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Ronny P. Band


Innerhalb dreier Monate erhielt ich eine ganze Reihe von Angeboten. Von den wenigen Ernstzunehmenden scheiterten die meisten an den Voraussetzungen (Gage, Umzug, etc.). Letztendlich fand nur ein Vorspiel statt. Da die Band aber eine hohe finanzielle Beteiligung am Equipment forderte, kam ein Zusammenspiel nicht zustande.


"Ich habe Ihre Nummer von der Künstleragentur Frankfurt erhalten. Wir könnten uns am Mittwoch zu einem Gespräch treffen, da wäre ich in Hamburg".

Ich war zu der Zeit in Hamburg wohnhaft, nahm den Termin und das Treffen im Café an der Binnenalster wahr, welches in lockerer, angenehmer Athmosphäre verlief. Die Band suchte einen verläßlichen Gitarristen mit Nebeninstrument, der des Notenlesens mächtig war, dafür schien ich geeignet zu sein. Ronny P. war als gutgebuchte Galaband bekannt, mir kam dies sehr entgegen und wir einigten uns zu einem Vorspieltermin.

Dieser erfolgte einen Monat später (März) in Wiesbaden und verlief für beide Seiten zufriedenstellend. Hier lernte ich auch den ausscheidenden Musiker kennen (dessen Ausstieg nicht ganz unfreiwillig erfolgte) und erfuhr, daß er zu der Band wechselte, die ich kurz zuvor wegen einer finanziellen Beteiligung abgelehnt hatte.

Einen Monat darauf erschien ich in München, wo die Band ein zweiwöchiges Engagement absolvierte und nahm die tägliche Probearbeit auf. Der Keyboarder wohnte etwas außerhalb in einer Gaststätte (Grosshesselohe), die viele Zimmer anbot, allerdings hoffnungslos ausgebucht und überfüllt war. Es wohnten eine Menge junger Leute da, Studenten, Ausländer und andere, teilweise zu mehreren in einem Zimmer, und es ging zu wie ein einem Taubenschlag.

Das Glück war auf meiner Seite, ich erhielt eine kleine Abstellkammer, die eben gerade frei geworden war. Gleich am ersten Tag wurde dem Keyboarder dort einiges an Privateigentum gestohlen, folglich war ich wachsam und mir geschah nichts. Ich war froh, als ich dort wieder auszog.

Mein Einstieg sollte im Folgemonat geschehen, also hatte ich noch einen Monat Zeit zur Vorbereitung.

Das erste Jahr


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Ich erschien pünktlich im "San Francisco", Luzern/CH, einem der bekannten Hazylands des berühmten Hazy Osterwald. Ich hatte es nie erhofft, in einem Hazyland zu spielen, nun war es geschehen.

Wir blieben zehn Tage am Stück in dem Dancing. Ich mietete ein Zimmer in einem guten Gästehaus in der Nähe, zu Fuß zu weit, also mit Auto.


Was folgte, waren Galas (eintägige Auftritte) an laufend wechselnden Orten, und zwischendurch immer wieder meist ein- bis zweiwöchige Gastspiele in Nightclubs.

Das Sextett bestach durch moderne Musik, teils sehr anspruchsvollen Songs und Arrangements, erstklassig gespielt. Eine unterhaltsame Mitternachtsshow durfte natürlich nicht fehlen.

Das Repertoire umfaßte auch Dinner-, Tanz-, und Unterhaltungs- Musik für entsprechende Anlässe, bei denen auch allerlei andere Stil-Richtungen zum Vortrag kamen, von internationaler Folklore bis hin zu arrangierter Klassik.

Entsprechend gut waren die einzelnen Bandmitglieder, die zum Teil mehrere Instrumente beherrschten, so hatte ich anfangs einiges zu tun, um mithalten zu können.

Der Bandleader setzte sein Saxophon (Alt+Tenor), Klarinette, Querflöte, Steeldrum (Ölfaß), Mundharmonika und einige Perkussions-Instrumente in hoher Perfektion ein und war zudem ein hervorragender Sänger und Entertainer, sowohl in Konversation als auch in Choreographie.

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Drei Tage später traf sich die Band zu einer Gala in der Mosellandhalle, Bernkastel/Kues. Gerade in den Tagen zuvor hatte es dort eine Überschwemmung gegeben, ich hatte wieder einmal Glück, die Rheinbrücke war an diesem Tage für kurze Zeit zur Überquerung freigegeben worden.


