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Ronny P. Band

Das sechste Jahr


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In der ersten Woche des eben begonnenen neuen Jahres traf ich in Würzburg ein, unser erstes Gastspiel in dieser Stadt.



Dieses wurde von einer Sportgemeinschaft im Studentenhaus, am Friedrich- Ebert-Ring,
ausgerichtet.



Die Gesellschaft war sehr zufrieden mit dem Abend und bedankte sich mit einer 3-Liter-Bocksbeutelflasche erlesenem Weißwein aus der Region.

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Vier Tage darauf traten wir wieder in Berlin auf. Der Veranstaltungsort war die Trabrennbahn Mariendorf, in der wir uns schon wie zu Hause fühlten.



Ich fuhr im Anschluß nach Hause, um mich vier Tage später wieder in Berlin einzufinden.





Der diesmalige Auftritt erfolgte im Hotel Intercontinental und galt einem Berliner Bankhaus (Bild re.).

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Drei Tage darauf traf sich die Band in Gütersloh, in der dortigen Stadthalle, zu einem jährlichen Festball.



Wir begleiteten zum wiederholten Male den Entertainer und Sänger Harald Juhnke, der als Stargast des Abends verpflichtet wurde.


Er unterhielt uns in der Garderobe und später das Publikum im Saal in seiner gewohnten Weise meisterhaft.

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Nach fünf freien Tagen begab ich mich nach Baden-Baden, ins Kurhaus.


Hier geschah etwas Unangenehmes. Zum Höhepunkt unserer Mitternachts- Show zündeten wir immer Bühnenblitze.

Der Feuermelder löste diesmal aus und vor uns senkte sich der Asbestvorhang Es fand sich niemand im Hause, der den Vorhang wieder öffnen konnte und wir mußten dem Publikum den restlichen Abend schuldig bleiben.


Der Abend galt einer Feier der Marke BMW, hier hatten wir ausnahmsweise freie Hotelzimmer in einem Nachbarort.

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Am folgenden Abend fand eine Gala im Stadtgarten Herford statt, unser erster
Einsatz hier.



Wir unterstützen Dieter-Thomas Heck bei seinem Auftritt als Stargast musikalisch.



Als weiterer Stargast und Höhepunkt des Abends trat Udo Jürgens mit der Pepe Lienhard Band auf.

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Fünf Tage darauf begann wieder unsere
jährliche Faschings-Saison in der Heide-Volm in München Planegg.




Dieser Abend galt unserem ersten diesjährigen Faschings-Einsatz zu den Bällen dieses traditionsreichen Hauses.

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Tags darauf unterhielten wir eine Gesellschaft mit etlichen namhaften Gästen in Berlin.



Ich erinnere mich unter anderem an Herrn Bundesminister Ignaz Kiechle, der auch anwesend war. Und der regierende Berliner Oberbürgermeister war ohnehin häufig als Gast zugegen.



Der Galaball erfolgte im Internationalen Congress Center ICC Berlin.

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Nach einer Woche Pause unternahm ich die weite Fahrt nach Hamburg-Harburg, ins
Haus Lindtner.



Wir spielten ein Re-Engagement eines Balles, den wir vor genau zwei Jahren hier bestritten hatten.



Unser erster Einsatz in diesem Hause, in das ich immer gerne zurückkehrte, lag nun fünf Jahre zurück.

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Nach sechs Tagen Pause traten wir erstmalig in der Rheingoldhalle, Mainz, auf.



Dies war wieder ein beeindruckender Saal, die Rheingoldhalle. Ich hatte schon oft darüber gehört, aber nie damit gerechnet, hier jemals aufzutreten zu können.



Der Abend galt einem Karnevals-Ball.

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Am folgenden Tag ging es in der Heide-Volm, München-Planegg, mit dem Maskenfest am Faschingssamstag weiter.

Der übernächste Tag (Heide-Volm) galt dem Rosenmontags-Ball im gleichen Hause.

Und einen Tag später folgte der große Faschings-Kehraus, ebenfalls im Heide- Volm. Damit war die närrische Zeit wieder einmal vorbei.




