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The Swanees - The Flames - The Famous Flames


geboren am 3.Mai 1933 in Barnwell, South Carolina, USA, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit fünf lebte James bei einer Tante in Augusta, Georgia, die ein Bordell betrieb. Hier befaßte er sich mit dem Klavier-, Gitarre- und Schlagzeug-Spiel.

Da James sich in der Schule wegen seiner schlechten Bekleidung schämte, begann er Kleidung aus nicht abgesperrten Autos zu stehlen. Er wurde 1948 dabei erwischt und wegen mehrfachen Diebstahls zu acht bis sechzehn Jahren Jugendhaft verurteilt. In der Erziehungsanstalt gründete James ein Gospelquartett mit Johnny Terry. Außerdem spielte James in der Baseball-Mannschaft.

Bei einem Baseball-Match mit einer Mannschaft von "draußen" lernte James den Spieler Bobby Byrd kennen, der auch Musiker war. Byrds Familie vermittelte James Brown ein Job-Angebot, mit dessen Hilfe dieser wegen guter Führung bereits nach drei Jahren und einem Tag entlassen wurde. James Brown trat 1951 der Gruppe "The Gospel Starlighters" bei, in der auch Bobby Byrd´s Schwester Sarah sang.


Bobby Byrd (piano, vocals) hatte bereits im Duo mit Earl Nelson und danach mit seiner Gospel-Group "The Avons" Erfahrungen gesammelt. Als Bobby seine "Avons" auflöste, engagierte er James Brown und Johnny Terry, den James aus der Erziehungsanstalt kannte. Bobby nannte die neue Gruppe "The Three Swanees", sie hießen später "The Swanee Quintet", danach "The Swanees".

Nachdem James und Bobby Auftritte von Hank Ballard und Fats Domino erlebt hatten, entschlossen sie sich fortan R&B zu machen. So wurde aus "The Swanees" die R&B-Gruppe "The Flames", eine reine Doo-Woop Group mit einem Gitarristen. Die Group heuerte bei Clint Brantly, dem Manager von Little Richard, an. Clint erweiterte deren Namen zu "The Famous Flames".


"The Famous Flames" waren eine Gesangsgruppe, die sich das Ziel setzte, daß jeder der Sänger auch zwei Instrumente spielte und auf der Bühne tanzen sollte. "The Famous Flames" erregten die Aufmerksamkeit von King Records, einem kleinem Label, das sie unter Vertrag nahm. Im April 56 wurde die Single "Please, please, please" veröffentlicht, komponiert und gesungen von James Brown. Die Platte wurde mit über einer Million verkaufter Kopien zum Millionenseller.

Auf Grund des Plattenerfolges und seiner fulminanten Bühnenshow wurde James Brown zum Bandleader der Gruppe. Die neun folgenden Singles blieben jedoch weitgehend erfolglos.

Als die Band nach New York ging und vom Management "Universal Booking" unter Vertrag genommen wurde, erweiterte James den Bandnamen zu "James Brown & The Famous Flames", was die Kollegen zu Background-Sängern degradierte. Dies führte schon bald zu deren Auflösung.

James Brown & The Famous Flames


Nachdem sein Freund "Little Richard" seine Karriere im Oktober 1957 beendete, um Priester zu werden, übernahm James Brown dessen offene Verträge und Verpflichtungen. James erfüllte diese mit Little Richard´s Band "The Upsetters" und seiner Vocal-Group "The Dominions", um später aus diesen Musikern, sowie seinen früheren Flames eine neue Gruppe zu formieren.

Die folgende Single "Try me" erreichte im September 1958 den ersten Platz der R&B Charts (Platz 48 der Pop Charts) und wurde für James zum zweiten großen Hit. Damit begann Brown´s eigentlicher Erfolgsweg. Von hier an erreichte fast jede James Brown Single bis 1977 die US-Charts.

"The Famous Flames" waren eine Gesangsgruppe. Bisher hatte James Brown mit immer wechselnden Musikern gearbeitet. Der Erfolg von "Try me" erlaubte es ihm nun, eine feste Band zu engagieren, die "James Brown Band".

James trat fortan mit seinen "Famous Flames" und der "James Brown Band" fast täglich woanders auf und probte täglich Perfektion und Bühnenshow. Dies sollte die Formation schon bald zum besten R&B Show-Act des Landes machen.


James begann um 1960 die "James Brown Revue" aufzubauen. Dies beinhaltete eine Choreographie der Famous Flames, aber auch der Musiker, deren Besetzung des Öfteren wechselte, bzw. zeitweise erweitert wurde. In der Revue war auch eine Sängerin vetreten, die in einer ca. 20-minütigen Pause James Browns auftrat.

Eine der Sängerinnen war Vicki Anderson, die Frau Bobby Byrds, die viele Jahre in die Revue intergriert war. Laut James Brown war sie die beste Sängerin, die er je hatte.

James´s Freund Johnny Terry schied 1959 aus den "Flames" aus, half aber viele Jahre immer wieder als vierter "Flame" aus.


"The Famous Flames" sangen in den Anfangsjahren bei allen Plattenaufnahmen als Chor. Mit dem Wandel James´s Musikstil vom R&B zum Soul/Funk wurden die Flames zunehmend weniger an Aufnahmen beteiligt, das letzte Mal konnte man sie auf "Maybe the Last Time" von 1964 hören.

Bei Auftritten wirkten "The Famous Flames", seit 1958 ohne personellem Wechsel mit. Ihre Gesangseinsätze wechselten zunehmend zugunsten der Choreografie. 1967 waren nur noch zwei "Flames" auf der Bühne dabei, 1968 verschwanden sie aus der "James Brown Revue". Einzig "Soulbrother" Bobby Byrd verblieb in der Formation, um James Brown bei unterschiedlichen Bühneneinsätzen zu unterstützen. 1973 schied auch Bobby Byrd aus, der weiterhin in der Musikwelt namhaft mitmischte.

Bobby Byrd verstarb † 12.September 2007 an Krebs, ohne seine Hilfe wäre James Brown wahrscheinlich nie bekannt geworden.


Die frühere Tätigkeit der "Famous Flames", Background und Tanz wurde fortan durch weiblichen Ersatz durchgeführt. Seit 1967 wirkten hierfür "The Jewels", drei Damen, in der Revue mit. In der Revue hatten aber auch schon früher zeitweise Tänzerinnen mitgewirkt.

