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David Crosby


geb. am 14. August 1941 in Los Angeles, Kalifornien. Im Alter von 21 Jahren entschloß sich David, eine musikalische Laufbahn einzuschlagen. 1963 nahm er, unter Zuhilfenahme einiger Beziehungen seine ersten Songs auf.

1963 lernte er Jim (Roger) McGuinn und Gene Clark kennen, die eine Band namens "Jet Set" gründen wollten. Bis 1964 stießen Michael Clarke und Chris Hillman zu der Formation, die sich schon bald danach "The Byrds" nannte. Die Band feierte riesige Erfolge, die von internen Streitigkeiten begleitet waren. Im Oktober 1967 teilten ihm die Kollegen mit, daß David Crosby bei den "Byrds" nicht mehr erwünscht sei.


The Byrds
voc., guit tamb, voc. guit., voc. bass drums
1964 Jim McGuinn Gene Clark David Crosby Chris Hillman Michael Clarke
1966 Jim McGuinn David Crosby Chris Hillman Michael Clarke

Stephen Stills


geb. am 3. Januar 1945 in Dallas, Texas. Anfang der 60er trat er in verschiedenen Bands, z.B. "The Continentals" (mit Don Felder) auf, aber auch als Einzelmusiker. Schließlich traf Stephen in der Vocal-Formation "Au Go Go Singers", der Hausband des Café au Go Go, auf Richie Furay. Die Gruppe tourte auch gelegentlich, brach aber 1965 auseinander.

Vier der Kollegen hatten schon vor den "Go Go Singers" als "Bay Singers" zusammengearbeitet, mit ihnen gründete Stephen nun die Folk-Band "The Company". Während einer Tournee durch Kanada lernte Stephen den jungen Neil Young kennen. Ein Jahr nach deren Gründung trennte sich die Band wieder.

Stills und Furay gingen nach Los Angeles, um dort zusammen mit Neil Young und zwei weiteren Musikern die Band "Buffalo Springfield" zu formieren. Die legendäre Band veröffentlichte drei LP´s und eine erfolgreiche Single, bevor sie sich 1968, nach knapp zwei Jahren, auflöste. Die Zeit der Band war begleitet von Streitigkeiten und Verhaftungen wegen Drogenbesitzes.


Trotzdem "Buffalo Springfield" keinen übermäßigen Erfolg verbuchen konnte, beeinflußte sie die amerikanische Rock-Musik in großem Maße und galt als Sprungbrett der Karrieren von Stephen Stills, Neil Young, Richie Furay, Jim Messina. Sie führten den Erfolg fort mit CSN, Poco, Loggins & Messina, Neil Young´s Crazy Horse.

1997 wurde "Buffalo Springfield" mit einem Platz in der "Rock and Roll Hall of Fame" geehrt.


Au Go Go Singers
vocals vocals vocals vocals vocals
1964 Kathy King
Stephen Stills
Richie Furay
Jean Gurney
Michael Scott Bob Harmelink
Rick Geiger
Nels Gustafson
Roy Michaels

The Company
1965 Stephen Stills Jean Gurney Michael Scott Rick Geiger Roy Michaels

Buffalo Springfield
guitar, voc. guitar, voc. guitar, voc. bass drums
Apr66 Richie Furay Stephen Stills Neil Young Bruce Palmer Dewey Martin
Jun67 Richie Furay Stephen Stills Doug Hastings Bruce Palmer Dewey Martin
Okt67 Richie Furay Stephen Stills Neil Young Bruce Palmer Dewey Martin
Jan68 Richie Furay Stephen Stills Neil Young Jim Messina Dewey Martin

Graham Nash


geb. am 2. Februar 1942 in Blackpool, Lancashire, England. Er ging in Manchester zur Schule, wo er im Alter von fünf Jahren Allan Clarke kennenlernte, der sein bester Freund wurde. Sie sangen zusammen im Schulchor.

1955 gründeten sie das Skiffle-Duo "Two Teens", danach nannten sie sich "The Levins", "The Guytones", als R&R-Duo "Ricky & Dane Young".

