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Ronny P. Band

Das fünfte Jahr


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Der erste Bühneneinsatz im neuen Jahr erfolgte am 3.Januar im Prälat Schöneberg, Berlin, in dem wir schon oftmals aufgetreten waren.



Ein Veranstaltungsort mit 2 großen Sälen, durch eine Zwischenwand getrennt. Zu diesem Event war die Zwischenwand allerdings geöffnet, was nur selten vorkam.



Wir begleiteten an diesem Abend die Auftritte zweier Stars, Wilma Reading und Billy Mo.

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Eine Woche später fuhr ich nach Kiel, um die jährliche Gala im Hotel Maritim zu spielen.
(Bild li.)




Nach einer freien Woche fand ich mich im Ballsaal des Hotels Bayerischer Hof in München ein, wo wir zum wiederholten Male für eine Münchner Bankgesellschaft auftraten.

Als Stargast war George McCrae (Rock your Baby) anwesend, den wir aber nicht zu begleiten hatten, er hatte ein Playback mit gebracht, auf das er sang.

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Tags darauf ging es für eine Gala nach Gütersloh in die dortige Stadthalle.



Als diesmaliger Stargast war der bekannte Schweizer Bauchredner Kliby mit seiner Esel- Puppe Caroline eingeladen.



Da er uns für seinen Auftritt nicht benötigte, konnten wir seine humorvolle Präsentation lachend genießen.

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Sechs Tage später sollte es im bayerischen Landshut weitergehen. Eine Faschings-Gala im Großen Redouten-Saal des Bernlochner-Gebäudes, einer traditionsreichen Location (erbaut 1645).





Auch diesmal ging es nach der Übernachtung am folgenden Tag nahtlos weiter, mein Weg führte nach Mannheim.

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Wir gastierten im Mannheimer Rosengarten, einem weithin bekannten Veranstaltungs- Zentrum. Anlaß des Abends war ein Karnevals- Ball.





Wie im Jahr zuvor teilten wir die Bühne mit der Wolf-Kaiser Big-Band, wir wechselten uns gegenseitig musikalisch ab.

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Diesmal waren nur zwei Tage frei, ehe ich die Fahrt nach Interlaken unternahm, eine weite Strecke, erschwert durch den Winter.



Der Auftritt in Interlaken erfolgte im Grand-Hotel Jungfrau-Victoria statt, im feierlichen "La Salle de Versailles".



Ich mietete ein Zimmer zur Übernachtung, unweit des Hotels (was auch nicht alltäglich war), sodaß ich den Weg zum Auftritt zu Fuß gehen konnte.

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Am Tag danach fuhr ich nach Hause, hatte einen Tag frei und machte mich am dritten Tag auf nach Hannover.



Die Band traf sich in der Kuppelhalle, in einem beeindruckenden Saal, sowohl von außen als auch von innen.



Im Nebensaal trat Udo Jürgens, begleitet von der Pepe Lienhard Band, für die gleiche Gala auf. Wir spielten bis zu einer bestimmten Zeit, das Publikum wechselte in den Konzertsaal nebenan, um anschließend, nach Udo´s Darbietung wieder zu uns zurückzukehren.




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Zum Abendessen begegneten wir den Kollegen, unter anderem unserem ehemaligen Trompeter, der damals in Rom ausgestiegen war (oder mußte- ich weiß es bis heute nicht) und seitdem bei Pepe Lienhard arbeitete.



Ich ließ es mir nicht nehmen, mir ein Autogramm von Udo zu holen.

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Die Reise führte am nächsten Tag nach Ismaning bei München, wo wir abends im Bürgersaal zum CSU-Ball aufspielten.





Zu diesem Auftritt herrschte eine unangenehm gespannte Athmosphäre, man konnte spüren, daß etwas in der Luft lag.

Prompt bekam diesmal zur Abwechslung ich eine Kündigungsandrohung, die mein Verbleiben in der Band bereits absehbar machte.

Allerdings kam die Kündigung dann doch nicht zum Vollzug.

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Eine Woche später traf sich die Band in der Heide-Volm in Planegg, etwas außerhalb Münchens, um das Publikum bei den jährlichen Faschingsbällen zu unterhalten.