Vier Tage später traten wir zu einem Festball im Berliner Hotel Palace auf (Bild re.).

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Exakt eine Woche danach fuhr ich abermals nach Berlin. Wir trafen uns diesmal im Palais am Funkturm.





Bei der diesmaligen Gala handelte es sich um den Berliner Polizeiball, eine Veranstaltung, die wir auch schon in der Vergangenheit erfolgreich bestritten hatten.

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Und genau eine Woche danach nochmals die lange Reise nach Berlin.



Hotel Steigenberger Berlin, abermals eine beeindruckende Adresse. Nicht nur wegen dem Namen, auch wegen der Eleganz des Hauses.

Vor allem aber ein Erlebnis, da wir hier vorher noch nie gewesen waren.



Ansonsten, eine ganz normale schöne Gala ohne besondere Vorkommnisse.

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Diesmal gab es eine etwas längere Ruhepause von neun Tagen.



Wir trafen uns in Bad Soden zu der Gala einer Computer-Gesellschaft.



Der Veranstaltungsort hieß Park-Hotel, Kurhaus, Congress-Center Bad Soden.

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Achtzehn Tage ohne Auftritt, das konnte man schon einen kleinen Urlaub nennen.



Es sollte im Hotel Bayerischer Hof, München, weitergehen.



Mit vierzehn täglichen Auftritten im Nightclub wurde dieses Engagement bestritten. Und dieses Mal sogar ohne Unterbrechungen.

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Am Tag nach dem letzten Auftritt in München fand ich mich in Berlin ein.



Im Hotel Intercontinental Berlin fand eine Gala für die Zigarettenmarke Phillip Morris statt.



Auch für diese Firma hatten wir schon mehrfach gearbeitet.

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Eine Woche darauf war Würzburg das Ziel meiner Reise. Ich nehme an, wir hatten diesen Auftrag durch unseren Würzburger Auftritt Anfang des Jahres bekommen, sozusagen ein Anschluß- Engagement.



Wir spielten im Saal des Hotels Maritim für einen ortsansäßigen Tennisclub.

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Fünf Tage darauf reiste ich die an den Genfer See, nach Montreux. Eine Fahrt, die man schon eine Reise nennen kann.



Wir waren auch dieses Jahr für die jährlich stattfindende Gala verpflichtet.



Veranstaltungsort war, wie immer, der große Festsaal des Casino Montreux.

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Fünf Tage frei, am sechsten Tag fuhr ich nach Berlin.




Diesmal traten wir im Hotel Palace an der Budapester Straße auf, gleich neben dem Europa-Center.




Die Gala galt einer Versicherungsgesellschaft.

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Am sechsten darauffolgenden Tag ging es im Maritim-Seehotel am Timmendorfer Strand weiter.



Nach der Übernachtung in einer billigen Pension fuhr ich wieder heimwärts. Wenn es einige Tage bis zum nächsten Auftrag dauerte, hatte es keinen Sinn, sich einzumieten. Die Autofahrt war billiger als der Aufenthalt.

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Eine Woche dauerte es, bis ich mich wieder in Berlin einfand. Diesmal stand uns etwas Besonderes bevor.



Der alte Hamburger Bahnhof, wurde eröffnet.
Er war wieder aufgebaut worden und sollte nun einem Museum Unterschlupf bieten.



Es wurde ein feierlicher Abend mit vielen Berliner Persönlichkeiten eine Lasershow bot ein aufregendes optisches Erlebnis.

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Zu diesem Event gab es ein Wiedersehen mit der Pepe Lienhard Band, mit der wir die Bühne teilten.



Mit unserem früheren Trompeter, der nun schon seit einigen Jahren bei Pepe arbeitete, gab es immer allerhand Neuigkeiten auszutauschen.


Allzuviel Zeit war dafür nicht übrig, aber für ein paar Worte reichte es.

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Von Berlin ging es am nächsten Morgen direkt nach Leverkusen, wo wir bereits am Abend wieder auftraten.