1959 gelang es ihnen, zwei Musiker von "Johnny Peters & The Jets" für ihre Neugründung "The Fourtones" zu gewinnen. Das Gleiche gelang ihnen wenig später mit dem Bassmann. Ein Jahr später gab es eine Neubesetzung für "The Deltas". 1961 nannten sie sich "The Dominators of Rhythm".

1962, mit der Umbenennung in "The Hollies" begann der Erfolgsweg der Gruppe. Als eine der frühen "British Invasion" Groups machten sie sich auch in USA einen Namen. Während einer US-Tour 1968 traf Graham Nash auf David Crosby und Stephen Stills.


The Fourtones
vocals guit., voc. guit. bass drums
1959 Allan Clarke Graham Nash Pete Bocking Butch Mepham Joe Abrahams
Allan Clarke Graham Nash Derek Quinn Butch Mepham Keith Bates
Allan Clarke Graham Nash Terry Morton Butch Mepham Keith Bates

The Deltas
1960 Allan Clarke Graham Nash Eric Haydock Don Rathbone

The Dominators of Rhythm
1961 Allan Clarke Graham Nash Vic Farrell Eric Haydock Don Rathbone

The Hollies
1962 Allan Clarke Graham Nash Tony Hicks Eric Haydock Don Rathbone
1963 Allan Clarke Graham Nash Tony Hicks Eric Haydock Bobby Elliott
1966 Allan Clarke Graham Nash Tony Hicks Bernard Calvert Bobby Elliott

Crosby, Stills & Nash (CSN) (& Young)


David Crosby hatte Graham Nash 1966 kennengelernt, während einer England Tournee der "Byrds". Während der US-Tournee der "Hollies" gab es auch einen Auftritt in Los Angeles, Kalifornien. Nash war zu einem Treffen in das Haus von Cass Eliot (Mama´s & Papa´s) eingeladen, wo er mit Crosby & Stills zusammen sang. Die drei waren von dem Ergebnis derart begeistert, daß sie sich entschlossen, einen gemeinsamen Weg zu gehen.


Von Apple Records abgelehnt, wurden sie von Atlantic Records, dem Label, wo "Buffalo Springfield" schon aufnahm, herzlich willkommen. Das erste Album des Trios, "Crosby, Stills & Nash", erschien im Mai 1969 und wurde unmittelbar zum Verkaufsseller.

Da Stills bei den Aufnahmen alle Instrumente (außer Drums) selbst gespielt hatte, mußte die Gruppe für eine bevorstehende Tournee Begleitmusiker engagieren. Dallas Taylor hatte auf dem Album mitgewirkt, er solte die Drums spielen. Es konnte kein passender Keyboarder gefunden werden, also entschied man sich für Neil Young (guitar, vocal). Als Bassist wählte man erst Bruce Palmer, der bereits mit Stills und Young gespielt hatte. Aus mehreren Gründen entschloß man sich aber später für den jungen Motown-Bassisten Greg Reeves.

Hit -Alben US UK Certif.
1969 Crosby, Stills & Nash 6 25 4x Platin
1970 Déjà vu 1 5 7x Platin
1971 4 Way Street 1 5 4x Platin
1974 So Far 1 25 6x Platin
1977 CSN 2 23 4x Platin
1982 Daylight Again 8 Platin
1983 Alies 43
1988 American Dream 16 Platin
1990 Live It Up 57
1994 After The Storm 98
1999 Looking Forward 26 54
Hit - Singles
1969 Marrakesh Express 28 17
1969 Suite: Judy Blue Eyes 21
1970 Woodstock 11
1970 Teach Your Children 16
1970 Ohio 14
1970 Our House 30
1977 Just A Song Befor I Go 7
1977 Fair Game 43
1982 Wasted On The Way 9
1982 Southern Cross 18
1982 Too Much Love To Hide 69
1982 War Games 45
1989 Got It Made 69

Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit.

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