Bei diesem ersten Faschingstermin handelte es sich um den Hausball, den wir bereits das vierte Jahr celebrierten, ebenso wie die anderen Bälle der Heide-Volm.

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Der folgende Tag führte wieder nach Berlin, wo wir abends im Prälat Schöneberg für eine Handwerks-Zunft auftraten.





Nach diesem Abend gab es fünf Tage frei, Zeit, sich für den nächsten Einsatz vorzubereiten.

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Dieser Einsatz erfolgte in Kirchen-Wehbach an der Sieg. Hatten wir hier im vorhergehenden Jahr noch in einem Festzelt gespielt, wurde das Fest diesmal in der Stadt-eigenen Jahnhalle gefeiert.

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Am Vortag noch in Kirchen-Wehbach, trafen wir uns nun wieder in Berlin.





Die Gala fand im Prälat Schöneberg statt,
noch einmal gastierten wir im großen Wappensaal. Ich wußte nicht, daß dies mein letzter Auftritt in diesem Saal sein würde.

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Nach drei freien Tagen fanden wir uns erstmalig im Dorian Gray ein, einem Nightclub (Dancing) im Frankfurter Flughafen.



Wir spielten die Gala für eine Weltfirma in vielen Bereichen.



Als Stargast war die Sängerin Precious Wilson (I can´t stand the rain, One way ticket, u.a.) anwesend, sie hatte ihre eigenen Musiker dabei, sodaß wir während ihrem Auftritt eine kleine Pause genießen konnten.

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Drei Tage darauf traf ich in Amsterdam, Niederlande ein. Sieben Jahre waren vergangen, seit ich das letzte Mal in Amsterdam war.



Wir waren von einem Hersteller einer bekannten Reifenmarke engagiert und traten in einer der Hallen des Werksgeländes auf.



Der diesmalige Gaststar war die Sängerin Tonia, mit der wir nachmittags eine Stunde probten, wie jedesmal, wenn wir eine Starbegleitung hatten, um sie abends auf der Bühne zu begleiten.

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Genau eine Woche danach spielten wir in München-Planegg, im Festsaal der Heide-Volm, den Faschingssamstag-Ball.



Zwei Tage danach unterhielten wir das närrische Publikum zum Rosenmontags-Ball im selben Hause.



Mit dem Faschingsdienstag und somit dem Kehraus folgte der Abschluß des Faschings in der Heide-Volm in München.

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Die folgenden elf freien Tage kamen nach dem turbulenten Faschingstreiben wie gelegen.



Wir trafen uns in Iserlohn, wo wir in der Parkhalle Alexanderhöhe einen Abend lang unterhielten.



Für diesen Abend waren zwei Gaststars anwesend - Paola, sowie M. Cantera.
Wir begleiteten beide.

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Ich fuhr am nächsten Tag nach Trier, nahm mir ein Zimmer und verbrachte den freien Abend in der Stadt, in der wir am folgenden Tag unseren nächsten Einsatz hatten.



Dieser erfolgte im Hotel Porta Nigra, gelegen direkt an der Kreuzung, an der auch das gewaltige alte römische Stadttor aus dem zweiten Jahrhundert steht.



Eine Woche war seit Trier vergangen, die Band traf sich in Berlin wieder.

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Wir waren für vier Tage engagiert worden und traten diese dann in Folge im Palais Madame auf, einem Dancing, in dem wir nun schon zum dritten Mal zu Gast waren (Bild li.).



Da wir auch die folgenden zwei Tage in Berlin spielten, wohnte ich all die Tage in einer Pension in der Nürnberger Straße, ohne umziehen zu müssen.



Auf die vier Tage im Palais Madame folgte eine Gala im Hotel Intercontinental (Berlin).

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Zu der Gala des nächsten Tages traten wir im Prälat Schöneberg in Berlin
im Marmor-Kronen-Bankett-Saal auf, in dem wir schon viele Male gespielt hatten.



Wir teilten die Bühne auch diesmal mit dem Roland-Baker-Sextett, mit dem wir auch oft zusammenarbeiteten.



Nach drei freien Tagen traten wir unser fünfzehntägiges Engagement im Nightclub des Bayerischen Hofs in München an.

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Wir mußten unser Engagement am elften Tag unterbrechen, da wir an diesem Abend eine Gala in Berlin hatten, die wir im Prälat Schöneberg absolvierten.