Als Auftrittsort für die Gala diente die dortige große Eissporthalle.



Gaststar des Abends war wieder diesmal Wilma Reading, deren feurigen Auftritt wir musikalisch begleiteten.

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Danach war vier Tage frei, wovon ich den ersten Tag nach der Übernachtung nach Hause fuhr.



Den zweiten Tag ging es frühmorgens nach Italien, mein Ziel war Marina di Pescia Romana, südlich Tarquinia.



Die folgenden zwei Tage ließ ich es mir am Strand in der südlichen Sonne gut gehen.

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Von da war es nicht mehr weit bis Rom, wo ich das Hotel Sheraton ansteuerte.



Eine Gala für eine große Computer- Marke sollte am Abend in dem großen Festsaal stattfinden (Bild oben und re.).



Diesmal gaben Stargäste Al Bano und Romina Power eine Show-Darbietung, die wir in Ruhe verfolgen konnten.

Al Bano und Romina hatten ihre eigene Band dabei.

8805-4998 Zum Glück hatte ich diesmal vier Tage Zeit bis zum nächsten Einsatz, sodaß ich am ersten Tag Florenz besuchte. Am Abend traf ich dann in Bibione ein, wo ich zwei Übernachtungen nahm.

Tags darauf reiste ich nach Wien, nahm mir ein Zimmer und verbrachte den Abend im Heurigen.

Ich hatte nie damit gerechnet, noch einmal im kaiserlichen Festsaal der Wiener Hofburg auftreten zu können, nun war es im Rahmen des Donaufestivals doch noch passiert.

Dieser Barock-Saal, mit seinen Wand- und Decken- Gemälden, den goldenen Ornamenten, war außergewöhnlich.

Wenn man an den majestätischen, marmornen Treppenaufgang mit den künstlerischen Skulpturen zurückdenkt, unbeschreiblich.

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Vier Tage frei.
Zeit, noch einen Tag in Wien zu verbringen, dann ging es weiter.



Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski, in München. Hier waren wir nicht oft. Dies war erst unser zweiter Auftritt in diesem Haus.



Stargast des Abends war Joan Orleans mit ihrer kräftigen Stimme. Wir begleiteten sie souverän wie immer.

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Tags darauf ging es nach Salzburg, was eine kurze Fahrt, einen sogenannten Katzensprung bedeutete. Wie angenehm.



Unser erster Auftritt in der Mozart- Stadt, auf dem Gelände des Schlosses Hellbrunn.



In einem Seitenhof war ein Festzelt aufgebaut, für die Gala einer japanischen Automarke. Als Zweitband war ein Trio eingeladen, ich glaube das Trio nannte sich Farandole?

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Dreizehn Tage danach fuhr ich nach Kiel, wir hatten eine Gala im Hotel Maritim zu spielen.



Die Veranstaltung des Abends galt einer pharmazeutischen Marke.



Ich übernachtete in der Pension, die ich immer in Anspruch nahm, wenn ich in Kiel war.

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Eine Woche war vergangen, nach der ich in Zürich eintraf.



Der Auftritt im Luxushotel Baur-au-lac galt dem Lions-Club.



Stargast des Abends war Dunja Rajter, die wir begleiteten.



Es war neun Jahre her, daß ich Dunja in Travemünde begleitet hatte und es war immer schön, wenn man Kollegen wiedertraf.

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Fünf Tage Pause, danach fuhr ich nach Montreux, diesmal ins Hotel Le Palace, Montreux.



"Viele Jahre habe ich versucht, in dieses Hotel zu kommen", sagte unser Bandleader, "nun sind wir endlich drin".

Und wenn ich mich nicht irre, kostete die Nichterfüllung eines Songwunsches die Band jegliches künftige Re-Engagement.



Als Star des Abends begleiteten wir die schwarze Top-Sängerin aus USA Joan Faulkner.

8806-5042 Am Abend darauf traten wir in einem Festzelt in Pöcking am Starnberger See auf.



