Dream (studio version) / Sweet Caroline (Live)(Columbia Records) 90
1988 This Time / If I Couldn't See You Again 84
1992 Morning Has Broken 36

Bekannte Duette (Auswahl)
You Don’t Bring Me Flowers Neil Diamond & Barbra Streisand
Hooked On The Memory Of You Neil Diamond & Kim Carnes
The House I Live In Neil Diamond & Frank Sinatra
One Good Love Neil Diamond & Waylon Jennings
You’ve Lost That Lovin’ Feeling Neil Diamond & Dolly Parton

Cover-Songs (Auswahl)
The Boat That I Row Lulu
I'll Come Running, Just Another Guy Cliff Richard
Solitary Man Johnny Cash, HIM, Chris Isaak
I'm A Believer Monkees, EMF, Smash Mouth
And The Grass Won't Pay No Mind Elvis Presley
Stargazer, Dry Your Eyes Frank Sinatra
Sweet Caroline Roy Orbison, Waylon Jennings, Elvis Presley, Bobby Womack, Mountain Brothers
Brother Love's Travelling Salvation Show Sonny and Cher
Red Red Wine UB40
Kentucky Woman Deep Purple
Girl, You'll Be A Woman Soon Urge Overkill
Hello Again Ronan Keating

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