Dies war unser letzter Auftritt im Prälat.
Erst viel später erfuhr ich, daß das Veranstaltungs- Lokal geschlossen hatte. Womöglich hatten wir sogar den letzten Abend dort gespielt.

Der Prälat Schöneberg war seither ungenutzt, die Vorderfront wurde 2007 abgerissen, ein Supermarkt wurde hier errichtet. Die unter Denkmalschutz stehenden zwei Säle existieren bis heute hinter dem Supermarkt- und verfallen zunehmend zur Ruine.




Am zwölften Tag waren wir wieder im Hotel Bayerischer Hof in München, um die letzten drei Tage des Engagements zu vollenden.

8704-4585 Sieben Tage frei. Danach wieder nach Berlin.
Diesmal traten wir im Palais am Funkturm auf.



Da ich oft nach Berlin fuhr und die Fahrt durch die damalige Ostzone auf Grund der Grenzabfertigung und Tempobeschränkung sehr langwierig und ermüdend war, hattte ich begonnen, die ermäßigten Berlin-Flüge mit dem Flugzeug zu nutzen.

Dies verschlang zwar einen guten Teil der Gage, aber ich war zu den Auftritten doch in besserer Verfassung. Allerdings war der Rückflug nach München immer ein Disaster.

Man mußte sich die Nacht um die Ohren schlagen um den ersten Flug um 7:00 Uhr morgens nehmen zu können.

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Nach einem freien Tag fuhr ich diesmal nach Zürich in die Schweiz.



Unser Auftritt galt den Reiterzünften, wir gastierten im Swissotel Hotel International, in der Nähe des Hauptbahnhofs.



Oft war ich an diesem Hotel vorbeigefahren, nichtwissend, daß ich eines Tages hier auftreten würde.

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Am Tag nach der Gala fuhr ich nach Montreux. Ich nahm mir ein Zimmer und verbrachte einen wunderschönen Abend am Genfer See.



Den darauf folgenden Abend spielten wir die jährlich stattfindende Gala im Festsaal des Casino de Montreux.



Am folgenden Tag sollte der nächste Auftritt in der Schweiz folgen, ich übernachtete also und fuhr los.

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Auf der Strecke nach Fribourg liegt das malerische Gruyere (dt. Greyerz), ich machte da einen kurzen Stop und genoß den warmen Apriltag.



Die Anfahrt von Montreux war nicht weit, wir traten am Abend, sowie an den folgenden zwei Tagen im Embassy Dancing in Fribourg auf.



Ich weiß nicht warum, aber irgendwie hatte mich diese alte schweizerische Stadt in ihren Bann gezogen. Mit Begeisterung durchlief ich die schmalen Gassen und Straßen und hoffte, bald wieder zu kommen.

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Ein freier Tag, an dem ich nach München fuhr, tags drauf traten wir im Hotel Arabella in München auf.



An den meisten Auftrittsorten, die wir besuchten hatte ich schon einmal gespielt. Daher war es immer spannend, wenn wir in eine "neue" Lokalität kamen.



Das Hotel Arabella war so ein "neuer" Saal, den ich noch nicht kannte, also zum ersten Mal besuchte.

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Es folgte eine Woche Pause, Zeit sich anderen Interessen zu zuwenden.



Danach ging es in Berlin weiter. Mit einer eintägigen Gala
im Festzentrum Trabrennbahn Mariendorf endete der diesmalige Berlin- Ausflug.



Ich machte mich auf den Weg nach Hause und hatte die folgenden 11 Tage frei.

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Der nächste Auftritt führte mich nach Garmisch-Partenkirchen, einer Stadt, in der ich auch noch nie gespielt hatte.



Der Auftritt vollzog sich im Kongresshaus der Stadt, ein schöner Festabend.

Als Stargast trafen wir wieder einmal auf den Stimmenimitator und Sänger Kurt Stadel, den wir begleiteten.



Ich fuhr noch in der Nacht, gleich nach der Gala, nach Hause.

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Nach einer kurzen Nachtruhe begab ich mich auf die Fahrt nach Berlin, wo wir am Abend auftraten.



Für die diesmalige Gala-Veranstaltung einer großen Bankgesellschaft fanden wir uns im Palais am Funkturm ein.