Gefeiert wurde die Hochzeit des Sohnes eines bayerischen Industriellen.
Es war eine beeindruckende Feier. Für das Catering sorgte die Firma Käfer.



Nach dem Festabend war mein Schlüsselbund (Auto und Wohnung) verschwunden, verloren. Die Lösung des Problems kostete mich viele lange Stunden. Spätnachmittags fiel ich dann todmüde ins Bett.

Den verlorenen Schlüssel fand ich beim nächsten Auftritt, eingeklemmt in einem meiner Bühnenschuhe.

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Nach einer Woche trafen wir uns in Zürich wieder. Auf dem Münsterhof fand das Zürcher-Seenacht-Fäscht statt, wir spielten zwei Tage.



Ein Stadtfest mit vielen Ständen, ein schöner Jahrmarkt sozusagen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und erlebten zwei tolle Tage.



Danach hatte ich zwölf Tage frei.

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Der Sommer führte uns nach Grömitz an die Ostsee, wo wir für sechzehn Tage wieder in der Strandhalle gastierten. Eine wunderbare Zeit, ohne reisen zu müssen.



Das erste Wochenende gab Rudi Carell Starauftritte mit Ausschnitten aus seinen Fernsehshows. Es war schön, ihn persönlich kennenzulernen.



Am folgenden Wochenende traten die Original Los Paraguayos auf, eine Legende. Drei der älteren Herren waren noch Original, die zwei fehlenden (wahrscheinlich nicht mehr unter uns weilenden) waren durch jüngere Musiker ersetzt worden.

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Ich verbrachte die nächsten fünf Tage zu Hause und traf mich danach mit den Kollegen in Gummersbach.



Anlaß des Auftritts war der Polter- Abend eines Junggesellen.



Das feuchtfröhliche Fest verlief in der Schützenhalle des Ortes Gummersbach.

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Es folgten zwei weitere freie Wochen, ohne Auftritt, bevor ich Travemünde an der Ostsee ansteuerte.



Im großen Saal des Hotels Maritim fand der Festabend einer großen Versicherungs- Gesellschaft statt.

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Gleich am nächsten Tag ging es weiter. Ich fuhr vormittags los und traf nach einigen Stunden im Kurhaus, Baden-Baden ein.



Ich war zwar bereits vor neun Jahren einmal hier gewesen, ein Auftritt in diesem traditionsreichen Haus war aber jedesmal ein Erlebnis.

Dieses Jahr hatte ich nun sogar zweimal die Ehre, hier zu gastieren.



Wir teilten die Bühne mit dem Roland Baker Sextett, mit dem wir oft bei Galas zusammenarbeiteten.

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Ein Höhepunkt folgte sechs Tage darauf im Hotel Hamburg Plaza, in dem wir die Miss-Germany Wahl musikalisch untermalten.

Zur Conference von Petra Schürmann wetteiferten die zwölf Schönsten um den ersten Platz.

Als Stargäste begleiteten wir Musical-Star Gaye McFarlane, sowie (Yesterday man) Chris Andrews. Ob er mir wohl ein Autogramm geben würde? "Oh, mein Gepäck ist am Flugplatz nicht angekommen, habe kein Foto dabei. Gib mir Deine Adresse, ich schicke Dir eins".

Auf die Autogrammkarte warte ich bis heute.

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Zehn Tage ohne Auftritt zu Hause, am elften traf die Band wieder zusammen.




Diesmal im Gasthaus "Zur Einkehr" in
München-Grünwald.




Wir spielten die Gala für eine namhafte Multimedia Marke.

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Am folgenden Tag stand eine Gala für eine große Computer-Marke an.



Dazu trafen wir uns im Hotel Intercontinental in Berlin.



Nachmittags Probe mit Harald Juhnke, dessen Show wir abends begleiteten. Er verstand es jedesmal, sein Publikum zu begeistern.

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Der folgende Tag führte mich in das Privat-Anwesen eines bekannten Praline- Herstellers in Berlin.



Der Gastgeber feierte ein Firmen-Jubiläum mit Freunden und Familie, das Catering wurde von der Firma Käfer gestellt.