Als Stargäste traten "Dschingis Khan" auf, die zu der Zeit auf dem Höhepunkt ihres Erfolges standen.


Für mich bedeutete es einiges, die Bühne mit so berühmten Kollegen teilen zu können. Immerhin waren sie Grand Prix-Teilnehmer, davon gab es nicht so viele. "Dschingis Khan" kreuzte danach nie wieder meinen Weg.

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Nach zweiwöchiger Pause spielten wir im Hazyland, "Le Pavillon", Montreux/CH. Auch dieses Dancing war sehr elegant eingerichtet und jeden Tag übervoll.

Unser Aufenthalt erstreckte sich über 5 Tage, wir mieteten uns in der Stadt ein.


Es herrschte immer ausgelassene Stimmung im Lokal und die ungewohnte Hektik verleitete zur Unvorsicht.

Eine Nachlässigkeit kostete mich gleich am ersten Tag in Montreux sFr 350,--.

Ich hatte mein Portemonnaie in der Garderobe gelassen, fünf Minuten später war es weg. Meine Fotoausrüstung hatte man Gottseidank nicht beachtet.

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Drei Tage danach hatten wir einen Auftritt im altehrwürdigen Luxus-Hotel Baur-au-lac, Zürich, eine Adresse an der ich früher immer nur respektvoll vorbeigelaufen war.

Es handelte sich um eine exklusive Gala mit geladenen Gästen, festlich in ruhiger, erhabener Athmosphäre (Bild re.).




Eine Woche darauf waren wir im Hazyland in Basel (Bild unten). Wir traten dort sechs Tage lang auf, hier waren die Besucherzahlen eher bescheiden.

Die Musikerunterkünfte waren im gleichen Haus, mit eigenem Eingang an der Gebäuderückseite.

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Ich hatte nun in drei von Hazy´s Dancings gearbeitet, gerade noch rechtzeitig, bevor es sie nicht mehr gab, die Hazylands.



Danach drei Tage frei.



Es war seit langem mein Traum gewesen, einmal Finland zu besuchen. Wir trafen uns in Hamburg, wo ich mein Auto stehen ließ und mit den Kollegen mitfuhr.

Der Bandleader wollte den Keyboarder auf der Fähre "Finnjet" von Travemünde nach Helsinki mitnehmen, dies wurde aber im letzten Moment umgeworfen, ich weiß nicht weshalb. Daher fuhr der Keyboarder in einem der Autos mit uns mit.



Er besaß keinen deutschen Pass und erhielt an der dänischen Grenze ohne Visum keine Einreise, nahm die Bahn nach Travemünde zurück und erreichte die Finnjet noch rechtzeitig vor deren Auslaufen.

Durch den Aufenthalt an der Grenze von über drei Stunden versäumten wir aber die Fähre Stockholm-Helsinki, mußten einen Umweg nehmen und kamen dadurch am ersten Auftritts-Abend um zwei Stunden zu spät auf die Bühne. Streß pur.

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Wir spielten zwölf Tage in Helsinki, im Nightclub des Hotel Hesperia Night-Club, und hatten einen Tag frei.

Job, Unterkunft und Verpflegung (alles im Haus) waren erstklassig.



Die Stadt Helsinki war für mich außerordentlich sehenswert. Wir hatten Glück mit dem Wetter, fast jeden Tag Sonnenschein und daß die Landesleute den kurzen warmen Sommer genossen, konnte man ihnen fast vom Gesicht ablesen.



Es waren zwölf tolle, erfolgreiche Tage, den Job aber bekamen wir nie wieder.

8307-2525 Wir hatten einen Tag frei, den wir zum Packen nutzten und abends ging es auf die Fähre nach Stockholm, die die ganze Nacht unterwegs war.

Im "Göta Källare" spielten wir vierzehn Tage, mit zwei freien Tagen. Das Lokal, war jede Nacht brechend voll und es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Ich verstand bald, warum sich vor der Bühne ein Stahlgeländer befand.

Wir bewohnten ein ganzes Haus alleine, es war allerdings weit entfernt. Da ich kein Auto dabei hatte, war ich mobil eingeschränkt.

Ich konnte die die Sehenswürdigkeiten und die Stockholmer Altstadt trotzdem mehrfach besuchen und ausgiebig genießen.
Stockholm auf seinen vierzehn Inseln, die schönste Stadt, die ich je gesehen habe.