"The James Brown Band" siehe weiter unten


The Three Swanees (Gospel Group)
vocal, piano vocal, drums vocal
1953 Bobby Byrd James Brown Johnny Terry

The Swanee Quintet (Gospel Group)
voc, piano voc, drums voc voc voc, guit
1954 Bobby Byrd James Brown Johnny Terry Sylvester Keels Nafloyd Scott

The Swanees (Gospel Group)
voc, piano voc, drums voc, guit voc, bass vocal vocal vocal vocal
1955 Bobby Byrd James Brown Nafloyd
Scott
Baby Roy
Scot
Nashpendle Knox Sylvester Keels Fred Pullman Doyle Oglesby

The Flames
voc, piano voc, drums voc, guit voc, bass vocal vocal vocal vocal
1955 Bobby Byrd James Brown Nafloyd
Scott
Baby Roy
Scot
Nashpendle Knox Sylvester Keels Fred Pullman Doyle Oglesby

The Famous Flames

The Band (additional)
vocal vocal guitar piano bass drums sax sax
1956 James Brown
Bobby Bird
Johnny Terry
Sylvester Keels
NashpendleKnox
Nafloyd Scott Alvin(lucas)
Gonder
Clarence Mack Edison Gore Wilbert Smith Ray Felder

James Brown & The Famous Flames
backing voc. backing voc. backing voc. backing voc. backing voc. Soulsister
1958 Johnny Terry Bill Hollings J.W. Archer Louis Madison Willie Johnson
1959 Bobby Byrd Bill Hollings J.W. Archer Johnny Terry Willie Johnson
1959 Bobby Byrd Bobby Bennett "Baby" Lloyd Stallworth Johnny Terry Willie Johnson Bea Ford
1960 Bobby Byrd Bobby Bennett "Baby" Lloyd Stallworth Bill Hollings Johnny Terry Bea Ford
1962 Bobby Byrd Bobby Bennett "Baby" Lloyd Stallworth Yvonne Fair
1963 Bobby Byrd Bobby Bennett "Baby" Lloyd Stallworth Tammy Montgomery
1964 Bobby Byrd Bobby Bennett Baby" Lloyd Stallworth Anna Dolores King
1965 Bobby Byrd Bobby Bennett Baby" Lloyd Stallworth Vicki Anderson
1968 Bobby Byrd Bobby Bennett Baby" Lloyd Stallworth Marva Whitney

Soulbrother
1969-1973 Bobby Byrd blieb bis 1973 in der James Brown Fomation

Soulsister
ab 1959 war eine Sängerin, später auch zwei oder drei, Teil der "James Brown Revue"
1959-1961 Bea Ford war die Ex-Frau von Sänger Joe Tex. Ein Streit zwischen Tex und Brown endete mit einer Schießerei
1962 Yvonne Fair Yvonne hatte eine Tochter von James Brown, sie verstarb † 1994 im Alter von 51 Jahren.
1963 Tammy Montgomery die 17-jährige hatte eine Beziehung mit Brown, nach schwerer Mißhandlung floh sie zu ihren Eltern.
1964 Anna Dolores King Brown produzierte mit ihr auch Solo-Platten.
1965-1967 Vicki Anderson Vicki war die Ehefrau von Bobby Byrd. "Beste Sängerin, die mit mir arbeitete"- James Brown
1966 The Jewels Martha Harvin/Grace Riffin/Sandra Bears
1968 Marva Whitney Marva war viele Jahre immer wieder mit der "James Brown Revue" auf der Bühne
1969-1971 Vicki Anderson Brown nahm mit ihr auch unter dem Pseudonym Myra Barnes Platten auf
1972-1975 Lyn Collins Brown nannte sie "The female Preacher". Lyn verstarb † 2005 im Alter von 56 Jahren
1973-1995 Martha (Harvin) High Martha Harvin hatte bereits seit 1964 in der JB-Revue mitgearbeitet. Sie war 32 Jahre dabei

James Brown Band - James Brown Orchester


James Brown war im Alter von 20 in Bobby Browns Trio eingestiegen, aus der sich die "Flames" entwickelten, einer Vocal-Group, die sich selbst mit Instrumenten begleitete. Mit dem Namen "The Famous Flames" wurde die Group zur reinen Doo-Woop Formation, was die Hinzunahme von Instrumentalisten erforderte. Nach den Plattenerfolgen als Sänger wurde James Bandleader. Mit dem Namen "James Brown & The Famous Flames" trat James als Star in den Vordergrund.

Der Erfolg der Single "Try me" erlaubte es James Brown, eine feste Band zu führen, die "James Brown Band". Mit den folgenden Erfolgen baute James seine "James Brown Revue" auf. Dies beinhaltete u.a. eine Choreografie für ihn selbst, für die "Famous Flames", die von 3-4 Mann variierten und die "James Brown Band".

Die Band wurde erweitert und bestand zukünftig aus 1-3 Trompeten, 1-4 Saxophonen, 1 Posaune und der Rhythm-Group, in der zeitweise 1-2 Drummer, 1-2 Bassisten, 1-2 Gitarristen, später auch 1-2 Perkussionisten mitspielten.

Außerdem war seit 1959 eine "Soulsister" für Tanz, Chor, Perkussion in der Band, die auch als Solosängerin tätig war. James erlaubte sich in seiner etwa 3-stündigen Show eine Pause von ca. 20 Minuten, in der sich die Sängerin, begleitet von der Band, präsentieren konnte. Ab 1967 kamen 3 Tänzerinnen, die auch Chorgesang beisteuerten, dazu.

Durch tägliche Proben und Perfektion wurde die Show zum perfekten Bühnenerlebnis und zum besten R&B Akt der USA. James Brown trat Anfang der 60er fast täglich auf. Bis 1963 hatte er es geschafft, in den südlichen US-Staaten bekannt zu sein und regelmäßig in den R&B-Charts vertreten zu sein.


Seit der Vertragszeichnung mit King-Records 1955 war James zum bestverkauften Künstler für das kleine Plattenlabel geworden. Es kam aber immer wieder zu Uneinstimmgkeiten zwischen James und Syd Nathan, dem Boss von King Records, wegen James´s ausgefallenen und experimentellen Interpretationen.

Ein erneuter Zusammenstoß endstand 1962 nach James´s Wunsch, eine Live-LP (was es bis dato noch nie gegeben hatte), aufzunehmen, um den Käufern einen realistischen Eindruck seiner Shows zu bieten. Syd Nathan war überzeugt, daß dies keine Platten-Verkäufe brächte und lehnte strikt ab.

Daraufhin übernahm James die Produktionskosten von $ 5700, die LP "Live at the Appollo Theater" erschien Anfang 63 und hielt sich 14 Monate in den Pop-Charts (höchste Position- Platz 2). Das Album machte James Brown in den gesamten USA bekannt. Fortan punkteten seine Singles auch in den Pop-Charts. Das Album belegt heute unter den besten LP´s aller Zeiten Platz 24 und wird als beste Live-LP der Geschichte gehandelt.