Mit unserer musikalischen Begleitung trat als Stargast "Rocker" Peter Kraus auf.

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Der Berliner Confisserie-Unternehmer feierte das Jubiläum am drauffolgenden Tage auch noch mit seinem Personal.



Zu diesem Zweck war auf dem Firmen- Gelände ein Festzelt aufgebaut, in dem wir aufspielten.



Diesmal begleiteten wir Jürgen Marcus mit seiner kräftigen, glockenklaren Stimme. Er hätte mehr Erfolg im Leben verdient, was für ein brillianter Sänger.

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Am zweien Tag danach traf ich in Interlaken ein, einer Stadt, umgeben von den höchsten Gipfeln der Schweizer Alpen, ein herrlicher Anblick.




Unser Treffpunkt, der Kursaal Interlaken, lag inmitten eines prachvollen Kurparks. Alleine diese optischen Eindrücke waren
unbeschreiblich. Und der Kursaal, in dem wir auftraten, eine richtige Augenweide.

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Am Tag darauf fuhr ich nach Luzern, wo wir am Abend eine weitere Gala hatten.



Tagsüber trafen wir uns mit einem ehemaligen Musiker der Band, der nun schon seit Jahren in Luzern wohnte.



Diese Gala erfolgte im Kongresshaus Luzern für die Benzin-Marke Esso.



Als Stargast trat Costa Cordalis mit seinen eigenen Musikern auf.

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Der nächste Auftritt sollte wieder in München erfolgen.



Zum besprochenen Zeitpunkt traf ich die Kollegen in der Torggelstube, im Gebäude neben dem Hofbräuhaus.



Wir hatten vor einem Jahr erstmalig hier gastiert, dies war nun unser zweiter Auftritt in dieser Räumlichkeit.

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Eine Woche darauf folgte eine weitere Gala in München.




Diesmal im alten Messegelände, das heute nicht mehr existiert, nachdem die neue Messe in Riem gebaut wurde.



Wir traten im Hauptrestaurant Süd auf.

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Es war wirklich unglaublich. Überall, wo wir auftraten, bekamen wir kurz darauf ein Re-, oder Folge-Engagement.


Fünf Tage nach München sollten wir im Sporting-Club, Monte Carlo aufspielen. Ich reiste einen Tag früher an, wir hatten diesmal Zimmer frei. Das Casino besuchte ich dieses Mal nicht.


Wir spielten den Gala-Abend für eine bekannte Computer-Marke, Stargast war Marlene Charell, die wir schon des Öfteren bei Galas angetroffen hatten.


In Monte Carlo erwartete uns diesmal etwas Unangenehmes.

Der Bandleader eröffnete uns, daß der Keyboarder nun definitiv ausgetauscht würde. Sein Platz sollte von einem Kollegen besetzt werden, mit dem er vor vielen Jahren zusammengespielt hatte. Die Wahl des älteren Musikers, der in Zukunft wahrscheinlich in allen Bereichen mitdiktieren würde, gefiel uns allen wenig. Wir teilten dies dem Bandleader mit, dessen Entgegnung: "Wem dies nicht paßt, der kann auch gleich gehen", die Sache eskalieren ließ.

Näheres zu dem Vorfall und deren Folgen im Anschluß. Vorerst jedoch ging es ganz normal weiter, der neue Keyboarder war nun bei jedem Auftritt als Zuhörer dabei.



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Von Monte Carlo fuhr ich nach Zürich, wo ich ein Quartier mietete.
Am zweiten Tag trafen wir hier zu unserem nächsten Auftrag zusammen.


Der Gala-Abend wurde im "Zunfthaus zur Meisen" zelebriert, einer äußerst sehenswerten Location, mit reichem Interieur, am Münsterhof-Platz im Züricher Stadtzentrum.


Von hier ging es kurz nach Hause, um zwei Tage später nach Frankreich zu fahren.

In Paris hatten wir freie Logis für vier Tage, was mir die Gelegenheit gab, Paris ein wenig zu erkunden, inklusive Drink in einem namhaften Straßencafé.

