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Die Jahre des Beat


Musik unterliegt einem fortschreitenden Wandel.

Während zu Beginn der 50er Jahre Big Bands und Swing-Musik noch im Trend lagen, begannen schon bald gewaltige Veränderungen der Musik, die bis zur Mitte der Dekade die Tore für den Rock & Roll voll geöffnet hatten.

Die Entwicklung vom Swing und Blues zum Rock & Roll vollzog sich mit massiven Anstrengungen einer beginnenden Musikindustrie. Möglich gemacht durch die technische Entwicklung von Radio, Plattenspieler und Tonträger, die für viele Musikliebhaber erschwinglich geworden waren, begannen die Plattenfirmen alles, was Talent zeigte, zu produzieren. Und man fand eine Unmenge von Talent.

So sahen die 50er und 60er Jahre eine unglaublich produktive, vielfältige Schaffensphase der polulären Musik. Die dabei entdeckten Talente der einzelnen Künstler sind derart vielfältig, daß man nur noch von einer gesamten Musik-Bewegung sprechen kann. Trotzdem hat jeder Musiker, der sich in diesen Jahren mit produktiver Musik behaupten konnte, einen immensen Anteil an der Entwicklung der modernen Stile geleistet - dies setzt sich bis heute fort.

Und dennoch - die Grundstrukturen des Blues blieben erhalten und sind noch immer gültig. Blues ist immer noch Blues


Die Rhythmen des Rock´n´Roll von Bill Healey, Little Richard, Eddie Cochran, Chuck Berry und anderen haben nicht nur Generationen begeistert, sie animierten auch viele Talente in dieser Richtung weiter zu arbeiten.

Der berühmteste Vertreter des Rock´n´Roll war zweifelsohne Elvis Presley. Sein Stil hielt mit der Entwicklung Schritt, er konnte sich über viele Jahre behaupten, ja den Beat sogar überleben. Seine Songs der 60er und 70er hatten allerdings auch nicht mehr viel mit R.& R. gemein.

In Großbritannien entwickelte sich seit Anfang der 50er Jahre der Skiffle, aber erst die großen Erfolge Lonnie Donegan´s († 2002) lösten 1956-58 einen regelrechten Boom aus. In den nächsten Jahren spielten allerorts Skiffle-Bands, die dem Erfolg ihrer Idole nacheiferten.

Ab 1958 nahm das Interesse an Skiffle wieder ab, die Jugend hatte sich zunehmend dem amerikanischen Rock & Roll zugewandt, besonders Buddy Holly war in England sehr beliebt. In dieser Zeit tauchten Newcomer Cliff Richard & The Shadows auf, die mit ihrer Komposition "Move It" Platz 1 der Charts stürmten. Sie hatten bewiesen, daß man auch in England erfolgreich Rock & Roll produzieren kann.

Die Tage des Skiffle waren vorbei, als sich Anfang der 60er der Beat behauptete, in den viele Elemente der früheren Stile einflossen. Der gitarrenlastige Beat wurde vorwiegend, zumindest anfangs, mit Gitarren, Bass und Schlagzeug ausgeführt.

Die Tage des Merseybeat hatten ihren Anfang in Liverpool genommen, von dort beschritten ihre Vertreter als erste den Erfolgsweg. Die "Beat Musik" nahm die Welt im Sturm, in den nächsten Jahren wurden die Charts weltweit von englischen Beatgruppen dominiert.

In Amerika feierte noch Anfang der 60er Jahre die Folkmusik große Erfolge. Die British Invasion schlug auch hier wie eine Bombe ein und veränderte die amerikanische Pop-Kultur radikal.

Anschlußseite - Die Stars der 60er


Die vorliegende Seite stellt einen großen Teil erfolgreicher Stars der 60 näher vor, die mit (Beat-) Musik den Weg an die Spitze der Hitparaden schafften.

Mit einem MAUSKLICK auf den Namen
öffnen sich weitere Informationen über den/die Künstler.


Elvis Elvis Presley, the "King of R.& R." geb. 1935 in Tupelo, Mississippi.

Erste Plattenaufnahmen 1954 in den Sun Studios, Memphis, Tennessee. "That´s all right Mama"- lief zwei Tage später im Radio, Tags darauf trafen bei Sun Records 5000 Bestellungen danach ein.

Zu Lebzeiten erschienen 89 Alben von Elvis, davon wurden bis 1977 über 500 Millionen Kopien verkauft. Bis heute dürften die Verkaufszahlen bei 2 Milliarden liegen.

Elvis erhielt 33 Platin-Schallplatten (Rekord bis heute), sowie 3 Grammys. Er spielte in 31 Spielfilmen und 2 Dokumentarfilmen die Hauptrolle, und trat in zahlreichen Fernsehshows auf.

The King of Rock & Roll starb †1977 im Alter von 42 Jahren in seinem Anwesen Graceland, Memphis.


The Drifters; formiert 1953 von Clyde McPhatten, waren von Anfang an richtungsweisend für weite Kreise der Musikszene. Sie waren bereits in den ersten Jahren sehr erfolgreich, bis zur Auflösung 1958. Eine komplette Neubesetzung mit Ben E. King übertrumpfte die bisherigen Erfolge. Mit "Save The Last Dance For Me" erzielten The Drifters ihren größten Erfolg. Ab 1964 hörte man wenig von ihnen. Nach einem Umzug nach England 1972 gelangen der Group bis 1976 noch einige große Hits. Danach wurde es ruhig um die Band, die allerdings noch immer existiert.


CliffR Cliff Richard; geb. 1940 in Lucknow, Indien.
Er war Gründungsmitglied der (englischen) Drifters. 1958 wurde Norrie Paramor auf ihn aufmerksam, der Cliff im selben Jahr unter Vertrag (Columbia Records) nahm. Von 1959 bis 65 kamen alle Singles von Cliff in die Top 10. Bis 1972 erreichten alle seine 57 Singles die Top 30.
Cliff veröffentlichte über 200 Alben, hatte 119 Hits und ist der einzige Star, der über fünf Jahrzente Nr.1 Hits gelandet hat. Englands erfolgreichster Künstler. Er verbuchte alleine in GB 14 Nr.1 Hits.
In USA konnte er sich nicht behaupten, lediglich 1976 und 79 kam er dort mit zwei Titel in die Top 10. Er hatte zahlreiche Hits in deutscher Sprache, erreichte drei mal die Spitze der Hitparade in Deutschland.

Cliff nahm 2 mal am "Grand Prix Eurovision" teil und erreichte Platz 2/3. Er wirkte in 5 Kinofilmen mit. 1980 erhielt er von der britischen Königin den Orden OBE.

The Shadows, bis 1968 Cliff´s Begleitband, waren mit Instrumentals erfolgreich.


The Crystals, von einem ehemaligen Big-Band Musiker gegründet und gemanaged. Seine Nichte Barbara Alston (17), sowie vier weitere Mädchen gingen alle noch zur High School.
Phil Spector kam 1961 zu den Proben von "There's No Other", produzierte die Single auf seinem eigenen Label Philles-Records, sie erreichte im Januar 1962 Platz 20. Die zweite Single "Uptown" kam im März 62 auf Platz 13. Die vierte Single "He's A Rebel" erreichte Platz 1 im November 62. Die nächste Single "He's Sure the Boy I Love," erreichte Platz 11, "Da Doo Ron Ron" kam bis Platz 3, "Then He Kissed Me" im September 63 bis Platz 6.
Phil Spector hatte damit seinen Einstieg ins Plattengeschäft gemeistert und sollte einer der großen Produzenten werden.

1963 - Merseybeat aus Liverpool

1962-41 Love me do
1963-03 Please, Please me
1963-16 From me to you
BeatlesPlease The Beatles, gegründet 1960,
spielten unter anderen Namen bereits seit einiger Zeit zusammen. Erste Plattenaufnahmen mit Bert Kämpfert, nahm sie Brian Epstein Ende 1961 unter Vertrag.

Juni 1962 erhalten die Beatles einen Plattenvertrag von George Martin bei Parlophone. Mit der ersten Single "Love me do" begann eine Erfolgsstory ohnegleichen.

Bis zur Auflösung der Band 1970 lösten sich ihre Top-Hits in den Charts nahezu ab. Von ihren fünf Kinofilmen erhielten sie für den letzten, "Let it be", den Oscar.

Die Beatles erhielten in USA 2005 ihren sechsten Diamond Award für mehr als 10 Millionen in den USA verkauften Exemplaren des Greatest Hits "1" Albums.

Dies ist einer der jüngsten der vielen Rekorde, die die Beatles bis heute halten.

1963-11
Gerry & The Pacemakers, gegründet 1959 in Liverpool.
1962 nahm Brian Epstein die Merseybeat-Gruppe unter Vertrag, im selben Jahr erhielten sie von George Martin einen Schallplattenvertrag bei EMI-Columbia.
Ihre ersten drei Singles (How Do You Do It, I Like It, You'll Never Walk Alone) schafften alle den Sprung auf Platz 1 in England, zwischen 1964 und 66 hatten sie etliche weitere Hits.
1965 wurde der Film Ferry 'Cross The Mersey mit ihnen gedreht, zu dem sie auch die Musik schrieben. Danach ließ der Erfolg nach, die Gruppe trennte sich 1967. 1974 gründete Gerry die Gruppe neu.

1963-14
Manuela, geb. 1943 in Berlin,
hatte in mehreren Bands gesungen, war 1963 Teil des Trios Tahiti Tamoures (mit Wini Wini, 1963 vier Wochen Platz 1). Die Sängerin zog 1963 mit "Schuld war nur der Bossa Nova" an der Hitleine und hatte auch weitere erfolgreiche Schlager (bis 1972 25x in der Hitparade). Sie verlor ein Gerichtsverfahren (ZDF-Hitparade), wurde von den Medien dann boykottiert. Der 1994 verstorbene Manager hatte sie durch Mißmanagement um ihr Vermögen gebracht.
Manuela starb † 2001 verarmt an Krebs.

1963-23 My Bonnie
Tony Sheridan & The Beat Brothers.
Er gründete 1956 seine Skiffle-Band The Saints und war später gefagter Musiker bei Tourneen von Conway Twitty, Gene Vincent und Eddie Cochran. 1958-59 Gitarrist bei Vince Taylor & The Playboys. Bei einem Gastspiel in Hamburg wurde er von Bert Kämpfert zu Plattenaufnahmen eingeladen, unter Begleitung der Beat Brothers (Beatles). My Bonnie und Skinny Minnie waren seine größten Erfolge. Er war musikalisch sehr aktiv und hatte eine bemerkenswerte Karriere. Tony Sheridan verstarb † Februar 2013.

1963-26
Searchers The Searchers, formiert 1960 in Liverpool.
Sie nannten sich nach dem John-Wayne-Film von 1956 "The Searchers", und waren die Begleitgruppe von Sänger Johnny Sandon, der aber 1961 andere Wege ging.

Tony Hatch von Pye-Records nahm sie 1963 unter Vertrag und bereits die erste Single "Sweets for My Sweet" verdrängte die Beatles von Platz 1 der Charts.

The Searchers, einer der großen Namen des Merseybeat, wurden anfangs als größte Konkurrenz der Beatles gehandelt.

Es folgten später Hits wie Needles and Pins, When you walk in the room (beides 1964) und etliche andere. Bis 1966 hatten sie 14 Top 50 Hits, davon sechs Top 4 Hits.

The Searchers existieren bis heute, nach zahlreichen Umbesetzungen allerdings.

1963-32
Freddie & the Dreamers, gegründet 1959 in Manchester.
Im Oktober 1961 traten sie in einer Fernsehshow auf, was ihnen einen Schallplatten-Vertrag eintrug. 1963 hatten sie die erste Chartplazierung mit "I'm Telling You Now", danach gelang ihnen bis 1966 Hit auf Hit in GB und USA, wo sie fast die gleiche Polularität erlangten wie die Beatles. Als die Erfolge nachließen, trennte sich die Gruppe 1968.