8308-2632 Am letzten Abend packten wir und fuhren sofort nach Göteborg (ca. 500km) wo wir am nächsten Abend bereits auftraten.

Das Dancing "Lorensberg", ein eleganter Nightclub, befand sich im Hotel Park Aveny.
Wir blieben zweiundreißig Tage hier, hatten vier Tage frei und es gab erstklassige Verpflegung im Haus.

Untergebracht waren wir in einem Altbau der Parallel-Straße, in der 5. oder 6. Etage. Es war sogar ein kleiner Balkon vorhanden, allerdings ohne Geländer, es war empfehlenswert, diesen nicht zu betreten.

Auch hier genoß ich die nordischen Sehenswürdigkeiten, die Freizeit war allerdings beschränkt. Wir hatten fast täglich Proben, um eine neue Mitternachtsshow einzustudieren.

Ich selbst kam in der Band bisher gut zurecht, der Bandleader schien zufrieden und war nett und freundlich zu mir. Schon in der kurzen Zeit meines Mitspiels in der Band (3 Monate) hatte ich aber bemerkt, daß sowohl Trompeter wie auch Keyboarder häufigen Angriffen und Kritiken ausgesetzt waren. Die Situation eskalierte nach einem solchen Vorfall.

Der Trompetist gab tags darauf während der Probe bekannt, daß er nur noch drei Monate mitspiele und dann aussteige. Fortan wurde er (und auch der Keyboarder) äußerst freundlich behandelt. Trotz vielen Bitten ließ er sich aber nicht erweichen zu bleiben, er hatte bereits mit einer anderen Band verhandelt und zugesagt.

Er hatte eine klassische Ausbildung und spielte Trompete, Flügelhorn, Sythesizer, sowie eine perfekte Konzertharfe.
Außerdem sang er gut im Satz und hatte ein gutes Bühnenauftreten.
Besonders die Goldene Harfe aber, die sich erstaunlich gut in Repertoire (auch in moderne Stücke) integrieren ließ, war ein Blickfang und eine Attraktion, deren Fehlen in Zukunft sicher auffallen würde.



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Eine Woche nach unserer Rückkehr aus Schweden spielten wir eine Hochzeit in einem renommierten Berliner Tennis-Club.



Für mich war war dies das erste Mal Berlin. Ich hatte mich schon oft gefragt, ob ich jemals nach Berlin kommen würde und war daher auch richtig gespannt auf die Stadt.



Die Fahrt durch die Ostzone gestaltete sich als anstrengend, dies steigerte sich dann mit jeder weiteren Berlin-Fahrt bis zur Tortur, denn, was ich noch nicht wußte, wir würden zukünftig einige hundert Mal in Berlin auftreten.

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Drei Tage später fanden wir uns im bekannten Dancing Joker, Zürich wieder, das gleich um die Ecke vom Kongresshaus lag.



Wir blieben elf Tage im Club, vier davon hatten wir frei.



Wir quartierten uns allesamt in einer Gaststätte am Züricher See ein, das mit dem Auto gut erreichbar war. Daß es sich dabei um eine Treffpunkt für Homosexuelle handelte, war mir gleich, ich verschloß das Zimmer nachts immer sorgfältig.

8309-2694 An einem dieser freien Tage waren wir für eine Gala in Frankfurt engagiert.


An besagtem Tage fuhr ich morgens los und kam rechtzeitig im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof an.

Ich fand dort heraus, daß wir für einen Ärzteverband spielten, für den ich bereits einige Male zu meiner Zeit mit dem Arno W. Team gespielt hatte.



Da ich das Zimmer in Zürich für die ganzen Tage gemietet hatte, fuhr ich sofort nach dem Festabend wieder zurück.

Nach meiner Ankunft in Zürich, am vormittag, legte ich mich sofort schlafen.

8309-2700 Am Tag nach dem vollendeten Züricher Engagement fuhren wir ins Grand Hotel Quellenhof, Bad Ragaz.

Hier hatten wir die berühmte Dagmar Koller, bekannt als Sängerin und Musical-Star zu begleiten.

Es gab nachmittags eine Probe, die nicht ganz einfach war, es handelte sich bei ihrem Repertoire zum großen Teil um Musical-Songs.

Abends klappte letztendlich alles einwandfrei, so daß es ein gelungener Abend wurde. Die Zusammenarbeit mit Dagmar Koller war ein weiteres musikalisches Erlebnis.