8810-5118 Unser Auftritt erfolgte am dritten Tag in einem der ganz großen alten Hotels der Stadt, in unmittelbarer Nähe des schönen Opernhauses, im Hotel Paris Le Grand.

Der Salle Opera, in dem wir auftraten, war eine beeindruckende Räumlichkeit.


Eine Revue-Vorstellung in den Follies Bergére mußte auch sein. Die mit Mühe und Not gerade noch erhaschte Restkarte verbannte mich in den hintersten Winkel des Balkons.

Die Sitze waren sehr schmal, Gottseidank hatte ich einen Platz am Durchgang, sonst wäre ich elendiglich eingeklemmt gewesen.

So fand ich gerade noch mit einer Backe Platz auf meinem Sitz. Unbequem, aber macht nichts, ich sah die Show, dabeisein ist alles.

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Wir hatten kurzfristig eine Gala bekommen, die wir auf Grund der kürzlichen Debatten in der Band (ohne Bandleader) annahmen.



Seit Paris war eine Woche vergangen. Wir spielten den Abend ohne Bandleader im Münchner Hotel Sheraton, für eine große bayerische Automarke.



Dies gab uns die Chance, die Qualität der Band auszuloten, es war sozusagen eine Feuertaufe. Wir schnitten sehr gut ab.

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Den folgenden Abend traten wir wieder in Bad Alexandersbad, im gleichnamigen Hotel auf.



Mit dem Festabend wurde die Hochzeit einer namhaften Persönlichkeit gefeiert.



In dieser Ortschaft hatte ich nie übernachtet, so fuhr ich auch diesen Abend nach dem Auftritt wieder nach Hause, wo ich nach dreieinhalb Stunden eintraf.

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Fünf Tage hatte ich frei gehabt, am sechsten Tag fand ich mich in Bonn ein.



Wir sollten das Publikum für ein jährlich wiederkehrendes Fest unterhalten. Dies fand im Hotel Pullman-Königshof statt.



An diesem Abend begleiteten wir den Starauftritt von Joan Orleans, mit der die Zusammenarbeit immer viel Spaß bereitete.

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Eine Woche verging, bis sich die Band wieder in Berlin traf.



Das Ziel der diesmaligen Gala war das Hotel Berlin in Berlin. Der Anlaß war ein Fest der Pensionisten eines großen, bekannten Computer-Konzerns.



Ich hatte ein Zimmer in Berlin gemietet und übernachtete.

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Der nächste Tag hielt für uns eine weitere Veranstaltung in Berlin bereit.



Wir fanden uns spätnachmittags in Mariendorf ein, wo wir in der Trabrennbahn Mariendorf auftreten sollten.



Das nächste Engagement sollte eine Woche auf sich warten lassen, die ich wieder zu Hause verbrachte.

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Nach besagter Woche traf ich in Obertshausen ein, in der Nähe Frankfurts, eigentlich in der Nähe Offenburgs. Wir spielten den Abend im Bürgerhaus.





Sechs Tage später war ich wieder in Berlin, wo wir im Festzentrum Trabrennbahn Mariendorf einen Abend lang auftraten (Bild re.).

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Der folgende Tag brachte mich nach Ulm. Das Jubiläum einer Versicherungsgesellschaft sollte in der Donauhalle stattfinden.



Als Stargast war Ramona anwesend, die wir abends begleiteten.

Ramona war früher Sängerin des Trios "Silver Convention", die mit "Fly, Robin, Fly" einen internationalen Hit gelandet hatte. Sie hatten es immerhin in die US Charts geschafft, ein nicht unbeachtlicher Erfolg.


Außerdem waren die Ward-Brothers dabei, die wir ebenfalls musikalisch unterstützten.

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Drei Tage danach stand wieder ein besonderer Auftrittsort auf dem Plan.



Wir traten im Schloß Schwetzingen auf, im dortigen nördlichen Zirkelbau, für eine große Stuttgarter Automarke.



