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Arthur Conley


geboren am 4. Januar 1946 in McIntosh County, Georgia, aufgewachsen in Atlanta.

1958, im Alter von 12 Jahren trat Arthur in die ausschließlich aus Frauen bestehende Gospel-Group "The Evening Smiles" ein. Die Gruppe trat regelmäßig in Sendungen der WAOK-Radio-Station auf.

1963 gründete Arthur seine eigene R&B Band, "The Corvets", die später "Arthur & The Corvets" hieß. Die Band veröffentlichte im folgenden drei Singles bei dem Label "National Recording Company" in Atlanta. "Poor Girl", "I Believe", "Flossie Mae" waren wenig erfolgreich, daher entschloß sich Arthur zu einer Solo-Karriere und trennte sich von der Band.


1964 erschien seine Single "I'm a Lonely Stranger" bei dem Ru-Jac Label von Rufus Mitchell. Rufus gab eine Kopie der Single an Otis Redding weiter, der sich sehr beeindruckt zeigte. Er lud Conley in die Stax-Studios in Memphis ein, um den Song noch einmal aufzunehmen.

Otis Redding hatte bereits sein eigenes Plattenlable "Jotis Records", bei dem "I´m a Stranger" 1965 die zweite Erscheinung war, die Single floppte. 1966 erschien "Who´s Foolin´ who", die vierte Jotis-Production, auch sie blieb erfolglos. Damit war Otis Reddings Label "Jotis" am Ende.

Auf Redding´s Empfehlung unterschrieb Arthur Conley bei "Fame-Records", Muscle Shoals, Alabama, die Single "I Can't Stop (No, No, No)" brachte keinen Erfolg. Ebenso erging es dem nächsten Versuch mit "Take Me (Just as I Am)", obwohl der Song ein Jahr später, interpretiert von Solomon Burke erschien und in dieser Version ein Riesenhit wurde.

Redding bearbeitete mit Conley einen Song von Sam Cooke, "Yeah Man", aus dem nach diversen Änderungen "Sweet Soul Music" wurde. Der Song erschien bei Atco Records und wurde zu einem Smash Hit, erreichte in den R&B-, sowie in den Pop-Charts Platz 2 und zog in vielen Staaten Europas in die Top Ten ein. Die Platte überschritt die Millionengrenze und brachte Conley eine Goldene Schallplatte ein.

Auf den Erfolg erschien eine LP, bald darauf die nächste Single, die den letzten Erfolg nicht mehr einstellen konnte. Eine weitere Single schnitt noch schlechter ab.


Am 10. Dezember 1967 verstarb † Otis Redding bei einem Flugzeugabsturz.

Ohne die Unterstützung seines Gönners bei den Studio-Aufnahmen ließen die Erfolge Arthur Conley´s rapide nach. Die Zusammenarbeit mit dem Produzenten der "American Recording Studio" 1968 in Memphis ging es mit Conley´s Erfolg für kurze Zeit wieder bergauf, doch auch diese Erfolge währten nicht lange.

"Sweet Soul Music" blieb eine Eintagsfliege, Arthur Conley´s Erfolg ließ sich nicht wiederholen.


1975 siedelte sich Conley zuerst in England an, um danach einige Jahre in Belgien zu verbringen, bevor er sich schließlich in den Niederlanden niederließ.

Arthur änderte seinen Künstlernamen in Lee Roberts und trat in Holland erfolgreich mit seiner Band "Lee Roberts & The Sweaters" auf. In späteren Jahren wurde er zum Unternehmer, unter seinen neun Firmen waren Sweat Records, Upcoming Artists Records, Charity Records, Happy Jack Publishing, und the New Age Culture Exchange Radio Station.

Arthur Conley verstarb † 17. November 2003 an Darmkrebs, im Alter von 57 Jahren.

TOP - HITS US R&B US Pop

The Corvetts
1961 I´m Going To Cry / Your Blue (Beltone Records)

Arthur & The Corvets
1964 Poor Girl/Darling I Love You (Na-R-Co)
1964 Miracles / I Believe (Na-R-Co)
1964 Aritha / Flossie Mae (Na-R-Co)

Arthur Conley
1964 Where You Lead Me / I´m A Lonely Stranger (Ru-Jac)
1965 I´m A Lonely Stranger / Where You Lead Me (Jotis)
1966 Who´s Fooling Me / There´s A Place For Us (Jotis)
1966 I Can´t Stop (No,No,No) / In The Same Old Way (Fame)
1966 Take Me (Just As I Am) / I´m Gonna Forget About You (Fame)
1967 Sweet Soul Music / Let´s Go Steady (Atco) 2 2
1967 Shake, Rattle & Roll / You Don´t Have To See Me (Atco) 20 40
1967 Whole Lot Of Woman / Love Comes And Goes (Atco) 73
1968 Funky Street / Put Our Love Together (Atco) 5 14
1968 People Sure Act Funny / Burning Fire (Atco) 20
1968 Is That You Love / Aunt Dora´s Love Soul Shack (Atco)
1969 Ob-La-Di, Ob-La-Da / Otis Sleep On (Atco) 41 51
1969 Speak Her Name / Run On (Atco)
1969 Star Review / Love Sure Is A Powerful Thing (Atco)
1970 Hurt / They Call The Wind Maria (Atco)
1970 God Bless / (Your Love Has Brought Me A) Mighty Long Way (Atco) 40
1970 Nobody´s Fault But Mine / Day-O (Atco)
1971 I´m Living Good / I´m So Glad You´re Here (Capricorn)
1971 More Sweet Soul Music / Walking On Eggs (Capricorn)
1971 More Sweet Soul Music / Rita (Capricorn)
1973 Bless You / It´s So Nice (When It´s Someone Else´s Wife) (Capricorn)

Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit.

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