Die Zimmersuche in Berlin war schon immer eine schwierige Angelegenheit. Oftmals waren die sonst genutzten Unterkünfte ausgebucht, jedenfalls habe ich in Berlin bestimmt in hundert Quartieren übernachtet.

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Am nächsten Tag mußte ich nach Bad Salzuflen, wo wir für den Abend erwartet wurden.



Die Veranstaltung fand wieder im Kurhaus der Stadt Bad Salzuflen statt, der Auftraggeber war eine bekannte Senffirma.



In Bad Salzuflen übernachtete ich immer im gleichen Haus, so auch dieses Mal und fuhr tags darauf nach Hause. Zum nächsten Auftrag hatte ich nun zwölf Tage Zeit.

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Ich machte mich einen Tag vor der Gala auf den Weg und nahm mir ein Zimmer in Aachen. So hatte ich auch Zeit, die Stadt etwas zu erkunden, an der ich schon einige Male vorbegefahren war, die ich aber nie besucht hatte.



Wir trafen uns am nächsten Tag im Eurogress-Europasaal und ich muß zugeben, daß ich sehr beindruckt über Größe und Aussehen des Saales war.



Der nächsten Auftritt erfolgte eine Woche später.

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Die "Kanne" in Seefeld/Tirol war mir bekannt als Nightclub, in dem immer Bands gespielt hatten.



Ich traf pünktlich in Seefeld/Österreich ein, der Spielort war das Hotel Klosterbräu, in dem sich auch der Nightclub Kanne befand.



Wir traten im Restaurant des Hotels zu einer festlichen Gala auf.

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Am folgenden Tag begann unser neuerliches Gastspiel im Nightclub des Hotels Bayerischer Hof in München.





Wir waren für die Dauer von siebzehn Tagen engagiert, aber auch dieses Mal konnten wir das Publikum nur sechzehn Tage unterhalten.

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Am vierzehnten Tag wurden wir im Bayerischen
Hof von einer anderen Band vertreten, denn wir
hatten eine Gala andernorts.



In solchen Fällen mußten wir meist große Strecken
zurücklegen, zum Glück fand diese Gala aber auch
in München statt, worüber ich sehr froh war.
Darob konnte ich die Auftritte der folgenden Tage
relativ ausgeruht ausüben.



An diesem Abend traten wir in der Torggelstube auf,
die sich neben dem Hofbräuhaus befand und - ich
glaube - auch dazugehört.






Tags darauf nahmen wir unser Engagement im
Hotel Bayerischer Hof wieder auf und spielten
die verbliebenen drei Tage im Nightclub.

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Mittlerweile, seit dem Nightclub-Engagement, waren zehn Tage vergangen. Ich fand mich wieder einmal in Bad Salzuflen ein.




Wir traten, wie jedes Mal in Bad Salzuflen, im Kurhaus auf, es war die Veranstaltung einer örtlichen Tanzschule.

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Diesmal hatte ich vierzehn Tage frei, bevor ich mich wieder auf den Weg machte. Dieser führte nach Berlin.



Der Auftritt fand im beeindruckend großen Saal des (International Congress Centrum) ICC statt und galt dem Botanical Congress.



Bis zum nächsten Einsatz blieben noch sechs Tage Zeit. Da dieser in Schweden sein sollte, machte ich mich am nächsten Tag direkt von Berlin auf den Weg.

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Nachdem wir im vergangenen Jahr nicht in
Schweden waren, freute ich mich wieder
darauf, in diesem schönen Land zu arbeiten.


Wie immer spielten wir im Nightclub Lorensberg
des Park Aveny Hotels (Göteborg) für einen Monat
täglich. Ich hatte freies Quartier, im gleichen Zimmer
wie jedes Mal, in Södra Vägen.


Trotz täglichem Auftritt und häufigen Proben blieb
diesmal genug Zeit für Freizeit-Aktivitäten.


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Genau eine Woche nach dem Schweden-Aufenthalt
reiste ich nach St.Moritz in den Schweizer Alpen.
Schön, die Region auch einmal ohne Schnee zu
erleben, vor allem aber, ohne Schnee anzureisen.