Der Erfolg von "Live at the Appollo Theater" ermöglichte es James, das Plattenlabel "Try Me Records" (unter der Schirmherrschaft von King Records), sowie die Produktions-Company "Fair Deal" zu gründen, was ihm größere Freiheiten mit Plattenproduktionen brachte. Etwa ab dieser Zeit (1964/65) wurde die Band "The James Brown Orchestra" genannt.


James Brown´s Musik der 50er war sein aus Gospel entstandener R&B. Anfang der 60er wandelte sich sein Stil zu Soul. Ab 1965 begann James bereits, seine Funk-Elemente zu erarbeiten (Der Begriff Funk entstand allerdings erst gegen Ende der 60er).

Mit den 1965 erschienenen Songs "Papa´s got a brand new bag" und "I got you" gelangten erstmalig Singles von James in die Top Ten Pop-Charts. Der Erstere erhielt sogar einen Grammy als "Best Rhythm & Blues Recording".

Der Erfolgs-Hit "Cold Sweat" von 1967 wurde später als erster richtiger Funk-Song bezeichnet. Und schon bald zeigten die Platten James Brown´s Tendenzen zum Rap und Hip-Hop auf.

1967 kaufte James als erste Radio Station WGYW in Knoxville, Tennessee für 75.000 Dollar. Er legte seine Gelder seitdem auch in Grundbesitz und Musikverlagen an.


1968 wurde die Chor- und Dance- Group "The Famous Flames" aufgelöst. James Browns Stil wurde funkier und viele kommende Stars ließen sich dadurch beeinflussen. Unter ihnen Sly & The Family Stone, Temptations, Jackson Five (Michael Jackson), Mick Jagger, Miles Davis, viele andere.

James Brown´s Musik ist bis heute die meist gesampelte, die Liste der meist gesampelten Titel führt "Funky Drummer" an.

James produzierte seit jeher auch jede Menge Platten von seinen Musikern bzw. Sängern/Sängerinnen, dies handhabte er während seiner ganzen Karriere. Dadurch erreichten eine ganze Menge seiner Mitstreiter mit Schallplatten ansehnliche Erfolge.

Anfang 1970 gab es zwischen James und seinen Musikern Uneinstimmigkeiten bezüglich der Gagen, was zur Weigerung der Band führte, am Abend zum Konzert in Columbus, GA aufzutreten. James Brown bemühte sich daraufhin, noch im Laufe des Tages eine fähige neue Formation zusammenzustellen.

"James Brown & The J.B.s" (siehe weiter unten)


The James Brown Band
piano/organ guitar bass drums trump sax tromb
1958 Ernie Hayes Kenny Burrell Carl Pruitt David Francis George Dorsey
Clifford Scott
1958 Bobby Byrd Les Buie Bernard Odum David Francis George Dorsey
J.C. Davis
1959 Louis Madison
Sonny Thompson
Bobby Roach Bernard Odum Nat Kendrick Roscoe Patrick George Dorsey
J.C. Davis
1960 Bobby Byrd
Lucas Gonder
Bobby Roach
Les Buie
Bernard Odum
Hubert Perry
Nat Kendrick Roscoe Patrick Alfred Corley
J.C. Davis
1961 Lucas Gonder
Bobby Byrd
Les Buie Hubert Perry Nat Kendrick Roscoe Patrick J.C. Davis
1962 Lucas Gonder
Bobby Byrd
Les Buie Hubert Perry Clayton Fillyau
Sam Lathan
Lewis Hamlin
Teddy Washington
Mack Johnson
Roscoe Patrick
St.Clair Pinckney
Clifford McMillan
Al Clark
Waldo Weathers
Dickie Wells
1963 Bobby Byrd Les Buie Hubert Perry Clayton Fillyau
George Sims
Lewis Hamlin
Teddy Washington
Roscoe Patrick
Clifford McMillan
St.ClairPinckney
Al "Brisco" Clark
Dickie Wells
1964 Bobby Byrd Les Buie Bernard Odum Melvin Parker McKinley Johnson
Joe Dupars
Ron Tooley
Robert Knight
Nat Jones
Eldee Williams
St.ClairPinckney
Al "Brisco" Clark
Maceo Parker
Wilmer Milton

The James Brown Orchestra
1965 Nat Jones Jimmy Nolen
Alphonso Kellum
Bernard Odum Melvin Parker Joe Dupars
Ron Tooley
Levi Rasbury
Teddy Washington
Nat Jones
Eldee Williams
St.ClairPinckney
Al "Brisco" Clark
Maceo Parker
Wilmer Milton
1966 Bobby Byrd Jimmy Nolen
Alphonso Kellum
Bernard Odum John "Jabo"Starks

perc.:
Ronald Selico
Joe Dupars
Waymond Reed
Ron Harper
Nat Jones
Alfred Ellis
St.ClairPinckney
Eldee Williams
Charles Carr
Levi Rasbury
1967 Bobby Byrd Jimmy Nolen
Alphonso Kellum
Bernard Odum John "Jabo"Starks
Clyde Stubblefield
perc.:
Ronald Selico
Waymond Reed
Joe Dupars
Alfred Ellis
Maceo Parker
Eldee Williams
St.ClairPinckney
Levy Rasbury
1968 James Brown
Bobby Byrd
Jimmy Nolen
Alphonso Kellum
Tim Drummond
CharlesSherrell
John "Jabo"Starks
Clyde Stubblefield
Waymond Reed
Joe Dupars
Richard Griffith
Alfred Ellis
Maceo Parker
St.ClairPinckney
Levy Rasbury
Fred Wesley
1969 James Brown
Bobby Byrd
Jimmy Nolen
Alphonso Kellum
CharlesSherrell Clyde Stubblefield
Melvin Parker
Waymond Reed
Richard Griffith
Joseph Davis
Pee Wee Ellis
Maceo Parker
Eldee Williams
St.ClairPinckney
Fred Wesley
String Section
violin, concert Master violin viola cello
1962 Mac Cephas Gene Clark Al Brown Kermit Moore
plus 8 strings
1967 Richard Jones Vivian Robinson Marilyn Jones
plus Maeretha Stewart - vocals, leader of five unknown vocalists

The J.B.´s


Bobby Byrd flog im März 1970 in James Browns Lear-Jet nach Cincinnatti, Ohio, um die Band um Bootsy Collins, "The Pacemakers", zu holen. Sie traten am Abend mit weiteren Musikern als James Browns neue Band, "The J.B.´s" auf. Im Dezember 1970 kam Posaunist Fred Wesley wieder zurück in Browns "J.B.´s", und übernahm die Stellung als musikalischer Direktor. Als Folge dessen stießen auch die früheren Musiker Maceo Parker (sax) und St.Clair Pinckney (sax) wieder zu James Brown.