1963-37
Brian Poole & The Tremeloes, gegründet 1958 in Barking, Essex.
Decca-Records lehnte 1962 die Beatles ab und nahm stattdessen Brian Poole & The Tremeloes unter Vertrag. Sie erreichten mit ihrer dritten Single, "Do You Love Me" Platz 4, mit der vierten Platz 1 in GB. Trotz weiterer Erfolge trennte sich Brian Poole von der Band 1966. Die Tremoloes machten ohne Brian weiter (siehe weiter unten).

1963-41
Peter, Paul & Mary, gegründet 1961 in New York, Greenwich Village.
Impressario Albert Grossman wollte eine Folk-Supergroup zusammenstellen, was ihm auch gelang. 1963 hatten sie mit dem Titel "Blowin´ in the wind" (von Bob Dylan) einen Welthit.
Das Trio schaffte einige weitere große Hits, bevor sie sich, um Solokarrieren zu verfolgen, 1970 trennten.

1963-47
DC51 The Dave Clark Five, gegründet 1961 in Tottenham, London.
Als Antwort zum erfolgreichen Merseybeat kreierten sie den 'Tottenham Sound'. Sie erhielten 1962 einen Plattenvertrag bei Ember/Pye. Mit der Single "Glad all over" verdrängten sie die Beatles von Platz 1 der UK Charts.

Die Dave Clark Five waren die erste Band nach den Beatles, die in die US Charts kam und Amerika besuchten. Sie galten als größte Konkurrenz der Beatles und hatten auch die größten Erfolge in den USA hinter den Beatles.

DC5 spielten 6 ausverkaufte Tourneen durch die USA und hatten 18 Auftritte in der berühmten "Ed Sullivan Show", mehr als jede andere Band. Sie veröffentlichten 15 Alben in USA, plazierten 24 Hitsingles in den US Top 100, wovon allein 15 innerhalb zwei Jahren in die Top 20 gelangten.

In GB gelangen ihnen 22 Chart-Hits. Als Antwort auf den ersten Beatles Film erschien 1965 der DC5 Film "Catch Us If You Can". Die Band war eine der erfolgreichsten britischen und trennte sich 1970.

1963-50
The Swinging Blue Jeans, gegründet 1959 als "Genes" in Liverpool.
Eine der ersten Merseybeat-Bands. Ihr "Hippy Hippy Shake" machte den Weg bis Platz 3 in GB. Es gab einige Nachfolgehits, die diesen Stellenwert aber nicht mehr erreichten.
Die Band existiert nach etlichen Umbesetzungen noch heute und tourt fleißig.

1964 - Beat und R&B

1964-05
The Kingsmen, gegründet 1959 in Portland, Oregon.
Sie spielten in Portland auf Hochschulpartys und Festen gecoverte Musik.
Den Song "Louie, Louie" (von Richard Berry) nahmen sie bei Northwest Recorders für
36 Dollar auf, er wurde 1963 zum Millionenseller. (US Platz 2, GB Platz 26).

1964-06
CillaBl Cilla Black, geboren 1943 in Liverpool.

Sie arbeitete im Cavern Club, Liverpool.
Die Merseybeat-Bands kannten ihre Gesangstalente und luden sie oft auf die Bühne ein.

Brian Epstein nahm sie unter Vertrag. Sie wurde eine der erfolgreichsten Künstlerinnen Britanniens.

Ihre zweite Single, "Anyone Who Had A Heart", wurde zur bestverkauften Platte einer englischen Sängerin der Populär-Musik.

Cilla Black war auch als Fernseh-Entertainerinnen sehr beliebt - sie verstarb † 2001.

1964-11
Millie, geboren 1946 in Clarendon Jamaica.
Sie hatte bereits als Teenager Erfahrungen im Duett "Roy And Millie" gesammelt, als Sie 1963 nach England kam. Ihre zweite Single "My Boy Lollipop", ein Ska-Song, schlug auf beiden Seiten des Atlantiks ein, und erreichte in GB und USA Platz 2. Einige kleinere Erfolge rundeten Millie´s Karriere dann ab.

1964-11
Peter & Gordon, Peter der Bruder Jane Asher´s,
der langjährigen Freundin Paul McCartneys. Paul bot ihnen einen Song an, den er früher geschrieben hatte. "World Without Love", avancierte prompt zur Nr.1 in den Charts. Es folgten weitere Hits, bis mit der beginnenden Psychadelic-Welle der Erfolg des Duos nachließ. Peter Asher wurde als Plattenproduzent erfolgreich.

1964-20
The Honeycombs, gegründet 1963 in London. Das Quintett hatte mit der weiblichen Schlagzeugerin Honey eine für die damalige Zeit absolute Rarität. Entdeckt in einem Londoner Club vom Erfolgsteam Howard/Blaikley, die dann ihre Songs schrieben, hatten sie alsbald mit "Have i the right" in den GB Charts einen Nr.1 Hit. Ein vergleichbarer Erfolg gelang Ihnen nicht mehr. Mit dem Ableben ihres Managers löste sich die Band auf.

1964-20
Lulu & The Luvvers, geboren 1948 in Lennox Castle, Glasgow. Mit 14 begann sie mit den Luvvers zu singen, wurde bald von Marion Massey entdeckt. Ein Vertrag bei Decca-Records (1964), und ihre erste Single "Shout" erreichte Platz 7. Sie spielte in dem Film "To Sir With Love", der Titelsong daraus brachte Lulu Platz 1 der US-Charts. 1969 gewann sie den Grand Prix. Lulu gibt Konzerte, ist Schauspielerin, schreibt Musik, Bücher, konferiert in TV und Radio, bis heute.

1964-22
PJProby P.J. Proby, geboren 1938 in Houston, Texas.
Der erstklassige Sänger schaffte auf Grund seines exzessiven Lebensstils in seiner Heimat USA nicht den Weg nach oben.

Manager Jack Good sah ihn in Los Angeles und nahm in 1963 mit nach London. Proby schaffte innerhalb kürzester Zeit einen Nr.3 Hit (Hold me) in den Charts, TV-Auftritte und ausverkaufte Konzerte. 1964 und 1965 gelangen ihm 6 Hits.

Ein geplatze Hose während einer Tournee setzte er weiterhin als Highlight um, was ihn die Tournee kostete. Seine Stelle in der laufenden Tournee bekam der damals noch unbekannte Tom Jones.

Verbannt aus allen Medien und schließlich ausgewiesen aus Great Britain blieben im nur noch Plattenverkäufe und der schwere Kampf um den Erfolg. P.J. Proby kam nach England zurück, wo er heute lebt und auftritt.

1964-26
Animals The Animals, gegründet 1963 als "The Alan Price Combo".
Als sich Erfolge einstellen, änderte man den Namen auf "The Animals".

1964 erschien ihre zweite Single "The House Of The Rising Sun", sie stieg bis Nr.1 der britischen und amerikanischen Charts. Der Song wurde zum internationalen Ohrwurm. Es folgen eine ganze Reihe Hits, Tourneen und TV-Auftritte. 1965 stieg Alan Price aus und bildete seine eigene Band. 1966 trennte sich der Drummer, Ende des Jahres die restlichen zwei von Eric Burdon.

Eric Burdon spielte mit neuer Besetzung als "Eric Burdon & The New Animals" erfolgreich weiter, löste die Gruppe später aber wieder auf und arbeitete mit der Kalifornischen Gruppe "War" weiter.

Chas Chandler macht sich mit der Entdeckung und dem Management von Jimi Hendrix einen Namen.

1964-27
BeachBoys The Beach Boys, gegründet 1961 in Hawthorne bei Los Angeles.

Die erste Plattenaufnahme bei Candix Records wurde mit Nr.5 in Kalifornien ein regionaler Hit. Erst die Single "Surfin' Safari", aufgenommen bei Capitol Records machte die Band in USA zu Stars. Von 1963 bis 65 hatten die Beach-Boys nicht weniger als zwanzig Hits in den Top 40. "I get around" wurde 1965 zum Nr.1 Hit in USA, aber auch international bekannt.

Die Beach-Boys hatten eine Unmenge von Chart-Singles und Alben, meist in den Spitzen der Charts. Ihre LP "Pet Sounds" gilt als eines der besten Pop-Alben, sie erhielten dafür 1999 den Grammy.

The Beach Boys sind eine der erfolgreichsten Gruppen der USA. Sie waren die ersten, die es schafften, den Beatles in den Charts Konkurrenz zu bieten. Und dies nicht nur in den USA.

1964-27 It´s all over now
1965-09
RollingSt The Rolling Stones, gegründet 1962 in London.

Mick und Keith kannten sich aus der Schulzeit, 1960 erkannten sie ihr gemeinsames Interesse am Blues und spielten zusammen.

Als 1962 Brian Jones dazukam, waren die Stones gegründet. 1963 erhielten sie einen Plattenvertrag bei Decca-Records, und hatten mit einigen Singles mittlere Erfolge.

Erst der von Jagger/Richards komponierte Song "Tell me" brachte den erwünschten Erfolg, einen Nr.1 Hit in Great Britain.

Mit "Satisfaction" hatten die Stones einen Welterfolg ohne gleichen. Von da an gings bergauf, seit 1969 werden die Stones "Greatest Rock&Roll Band of the World" genannt. Sie touren noch immer durch die Welt

1964-29
Manfred%20Mann Manfred Mann,
gegründet 1962 in Londen als "Mann-Hugg Blues Band".

Die Gruppe unterzeichnete 1963 einen Plattenvertrag, die erste Single erschien im Juni 63. Erst die dritte Single kam in die Charts und erreichte Platz 5, die fünfte Single "Do Wah Diddy Diddy" aber wurde zur Nr.1 in GB und USA.

Es folgten eine ganze Reihe erfolgreicher Single-Hits, aber auch EP´s und Alben. Die Band veröffentlichte 22 Chart-Singles, 6 EP´s, und 12 Alben. Drei der Singles wurden zur Nr.1 in GB.

Als die Erfolgte nachließen, löste Manfred die Band auf und gründete die Jazz-Rock-Formation Chapter III, die aber erfolglos blieb. Dies führte zur Gründung der Progressive-Rockband "Manfred Mann's Earth Band".

Die Band konnte sich bis heute erfolgreich behaupten und spielt noch immer weltweit.

1964-33
Kinks The Kinks, gegründet 1964 in London.

Ihre dritte Single "You really got me" stürmte die Hitparaden in Europa und USA und wird als Anfang des Hard-Rock gesehen.

Was folgte, war ein Hit auf den anderen, ihre Singles machten sie zu einer der besten Songschreiber neben den Beatles.

Sowohl Arrangements, wie Texte öffneten neue Türen der Popularmusik, beeinflußten Richtungen wie Britpop, Punk Rock und New Wave.

The Kinks gelten mit den Beatles, Rolling Stones und den Who als einflußreichste Band des britischen Beat. Die Band existiert offiziell noch, nach einem Schlaganfall von Dave Davies ist sie allerdings nicht mehr spielfähig.

1964-34
Herman's Hermits, gegründet 1963 in Manchester.
Produzent Mickie Most entdeckte die Band und produzierte die Single "I'm Into Something Good". Sie wurde Herman's Hermits erster und einziger Nummer 1 Hit in GB. Die Band schaffte 17 weitere Hits und verkauften 1965 sogar mehr Singles als die Beatles. Sie spielten 1966 im Film „When The Boys Meet The Girls“ mit, ihr Album "The Best Of Herman's Hermits" hielt sich 105 Wochen in den US-Charts. Die Band trennte sich Ende 1970.

1964-35
FourSeasons The Four Seasons, gegründet 1962. Die Band hatte bereits seit einigen Jahren unter anderem Namen Erfahrung gesammelt.