Wir hatten die Ehre, die Geburtstagsfeier zum
75. Jubiläum des Hoteliers des Hotels Suvretta Haus
musikalisch zu untermalen.

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Drei freie Tage, wovon ich den Ersten für
die Heimfahrt nutzte, den Zweiten um
auszuschlafen und den Dritten für die Anfahrt.



Das Ziel dieser Reise war ein Gala-Abend in Oberlahr/Westerwald, entsprechend hieß die Location auch Hotel Westerwald-Treff.



Zu diesem Engagement hatten wir sogar freie Zimmer, wir wohnten im Hotel.

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Nach kurzem Schlaf ging die Weiterreise nach Zürich/Schweiz, wo wir am Abend einen Auftritt hatten.



Dieser fand im Züricher Kongresshaus für eine große Schweizer Versicherung statt. Wir teilten die Bühne wieder mit der Piccadilly Six, Kollegen aus Great Britain, die wir in der Schweiz schon oft getroffen hatten.



Es gab ein herzliches Wiedersehen mit Wilma Reading, die wir an diesem Abend als Stargast begleiteten.

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Nach der Übernachtung ging es wieder früh los, um rechtzeitig nach Bad Sassendorf/
Nordrhein-Westfalen zu kommen.



Der Auftritt für eine große japanische Automarke erfolgte im Bürgerhaus Bad Sassendorfs.



Der diesmalige Stargast war Costa Cordalis, er reiste mit eigener Band an, wir hatten die Freude, seine Präsentation ungestört verfolgen zu können.

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Eine Woche darauf trafen wir uns in Berlin- Tegel wieder, zu einer Veranstaltung im Palais am See, wunderschön gelegen am Tegeler See.




Margot Werner, als diesmaliger Star des Abends, wurde von Max Greger Jr. begleitet, mit dem sie immer zusammen arbeitete.




Nach diesem Auftritt hatte ich erstmal fünf Tage Pause, bevor es wieder weiterging.

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Im Anschluß an diese fünf Tage begab ich mich nach Berlin.



Der Auftritt erfolgte im Hotel Kempinski, am Kurfürstendamm, für Nixdorf.



Wir arbeiteten an diesem Abend erstmalig mit Helen Schneider zusammen.

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Unser nächster Auftrag erfolgte tags darauf auch in Berlin, also hatte ich in der Stadt übernachtet.



Ich fand mich zu vorgegebener Zeit im ICC ein, wo die Gala stattfinden sollte.



Als Stargäste waren Entertainer Günter Schulzke sowie The Ward Brothers, beide Shows brauchten wir nur an weinigen Stellen musikalisch zu unterstützen.



Außerdem war Billy Mo wieder dabei, den wir begleiteten.

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Zum dritten Berliner Tag in Folge trafen wir uns im I-Punkt des Europa-Centers. Der I-Punkt ist in der obersten Etage des Aussichtturms, von dem man übrigens ein wunderbares
Rundum- Panorama von Berlin genießen kann.



In dieser Dachetage befand sich der VIP-Club, ein Lokal, in dem wir an diesem Tage gastierten.



Ich fuhr am nächsten Tag nach Hause, ruhte mich einen Tag aus und nahm danach die lange Fahrt zum nächsten Auftritt auf. Damit waren die drei freien Tage dahin.

8710-4816 Als der Bandleader einige Monate zuvor sagte: "Jetzt haben wir es geschafft, wir sind im Sporting Club, Monte Carlo", konnte ich nicht viel damit anfangen.



Ich war am Vortag in Monte Carlo angekommen, bekam ein freies Zimmer im Hotel Mirabeau und tauchte am folgenden Nachmittag im Sporting Club auf.



Die Bühne hatte drei Böden, die innerhalb einer halben Minute ausgetausch werden konnten. Wir sollten auf einer der Bühnenböden auftreten.

Stargast war Sascha Distel, man braucht nicht zu erwähnen, das es sich hier wahrhaft um eine französische Legende handelte. Er hatte seine eigenen Musiker mitgebracht und nutzte den zweiten Bühnenboden.
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Als abends sein Einsatz kam, war die Bühne Ruckzuck ausgetauscht, und als wir wieder dran waren, war unsere Bühne wie von Geisterhand wieder vor dem Publikumsraum.