Mit der ersten "J.B.´s"-Besetzung gelang James Brown auch sein bisher größter Hit- "Sex Machine", der ihm Bekanntheit und Verkaufserfolge in der ganzen Welt verschaffte. Es folgten weitere große Hits.

1971 unterzeichnete James einen Plattenvertrag bei Polydor, das Plattenlabel kaufte daraufhin dessen gesamten Song-Katalog von King Records ab. James Brown gründete erneut ein eigenes Platten-Label, "The First Family".

1973 verlor James seinen ältesten Sohn Teddy bei einem Autounfall. Im gleichen Jahr trennte sich Bobby Byrd, dem er seinen Erfolg zu verdanken hatte, von ihm. James Brown besaß mittlerweile ein großes Haus, einen Fahrzeugpark, mehrere Radiostationen, eine Agentur, 17 Vertriebsfirmen, eine Schallplattengesellschaft, eine Plattenproduktion, und einen Lear-Jet. Mitte der 70er erhielt James vom Finanzamt eine Steuernachzahlung von 4,5 Millionen Dollar, worauf er Haus, Flugzeug, seine Radiostationen, und weitere Güter verlor. Ende der 70er verließ in seine zweite Frau Deidre.

Auch die aufkommende Disco-Welle ließ James Popularität nachlassen. Damit war James musikalisch einige Zeit orientierungslos und seine Erfolgssträhne ließ ab 1975 nach . Fred Wesley nahm dies zum Anlaß, neue Herausforderungen zu suchen und verließ die Band. Dies hatte den Effekt, daß auch weitere Musiker ausstiegen und James mit drei Getreuen alleine blieb.

Die Zeit der "J.B.´s" war damit am Ende, eine neue Besetzung führte schließlich den Namen "The J.B.´s International".

The J.B.´s International


1976 trat James mit einer nahezu vollständig neuen Band auf, "The J.B.´s International".

James Browns Erfolgsweg litt durch die aufkommende Discowelle. Er versuchte dem zu begegnen, indem er seinen Musikstil mit Disco-Rhythmik unterlegte. In dieser Zeit ließen sowohl sein Tourfahrplan als auch seine Plattenerscheinungen nach. Mit seinem Disco-Funk konnte James jedoch noch immer gute Verkaufserfolge erzielen.

1981 lief der Plattenvertrag bei Polydor aus, James wechselte zu Island Records, 1983 zu RCA. In der gleichen Dekade wechselte er schließlich zu CBS-Records. Neben Auftritten und Studio-work wirkte James Brown- besonders in den 80ern- in vielen Fernseh- und Kino-Filmen mit. Mit dem Theme-Song "Living in America" zu dem Film "Rocky IV" gelang ihm wieder ein Millionen- Hit.

Zur Eröffnung der "Rock & Roll Hall of Fame" 1986 war James Brown mit einigen anderen Künstlern der Erste, der geehrt wurde.
1987 erhielt James Brown einen Grammy für die beste "Male R&B Vocal Performance" mit "Living in America".

1988 wurde James von seiner vierten Ehefrau wegen Gewalt und Mordversuchs angezeigt und verhaftet. In der Zeit bis 1994 ließ Adrienne James vier Mal wegen Gawalttätigkeiten verhaften. Im selben Zeitraum wurden sowohl Adrienne als auch James mehrfach wegen Drogengenuß, bzw. Drogenbesitzes verurteilt.

Im September 1988 bedrohte James unter Drogeneinfluß einige Personen in einem Geschäftshaus mit einer Schußwaffe, und lieferte sich anschließend mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd. Am Ende wies sein Fahrzeug 23 Einschüsse von Polizeigeschoßen auf. Das Ganze brachte James sechs Jahre Haft ein. Er wurde nach zweieinhalb Jahren wieder entlassen, mit einem absoluten Waffen- und Fahrverbot.

Wieder auf freiem Fuß, trommelte James seine Musikerkollegen zusammen, veröffentlichte neue Alben und trat wieder auf.


"James Brown & The Soul Generals" (siehe weiter unten)



James Brown & The J.B´s
piano/organ guitar bass drums trumpet sax trombone perc
1970 Bobby Byrd Phelps Collins
Hearlon Martin
Bootsy Collins Frank Waddy ClaytonGunnels
Darryl Jamison
Jerone Sanford
R. McCollough
St.ClairPinckney
Johnny Griggs
1971 Bobby Byrd
Dave Matthews
Hearlon Martin
RobertColeman
Fred Thomas John Starks
John Morgan
Jerone Sanford
Darryl Jamison
Russell Crimes
Ike Oakley
Jimmy Parker
St.ClairPinckney
Fred Wesley Johnny Griggs
1972 Dave Matthews Jimmy Nolen
Hearlon Martin
Fred Thomas John Starks
John Morgan
Russell Crimes
Ike Oakley
Darryl Jamison
Jerone Sanford
Maceo Parker
St.ClairPinckney
Eldee Williams
Fred Wesley Johnny Griggs
1974 Dave Matthews Jimmy Nolen
Hearlon Martin
Fred Thomas John Starks
John Morgan
Russell Crimes Maceo Parker
St.ClairPinckney
Fred Wesley Johnny Griggs
1975 Jimmy Nolen
Hearlon Martin
Fred Thomas John Starks
John Morgan
Hollie Farris
Russell Crimes
Maceo Parker
St.ClairPinckney
Fred Wesley Johnny Griggs