1963 hatten sie ihren ersten Hit mit "Sherry", dem bis 1967 reihenweise weitere folgten. Ihr größter Hit allerdings war "Rag Doll", der international toppte.

Außer den Beach-Boys waren die Four Seasons die einzige amerikanische Gruppe, die The British Invasion nicht nur schadlos, sondern auch erfolgreich überstand.

Außergewöhnlich in der Band war Sänger Frankie Valli´s Falsetto-Gesang, der unverwechselbare Chorsätze zuließ. Als die Erfolge nachließen, verabschiedete sich Valli, und die Band löste sich 1977 auf. Eine Reunion 1980 hielt etliche Jahre, eine offizielle Auflösung der Band gab es nie. Frankie Valli tourt nach wie vor Solo.

The Four Seasons haben über 100 Millionen Platten verkauft und waren die erfolgreichste und am längsten existierende weiße doo-wop-Band.

1964-36 she´s not there
The Zombies, gegründet 1961 in St. Albans, Nähe London. Sie gewannen einen Beat-Band Wettbewerb, erhielten danach einen Plattenvertrag bei Decca, ihre erste Single erreichte Platz 12 in GB, in USA higegen kletterte er bis Platz 2.
1965 wurde ihr "Tell Her No" ein Risenhit in USA, erreichte in Ihrer Heimat GB nicht einmal die Top Fourty. Die Band löste sich 1968 auf, und erlebte den Riesenerfolg ihrer Single "Time of the Season" ein Jahr nach der Trennung.

1964-37
Roy Orbison, geb. 1936 in Vernon, Texas. Roy nahm 1956 bei Sun-Records in Memphis Schallplatten auf. Sein erster Hit hieß "Ooby Dooby", mit selbst komponierten Songs erntete Roy bis 1964 große Erfolge. Der größte Hit "Pretty Woman" wurde zum internationalen Evergreen. Ein Wechsel zu MGM-Records tat nicht gut, die Erfolge blieben aus.
1988 erschien das Album Mystery Girl, aus dem "You Got it" und "California Blue" stammen. Das Album "Traveling Wilburys Vol. 1" (1988)wurde zum Millionenseller. Roy Orbison † verstarb vor Erscheinen des Albums mit 52 Jahren.

1964-41
Sandie Shaw, geboren 1947 in Dagenham Essex. Entdeckt wurde die 17-jährige von Sänger Adam Faith, bereits wenige Tage später hatte sie einen Vertrag mit Pye-Records. Ihre zweite Single, "Always Something There To Remind Me", wurde 1964 zum massiven weltweiten Hit, dem weitere folgten. Ihre Hits erschienen in mehreren Sprachen und wurden international erfolgreich. Mit der Teilnahme am Europe Song Contest gewann Sandie Englands ersten Grand Prix.
Bis 1970 hatte sie über 20 Top Forty Hits, sie war die erfolgreichste britische Sängerin der 60er Jahre.

1964-43
Supremes The Supremes, gegründet in Detroit, Michigan 1959, als The Primettes.

Das Gesangsquartett änderte 1961 ihren Namen und erhielt einen Vertrag bei dem noch jungen "Motown" Label. Kurz danach stieg eines der Girls aus, die anderen verblieben als Vocaltrio.

Die ersten fünf Singles fanden wenig Anklang, die weiteren brachten nur geringen Erfolg. Die achte Single aber erreichte Platz 1 der US-Charts. Was dann folgte, war ein Hit nach dem anderen. "Baby Love" brachte dem Trio internationalen Erfolg.

Nach dem Fortgang von Diana Ross 1970 folgten einige Wechsel, die Erfolge ließen nach. Trotzdem existieren die Supremes noch immer.

Mit zwölf Nr.1 Hitsingles, mehreren Goldenen Schallplatten, ausverkauften Tourneen, und regelmäßigen TV-Auftritten waren The Supremes die erfolgreichste weibliche Gruppe der Sechziger.

1964-43
The Remo-Four, gegründet 1958 in Liverpool, waren ein Geheimtip in der Musikszene.
Sie spielten in den gleichen Clubs wie die Beatles und erhielten einen Vertrag bei Brian Epstein. Die Band war sehr gefragt als Begleitband für Sänger, mit Schallplatten fanden sie den Anschluß aber nicht.
Beim Star-Club-Label sind zwei LP´s von Ihnen erschienen, weitere Plattenaufnahmen fanden den Weg zur Pressung erst 25 Jahre später. Sie trennten sich 1968.

1964-49
Sounds Orchestral, gegründet 1964 in London.
Produzent John Schroeder (Pye-Records) glaubte in der Beat-dominierten Zeit an den Erfolg orchestraler Pop-Songs. Er formierte mit Piano, Bass, Drums und einem Streich-Ensemble "Sounds Orchestral" und produzierte den 60er Song des Vince Guaraldi-Trio, "Cast Your Fate To the Wind".
Die Single schaffte damit glatt einen dritten Platz in Großbritannien, und sogar einen Platz zehn in USA.

1964-51
Georgie Fame & The Blue Flames, gegründet 1961 von Billy Fury und seiner Begleitband (Blue Flames).
Ende 61 trennte sich Billy von seiner eigenen Band, die als Georgie Fame & the Blue Flames weitermachten. Mit "Yeh Yeh" schaffte die Band ihre erste Nr.1 Single, nach einigen weiteren kleineren Hits gelang ihnen ein zweiter Nr.1 Erfolg.
1967 löste Georgie die Band auf. Er arbeitete bis heute mit vielen Bekannten Stars, seine zahlreichen Alben sind stilistisch jazzlastig.

1965 - Anfänge des Rock

1965-01
The Seekers, gegründet 1962 in Melbourne, Australia.
Die Folk-Group  hatte bereits Erfolge in ihrer Heimat, als sie sich 1964 für wenige Tage nach England absetzten. Der Die Single "I'll Never Find Another You" erreichte mühelos Platz 1 in GB, es folgte ein Hit auf den anderen. Die Seekers waren die erste australische Band, die in GB erfolgreich waren, aber auch in den US Charts.
The Seekers lösten sich 1968 auf, es gab 1975 eine Reunion, aber erst 1993 war die Originalbesetzung wieder komplett.

1965-01
The Moody Blues, gegründet 1964 in Birmingham.
Die Musiker aus mehreren lokalen Top-Bands formierten sich und erhielten schon bald einen Plattenvertrag bei London´s Decca Records. Bereits die zweite Single Go now stürmte die Chartspitze, danach wurde es ruhig um die Band. Erst einige Musiker- Wechsel und eine neue Stilrichtung bereiteten einen langen Erfolgsweg. Die Band existiert noch immer.

1965-01
Petula Clark, geboren 1932 in Ewell, Surrrey, Großbritannien.
Petula sang bereits mit sieben im Kinderchor und danach im BBC. Als Kinderstar hatte sie bis 1950 bereits in 20 Filmen mitgespielt. 1962 hatte sie mit "Monsieur", in Deutschland einen Nr.1 Hit. Ihr absoluter erster Welthit aber gelang 1965 mit "Downtown", die Single verkaufte sich über drei Millionen mal. Petula sang viele ihrer Titel in mehreren Sprachen.
Bis heute ist Petula Clark mit fast 70 Millionen verkauften Tonträgern Großbritanniens erfolgreichste Sängerin.

1965-02
The Shangri-las, gegründet 1963 in Queens, New York als "The Bon Bons".
Die vier minderjährigen Mädchen (15,16,16,17) erhielten 1964 ein Plattenvertrag bei Red Bird Records, den die Eltern unterzeichneten. Im gleichen Jahr erreichte ihre erste Single Platz 5 der US Charts, Platz 14 der UK Charts. "Leader of the Pack", schaffte sogar Platz 1 in USA und 11 in GB. In der Folge gelangen ihnen weitere große Hits. Der Erfolg des Quartetts ließ 1966 nach, sie trennten sich 68.

1965-05
Wayne Fontana & The Mindbenders, gegründet 1963 in Manchester.
nach einigen erfolglosen Singles gelang ein erster Erfolg 1964 mit "Um Um Um Um Um Um". Aber erst "The Game Of Love" brachte den Erfolg als Nr.2 Hit. Nach weiteren mittleren Erfolgen hörte Wayne Fontana unvermittelt auf.
The Mindbenders schlossen gleich im nächsten Jahr ohne Wayne F. mit "A Groovy Kind Of Love" an den Erfolg an. Eric Stewart und Graham Gouldman gründeten später 10cc, mit denen sie auch wieder erfolgreich wurden.

1965-06
RighteousBros The Righteous Brothers, gegründet 1962 in Orange County, Californien.

Bill Medley und Bobby Hatfield bildeten das Quintett "The Paramours", aus dem sich später das Vocal-Duo "The Righteous Brothers" entwickelte.

Sie hatten einige kleinere Erfolge, aber erst mit dem Wechsel zum Philles Label unter der Produktion von Phil Spector gelang der Nummer 1- und Welt- Hit "You've Lost That Lovin' Feelin'". Es folgten einige weitere Hits, bis 1966 die Zusammenarbeit mit Phil Spector endete.

Das Duo hatte noch einige Hits, dann ließ der Erfolg nach. 1968 verabschiedete sich Bill Medley um das Duo 1974 erneut, für kurze Zeit auferstehen zu lachen.

1987 hatte Bill Medley im Duett mit Jennifer Warnes den Riesenhit "(I've Had) The Time of My Life". The Righteous Brothers traten bis zum Ableben Hatfields, † 2003, gemeinsam auf.

1965-06
Tom Jones, geboren 1940 in Treforest, near Cardiff, Southwales.
Er sang in der Beat-Band "Tommy Scott and the Senators", als er von Produzent Gordon Mills entdeckt wurde. Seine zweite Single "It´s not unusual", schaffte den Sprung an die Spitze der Charts in zwölf Ländern. Sein größter Hit aber war "Green Green Grass Of Home". Den ersten Grammy erhielt Tom "The Tiger" 1965. Bis 1970 verkaufte Tom Jones über 30 Millionen Schallplatten, wofür er etliche Gold- und Platin-Schallplatten bekam. Er tritt noch immer erfolgreich auf.

1965-06
Casey Jones & the Governors, gegründet 1963 in London.
Casey hatte 1959 die Band "Cass & the Cassanovas" gegründet, die sich 1960 selbstständig machte und zur erfolgreichen "The Big Three" wurde. Die 1963 gegründete neue Band kam sehr gut beim Publikum an, erhielt ein Angebot nach Hamburg, wo sie hohe Erfolge feierte. Ein Plattenvertrag ergab einige Singles, die es in die deutschen Charts schaffte, ihr größter Hit war "Don´t Ha Ha". Die Erfolge ließen ab 1966 nach, die Band blieb in Deutschland.

1965-08
Unit Four Plus Two, gegründet 1963 in Herfordshire als Quartett "Unit Four", wurde später um zwei Musiker erweitert und entsprechend in "Unit Four Plus Two" umbenannt. Ihre Debut Single "Concrete and Clay" erschien bei Decca Records, entwickelte sich nur zum kleinen Erfolg, die dritte Single jedoch schaffte den Weg bis an die Spitze in GB und wurde sogar ein internationaler Hit. Es folgten einige unwesentliche Songs, die Band trennte sich 1969.

1965-10
Temptations The Temptations, gegründet 1961 aus den bereits jahrlang bestehenden Do-Woop-Gruppen The Primes und The Distants.

Die ersten acht Singles brachten geringe Erfolge. Ein von Smokey Robinson produzierter Song zeigte einen Achtungserfolg, mit "My Girl", gelang der Gruppe ein Welthit. Danach waren The Temptations laufend in den US Charts.

Unter der Produktion von Norman Whitfield und Einflüssen des Psychadelic begann ihre goldene Zeit. Als Whitfield die Plattenfirma verließ, ließen auch die Verkaufserfolge der Temptations nach. Nach zahlreichem Wechsel und dem Ableben von vier Original-Mitgliedern die Band unter Gründer Otis Williams heute noch auf.

