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Die englische Firma Vox


MarkIVHB
Die englische Firma Vox, in den 60er Jahren marktführend in Verstärker-Technik und Bau, war auch innovativ in der Herstellung von Instrumenten.

Die VOX Continental I und die zweimanualige Continental II aus den Anfängen elektronischer Orgeln zeugen davon. Sie sind vielen Songs der 60er Jahre hörbar.

Vox produzierte sogar Drum-Sets, in den 60ern spielten z.B. James Brown´s Schlagzeuger auf Vox-Drums.


Unvergessen dürften auch Gitarren und Bässe der Firma VOX sein. Besonders die Phantom- und Teardrop- Modelle fanden Gefallen bei Musikern durch:

1. Das außergewöhnliche, formschöne Design. Dieses fand nicht nur bei namhaften Gruppen Anklang, zu deren Vertretern Brian Jones und Bill Wyman (Stones) gehörten, die das Teardrop-Modell spielten.

2. Die erstklassige Technologie, Verarbeitung und "Extras". Mir ist keine weitere Marke bekannt, die ihre Gitarren serienmäßig mit Back-pads ausstattete, um den Lack vor Beschädigung zu schützen.



Die hier abgebildete Vox Teardrop Mark IV ist die Bass-Hollowbody-Version der Teardrop-Reihe.

Sie war mit zwei Tonabnehmern bestückt, einem Umschalter für die Pick-ups, einem Volume-, sowie einem Klang- Drehregler.



Vox produzierte anfangs in England, ließ die Gitarren aber später von EKO, Italien herstellen. Gegen Ende der Gitarrenproduktion wurden die "back-pads" weggelassen. Letztendlich setzten sich auf dem Markt aber Marken wie Fender, Gibson, Gretsch und sonstige auf Grund der besseren Klangqualität durch.

Nach dem Verkauf der Marke Vox um 1970 wurden die Verstärkeranlagen weiter produziert, die Herstellung von VOX-Instrumenten blieb aber auf der Strecke. Es sollte bis in die 90er dauern, bis sich jemand entschloß die Teardrop- und Phantom- Gitarren in hochwertiger Qualität wieder herzustellen.

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