Dies und all die anderen technischen Möglichkeiten, die Location, das ganze Ambiente, das war schon beeindruckend.


Mittlerweile weiß ich natürlich, daß da schon seit jeher alle Berühmtheiten aufgetreten waren. Der Sporting-Club war schon etwas ganz Besonderes.

Ich ließ mir einen Abend im berühmten Casino Monte Carlo natürlich nicht nehmen. Er war eine Wucht zu sehen, mit welcher Freude die Gäste ihr Geld verspielten.

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Ich konnte leider nicht mitspielen, ich hatte nicht genug Bargeld dabei, um den Mindesteinsatz zu bieten. Ich amüsierte mich hier trotzdem.




Ein Tag frei, den benötigte ich um die Strecke nach Berlin zurückzulegen.




Am darauf folgenden Tag trafen wir im Berliner Festzentrum Trabrennbahn Mariendorf ein und unterhielten abends die Verkehrsbetriebe der Stadt Berlin.

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Wir hatten genau sechs Tage frei, bevor wir zu unserem nächsten Auftritt antraten.



Dieser fand in Bad Alexandersbad, im
Fichtelgebirge statt.



Ich fuhr noch in der Nacht, direkt nach dem Auftritt nach Hause. Fahrzeit ca. vier Stunden.

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Diesmal waren fünf Tage Pause. Ich fand mich am sechsten Tag rechtzeitig in Berlin ein.



Zur diesmaligen Galaveranstaltung traten wir im Festzentrum Trabrennbahn Mariendorf auf.



Star des Abends war Sänger Franco Ferrari, den wir begleiteten. Er unterhielt die Abendgäste mit bekannten italienischen Melodien.

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Nach abermals sechs Tagen ging es diesmal nach Frankfurt/Main.

Der Festabend fand in der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Beethovenstraße statt, einer ungewöhnlichen Location.



Nichtsdestotrotz war es ein Stimmungs- und Niveau-volles Fest.



Ich hatte mir ein Zimmer gemietet, um in Frankfurt zu übernachten.

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Der Neue Tag brachte mich erstmalig nach Hofgeismar in Nordhessen, 25km nördlich von Kassel.



In der dortigen Stadthalle unterhielten wir das Publikum zum jährlich stattfindenden Keglerball.

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Oftmals waren es so viele Auftritte hinterein- ander, daß man nicht zum Verschnaufen kam, diesmal waren es wieder zwei Wochen Pause.



Ich fuhr nach Bad Homburg, wir traten dort abends im Hotel Maritim für IBM auf.



Wilma Reading war als Stargast verpflichtet, wir begleiteten sie souverän wie immer.

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Den folgenden Tag fuhr ich nach Hause, wieder einen Tag später traf ich in Augsburg ein.



Der Termin fand im Kongresshaus statt, es handelte sich um den Presseball.



Wir spielten dieses Mal im Foyer, im großen Saal war die Helmut Högl Band tätig.



Ohne etwas Falsches sagen zu wollen, wir waren sehr erfolgreich.

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Nach fünf freien Tagen machte ich mich auf nach Berlin.



Beim diesmaligen Termin im Palais am Funkturm handelte es sich um die Veranstaltung einer Berliner Bank.



Wir teilten die Bühne mit den Orchester Frank Valdor.



Ich hatte mir ein Zimmer genommen und übernachtete.

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Den folgenden Abend spielten wir im ICC, Berlin. Der Tuntenball, ein schillerndes Erlebnis und großes Fest mit ca. 5000 illustren Besuchern.



Tunten














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Es spielten mehrere Bands in verschiedenen Räumlichkeiten auf mehreren Etagen.


Es fanden Kostümshows mit Gruppen aus mehreren europ. Ländern statt.


Und sowohl diese als auch viele Besucher in atemberaubenden Kostümen, dies alles war eine Augenweide und ein großes Erlebnis.

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Dreizehn Tage später war ich wieder einmal in Berlin. Diesmal sollte eine Gala im Palais am Funkturm stattfinden.



Wir teilten die Bühne mit dem Glenn Miller Revival Orchester.



Ein richtiger Ohrenschmaus für uns Musiker, den originalen alten Big Band Sound zu hören und ich glaube, es waren sogar noch einige Originalkollegen von Glenn dabei. Ich konnte nicht fragen, wenn wir Pause hatten, spielten sie und umgekehrt.