The Temptations hatten vier Nr.1 Pop-Singles, 14 Nr.1 R&B Singles. 21 US und GB Top Ten Singles, 9 Top Ten Alben. Sie erhielten 3 Grammys, zwei weitere bekam die Produktion (Motown).

1965-11
Roger Miller , geboren 1936 in Fort Worth, Texas.
Als Songwriter konnte sich Roger bereits Ende der 50er in Nashville einen Namen verschaffen, als Sänger gelang dies erst 1964, als seine in Hollywood aufgenommene Single in USA die Spitze der Charts erreichte. Der internationale Durchbruch gelang aber 1965 mit "King of the Road". Einige weitere mittlere Hits änderten nichts, die Millionenseller hatten andere Sänger mit Rogers Kompositionen. Mit 11 Grammys verstarb † Roger im Oktober 1992.

1965-11
Yardbirds The Yardbirds, gegründet 1962 in London.

Die R&B Gruppe mit dem jungen Eric Clapton feierte in Londons Blues-Szene große Erfolge.

Ein 1964 geschlossener Platten-Vertrag brachte zwei wenig erfolgreiche Singles zu Tage. Mit der dritten Single verließ Eric Capton die Band, die sich vom Blues entfernte. Den Erfolg der Single "For your Love" (Platz 2 der Charts), sowie kommender Erfolge, erlebte Clapton nicht als Bandmitglied.

Als Ersatzmann stieg Jeff Beck ein, wenig später kam Jimmy Page dazu. In der Band hatten drei der weltbesten Blues und Rock-Gitarristen gespielt.

The Yardbirds leisteten Pionierarbeit der musikalischen Entwicklung vom Rhythm & Blues über Pop und Psychadelic zu Rock. Sie legten den Grundstein zum späteren Heavy Metal.

1965-12
Donovan, geboren 1946 in Maryhill, Glasgow. 1965 zog die Familie in die Nähe Londons. Hier begann Donovan öffentlich aufzutreten und wurde schon bald entdeckt. Es folgten TV-Auftritte, die ihm wiederum zu einem Vertrag mit Pye-Records verhalfen. Seine erste Single "Catch the wind" kletterte in GB bis Platz 4, in USA bis 23. Es folgte ein Reihe von Hits beidseitig des Atlantics, teils auch weltweit. Als die Nachfrage Anfang der 70er nachließ, zog sich Donovan zurück und konzentrierte sich aufs Komponieren. Er ist bis heute musikalisch aktiv, auch auf der Bühne.

1965-18
The Renegades, gegründet in Birmingham als R&R Quartett.
Die Band ging 1964 nach Skandinavien, wo sie bei Scandia Records einen Vertrag unterzeichnete. Die erste Single "Cadillac" erschien in mehreren Ländern und wurde zum Megahit.
Von den folgenden Platten konnten nur zwei Singles einen kleineren Erfolg verzeichnen. The Renegades tourten durch mehrere Länder Europas und waren längere Zeit in Italien, wo sie ebenfalls Platten veröffentlichten.

1965-21
The Hollies, gegründet 1962 in Manchester.
Die Band spielte Anfang 63 im Cavern Club, Liverpool, wo sie entdeckt wurde. Bereits im April 63 hatten sie einen Plattenvertrag bei Emi/Parlaphone, im Mai erschien die erste Single, 1965 schafften sie mit "I'm Alive" den Sprung an die Spitze in British Charts. Es folgte eine ganze Reihe von Hitsingles, die die Hollies zur dritt erfolgreichsten Band der 60er in GB machte. Nach einigen Umbesetzungen existiert die Band bis heute.

1965-24
The Byrds, gegründet 1964 in Los Angeles als "The Jet Set".
Sie änderten schon bald ihren Namen, als "The Birds" erhielten sie dank Miles Davis die Chance, eine einzige Single bei Columbia Records aufzunehmen. "Mr. Tambourine Man" wurde zum Welthit. Ihre Hitsingles erschienen immer wieder in den Charts, ihre Stile waren richtungsweisend für die moderne Musik und Musiker. Die Band wurde 1973 aufgelöst, ihre Mitglieder machten alle Karriere.

1965-25
The Rattles, gegründet 1960 in Hamburg.
Sie gewannen 1963 einen Wettbewerb im Star-Club - und damit als erste deutsche Band ein Engagement im Star-Club. Sie galten als beste Beat-Band Deutschlands und hatten auch Platten- Erfolge. Eine Englandtournee mit Showgrößen, Auftritte im berühmten Cavern-Club, Liverpool, sowie die Begleitung der Beatles zu ihrer Deutschland-Tournee 1966 stellten einige der Höhepunkte der Band dar. Nach zahlreichen personellen Änderungen existiert die Band noch immer.

1965-26
FourTops The Four Tops, ein Gesangsquartett, neben den Supremes eine der erfolgreichsten Gruppen, die bei Motown unter Vertrag standen. Das Hitschreiber- und Produzenten- Team, Holland-Dozier-Holland, arbeiteten hauptsächlich für die Four Tops, obwohl sie auch andere Stars (z.B. The Supremes) betreuten.

Nummer 1 in USA erreichten sie 1964 mit "Baby I Need Your Loving", ein Jahr später folgte der internationale Hit "I Can't Help Myself", fortan gelang ihnen eine wahre Serie von Hit-Singles. "It's the Same Old Song", "Reach Out I'll Be There" (ihr erfolgreichster Hit), "Bernadette", "7-Rooms of Gloom", "If I Were A Carpenter", "Walk Away Renée", und weitere.


Von den Originalmitgliedern verstarben Renaldo "Obie" Benson († 2005), Lawrence Payton († 1997) vor wenigen Jahren. Mit Abdul "Duke" Fakir, als einzigem verbliebenen Gründungs-Mitglied tritt die Band bis heute auf.

1965-27
Fortunes The Fortunes, gegründet 1963 in Birmingham, als Quintett.

Der Sieg eines Bandwettbewerbs bescherrte der Band einen Plattenvertrag bei Decca Records.

Erst die fünfte Single, "You've Got Your Troubles", fand den Weg an die Spitze der britischen und auf Platz 4 der US Charts. Es folgten Tourneen und weitere Erfolge, die aber auf Grund der Psychadelic-Welle, der die Band nicht folgte, bald nachließen.

Wechsel zu anderen Plattenfirmen brachten wenig Änderungen. Anfang der 70er gelangen der Band nochmals Erfolgsplatten.

Seitdem durchlebten The Fortunes personelle Wechsel, touren aber nach wie vor erfolgreich.

1965-29
Sam the Sham & the Pharaos, gegründet 1961 in Dallas, Texas.
Die Besetzung hielt nur ein Jahr, Sam formierte eine neue Band 1963. Die zweite Single "Wooly Bully" entwickelte sich zum Welthit und Millionenseller. Es folgten einige weitere Hits, die den Stellenwert aber nicht mehr erreichten. Bis 1967 ließen die Plattenverkäufe nach, die Musik-Szene hatte sich gründlich verändert, schließlich trennte sich die Band. Sam The Sham blieb musikalisch bis heute aktiv. "Wooly Bully" hatte ihm einen seiner zwei Grammy´s gebracht.

1965-32
Sonny & Cher, das Ehepaar sang ab 1964, zuerst als "Caesar and Cleo", danach als "Sonny & Cher".
1965 gelang ihnen der Megahit "I got you Babe", danach rissen die Hits nicht mehr ab. Nach der Trennung wurde Cher zum Megastar, auch als Filmschauspielerin außerordentlich erfolgreich.
Sie erhielt unzählige Preise und Prämierungen. Ihre Plattenverkäufe liegen bei 100 Millionen, sowie aus der Sonny & Cher Zeit bei 80 Millionen. Auf der Höhe ihres gefeierten Erfolges verabschiedete sie sich 2005 aus dem Musikgeschäft.

1965-33
Bob Dylan, geboren 1941 in Duluth, Minnesota, USA.
Bob machte sich als Folk- und Protest-Sänger, sowie als Songwriter seit 1961 einen Namen und wurde zum Idol unzähliger Musiker. Obwohl seine Songs anderen Interpreten zu Top-Hits verhalf, gelang Bob erst 1965 mit "Like A Rolling Stone" ein Charttopper. Er präsentierte sich fortan mit Begleitband (The Band) und Rockmusik und blieb bis heute erfolgreich. Bisher wurde Bob Dylan mit 5 Grammys geehrt.

1965-33
The Lords, gegründet 1959 in Berlin, als "The Skiffle Lords".
Sie gewannen 1961 das "Goldene Waschbrett", und wurden mit der Beat-Aera zu "The Lords". Einen deutschen Beat-Wettbewerb im Star-Club 1964 gewannen sie ebenfalls und erhielten darauf den Platten-Vertrag bei EMI. Bis 1969 waren "The Lords" mit 11 Singles (Shakin´all over, Poor Boy) in der deutschen Hitparade vertreten. Die Band tourt noch immer.

1965-39
Barry McGuire, geboren 1935 in Oklahoma.
Er begann 1960 als Folk Sänger in Kalifornien und spielte schon bald in den guten Clubs LA´s. Barry hatte das Glück, in die erste Besetzung der New Christy Minstrels zu kommen, wo er sich als Sänger und Songwriter bewährte. Als er 1965 ausstieg, bot ihm Produzent Lou Adler die Chance. Seine Single "Eve Of Destruction" stürmte in kürzester Zeit die Charts und wurde leider der einzige wirklich bekannte Hit des Sängers.

1965-40
The McCoys, gegründet 1962 in Union City, Indiana, USA.
Die Band erspielte sich einen lokalen Bekanntheitsgrad, ein Produzenten-Team wurde auf sie aufmerksam. Ihre erste Single "Hang On Sloopy" wurde zum Monsterhit, ein zweiter Hit gelang, die weiteren Singles blieben ohne größeren Erfolg. Ab 1969 cooperierte die Band für einige Jahre mit Johnny Winter. Rick Derringer gelang im weiteren eine große Kariere.

1965-44
Len Barry, geboren 1942 in Philadelphia.
Len sang mit High-School Freunden seit 1958. Als "The Dovells" hatte die Band ab 1961 einige große Hits. Ende 1963 versuchte Len Barry eine Solo-Karriere. Mit dem Top-Hit "1-2-3", kam er 1965 bis Platz 2, es folgten einige kleinere Erfolge, danach versuchte sich Len als Songwriter.

1965-44
Who The Who, gegründet 1961 in London als "The Detours".
Ab 1964 nannten sie sich "The Who".

Anfangs eine R&B Cover-Band, änderten sie ihren Stil bald zu lautstarkem harten Rock. Mit dem Manager-Team Lambert/Stamp nahmen The Who 1965 bei Pye Records Platten auf.

Mit "My Generation" gelang ihnen 1965 ein Top-Hit. Erfolgreich bis heute gelten "The Who" als erste Rock-Gruppe, richtungsweisend für alle, die nach ihnen kamen.

1965-45
The Rainbows, gegründet in Berlin.
Das Quartett hatte bereits viele anspruchsvollere Titel im Programm, in deutsch und englisch, als 1965 "Balla Balla" erschien, und in Windeseile Platz 3 der deutschen Hitparade erreichte. Der Song wurde in vielen weiteren europäischen Ländern ein Hit und Megaseller.

1965-45
Drafi Deutscher, Sänger, Komponist, Produzent, geb. 1946 in Berlin.
Mit 11 Jahren gewann er einen Gesangswettbewerb. Sang später in der Band "Charlie & The Timebombs", danach mit den "Magics". Ein Vertrag mit Decca führte zu zahlreichen Hits, der Größte "Marmor, Stein und Eisen bricht". Mit einem Gerichtsverfahren endete der Erfolg, Drafi arbeitete unter Pseydonymen erfolgreich weiter. In den 90ern tauchte er als Interpret mit eigenem Namen wieder auf. Er starb † 2006. Deutschland verlor einen seiner größten Künstler.