The J.B´s International
1976 Mike Lawler Jimmy Nolen
RobertColeman
CharlesSherrell Melvin Parker Hollie Farris
Russell Crimes
Joe Poff
St.ClairPinckney
Peyton Johnson
Hollie Farris Johnny Griggs
1977 CharlesSherrell
JerryPoindexter
Jimmy Nolen
Ronald Laster
David Weston Tony Cook Hollie Farris
Russell Crimes
Joe Poff
St.ClairPinckney
Peyton Johnson
Hollie Farris Johnny Griggs
1978 Sweet C.Sherrell
JerryPoindexter
Jimmy Nolen
Ronald Laster
David Weston Tony Cook Hollie Farris Joe Poff
St.ClairPinckney
Peyton Johnson
Johnny Griggs
1979 Sweet Charles Jimmy Nolen
Ronald Laster
David Weston Tony Cook
Arthur Dixon
Hollie Farris
Jerone Sanford
Joe Poff
St.ClairPinckney
Tyrone Jefferson Johnny Griggs
1980 Sweet Charles
JerryPoindexter
Jimmy Nolen
Ronald Laster
David Weston Tony Cook
Arthur Dixon
Hollie Farris
Jerone Sanford
Joe Poff
St.ClairPinckney
Tyrone Jefferson Johnny Griggs
1981 JerryPoindexter Jimmy Nolen
Ronald Laster
David Weston Tony Cook
Arthur Dixon
Hollie Farris
Jerone Sanford
Joe Collier
St.ClairPinckney Tyrone Jefferson Johnny Griggs
1982 Sweet Charles Jimmy Nolen
Ronald Laster
Fred Thomas Tony Cook Hollie Farris
Joe Collier
St.ClairPinckney Tyrone Jefferson Johnny Griggs
1983 Sweet Charles Jimmy Nolen
Ronald Laster
Fred Thomas Tony Cook Hollie Farris
Joe Collier
St.ClairPinckney Tyrone Jefferson Johnny Griggs
1984 Sweet Charles Ronald Laster Fred Thomas Tony Cook Hollie Farris
Joe Collier
Maceo Parker
St.ClairPinckney
Tyrone Jefferson Johnny Griggs
1985 Sweet Charles Ronald Laster
Tony Jones
Fred Thomas
JimmyLeeMoore
Tony Cook Hollie Farris
Joe Collier
G.Dickerson
Maceo Parker
St.ClairPinckney
Tyrone Jefferson Johnny Griggs
1986 Sweet Charles Ronald Laster Fred Thomas Tony Cook Hollie Farris Maceo Parker Tyrone Jefferson Johnny Griggs
1987 Sweet Charles Ronald Laster Fred Thomas Tony Cook Hollie Farris Maceo Parker Tyrone Jefferson Johnny Griggs
1988 Sweet Charles Ronald Laster Fred Thomas Tony Cook Hollie Farris Maceo Parker
St.ClairPinckney
Tyrone Jefferson Johnny Griggs

The Soul Generals


Im Sommer 1991 begann James Brown sein Comeback mit einer einer dynamischen Show, begleitet von zwölf Musikern, wobei die meisten aus der Zeit der "J.B.´s International" wieder in der neuen Band, "The Soul Generals", vertreten waren.

1991 erschien auch das 4-CD-Set "Star-Time-Box", ein Querschnitt von James Brown´s musikalischen Höhepunkten zum 35sten Jubiläum nach seiner ersten Erfolgssingle "Please, please, please". Eine Sammlung von Aufnahmen erster Güte, für jeden empfehlenswert, Fan des Künstlers oder nicht, ein Meisterwerk.

1993 erhielt James seinen nächsten Grammy, diesmal für sein Lebenswerk. Einige neue Alben und Singles verkauften sich gut. Die nächsten Jahre vergingen mit Konzert-Auftritten und neuen Plattenerscheinungen.


Im Jahr 2000 hatte James seine Revue schon wieder zu einer fünfzehn-Mann Band aufgebaut, mit drei Background-Sängerinnen, einer Tänzerin/Sängerin und einem MC (Master of Ceremony). 2006 waren es drei Sängerinnen und zwei Tänzerinnen.

James Brown


James Brown´s Auftritte waren ziemlich das Beste, was man in der Popular-music erleben konnte. Für seine Revue waren um die 40-50 Leute engagiert, die von Konzert zu Konzert reisten. In seiner besten Zeit absolvierte James bis zu 330 Auftritte im Jahr, jeder Auftritt an einem anderen Ort.

Die instrumentale Besetzung der Band wechselte häufig. in den 60ern pflegte James Brown neben seiner Rhythm-Group und seinem Bläsersatz zeitweise sogar ein Ensemble von 3-12 Streichern für seine Balladen mitzuführen. Seine Bläsersätze umfaßten meist 3-6 Hörner, die Rhythmik war teilweise doppelt auf der Bühne. Auf seiner letzten Welttournee führte James drei Gitarristen, zwei Bassisten, zwei Schlagzeuger, einen Keyboarder, drei Bläser und einen Perkussionisten mit.

Die Revue begann mit einigen flotten Funk-Titeln von der Band, die das Publikum erst anheizte. Dann erschienen die Background-Sängerinnen (zuletzt vier) auf der Bühne, die mit der Musik tanzten. Schließlich kam der MC (Master of Ceremony) auf die Bühne und kündigte den Star des Abends - The Godfather of Soul - an, der auf die Bühne kam und seine fulminante Show absolvierte.

Nach eineinhalb Stunden pflegte James von der Bühne zu gehen, um eine 20-minütige Pause zu nehmen. In dieser Zeit kam eine Sängerin ans Mikrofon und profilierte sich vor dem Publikum. Schließlich kam James zurück auf die Bühne und präsentierte die zweite Hälfte der Show, an der auch Tänzerinnen oder sonstige Show-Acts teilnahmen. Ein Konzert-Auftritt von James dauerte für gewöhnlich an die drei Stunden.


Mit einer perfekten Bühnenshow und erstklassigen Musikern und Solisten war es nicht verwunderlich, daß die Konzerte James Brown´s gefragt und ausverkauft waren, und dies bis zu seinem Ableben.

James Brown erhielt in seiner Heimat USA jede Menge Ehrungen. Schon zu Lebzeiten wurden Brücken, Hallen, Straßen nach ihm benannt. James Brown erhielt 44 Goldene Schallplatten, zwei Grammy Awards (1965, 1986) und 1992 den "Lifetime Achievement Award". Außerdem den R&B Foundation Pioneer Award und den Lifetime Achievement Award (1993).

Außer in der R&R Hall of Fame (1986) erhielt er auch einen Platz in der Georgia Hall of Fame, er fand 2006 auch seinen Platz in der British Hall of Fame. 2000 kam er in der New Songwriters Hall of Fame zu Ehren. 2002 erhielt er den allerersten verliehenen BMI Urban Award, insgesamt wurden es für James zehn R&B Awards und sechs Pop Awards. James rangiert auf Platz 7 der Größten Artisten aller Zeiten.

Im Laufe der Jahre trug er mehrere Titel, die er sich teilweise selbst verliehen hatte:
"The King of Soul", "Soulbrother Number One", "Mr. Dynamite", "The Hardest Working Man in Show Business", "The Godfather of Soul", "The original Disco Man", "The Minister of New Super Heavy Funk".


James Brown hinterließ eine Unmenge an Musik. Seine erschienenen Singles und Alben sind zahllos, es handelt sich hierbei um achthundert Songs. Jedenfalls hatte James mehr Songs in der US-Top 20 als jeder andere Künstler, allerdings erreichte keiner seiner Hits Platz 1 der Pop-Charts (In USA gibt es für jede Richtung eigene Charts (Pop, R&B, Soul, Country). In die R&B-Charts schaften es 114 seiner Songs, viele davon auf den ersten Platz. In die Top 100 Pop-Charts kamen 94 seiner Titel. Für seine Schallplatten-Hits erhielt James 44 goldene Schallplatten.