Um ein Zimmer mußte ich mich selbst kümmern, ich fand eine gute Herberge ganz in der Nähe.

8310-2733 Nach drei Wochen Urlaub fanden wir uns in Berlin ein. Das Veranstaltungslokal, in dem wir noch viele Male gastieren würden, hieß Prälat Schöneberg im gleichnamigen Stadtteil und hatte zwei Säle.

Wir spielten an diesem Abend eine Gala im Marmor-Krone-Saal, der sich im linken hinteren Teil des Gebäude-Komplexes befand.



Ich übernachtete in einer Pension in der Kantstraße.



Am darauffolgenden Tag trafen wir uns wieder im Prälat Schöneberg, um diesmal für eine Gala im anderen Saal, dem Großen Festsaal, aufzutreten.

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Eine Woche später waren wir wieder in Berlin, im Hotel Intercontinental.

Es wurde der Theaterball im prachtvollen Festsaal des Hotels gefeiert.

Wir teilten die Bühne mit der Herb Runge Big Band und Stefanie Simon.



Auch in diesem Hause spielten wir danach noch oftmals.



Ich quartierte mich wieder in der Kantstraße ein, bevor ich am nächsten Tag heimfuhr.

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Die darauffolgende Woche brachte mich nach Hamburg-Harburg, ins Haus Lindtner.

Ich fand hier einen wunderschönen Saal vor, der der Gala einen festlichen Rahmen verlieh.

Wir probten nachmittags mit Dieter-Thomas Heck, es war ein leichtes Programm. Am Abend begleiteten wir ihn zu seinen Show-Einlagen musikalisch.




Ich kehrte in dieses Haus noch einmal zurück, allerdings erst einige Jahre später.

8311-2762
Eine Woche danach begab ich mich zm nächsten Spielort.



Wir traten einen Abend in Bad Salzuflen auf, im Kurhaus, in das wir noch oft zurückkehren würden.



Ich hatte einen Tag frei, es lohnte sich also nicht, nach Hause zu fahren.



Nach der Übernachtung fuhr ich nach Berlin, nahm ein Zimmer und verbrachte einen schönen Abend in der wunderbaren, alten Stadt.

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Der Spielort, Hotel Intercontinental, Berlin.

Im Festsaal spielte ein Orchester, wir waren zum Empfang der Gäste in der Empfangshalle tätig. Es war ein leichter Job.

Udo Lindenberg kam vorbei und grüßte uns. Er wohnte zu der Zeit als Dauergast im Hotel. Im zu Ehren spielten wir dann auch eines seiner Lieder.



Drei Tage frei, die ich in Berlin blieb und für Sightseeing nutzte, unter anderem zu einem Abstecher nach Ost-Berlin.

Nach diesen drei Tagen folgte der nächste Auftritt im Hotel Intercontinental, diesmal wieder im schönen feierlichen Festsaal.

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Wir blieben in der Stadt und spielten den Tag darauf im Palais am Funkturm, Berlin.

Der Anlaß war der jährlich stattfindende Tuntenball, mit prachtvoll kostümiertem Publikum und internationalen, sehenswerten Show-Einlagen.

Alle Räumlichkeiten waren hoffnungslos überfüllt und es war ein beeindruckender Event mit illustrem, schrill maskiertem Publikum.




Die nächsten zwei Wochen war wieder mal Pause. Zeit, nach Hause zu fahren, abzuschalten und sich um andere Interessen zu kümmern.

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Die nächste Gala führte mich in den äußersten Süden Deutschlands, nach Grainau an den Eibsee.



Hotel Eibsee hieß dann auch der Auftrittsort, am Fuß der Zugspitze. Wir spielten diesen Abend für Philipp Morris.




Direkt nach dem erfolgreichen Auftritt reiste ich frühmorgens ab, denn wir sollten am kommenden Abend in Travemünde den Mitsubishi-Ball spielen.

Dies war einer der Tage, an denen es keinen Schlaf gab.

8311-2814
Das Ziel, Strandhotel Maritim, ein Hochhaus an der Travemünder Strandpromenade.

Nachmittags hatten wir wieder eine Künstlerprobe, für mich erstmals mit Joan Orleans, der wir später noch oft begegneten.



In dieser Nacht war ich wirklich froh, als der Abend zu Ende war und ich um vier Uhr früh ins Bett sank.