1965-48
SpencerDavisG The Spencer Davis Group, gegründet 1963 in Birmingham, England.
Als Chris Blackwell die Band hörte, hatten sie ihren Vertrag.

Die vierte Single Keep On Running wurde zum Super-Hit, die weiteren Erfolge schlossen lückenlos an.

1967 trennte sich Steve Winwood von der Group, um musikalisch mit Traffic andere Wege einzuschlagen. Von da an ließ der Erfolg kontinuierlich nach.

Nach einigen Umbesetzungen löste Spencer Davis die Band Ende 1968 auf. Eine Wiedervereinigung 1973 war wenig erfolgreich und endete bald wieder.

1965-49
Herb Alpert & his Tijuana Brass, gegründet 1962 in Los Angeles. Herb hatte bereits jahrelange Erfahrung als Musiker, Sänger und Komponist, als er mit Jerry Moss die eigene Plattenfirma A&M Records gründete, unter der sie Songs aufnahmen. Taste of Honey wurde zum ersten großen Hit, und die Erfolge hielten an bis Herb die Tijuana Brass 1969 auflöste.

1965-49 D1
Chris Andrews, geboren 1942 in Romford, Essex, begann mit 15 seine Gesangskarriere. Er trat 1959 in einer TV-Talentshow auf, gründete danach seine eigene Band und tourte. Als er begann, Songs zu schreiben, hatten andere (Adam Faith, Sandie Shaw) damit Risenhits. Sein Versuch mit "Yesterday Man" brachte ihm einen Riesen- Erfolg, auf den weitere folgten.

1966 - Der Soul hält Einzug

1966-01
Simon & Garfunkel, gegründet 1957 in New York als Tom & Jerry. 1958 gelang den zwei 16-jährigen ein Single-Hit (Chart-Platz 49), der sich vorläufig nicht wiederholen ließ. Das 1964 aufgenommene Sound Of Silence erreichte zwei Jahre später unerwartet Platz 1 der Charts und wurde zum Welthit. Erfolgreich arbeitete das Duo bis zur Trennung 1970 weiter. Beider Solokarrieren wurden erfolgreich, das Duo traf sich zwischendurch immer wieder zu gemeinsamen Aufnahmen und Tourneen.

1966-02
The Mindbenders, blieben nach dem Ausstieg Wayne Fontana´s im Oktober 1965 als Trio zurück und entschlossen sich, weiter zu machen. Die erste Single "A Groovy Kind of Love" wurde zum Super-Hit und erreichte in GB Platz 2, in USA gar Platz 1. Einige weitere Singles und LP´s wurden nur mittlere Hits. The Mindbenders vollzogen noch eine erfolgreiche US-Tour, und lieferten zwei Songs zum Film "To Sir, With Love" mit Sidney Poitier.
Die Band trennte sich 1968, sie waren eine der besten der Nach-Beat-Ära.

1966-02 Hold tight
1966-37 Bend it
DaveDee Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich,
gegründet 1961 in Salisbury als Dave Dee And The Bostons.

Spielten erfolgreich in Englands Clubs, sowie in Hamburg und Köln, bis 1964 die Erfolgsschreiber Howard/Blaikley auf sie aufmerksam wurden.

Ein Vertrag bei Fontana, die Namensänderung und Songs wie "Bend it" ebneten den Weg zu einer ungeahnten Erfolgsreihe, bis Dave Dee 1969 ausstieg. Die Band konnte keine nennenswerten Erfolge mehr verbuchen und trennte sich 1972.

1966-04
Nancy Sinatra, geboren 1940, in Jersey City, New Jersey. Sie nahm seit 1961 bei Frank Sinatra´s Plattenfirma Songs auf, die wenig erfolgreich waren. Erst die Zusammenarbeit mit Lee Hazlewood ab 1965 brachte den Erfolg. Anfangs 1966 stürmte ihr "These Boots Are Made For Walkin´" die Charts, wurde zur Nr. 1 und zum internationalen Hit. Weitere Erfolge folgten, insgesamt kam Nancy 21 mal in die Single-Charts.

1966-07
The Knickerbockers, gegründet 1962 in Bergenfield, New Jersey, erhielten sie 1965 einen Platten- Vertrag. 1966 hatten sie mit "Lies" einen großen Hit in den USA. Es gelang ihnen nicht, den Erfolg zu wiederholen, obwohl sie jede Menge erstklassiger Songs vorweisen konnten. Sie waren aber erfolgreich in Clubs, TV-Auftritten und Film. Die Band trennte sich 1972. Die einzelnen Musiker waren auch solo erfolgreich.

1965-33 Make It Easy On Yourself
1966-09
WalkerBroth The Walker Brothers, gegründet 1964 in Los Angeles.

Die Band existierte schon, als Gary 1964 einstieg. Gary überzeugte die "Brothers", nach England zu gehen.

Bereits die dritte Single toppte die britischen Charts, der größte Erfolg war aber "The Sun Ain't Gonna Shine Anymore".

Nach etlichen Hits, und nachlassenden Erfolgen trennte sich die Formation 1967, fand 75-78 wieder zusammen und hinterließ erstklassige Songs.

1966-13
Alan Price The Alan Price-Set, gegründet 1965, in Newcastle.

Kurz nach seiner Trennung von den Animals gründete Alan Price diese Formation, mit der er schon bald erste Erfolge verbuchen konnte. Der erste, "I put a spell on you", schaffte es bis hoch in die englischen Charts.

Es folgten weitere Hits bis Alan sich von der Band 1968 trennte. Kurz danach löste sich die Formation endgültig auf.

Alan Price arbeitete dann kurze Zeit mit Gorgie Fame zusammen, bevor er eine erfolgreiche Solokarriere startete. Er war auch als Schauspieler in einigen Filmrollen zu sehen.

1966-13
Dusty Springfield, geboren 1939 in London, †1999 in Henley-on-Thames, Oxfordshire.
Dusty hatte bereits in den erfolgreichen Vocal-Gruppen "The Lana Sisters" und "The Springfields" gesungen, als sie sich 1963 selbstständig machte. Ihre "schwarze" Stimme und ihr Soul-Stil brachten ihr sofort große Erfolge in GB und USA. Ihre erste und einzige Nr.1 Single You Don't Have to Say You Love Me war auch ihr größter Hit. Dusty Springfield veröffentlichte immer wieder international erfolgreiche Alben. The White Lady of Soul starb † im März 99 an Brustkrebs.

1966-15
The Lovin' Spoonful, gegründet 1965 in New York, erkannten den Wechsel vom Folk zum Pop und kreierten ihre "Good-Time-Music", die sich sofort gut verkaufte. Ihre dritte Single, Daydream, erreichte in USA und in GB PLatz zwei der Charts und wurde der erste Millionenseller der Band.
Nach nur zwei Jahren, aber 10 Hitsingles, trennte sich die Band 1968.

1966-18
Troggs The Troggs, gegründet 1964 in Andover, Hampshire.

Entdeckt 1965 von Kinks Produzent Larry Page der sie für Fontana unter Vertrag nahm.

Bereits die zweite Single, Wild Thing, erreichte Platz 2 in GB, Platz 1 in USA und wurde zum internationalen Hit und zu einem der größten Rock-Klassiker. Es folgten weitere große Hits.

Die Band existiert nach personellen Wechsel bis heute, tourt und produziert nach wie vor.

1966-18
YoungRasc1 The (Young) Rascals, gegründet 1964 in New Jersey.

Die Band erhielt schon bald einen Plattenvertrag bei Atlantic Records, ihre zweite Single Good Lovin´ gelangte in den US-Charts auf Platz 1.

Nach einigen weiteren Hits nannte sich die Band nur noch The Rascals.

Als die Erfolge nachließen, trennte sich die Band 1972.

1966-19
The Mamas & The Papas, gegründet 1965 in Los Angeles. Die Gruppe schuf mit Pop-Folk eine neue Stilrichtung. Ihre getragenen Vocal-Arrangements trafen den Geist der Flower-Power-Bewegung wie keine anderen. Monday, Monday wurde zum Millionenhit und ebnete den Weg zu einer Hit-Serie. Exzessiver Lebensstil und persönliche Probleme führten zur Auflösung der Band nach nur drei Jahren größter Erfolge.

1966-19-22
PercySledge Percy Sledge, geboren 1941 in Leighton, Alabama.

Arbeitete als Krankenpfleger und sang wochenends in Clubs, als er von Produzent Quin Ivy entdeckt wurde.

When A Man Loves A Woman geriet 1966 zum Welthit und machte aus Percy einen der führenden Soul-Sänger seiner Zeit.

Ende der 60er, mit dem Ende der Soul-Ära, war auch für Percy die große Zeit vorbei. Er hinterließ einen der ganz großen Klassiker.


Percy Sledge verstarb † April 2015.

1966-19-27
Frank Sinatra, geboren 1915 in Hoboken, New Jersey, gest. †1998 in Los Angeles. Frank Sinatra sang in den 40er Jahren mit großem Erfolg. In den 60ern hatte er mehr Erfolg in Film und Fernsehen. Der größte Hit seiner Karriere gelang ihm 1966 mit der Bert Kämpfert Komposition Strangers in the night. 1971 beendete er seine Arbeit im Showbusiness, begann aber zwei Jahre später wieder Songs zu veröffentlichen, zu touren und zu filmen.

1966-25
Chris Farlowe, geboren 1940 in London. Chris hatte in den 50ern seine eigene Skiffle-Band, in den 60ern "The Thunderbirds", versuchte sich dann als Solo-Interpret und schaffte mit den Stones- Titel "Out of time" den Sprung auf Platz 1 der Charts. Sein weiterer Weg führte ihn zu "Colosseum", wo seine gewaltige Stimme erst richtig zum Ausdruck kam. Er tourt noch immer und ist einer der ganz Großen des British Blues.

1966-29
Tommy James & the Shondells, gegründet 1959 in Niles, Michigan, von fünf High-School- Studenten. 1964 nahmen Sie eine Single auf, die sich lokal verkaufte und verschwand. Zwei Jahre später, erstand der Song wieder auf, eine Plattenfirma übernahm den Vertrieb, Hanky Panky wurde zum Millionen-Hit. Die nächsten vier Jahre erlebten eine Serie von Superhits, bis zur Trennung 1970.
Die Gruppe hatte über 100 Millionen Platten verkauft. Tommy James ist noch immer musikalisch tätig.

1966-32
SmallFaces The Small Faces, gegründet Anfang 1965 in London.

Die Band machte bald auf sich aufmerksam, kam bei Manager Don Arden unter Vertrag, der ihnen die Zusammenarbeit mit Decca Records vermittelte. Die erste Single kam bis Platz 14, die nächsten floppten. Erst die fünfte Single, "All Or Nothing", schaffte Anfang 1966 den Sprung in die Chartspitze.

Es folgten Hit auf Hit, TV-Shows, Tourneen, bis 1969, als Steve Marriott sein Mitspiel in der Band kurzfristig aufkündige, er gründete Humple Pie.

The Small Faces lösten sich auf, einten sich wieder, um schon bald als The Faces (mit Rod Stewart) die bisherigen Erfolge noch zu steigern.

The Small Faces waren neben The Who die einflußreichste britische Rock-Band der späten 60er.

1966-36
The New Vaudeville Band, gegründet 1966 in London.
Produzent/Songwriter Geoff Stevens nahm seinen Titel mit anonymen Studiomusikern im Stil der 20er Jahre auf. Überraschenderweise wurde Winchester Cathedral zum Millionen-Hit. Die Nachfrage nach einer Tournee zwang Stevens zur Gründung der Band, deren Erfolg zwar stetig abnahm, die aber noch lange Jahre tourte.