James Brown hat die moderne Musik geprägt wie kein anderer. Er entwickelte den Gospel durch sein Wirken zu moderneren Formen, sowie den R&B, sein Soul entstammte diesen Grundformen und wurde durch sein Wirken zu Funk, Rap, Hip-Hop. Seine Musik beeinflußte moderne Stile wie Reggae, Disco, Dance Music, Electronic Music, Abrobeat, um nur einige aufzuzählen.

Viele hunderte seiner Jingles wurden für den Hip-Hop und Rap gesampelt und bildeten den Background hierfür.

James Brown beeinflußte jede Menge Musiker. Anleihen seines Tanzes, seiner Show, seiner Musik übernahmen z.B. Mick Jagger, Michael Jackson, Sly & The Family Stone, George Clinton, Prince und jede Menge Anderer, die dies selbst aussagten. James Brown gilt als einer der bedeutendsten Musiker der modernen Musik.


James Brown heiratete im Alter von 20 Velma Warren (Hausmädchen), dies war 1953. Sie bekamen drei Kinder (Teddy, Terry, Larry), die Ehe wurde 1969 geschieden. Zu dieser Zeit (1969) hatte James bereits sieben Kinder mit verschiedenen Frauen. Sohn Teddy verstarb † Juni 1973 bei einem Autounfall.

Tammi Terrell war eine der ersten Frauen, die in der "James Brown Revue" mitwirkten (1963/64). Ihre Beziehung mit James dauerte keine zwei Jahre, Tammi flüchtete nach Gewalttätigkeiten zu ihren Eltern. Sie verstarb † März 1970 an einem Gehirntumor.

Seine zweite Ehe ging James im Oktober 1970 ein. Er hatte Deidre Jenkins 1966 kennengelernt. Die beiden bekamen zwei Kinder, die Ehe wurde 1981 geschieden.

Die Fernseh-Friseuse Adrienne Rodriguez und James lernten sich 1981 kennen und heirateten 1984. Diese dritte Ehe war von vielen Probleme begleitet, Adrienne verklagte James viermal wegen Gewalttätigkeiten, die beiden gingen ab 1994 getrennte Wege. Diese Ehe endete mit Adriennes Ableben † Januar 1996. Sie starb an Herzversagen nach Drogengenuß im Alter von 45 Jahren.

James ging seine vierte Ehe 2001 mit Tomi Rae Hynie ein, die er im Plattenstudio kennengelernt hatte. 2004 wurde James wegen häuslicher Gewalt festgenommen. 2005 gingen die beiden getrennte Wege. Tomi reichte die Scheidung wegen Drogen, Gewalt und varbalen Gründen ein, die Scheidung wurde nicht durchgeführt, da Tomi´s erste Ehe noch nicht rechtskräftig geschieden war. Ob die Annulierung der Ehe durch James wegen Tomi´s Vorehe durchging, ist fraglich. Tomi und James haben einen Sohn, James Brown II. Tomi wirkte von 2001 bis 2005 in James Brown´s Revue mit.


James Brown verstarb † 25.Dezember 2006 an Lungenentzündung im Alter von 73 Jahren, einen Monat davor stand er während seiner Welttournee noch auf der Bühne.
Bobby Byrd und seine Frau Vicki Anderson, die beide bis 1973 mit James gearbeitet hatten, sangen zu James Browns Begräbnis.

James Brown hinterließ ca. 200 Millionen Dollar, den Großteil davon vermachte er Institutionen zur Förderung bedürftiger Kinder.


"James Brown may never have captured the zeitgeist as Elvis Presley or the Beatles did, nor can he be
said to have dominated the charts like Stevie Wonder or the Rolling Stones, but by any real measure of
musical greatness—endurance, originality, versatility, breadth of influence—he towers over them all."


(Rolling Stone Magazine 1992)

James Brown Revue


Zur "Revue" gehörte ein "MC" (Master of Ceremony), dessen wichtigste Aufgabe es war, James Brown anzusagen. Der erste hörbare (LP: live at the Apollo) "MC" war Alvin (Lucas) "Fats" Gonder, piano, (ex-road-Manager von Little Richard). Die Tätigkeit erfüllte über viele Jahre Bobby Byrd, manchmal auch der jeweilige music director der Band (z.B. Maceo Parker). Von 1973-2006 übernahm Danny Ray die Rolle des "MC".


Eine Tanzgruppe, bestehend aus drei Damen, gehörte viele Jahre zum Standard der Revue. In der vielleicht ersten Gruppe tanzte Tascha Houston mit, die auch später immer wieder in der Revue dabei war. ihre letzte Show soll am 31.August 2003 gewesen sein.

1966 produzierte James Brown Studio-Aufnahmen mit "The Jewels", die bereits kleinere Plattenerfolge hatten. In der Folge engagierte James die drei Damen als Tanz-und Background-Gruppe für seine Revue. Dies fiel in die Zeit 1967/68, in der die "Famous Flames" aufgelöst wurden. "The Jewels" waren Martha (High) Harvin, Sandra Bears, Grace Ruffin.

Martha (High) Harvin avancierte 1976 zur Soulsister, Sängerin in der Revue und blieb dies bis 2000. Ihre Zusammenarbeit mit James währte 32 Jahre.

Ebenso wie sich der Name der Band von Zeit zu Zeit änderte, so auch der der dance/vocal Group. Die hieß im Laufe der Zeit:
"The Soul Twins", "Martha and The Honeybees", "Martha and The Lazers", zuletzt "The Bittersweet". Zur World Tour 2006 bestanden "The Bittersweet" aus 4 Background-vocalists.

In den letzten Jahren hatte James auch wieder 3 Dancers in der Revue. Eine davon war seine 4. Ehefrau, deren Ehe annuliert wurde, Tommi Rae Hynie. Sie wirkte 2001-04 mit, danach bestanden die Dancers nur noch aus 2 Girls.

James Brown´s Musiker


Seit den 70ern gab es zahlreiche Reinkarnationen der J.B.´s mit einigen der ursprünglichen Musiker. Eine Neuformierung der J.B.´s mit etlichen Musikern, die in der "James Brown Revue" gearbeitet hatten, sind seit Browns Ableben auf der Welt mit einer Revival-Tour unterwegs.