Nach kurzer Nacht ohne Frühstück, das gab es nur bis neun Uhr und das Zimmer mußte bis elf Uhr geräumt sein, machte ich mich auf den Weg.

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Eine Woche später trafen wir uns in Zürich wieder.



Der Auftrittort war das Kongresshaus Zürich, ein Ort an dem viele große Events stattfinden.

Im großen Festsaal gastierte Pepe Lienhard mit seiner Bigband. Wir unterhielten die Gäste im Foyer.



Als Stargast trat auf unserer Bühne Ivan Rebroff mit seiner beeindruckenden Stimme auf, der von seinem mitgebrachten Pianisten begleitet wurde.

8312-2822

Wieder sechs Tage später trafen wir uns in Berlin.


Die Gala im Prälat Schöneberg, für das DRK ausgerichtet, fand im Marmor-Krone-Saal statt.



Für diese Lokalität brauchte ich nicht mehr in den Stadtplan zu schauen, da fand ich schon problemlos hin.


Ich übernachtete, es sollte morgen in Berlin weitergehen.

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Der Auftritt erfolgte am nächsten Tag im Festzentrum Trabrennbahn Mariendorf.


Die Trabrennbahn nutzte einige Räumlichkeiten auch für Feste in drei Etagen, die wir alle noch kennenlernen sollten.


Diesen Abend traten wir für eine große deutsche Versicherungsgesellschaft auf.





Den nächsten Tag hatten wir frei, ich übernachtete, fuhr gemütlich nach Wiesbaden und nahm mir ein günstiges Zimmer.

8312-2837
Im Park-Cafe Wiesbaden hatte ich vor einigen Monaten vorgespielt, hier hatte sich auch mein Einstieg in die Formation entschieden.

Wir sollten in dem renommierten Lokal, in dem schon viele namhafte Größen aufgetreten waren, für sieben Tage gastieren.




Zeit genug, Wiesbaden und Umgebung zu erkunden und kennen zu lernen.



Und sieben Tage, ohne Autofahrt von Gala zu Gala. Doch ganz so einfach sollte es nicht sein-

8312-2846 Das Gastspiel in Wiesbaden verkürzte sich allerdings um einen Tag, an dem wir eine Gala anderswo hatten.

Am vierten Tag mußten wir also einpacken und nach Stuttgart fahren, um am Abend die Gala zu bestreiten.

Diese erfolgte im Stuttgarter Hotel SI (Stuttgart International).




Danach ging es zurück nach Wiesbaden, wo wir die letzten zwei Tage unsers Engegaments durchführten.

In Wiesbaden waren wir im Nebenhaus des Tanz-Cafes untergebracht, die Zimmer waren nicht vorzeigbar.

8312-2857
Für den Sylvester-Abend fuhr ich nach Zürich ins Hotel Novapark, dem größten Hotel der Schweiz.

Wir bezogen die erstklassigen Zimmer im Hotel bereits am Vorabend für zwei Nächte.


Ich glaube mich zu erinnern, daß zu Sylvester fünf (oder sieben?) Bands in den verschiedenen Räumlichkeiten aufspielten.


Mit diesem feierlichen Abend ging das Jahr, das mir viel Neues, aber auch viel Turbulenz und viele Veränderungen in mein bisheriges Leben brachte, zu Ende.

In den sieben Monaten mit der Band erfolgten 106 Auftritte.

Unser Trompeter mit der goldenen Harfe hatte für Ende November seinen Ausstieg angekündigt. Der Bandleader konnte ihn aber durch wiederholtes gutes Zureden dazu bringen, wenigstens noch bis Sylvester zu bleiben.

Anmerkung:
Zu den Gala-Abenden gab es selten freie Unterkunft. Ich mußte mich um meine Übernachtung daher selbst kümmern. Im Laufe der Zeit baute ich mir allerdings ein regelrechtes Übernachtungs-Verzeichnis für alle Orte zusammen, wo wir schon gastiert hatten, sodaß die Zimmersuche später meist kein großes Problem mehr darstellte.

Für Gala-Feste waren fast immer Gesangs-Stars verpflichtet, mit denen wir nachmittags eine Schnellprobe durchführten, um sie abends zu deren Show-Einlage musikalisch zu begleiten. Von diesen Gast-Stars sind nur diejenigen aufgeführt, an die ich mich nachweislich erinnere.


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