1966-44
QuestionM ?(Question Mark) & Mysterians,
gegründet 1962 in Saginaw, Michigan, spielte die Band in der Umgebung.

Ihr Song 96 Tears erschien in einer Auflage von 750 Stück, sechs Monate später erreichte er Platz 1 der US-Charts, Platz 23 in UK.

Für die Gruppe blieb es bei diesem "One Hit Wonder", die Trennung folgte 1968.

Seit einer Reunion in den 90ern ist die Band wieder tätig.

1966-52
JimiHendrix The Jimy Hendrix Experience, gegründet 1966 in London.

Jimi Hendrix´s Musik verblüffte die gesamte Musikszene. Die erste Single Hey Joe erreichte mühelos Platz 6 in UK, aber erst 1970 kam Voodoo Chile als einzige Single Jimi´s auf Platz 1 der UK-Charts.

Der in vier Jahren zum Weltstar avancierte Musiker verstarb †1970 im Alter von 27 Jahren. Er hinterließ für die kurze Zeit seines Ruhms einen beeindruckenden Katalog musikalischer Meisterwerke.

Die Anerkennung, den Respekt zu seinen Leistungen, erhielt er schon zu Lebzeiten, sie hält bis heute an.

1967 - Psychadelic

1967-01
The Monkees, gegründet 1965 in Los Angeles. Für eine geplante TV-Musik-Serie wurden sie aus vielen Bewerbern ausgesucht. Unterstützt durch die immense Medien-Promotion wurden die Debut- Singles Last Train to Clarksville und I'm a Believer zu Spitzenreitern der Charts. Nach zahlreichen Hits löste sich die Band 1970 auf. Seither gab es einige Reunions.

1967-01
Move The Move, gegründet im Oktober 1965 in Birmingham.

Das Ziel der Gründung war, eine Supergroup zu erschaffen. Die hervorragenden Musiker der Besetzung wurden aus unterschiedlichen Gruppen Birminghams ausgewählt.

Die Band erreichte mit ihrer ersten Single "Night of Fear" auch gleich Platz 2 der englischen Charts. Auch die weiteren Songs erzielten gute Erfolge, der Anspruch auf den Titel Supergroup dürfte jedoch hoch gegriffen sein.

Nach personellen Änderungen sowie Änderungen des musikalischen Konzeptes der Band entstand letztendlich "The Electric Light Orchestra", aus der der letzte verbliebene "Move" schon bald aus eigenem Wunsch ausstieg. Alles in allem - erfolgreich von Anfang an bis Ende - vielleicht doch "Supergroup"?

1967-07
The Buckinghams, gegründet 1965 in Chicago, gewannen einen TV-Band-Wettbewerb. Als Folge erhielten sie einen Plattenvertrag bei USA Records. Mit Kind Of A Drag stürmten sie Platz 1 der US-Charts. Der Wechsel zu Columbia Records brachte weitere Hits, 1968 war die Glückssträhne jedoch vorbei. Trennung 1970, Reunion 1980, existiert die Band bis heute.

1967-04
Engelbert, geboren 1936 in Madras, Indien, sang zehn Jahre ohne nennenswerte Erfolge, als er bei Manager Gordon Mills zeichnete, den Namen in Engelbert kürzte und Release Me aufnahm. Der Song wurde zum Welthit, ebenso die folgenden Singles The Last Waltz und There Goes My Everything.
Der Sänger ist ein Weltstar und tritt bis heute auf.

1967-12
Turtles The Turtles, gegründet 1965 in Westchester, Kalifornien, spielten bereits seit einigen Jahren unter anderem Namen.

Ihre erste Single kam 1965 bis Platz 5 der US Charts, erst nach einigen weniger erfolgreichen Singles gelang ihnen ihr größter Hit Happy Together, der Platz 1 erreichte.

Einige weitere Erfolge wurden begleitet von Mißwirtschaft des Managements, sodaß sich die qualitativ hochwertige Band 1970 unter einem Schuldenberg trennen mußte.

Die zwei Sänger begannen bei Frank Zappa, machten sich später als Flo & Eddie einen Namen, und touren und produzieren heute wieder als "The Turtles".

1967-12-15
Nancy Sinatra. Nancy war bereits 1966 mit "These Boots are made for walking" auf Platz 1 und mit anderen Songs erfolgreich. 1967 gelang ihr, im Duett mit Vater Frank, ein weiterer Charttopper mit Somethin' Stupid. Viel Erfolg brachte ihr auch die Zusammenarbeit mit Lee Hazlewood, mit dem sie auch im Duett sang.
Sie veröffentlicht bis heute Alben.

1967-22
Aretha ARETHA FRANKLIN, the Queen of Soul begann Ihre Karriere Anfang der 60er bei Columbia Records, wo sie nur kleinere Erfolge erzielte.

Sie ging 1967 zu Atlantic Records und hatte unter Jerry Wexler bis in die 70er zahlreiche Top Ten Hits. Überraschend, daß sie in GB nie einen Nr.1 Hit schaffte, die höchste Plazierung dort war Nr.4 mit Burt Bacharach's "I Say a Little Prayer" 1968.

Zu ihren großen Hits gehörten "Chain of Fools", "You Make Me Feel (Like a Natural Woman)", "Think", "Baby I Love You", "The House That Jack Built", and "Respect" (von Otis Redding).
Als eine der wenigen Soul Stars der 60er blieb ihr Name bekannt bis heute, sie schaffte es immer wieder aktuell zu bleiben.
Mit 18 erhaltenen Grammys steht sie an zweiter Stelle der Ehrungen, die eine Frau je erhielt. Und dies nicht zu Unrecht.

1967-17
Tremeloes The Tremeloes, gegründet 1958 in Barking, Essex.

Die Band war sehr erfolgreich. Als Sänger Brian Poole die Band 1966 unvermittelt verließ, machte das Quartett ohne ihn weiter.

Ein Vertrag mit CBS sicherte Platten-Aufnahmen, die zweite Single Silence is Golden wurde zum Nr.1 Hit, der Erfolg der Gruppe setzte sich bis 1971 fort.

In diesem Zeitraum veröffentlichten The Tremeloes einige sehr erfolgreiche Platten.

The Tremoloes existieren, nach etlichen Musikerwechsel, in veränderter Besetzung noch immer. Sie sind mit ihren melodischen Hits, vor allem in Britannien, ein Top-Act bei Auftritten.

1966-39 Cherish
1967-26 Windy
The Association, gegründet 1965 in Los Angeles, formiert aus Teilen der Folk-Rock-Band "The Men", erhielt bald einen Vertrag bei dem neu gegründeten "Valiant" Label. Die zweite Single sicherte mit Chart-Platz 7 die Existenz der jungen Plattenfirma. Die dritte Single, Cherish, wurde zum Millionen-Seller. Dem folgte bald Windy auf Platz 1. Ende der 60er nahmen die Plattenverkäufe ab, die Band tourt nach zahlreichen Umformierungen bis heute.

1967-21
Procol Harum, gegründet 1967 in London.
Nach der Auflösung der Paramounts formierte Gary Brooker die neue Band. Mit der ersten Single kreierte er Classic-Rock. A Whiter Shade Of Pale wurde zum Welthit, den die Band nicht mehr wiederholen konnte. Nach etlichen hochwertigen Alben trennten sie sich 1977. Seit 1991 produziert und tourt Procol Harum wieder.

1967-28
Scott McKenzie, geboren 1939 in Jacksonville Beach, Florida.
Er lernte als Teenager John Phillips kennen, mit dem er bis 1964 auftrat. 1967 schrieb John Phillips (Mamas & Papas) für seinen Freund Scott den Song San Francisco. Für Scott wurde er zum Welthit, aber auch zur Eintagsfliege, der Erfolg ließ sich nicht wiederholen.

1967-43
Sam&Dave Sam & Dave, Samuel David Moore & David Prater, waren das erfolgreichste Soul- Duo der 1960er. Sie hatten schon etliche Singles und 1962 ihr erstes Album bei kleinen Labels erfolglos herausgebracht, bevor sie 1965 über Atlantic-Records zu Stax-Records kamen.

Ein Jahr später hatten sie mit "Hold On, I'm Comin" einen Riesen-Hit. Unter vielen Erfolgen gelangen ihnen zwei weitere Smash-Hits. 1967 mit "I´m a Soul Man" und 1969 mit "I´ll Thank You".

Mit dem Ablauf des Vertrages bei Stax-Records blieben auch die großen Erfolge aus. Im Juni 1970 kam es dann zur Trennung der beiden Sänger.

Es folgten in den nächsten Jahren noch einige gemeinsame Projekte, bevor jeder der beiden endgültig seinen eigenen Weg ging.

David Prater verstarb am † 1988 in Folge eines Autounfalls.

1967-40
Esther & Abi Ofarim, begannen 1961 als Duo. Esther gewann 1963 den Grand Prix für die Schweiz.
Danach folgten Singles und Alben. Ihr größter Erfolg in Deutschland war Morning of my life (geschr. von den Bee Gees). Bald darauf folgte mit Cinderella Rockefella ein internationaler Hit. Auf dem Höhepunkt des Erfolges trennte sich das Paar 1969.

1967-30
Doors The Doors, gegründet 1965 in Venice Beach, Kalifornien.
Die Band trat anfangs in Los Angeles auf, kam aber nicht gut an.

Auf Empfehlung wurden sie angehört und erhielten bei Elektra Records einen Vertrag. Bereits die erste LP wurde zur Sensation. Die zweite Single, Light My Fire, geriet auf Platz 1 der Single Charts.

Zwei Jahre später gab es einen weiteren Platz 1 Hit. Die Jahre der Doors sind gezeichnet von exzessiven Auftritten und Skandalen, Alkohol und Drogen.

Jim Morrisons verstarb † 1971 unter mysteriösen Umständen, bis heute ungeklärt.

Bis Morrisons Ableben erschienen mehrere Alben, die bisherige Verkaufszahl liegt bei über fünfzig Millionen.

1967-34
Bobbie Gentry, geboren 1944 in Chickasaw County, Mississippi. Sie kam mit dreizehn Jahren nach Kalifornien, studierte Musik und trat als Tänzerin und Sängerin auf. Ein Demo brachte ihr einen Plattenvertrag bei Capitol Records, die Single Ode To Billie Joe wurde zum Nr.1 Hit und zum One Hit Wonder. Keine der folgenden Songs konnte den Erfolg auch nur annähernd erreichen. Bobbie Gentry verabschiedete sich 1978 aus dem Musik-Geschäft.

1967-38
The Bee Gees, gegründet 1963 in Redcliffe, Queensland, Australien. Als Teenager hatten sie bereits erfolgreiche Platten. Als sie nach England kamen, ließ sich der Erfolg nicht aufhalten. Die vierte Single Massachusetts war ihr erster, Nr.1-Hit, viele folgten. Als einer der Brüder †2003 starb, war dies das Ende der Bee Gees. Mit 180 Millionen verkaufter Platten stehen sie heute an fünfter Stelle.

1967-37
BoxTops The Box Tops, gegründet 1967 in Memphis, Tennessee.

Die erste Single der Teenager-Band, The Letter, erreichte 1967 mühelos den Spitzenplatz der US-Charts und wurde zum internationalen Hit.

1968 gelang mit Cry like a Baby ein Platz 2-Hit. Alle weiteren Veröffentlichungen konnten die bisherigen Erfolge nicht wiederholen.

1970 löste sich die Band auf.

Seit einer Reunion 1996 tritt die Band wieder auf und veröffentlicht Songs.

1967-39
Foundations The Foundations, gegründet 1967 in London, verstanden es, Motown Soul perfekt zu produzieren.

Dies brachte einen Plattenvertrag und den Erfolg der ersten Single Baby Now That I've Found You. Der Song wurde zu einem Welthit.