Jimmy Nolen verstarb † 18. Dezember 1983 an einer Herzattacke.
St.Clair Pinckney verstarb † 1. Februar 1999 an Emphysema (Raucherlunge), im Alter von 69 Jahren.
David "Panama" Francis verstarb † 13. November 2001
"Baby Lloyd" Stallworth verstarb † 2001.
Bernard Odum verstarb † 17. August 2004 an Nierenversagen.
Bobby Byrd verstarb † 12. Sept.2007 an Krebs, ohne ihn wäre James Brown wahrscheinlich nie bekannt geworden.

piano/organ guitar bass drums trumpet sax trombone perc
1988 CharlesSherrell Ronald Laster Fred Thomas Tony Cook Hollie Farris Maceo Parker Tyrone Jefferson Johnny Griggs

James Brown & The Soul Generals
1991 Sweet Charles
Larry Moore
Ronald Laster
Caleb Jackson
Jimmie LeeMoore Tony Cook
Arthur Dickson
Hollie Farris
Joe Collier
Joe Poff
St.ClairPinckney
Tyrone Jefferson George Nealy
1992 Sweet Charles Ronald Laster Fred Thomas Tony Cook Hollie Farris WaldoWeathers
Leroy Harper
Tyrone Jefferson George Nealy
1993 Sweet Charles Ronald Laster Fred Thomas Tony Cook Hollie Farris WaldoWeathers Tyrone Jefferson George Nealy
1994 Sweet Charles Ronald Laster Fred Thomas Tony Cook
Arthur Dickson
Hollie Farris WaldoWeathers Tyrone Jefferson George Nealy
1995 Sweet Charles
Jerry Poindexter
Ronald Laster
JimmyLeeMoore
Fred Thomas RobertThomson
Arthur Dickson
Hollie Farris
Todd Owens
WaldoWeathers
Jeff Watkins
St.ClairPinckney
Tyrone Jefferson George Nealy
1996 Jerry Poindexter Ronald Laster Fred Thomas RobertThomson
Arthur Dickson
Hollie Farris
Todd Owens
WaldoWeathers
Jeff Watkins
Tyrone Jefferson George Nealy
1997 Jerry Poindexter Ronald Laster Fred Thomas RobertThomson
Arthur Dickson
Hollie Farris
Todd Owens
WaldoWeathers
Jeff Watkins
Tyrone Jefferson George Nealy
1998 Jerry Poindexter Ronald Laster
Bertrand Odom
Fred Thomas
JimmyLeeMoore
RobertThomson
Arthur Dickson
Hollie Farris
Joe Collier
WaldoWeathers
Jeff Watkins
Tyrone Jefferson George Nealy
1999 Jerry Poindexter Ronald Laster
Keith Jenkins
Damon Wood
Fred Thomas
Ray Brundidge
RobertThomson
Arthur Dickson
Hollie Farris
Todd Owens
Joe Collier
WaldoWeathers
Jeff Watkins
Tyrone Jefferson George Nealy
2000 Jerry Poindexter Ronald Laster
Keith Jenkins
Damon Wood
Fred Thomas
Ray Brundidge
RobertThomson
Eric Hargrove
Hollie Farris
Todd Owens
Joe Collier
WaldoWeathers
Jeff Watkins
Leroy Harper
Tyrone Jefferson George Nealy
2001 Jerry Poindexter Damon Wood Fred Thomas
Ray Brundidge
RobertThomson
Eric Hargrove
Hollie Farris WaldoWeathers
Jeff Watkins
Leroy Harper
Tyrone Jefferson George Nealy
2002 Jerry Poindexter Damon Wood Fred Thomas
Ray Brundidge
RobertThomson
Eric Hargrove
Hollie Farris WaldoWeathers
Jeff Watkins
Leroy Harper
Tyrone Jefferson George Nealy
2003 Jerry Poindexter Keith Jenkins
Damon Wood
Fred Thomas
Ray Brundidge
RobertThomson
Eric Hargrove
Hollie Farris WaldoWeathers
Jeff Watkins
Leroy Harper
Tyrone Jefferson George Nealy
2004 Jerry Poindexter Keith Jenkins
Damon Wood
Fred Thomas
Ray Brundidge
RobertThomson
Eric Hargrove
Hollie Farris WaldoWeathers
Jeff Watkins
Leroy Harper
Tyrone Jefferson George Nealy
2005 Jerry Poindexter Damon Wood Fred Thomas
Ray Brundidge
Tony Cook Hollie Farris WaldoWeathers
Jeff Watkins
Leroy Harper
Tyrone Jefferson George Nealy
2006 Max Beesley Damon Wood
Daryl Brown
Robert Watson
Fred Thomas
Ray Brundidge
Tony Cook
RobertThomson
Hollie Farris WaldoWeathers
Jeff Watkins
Leroy Harper
Tyrone Jefferson George Nealy

James Brown Dancers
1966 Tascha Houston
1967 Ann Beeding Cookie Joann

The Jewels (dance, vocals)
1967/68 Martha (High) Harvin Sandra Bears Grace Ruffin

The Soul Twins (dance, vocals)
1979 Martha High Ann Beeding
1980 Martha High Ann McLoud

Martha and The Honeybees, Martha and The Lazers (dance, vocals)
1981 Martha McCrady Ann Beedling Kathy Jordan
1983 Lyn Collins Edna Wright Darlene Love
1991 Martha High Cynthia Moore Lisa Rushton
1995 Martha High Carol Coleman Amy Christian

The Bittersweet (background
2001 Kelly Jarrell Cynthia Moore
Cynthia Hearst
Lisa Rushton
Amy Christian
2003 Tammy Rae  Cynthia Moore
Kelly Jarrell
Shelia Wheat
Candice Hurst
2004 Cynthia Moore Kelly Jarrell Shelia Wheat
2006 Cynthia Moore Roosevelt Johnson
Shelia Wheat
Amy Christian
Candice Hurst

James Brown Dancers (vocal)
2001 Roosevelt 'RJ' Johnson Tammi Rae Candice Hurst
2003 Sara Reya (spanish rapper) Yonna Wynne JMcKenzie Dicks
2004 Sara Reya (spanish rapper) Yonna Wynne Tommi Rae Hynie
2006 Sara Raya (rap)(2001-2006) Yonna Kari (2001-06)

Die Daten und Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch nicht auf absolute Richtigkeit. Die Hitliste zeigt die höchste Plazierung in den Charts, oftmals auch den Zeitraum der Plazierung in den Top 10.