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Fünf Tage Pause. Das war zu lange, um in Berlin zu bleiben.



Ich war rechtzeitig angereist, um mich im Hotel Intercontinental, wie besprochen,
einzufinden.



Die Veranstaltung galt einer amerikanischen Gesellschaft. Zu später Stunde suchte eine Dame einen Tanzpartner, der Bandleader wollte mich vorschlagen, ich lehnte ab.

Schade eigentlich, aber manchmal bin ich doch etwas schüchtern.

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Der nächste Tag brachte einen Auftritt im Berliner Tennisclub Blau-Weiß, Nähe der Avus.





Wir traten im Club-Haus des Vereins auf, einer festlich geschmückten Räumlichkeit und hatten einen erfolgreichen Abend.

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Nach sechs freien Tagen fuhr ich wieder nach Bad Salzuflen.



Wir traten im Kurhaus Bad Salzuflen auf,
unser achter? Einsatz in diesem Haus.



Der Abend einer ortsansäßigen Tanzschule, für die wir bereits früher tätig waren.

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Zwei Tage Pause. Ich hatte in Bad Salzuflen übernachtet, war daraufhin losgefahren und fand mich abends in Stuttgart wieder, wo ich übernachtete, um am nächsten Tag fit zu sein.





Der Auftritt erfolgte in der alten Reithalle, einem beeindruckenden Stahlgerüstbau (Stahl und Glas), erbaut im Jahre 1885 (ital.Renaissance), das eben neu renoviert war.

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Nach den Weihnachtsfeiertagen ging es mit unserer Schweizer-Alpen-Tour weiter.



Am 27. Dezember war unsere erste Station das Hotel Steigenberger Gstaad-Saanen. Die Anfahrt war diesmal problemlos, es lag noch kein Schnee (Ich fuhr seit 10 Jahren keine Winterreifen mehr).



Nach der Übernachtung in meiner gewohnten Pension ging es am nächsten Tag weiter.

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Auch in Davos war wenig Schnee, sodaß die Anreise völlig glatt verlief.



Der Festabend im Steigenberger Hotel Belvedere stand unter dem Motto "Wiener Hofball" und verlief entsprechend dem Rahmen erfolgreich.



Ein Bekannter des Bandleaders lud uns nach dem Festabend in sein Hotel ein, um dort zu musizieren, was aber auf Grund der späten Stunde schnell endete. Für diesen kurzen Einsatz wurden wir reich entlohnt.

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Der folgende Tag galt der Anreise nach St.Moritz, wo wir am Abend die dritte Station unserer Tour spielten. Auch hier war der Schee spärlich.


Der Abend im Festsaal des Hotels Suvretta Haus verlief ähnlich wie an den beiden vergangenen Abenden. Überhaupt war diese Alpen-Tour zwischen Weihnachten und Sylvester jedes Jahr eine schöne Tour, in erstklassigen Häusern, mit gutem Publikum und vor allem mit einem herzlichen Willkommen.


Der 30. Dezember war frei, ich wollte in der Schweiz bleiben, nachdem der Drummer aber heimfuhr, nahm ich die Gelegenheit an, mit ihm mitzufahren.

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Das diesjährige Sylvesterfest fand nicht wie üblich in Zürich statt, sondern im Suvretta Haus in St.Moritz.



Ich war rechtzeitig mit dem Drummer aus München zurückgekehrt. Wir hatten für diese Nacht freie Zimmer im Haus bekommen, sodaß ich mich nicht um ein Quartier bemühen mußte.



Der festliche Sylvester-Abend wurde zum vollen Erfolg, und wir konnten auch auf ein gutes Jahr zurückblicken.

In diesem vergangenen Jahr kam die Band erstmals ohne Musikerwechsel aus. Zwar war der Keyboarder knapp einem Absturz entgangen und auch ich selbst befand mich in einer Situation, in der ich dachte, es sei aus und vorbei.

Diesmal ging es nochmal gut, wir gingen geschlossen ins nächste Jahr. Wir wußten, daß etwas passieren würde und jeder von uns mußte damit rechnen, daß sich die Lage für ihn plötzlich ändern konnte.


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