Ein weiterer Smash-Hit gelang erst 1969 wieder. Als Produzent Macaulay der Plattenfirma den Rücken kehrte, waren auch die Erfolge der Foundations vorbei. Sie trennten sich 1970.

Seither gab es einige Reunions.

1967-45
Long John Baldry, geboren 1941 in East Haddon, England. Baldry war einer der ersten britischen Sänger, die Blues sangen. Erst bei Alexis Korner, dann bei Cyril Davis, legte er Meilensteine der Pop-Geschichte. Als er sich 1967 dem Pop zuwandte gelang ihm ein Platz 1 Hit mit Let The Heartaches Begin. 1971 kehrte Baldry zum Blues zurück und blieb ihm treu bis er † 2005 starb, im Alter von 64 Jahren.

1968 - Flower Power

1968-01
John Fred & his Playboy Band, gegründet 1956 in Baton Rouge, Louisiana, als Schülerband, hatten 1959 einen kleineren Hit mit "Shirley". Nach zahlreichen erfolglosen Singles gelang ihnen mit Judy in disguise ein Millionen-Seller, der aber ein One Hit Wonder blieb. Die Band trennte sich 1970.

1968-01
The Love Affair, gegründet 1966 in London. Eine bei Decca erschienene Single blieb ohne Erfolg. Die nächste bei CBS erschienene Everlosting love aber wurde zu einem Riesenhit und erreichte Chart-Platz 1. Es folgten vier weitere Hit-Singles, dann waren die Erfolge vorbei. Nach zahlreichen Um- und Neu-Besetzungen existiert die Band bis heute.

1968-11
OtisRedding Otis Redding. Seit 1960 versuchte sich Otis Redding auf der Erfolgsleiter, aber erst 1962 gelang ihm in USA ein Top 20 Hit mit „These Arms of Mine“.

Nach dem Wechsel zu Stax-Records hatte er 1965 den ersten Top 10 Hit, „Mr. Pitiful“, es folgten bis 1967 einige weitere Top 10 und Top 20 Hits.

In Deutschland wurde er im Zuge der Memphis-Soul-Welle 1965-68 bekannt.

Otis Redding schrieb die meisten seiner Songs selbst, auch andere Künstler hatten mit seinen Songs Riesen-Hits (z.B. Aretha Franklin).

Otis Redding verstarb am † 10. Dezember 1967, bei einem Flugzeugabsturz. Mit Otis Redding verlor Stax- seinen wichtigsten Künster.

"(Sittin On) The Dock Of The Bay" erschien kurz nach seinem Tod und wurde sein einziger Nummer 1 Hit (den er nicht mehr erlebte).

1968-16
Gary Puckett & The Union Gap, gegründet 1967 in San Diego, Kalifornien. Die Band bekam schnell einen Vertrag bei CBS, und brachte eine Reihe großer Hits zustande. Die zweite Single, Young Girl, war ihr größter. Nach der Trennung vom Produzenten waren auch die großen Erfolge vorbei. Die Band trennte sich 1971, Gary Puckett tourt nach wie vor durch die USA.

1968-18
Equals The Equals, gegründet 1965 in London.

Die Schwarz/Weiß gemischte Band machte mit ihrem Pop/Soul/Ska-Mix auf sich aufmerksam. 4

Sie erhielten 1966 einen Plattenvertrag, die zweite Single Baby come back chartete auf dem Kontinent, in GB erst ein Jahr später.

Es folgte eine Reihe von Hits bis Eddy Grant 1971 ausstieg.

Erfolglos trennte sich der Rest 1976, kam 85 wieder zusammen und tourt bis heute.

1968-26
The Crazy World Of Arthur Brown. Arthur, geboren 1942 in Whitby, Yorkshire, begann in den 60ern mit Musik zu arbeiten. Mit der Band "The Crazy World" gelang ihm 1968 mit Album und Single "Fire", ein großer internationaler Hit, der allerdings ein "One Hit Wonder" blieb.
Trotz weiterer erstklassiger Veröffentlichungen blieben 4 ihm weitere Welterfolge versagt. Er ist bis heute musikalisch tätig.

1968-28
Sly&TheFamily Sly & The Family Stone, gegründet 1967 in San Francisco.

Die Band ging mit einer Mischung von Pop, Soul, Psychadelic neue Wege und war maßgeblich an der Entwicklung des Funk beteiligt.

Ihre zweite Single wurde ein Riesen-Hit, die fünfte, Dance to the Music, gelangte zur Chart-Nummer 1.

Nach weiteren hohen Erfolgen, aber auch Drogen-Exzessen trennte sich die Formation 1975.

Die einzelnen Musiker machten sich weiterhin einen Namen.

1968-36
Mary Hopkin, geboren 1950 in Pontardawe, Glamorgan (Südwales). Sang als Kind im Kirchenchor, als Teeny in der Folk-Szene und wurde bei einem Talentwettbewerb von Twiggy entdeckt. Paul McCartney produzierte für das neue Apple Label Those were the days, die Single wurde zum Welthit. Einige weitere Hits gelangen, ein zweiter Platz beim Grand Prix, seither Auftritte, Aufnahmen und Platten, aber der große Erfolg kam nicht wieder.

1968-40
Joe Cocker, geboren 1944 in Sheffield, England. Joe sang in einigen Bands, bevor er "The Grease Band" gründete. Die zweite Single, With a little help from my friends, wurde zum Welthit-Hit, dem weitere Erfolge folgten. Die 70er mit Alkohol- und Drogen- Skandalen waren Cocker´s schwärzeste Zeit. Die Erfolge der 80er bis heute machen Joe Cocker zu einem der größten Künstler unserer Tage.

1968-43
Barry Ryan, geboren 1948 in Leeds, Yorkshire. Die Zwillinge Paul & Barry hatten schon mittlere Single-Erfolge in GB. Paul entschoß sich nur noch Songs zu schreiben, sein Eloise wurde, gesungen von Barry, zum Welt-Hit. Trotz weiterer kleinerer Hits ließ sich der Erfolg dieses One Hit Wonders nicht wiederholen. Barry zog sich 1972 ais der Show-Welt zurück.

1968-49
Fleetwood1 Fleetwood Mac, gegründet 1967 in London. Peter Green, Mick Fleetwood und John McVie spielten bei "John Mayalls Bluesbreakers" und entschlossen sich zur Gründung einer eigenen Band. Mit der Hinzunahme zwei weiterer Musikern entstand die weltweit bekannteste englische Blues-Formation. Es entstanden Klassiker wie Black Magic Woman (Carlos Santana machte daraus später einen Riesenhit), sowie Albatross.

Als Star-Gitarrist Peter Green 1970- physisch und psychisch am Ende-ausstieg, schien die Karriere von Fleetwood Mac besiegelt zu sein.

Auf der Suche nach der Ideal-Besetzung und musikalischer Richtung durchliefen viele Musiker die Band, ohne daß sich der frühere Erfolg wiederholt hatte.

Durch einen Zufall kam es zu der Cooperation mit Lindsey Buckingham und Stevie Nicks. Hervorkam eine der erfolgreichsten Pop-Gruppen der Geschichte - Fleetwood Mac.

Die Geschichte der Bluesband Fleetwood Mac endete allerdings mit dem Weggang Peter Greens, die neue Band hatte mit der ursprünglichen Musik nicht mehr viel gemeinsam.

1968-49
Marmalade The Marmalade, gegründet 1961 in Glasgow, als "The Gaylords".

Die Band machte sich einen guten Namen, nahm einige erfolglose Platten auf und zog schließlich nach London, um den Erfolg zu suchen.

Erst der neue Name, und die Beatles-Cover-Single Ob-La-Di Ob-La-Da führten zum Welthit.

Nach weiteren Erfolgen gab es etliche Umbesetzungen, der Erfolg ließ in den 70ern nach, die Band tourt noch immer.

1968-50
Marvin Gaye, geboren 1939 in Washington, D.C., gest. †1984 in Los Angeles.
Marvin sang als Kind im Kirchenchor, als Teenager in Doo-Wop-Gruppen und kam 1961 bei Motown unter Vertrag. Er hatte bereits 28 Chart-Hits, bevor ihm mit I Heard It Through The Grapevine ein Nr.1 Hit gelang. Als einer der erfolgreichsten schwarzen Sänger wurde er 1984 von seinem Vater im Streit erschossen.

1969 - Reggae und Bubble Gum

1969-05
AmenCorner Amen Corner, gegründet 1966 in Cardiff, Wales.

Die Band wurde schnell bekannt. Von einem Manager nach London geholt, erhielt die Gruppe im Mai 1967 einen Plattenvertrag und landete sofort einen Top 12-Hit.

Auch die folgenden Singles plazierten sich hervorragend. Mit der sechsten, (If Paradise Is) Half As Nice, der Song kam im Original aus Italien, erreichten "Amen Corner" 1969 Platz 1 in UK.

Nach zwei weiteren, wenig erfolgreichen Singles, und dem Konkurs ihrer Plattenfirma, trennte sich das Septett Anfang 1970, um sofort als Quintett "Fairweather" anzuschließen. Ein Jahr später war´s endgültig vorbei.

Mit einer Neubesetzung tourt "New Amen Corner", bis heute. Von der Originalbesezung ist jedoch keiner mehr in der Band.

1969-12
Desmond Dekker, geboren 1941 in Kingston, Jamaika, gest.†2006 in Surrey, England. Desmond war in seiner Heimat seit 1963 der erfolgreichste Sänger. 1969 wurde sein The Israelites zum ersten internationalen Reggae-Hit. Er hatte für Jamaika, dessen Musik und Musiker die Tore in die Welt geöffnet. Mit dem Tode seines Managers verebbten auch die Erfolge. Desmond trat bis zum Schluß auf, er erlag einem Herzschlag.

1969-15
The 5th Dimension, gegründet 1965 in Los Angeles. Die Mitglieder, alle ausgebildete Sänger(innen) bekamen schnell einen Plattenvertrag, die Erfolge stellten sich ab der zweiten Single ein. Mit ihrem Welthit Aquarius/Let The Sunshine In toppten sie die Charts und setzten die Erfolge fort. Mit triumphalen Erfolgen, zwölf Grammys und vielen Ehrungen, ist die Band unentwegt "On the Road".

1969-16
Tommy Roe, geboren 1942 in Atlanta, Georgia. Tommy begann mit 14 Songs zu schreiben und mit einer Band aufzutreten. Als Solo-Sänger hatte er 1962 mit "Sheila" einen Welthit und kam mit weiteren Singles laufend in die Charts. 1969 wurde sein Dizzy zu seinem größten Hit und toppte viele Charts der Welt. Nach 1971 ließ der Erfolg nach, Tommy tourt und veröffentlicht Platten bis heute.

1969-24
Sir Douglas Quintet, gegründet 1964 in San Antonio, Texas. Um der "British Invasion" etwas entgegenzusetzen, wurde die Band gegründet. Bereits die zweite Single wurde zu einem großen Hit. Es bedurfte aber vieler Singles, bevor mit Mendocino ein Welt-Hit gelang, der nicht wiederholbar war. Die Band trennte sich 1972, es gab einige Reunions, bis die Band mit dem Ableben Doug Sahms †1999 ihr Ende fand.

1969-24
Thunderclap Newman, gegründet 1969 in London.
"Roadie" John Keen hatte Songs geschrieben, "Who"-Gitarrist Pete Townshend erfüllte seinen Wunsch, organisierte und produzierte Something in the air. Der Song kam innerhalb drei Wochen in den Single-Charts an die Spitze. Alle weiteren Versuche scheiterten, es blieb beim "One Hit Wonder".

1969-28
Zager & Evans, gegründet 1968 in Lincoln, Nebraska. Die beiden hatten bereits früher zusammen musiziert. 1968 nahmen sie In the year 2525 bei dem kleinen Truth-Label auf, ohne großen Erfolg.
Ein Jahr später übernahm RCA Records die Single, die in kürzester Zeit weltweit die Charts hochstürmte. Es gab keine weiteren Erfolge, mit diesem One Hit Wonder endete Zager & Evans Zeit 1974.