Hit - Singles (Plazierung) US-R&B US-Pop GB D
1956 Please, Please, Please (Federal) 5 105
1958 Try Me (Federal) 1 48
1959 I Want You So Bad (Federal) 20
1960 I´ll Go Crazy (Federal) 15
1960 Think (Federal) 7 33 49
1960 You´ve Got The Power(Federal) 14 86
1960 This Old Heart (Federal) 20 79
1960 The Bells (King) 68
1961 Bewildered (King) 7 40
1961 I Don´t Mind (King) 4 47
1961 Baby You´ve Right (King) 2 49
1961 I Love You Yes I Do (King) 17
1961 Lost Someone (King) 2 48
1962 Night Train (King) 5 35
1962 Shout And Shimmy (King) 16 61
1962 Mashed Potatoes U.S.A. (King) 21 82
1962 Three Harts In A Tangle (King) 18
1962 I´ve Got Money (King) 93
1963 Like A Baby (King) 24
1963 Every Beat Of My Heart (King) 99
1963 Prisoner Of Love (King) 6 18
1963 These Foolish Things (King) 25 55
1963 Signed, Sealed And Delivered (King) 77
1963 Oh Baby Don´t You Weep (King) 23
1964 Please, Please, Please (Instrumental)(King) 95
1964 Have Mercy Baby (King) 92
1964 Caldonia (Smash) 95
1964 The Things That I Used To Do (Smash) 99
1964 Out Of Sight (Smash) 24
1965 Try Me (Instrumental) (Smash) 34 63
1965 Papa´s Got A Brand New Bag (King) 1 8 25
1965 I Got You (I Feel Good) (King) 1 3 29
1965 Lost Someone (live) (King) 94
1965 I´ll Go Crazy (live) (King) 28 73
1966 Ain't That a Groove (King) 6 42
1966 It's a Man's Man's Man's World (King) 1 8 13
1966 Money Won't Change You (King) 53
1966 Don't Be a Drop-Out (King) 4 50
1966 Sweet Little Baby Boy (King) 8
1966 Bring It Up (Hipster's Avenue) (King) 7 29
1967 Kansas City (King) 21 55
1967 Think (Duett mit Vicky Anderson) (King) 100
1967 Let Yourself Go (King) 5 46
1967 Cold Sweat (King) 1 7
1967 Get It Together (King) 11 40
1967 I Can't Stand Myself (When You Touch Me) (King) 4 28
1967 There Was a Time (King) 3 36
1968 You´ve Got To Change Your Mind (King) 47
1968 I Got the Feelin' (King) 1 6
1968 Licking Stick – Licking Stick (King) 2 14
1968 America is My Home (King) 13 52
1968 I Guess I'll Have to Cry, Cry, Cry (King) 15 55
1968 Say It Loud – I'm Black and I'm Proud (King) 1 10
1968 Goodbye My Love (King) 9 31
1968 Tit For That (Ain't No Taking Back) (King) 86
1968 Give It Up or Turnit a Loose (King) 1 15
1969 Soul Pride (King) 33
1969 I Don't Want Nobody To Give Me Nothing (King) 3 20
1969 The Popcorn (King) 11 30
1969 Mother Popcorn (King) 1 11
1969 Lowdown Popcorn (King) 16 41
1969 World (King) 8 37
1969 Let A Man Come In and Do the Popcorn, Pt. 1 (King) 2 21
1969 Ain't It Funky Now (King) 3 24
1969 Let A Man Come In and Do the Popcorn, Pt. 2 (King) 6 40
1970 It's a New Day (King) 3 32
1970 Funky Drummer (King) 20 51
1970 Brother Rapp (King) 2 32
1970 Sex Machine (King) 2 15 32 29
1970 Super Bad (King) 13 13
1970 Santa Claus Is Definitely Here to Stay (King) 7
1970 Get Up, Get Into It, Get Involved (King) 4 34
1971 Spinning Wheel (King) 90 78
1971 I Cried (King) 15 50
1971 Soul Power (King) 3 29 78 47
1971 Escape-ism, Pt.1 (Polydor) 6 35
1971 Hot Pants, Pt.1 (Polydor) 1 15 21
1971 Make It Funky, Pt.1 (Polydor) 1 22
1971 Make It Funky, Pt.3 (Polydor) 68
1971 I'm A Greedy Man, Pt.1 (Polydor) 7 35
1971 Hey America (Polydor) 47
1972 Talkin' Loud and Sayin' Nothing, Pt.1 (Polydor) 1 27
1972 king Heroin (Polydor) 6 40
1972 There It Is, Pt.1 (Polydor) 4 43
1972 Honky Tonk, Pt.1 (Polydor) 7 44
1972 Get on the Good Foot, Pt.1 (Polydor) 1 18
1972 I Got a Bag of My Own (Polydor) 3 44
1972 I Got Ants In My Pants, Pt.1 (And I Want to Dance) (Polydor) 4 27
1972 What My Baby Needs Now Is a Little More Lovin (with Lyn Collins) (Polydor) 17 56
1973 Down And Out In New York City (Polydor) 13 50
1973 Think '73 (Polydor) 15 77
1973 Think (Remix) (Polydor) 37 80
1973 Sexy, Sexy, Sexy (Polydor) 6 50
1973 Stoned to the Bone, Pt.1 (Polydor) 4 58
1974 The Payback, Pt.1 (Polydor) 1 26
1974 My Thang, Pt.1 (Polydor) 1 29
1974 Papa Don't Take No Mess, Pt.1 (Polydor) 1 31
1974 Funky President (People It's Bad) (Polydor) 4 44
1974 Coldblooded (Polydor) 99
1975 Hustle!!! (Dead on It) (Polydor) 11
1975 Reality (Polydor) 19 80
1975 Sex Machine '76 (Polydor) 16 61
1975 Superbad, Superslick, Pt.1 (Polydor) 28
1975 Hot (I Need To Be Loved, Loved, Loved, Loved) (Polydor) 31
1976 (I Love You) For Sentimental Reasons (Polydor) 70
1976 Get Up Offa That Thing (Polydor) 4 45 22
1976 I Refuse To Lose (Polydor) 47
1976 Body Heat (Polydor) 13 88 36
1977 Kiss In ´77 (Polydor) 35
1977 Give Me Some Skin (Polydor) 20
1977 If You Don´t Give A Doggone About It (with the JB´s) (Polydor) 45
1978 Eyesight (Polydor) 38
1978 The Spank (Polydor) 26
1979 For Goodness Sake, Pt.1 (Take A Look At Those Cakes) (Polydor) 52
1979 It´s Too Funky In Here (Polydor) 15
1979 Star Generations (Polydor) 63
1979 Regrets (Polydor) 63
1980 Rapp Payback (Where Iz Moses) (Polydor) 46 39
1981 Stay With Me (Polydor) 80

Diverse Labels
1983 The Night Time Is The Right Time (To Be With The One That You Love) 73
1983 Bring It On...Bring It On 45
1984 Unity (with. Afrika Bambaataa) 87 49
1985 Froggy Mix 50
1985 Living in America 10 4 5 12
1986 Gravity 26 93 65
1987 How Do You Stop 10 90 28
1988 She's the One 45
1988 The Payback Mix 12
1988 I'm Real 2 32
1988 Static, Pt.1 & 2 5 83
1989 Gimme Your Love (with. Aretha Franklin) 48 79
1991 (So Tired Of Standing Still We Got To) Move On 48
1992 I Got You (I Feel Good) (vs. Dakeyne) 72
1993 Can't Get Any Harder 76 59
1998 Funk On A Roll 40
2002 Killing Is Out, School Is In

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