1969-33
Creedence Clearwater Revival, gegründet 1959 in El Cerrito, Kalifornien. Erst als "Blue Velvets", dann als "The Golliwogs", fand die Band acht Jahre später zu "CCR". Von da an verbuchte das Quartett Hit auf Hit, die fünfte Single Bad Moon Rising gelangte in UK auf Platz 1. Auf der Höhe des Erfolges trennte sich die Band 1972. Seit 1996 ist eine Neubesetzung mit zwei Original-Mitgliedern auf Tour.

1969-41
The Archies, erfunden 1968 in Los Angeles. Für die Zeichentrickfilm-TV-Serie wurden ab 1968 mit wechselnden Studio-Musikern die Songs auch auf Platte produziert. Als 1969 Sugar Sugar zum Bubble-Gum Welt-Hit wurde, begann die kommerzielle Produktion von "Archies"-Songs. Außer einigen kleinen Erfolgen war allerdings kein Hit mehr zu machen.

1969-49
Steam, erfunden 1969 in New York. Drei Musiker sollten für eine Single-Rückseite kurzfristig einen Song aufnehmen. Der in aller Hast produzierte Song gefiel der Platten-Firma so gut, daß er als A-Seite unter dem Pseudonym "Steam" erschien. Na Na Hey Hey Kiss Him Goodbye, wurde zum internationalen Millionen-Seller. Eine schnell formierte Band und weitere Platten-blieben erfolglos, der Song war ein weiteres One-Hit-Wonder.

1970 - Rock and Funk

1970-01
Soulful Dynamics, gegründet ca.1965 in Liberia, Africa. Die Band kam 1969 nach Deutschland und hatte mit Mademoiselle Ninette einen Top 1 Hit in Deutschland, sowie weiteren Ländern Europas.
Sie blieben in Deutschland, hatten einige kleinere Nachfolge-Hits, danach wurde es Still um sie.
"The Soulful Dynamics" treten heute in veränderter Besetzung wieder auf.

1970-01
B.J. Thomas, geboren 1942 in Hugo, Oklahoma. B.J. sang früh im Kirchen- und Schul-Chor, wurde als Teenager Lead-Sänger in in einer Band. Eine Solo-Karriere brachte sein Raindrops Keep Falling On My Head an die Sitze der US-Charts und wurde International zum Hit. Die großen Erfolge setzten sich bis Ende der 80er fort. B.J.Thomas tourt bis heute erfolgreich.

1970-04
Shocking Blue, gegründet 1967 in Den Haag, aus bereits erfahrenen Musikern. Die Band war von Anfang erfolgreich in ihrer Heimat Holland. Die fünfte Single Venus erreichte die Spitze vieler Hitparaden, auch die der USA. Alle weiteren Erfolge blieben auf Europa und Holland beschränkt. Die Gruppe trennte sich 1974, bei einer Reunion 1993-98 war nur noch die Sängerin Original.

1970-05
Jacksons Jackson 5, gegründet 1962 in Gary, Indiana.

Vater Joseph, selbst ein Musiker, brachte die minderjährigen Brüder auf die Bühne und managte die Band.

Der zunehmende Erfolg brachte sie 1969 in die Motown-Studios.

Die Single I Want You Back wurde 1970 zum Nr. 1 Hit in den US-Charts. Es folgte ein Erfolgs-Weg ohnegleichen, der in die Solo-Karriere Michael Jacksons mündete.

1990 trennten sich die Jacksons.

1970-07
Led-Zeppelin Led Zeppelin, gegründet 1968 war von Anfang an unheimlich erfolgreich. Die Band setzte auf Alben
und chartete damit regelmäßig. Eine der wenigen Singles "Whole Lotta Love" erreichte in Deutschland Platz 1 der Hitparade. Mit dem Ableben des Drummers †1980 löste sich die Band auf. Sie ist bis heute die erfolgreichste Rock-Band aller Zeiten.

1970-13
Norman Greenbaum, geboren 1942 in Malden, Massachusetts, hatte sich bereits seit Jahren mit Band und als Solist erfolglos versucht. Aus seiner ersten LP erschien als dritte Single "Spirit in the sky", wurde zum Welthit und zum One Hit Wonder. Alle folgenden Erfolgs-Versuche scheiterten, Norman zog sich schließlich von der Bühne zurück.

1970-14
Frijid Pink, gegründet 1967 in Detroit, von fünf Schulfreunden. Die Band gewann 1969 einen Bandwettbewerb und erhielt einen Plattenvertrag. Die dritte Single, "The House Of The Rising Sun", wurde zum internationalen Hit und zur Eintagsfliege. Alle weiteren Veröffentlichungen scheiterten. Frijid Pink trennte sich 1975.

1970-19
Christie, gegründet 1969. Jeff Christie brachte jahrelange Erfahrung mit, als er 1969 Christie formierte. Bereits seine erste Single "Yellow River" wurde zum Welthit, auch "San Bernardino" war sehr erfolgreich, danach nahmen die Erfolge ab. Christie blieb noch jahrelang im Geschäft und taucht bis heute in so mancher Show auf.

1970-19
Guess Who, gegründet 1960 in Winnipeg, Kanada, hatten bereits 1965 einen großen Hit. Ihr größter Erfolg, American Women, wurde zum Welthit. Die Band durchlief viele personelle Umbesetzungen und trennte sich 1975. The Guess Who waren ungemein erfolgreich und veröffentlichten viele erfolgreiche Songs.
Eine Formation in Neubesetzung spielt bis heute.

1970-23
Mungo Jerry, gegründet 1970. Ray Dorset machte seit 1961 Musik in mehreren Formationen. Ein Vertrag mit Pye-Records und der Namenswechsel zu Mungo Jerry brachte 1970 den gigantischen Sommerhit In The Summertime, unter dem alle weiteren Erfolge verblaßten. Nach zahllosen Umbesetzungen ist Ray Dorset (Mungo Jerry) weiterhin unterwegs und aktiv.

1970-28
Three Dog Night, gegründet 1968 in Los Angeles. Drei Sänger hatten die siebenköpfige Band formiert, die bereits 1969 einen Record-Deal bekam und von Beginn an einen Hit nach dem anderen landete. Mit Mama Told Me Not To Come hatten sie ihren ersten Nr.1 Chart-Hit, dem weitere folgten. 1976 erfolgte die Trennung, 1980 die Neugründung, seitdem ist die Band "on Tour".

1970-30
Carpent The Carpenters, gegründet 1965 in Los Angeles, California.

Richards Interesse für Musik begann mit 3, er lernte mit 8 Klavier. Karen begann mit 14 Drums zu spielen und zu singen.

Sie traten seit 1965 auf, erhielten 1969 einen Vertrag mit A&M Records.

Ihre zweite Single (They Long To Be) Close To You kam in USA auf Platz 1.

Es folgte eine gigantische Karriere mit einem Hit nach dem anderen, ab 1976 ließen die Erfolge nach, die Karriere der Geschwister endete mit Karens Ableben †1983.

1970-34
Bread, gegründet 1969 in Los Angeles, von erfahrenen Musikern. Die Band bekam umgehend einen Platten-Vertrag bei Elektra- Records. Die zweite Single Make It With You kam an die US-Chartspitze, danach folgte Hit nach Hit, bis sich die Band 1973 trennte. Eine Reunion 1976 hielt ein Jahr, eine weitere 1996 führte zu einer erfolgreichen Welttournee, danach zur Trennung.

1970-35
Edwin Starr, geboren 1942 in Nashville, Tennessee. Er begann 1956 öffentlich zu singen, erhielt 1965 einen Platten-Vertrag, kam 1968 zu Motown Records, wo ihm mit War ein Welt-Hit gelang. Mit einigen kleineren Hits ging es anfänglich weiter. Edwin war all die Jahre ohne große Erfolge aktiv und verstarb †2003.

1970-41
Neil Diamond, geboren 1941 in New York. Er nahm 1960 im Duo seine erste Platte auf. Als Songwriter machte er sich bald einen Namen und kam 1965 im Brill Building unter. Mit Barry/Greenwich´s Hilfe begann eine Plattenkarriee ohnegleichen. Sein erster Nr.1 Hit war "Cracklin Rose" 1961. Seine große Zeit dauerte bis in die 80er, er ist bis heute als Superstar auf Tourneen.

1970-47
Dave Edmunds, geboren 1944 in Cardiff, Wales. Dave spielte seit Ende der 50er in einigen Formationen. 1968 hatte er mit der Band "Love Sculpture" einen großen Erfolg. 1980 schaffte sein I Hear You Knockin' den Sprung auf Platz 1 in GB.
1976-81 war er mit "Rockpile" unterwegs, danach trat er mit vielen Bands auf. In den 90ern zog sich Dave weitgehend aus der Szene zurück

1970-50
Smokey Robinson, geboren 1940 in Detroit, Michigan, schrieb als Schüler Songs und gründete eine Doo-wop-Band. Ein Treffen mit Berry Gordy machte ihn zum Vize-Presidenten von Motown-Records. Als Songwriter schrieb er unzählige Hits, seine Miracles waren lange Zeit die erfolgreichste Band Motowns. Nach vielen Hits gelang mit Tears Of A Clown ein Charttopper. 1972 machte Smokey als Solo-Artist weiter, war weiterhin sehr erfolgreich und tritt bis heute manchmal auf.

1970-52
George Harrison, geboren 1943 in Liverpool, war Mitglied der Beatles. Nach der Trennung derselben war George der erste, der ein Album veröffentlichte. Dieses wurde zum erfolgreichsten aller Alben der ex-Beatles. Die Auskopplung daraus,
My Sweet Lord geriet zum Welthit. Erfolgreich als Musiker, Musik,- und Film- Produzent, verstarb George Harrison † 2001.


Fast alle bisher aufgeführten Künstler erreichten Platz 1 in den Hitparaden. Es gab viele Bands und Songs, die dieses Glück nicht hatten, aber trotzdem erwähnenswert sind. Einige von ihnen werden hier im folgenden noch Platz finden.

Die bisherige Auflistung bietet einen guten Überblick der produktiven 60er Jahre. Die meisten der oben genannten Interpreten trugen einen nicht unerheblichen Teil zur Entwicklung der modernen Musik bei.

Abschied vom Beat


Die ursprüngliche Besetzung einer Beatgruppe bestand aus Gitarren, Bass und Schlagzeug. Doch schon bald fanden zunehmend Tasten- und Blas-Instrumente Anwendung in der modernen Musik. Dies kann mit der beginnenden Soul-Welle in Verbindung gebracht werden, deren Vertreter fast immer mit Tasten und Hörnern arbeiteten.

Der Beat erfuhr Veränderungen durch Einflüsse anderer Stilrichtungen. Fortschritte der Technik erlaubten neue Sound- und Effektvariationen, schließlich sorgten auch internationale Stile und Rhythmen für eine Weiterentwicklung der Popular-Musik.

Und auch die Musik der richtungsweisenden Beatles hatte sich stark verändert. Der Beat hatte sich weit von seinen Ursprüngen entfernt und war längst kein Beat mehr.


Bereits 1965 war die Beat-Aera von R&B überholt worden. Während in USA Folk- und Country-Rock die Flower-Power- Generation erfreute, nahm in Europa bereits Psychadelic und Underground zu.

Beidseitig des Atlantics wurde der Soul populär, Ende der 70er befand sich die Progressiv-Musik schon im Vormarsch. Die ersten Supergroups wurden gegründet, es folgten Pop-Rock, Hard Rock und schließlich in den 70ern experimentelle Musik, sowie Metal und Punk.

Ein weiterer Wandel der Popular-Musik war den Trend zur LP. Die Führungsrolle der Single-Platte geriet langsam ins Wanken.

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