Leider nahm ich mir nicht die Zeit, das prachtvolle Schloß mit seinen zugehörigen Park-Anlagen eingehend zu besichtigen. Ich wollte dies irgendwann nachholen, ist noch nicht geschehen.

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Vier Tage darauf folgte wieder eine größere Veranstaltung. Dazu begab ich mich nach Berlin, in das ICC (International Congress Center).



Veranstalter war der Arbeiter Samariter Bund.

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Eine Woche war seit Berlin vergangen, diesmal befand ich mich in Dortmund, am Bootshaus Westerholz.



Wir spielten den Abend im Bootshaus für den RC Hansa Dortmund, der in diesem Jahr Weltmeister geworden war.



Als Stargast des Abends begleiteten wir Joan Orleans mit ihrer Show.

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Nach weiteren drei Tagen war ich in Mainz eingetroffen.



An diesem Abend war die Rheingoldhalle wieder unser Ziel. Auch wenn sich die Auftritte in solchen Häusern mehrten, es war doch immer wieder etwas ganz Besonderes.



Der Abend galt einer großen französischen Automarke.






8811-5184 Als Conferencier und Entertainer war Rudi Carell engagiert gewesen.



Die Bühne teilten wir mit der Pepe Lienhard Band, die als Höhepunkt des Abends Udo Jürgens begleitete.



Daß Pepe Lienhard immer Udo´s Begleitband war, braucht man hier wahrscheinlich nicht anführen.



Mittlerweile kannte man alle Säle und Hallen, kein Suchen mehr. Man ging einfach zum Auftritt und traf Mitarbeiter, Kollegen, Stars, als wäre man am Arbeitsplatz.

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Berlin stand drei Tage später auf dem Fahrplan. Der Auftritt erfolgte in der Trabrennbahn Mariendorf.





Der folgende Tag führte mich nach Bad Nauheim, im dortigen Kurhaus-Saal traten wir für einen Sportverein auf (Bild re.).

Zu diesem Fest begleiteten wir Wilma Reading.

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Den folgenden Tagen fuhr ich nach Hause. Zwei Tage nutzte ich zur Erholung. Am vierten Tag fuhr ich morgens los.



Ich traf nachmittags in Luzern am
Vierwaldstätter See ein.



Am Abend traten wir im Kongresshaus Luzern für eine schweizerische Gesellschaft auf.

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Am zweiten darauffolgenden Tag ging es nach Stuttgart.



Im Hotel SI (Stuttgart International) gastierten wir zwar nicht so häufig, aber doch immer wieder.



Der Abend galt einer Firma mit dem bekannten Namen Brunata.

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Seit Stuttgart waren sechs Tage vergangen.



Ich hatte mich in Düsseldorf eingefunden, wo wir einen Abend im Hotel Hilton auftraten. Der Festabend galt einer bekannten Computer Firma.

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Nach der Übernachtung in Düsseldorf ging es nach Frankfurt was eine angenehm kurze Fahrtstrecke bedeutete.



Im Hotel Intercontinental Frankfurt waren wir erst einmal gewesen, es war schön, wieder hierher zurück zu kommen.



Der Veranstalter hieß diesmal Visa Card.

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Das Jahr ging dem Ende zu, zum Ausklang folgte die jährliche Tour durch die Schweizer Alpen.



Wie gewohnt, war die erste Station unserer Reise am 27.Dezember in Saanen/Gstaad, das Hotel Steigenberger.



In diesem Jahr gab es wenig Schnee, somit war die Anfahrt unproblematisch. Ich übernachtete in "meiner" Pension.

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Nach dem Frühstück unternahm ich die weite Fahrt nach Davos, die auf Grund der Schneelage auch locker ablief.



Am Abend des 28.Dez. spielten wir in Davos, im Steigenberger Hotel Belvedere, diesmal unter dem Motto "Brasil".



Übernachtung in einer Pension, die ich immer wählte, wenn ich in Davos war.

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Von Davos nach St. Moritz war es nicht so weit und die Fahrt war kurzweilig. Wegen der guten Straßensituation konnte ich diesmal auch Berge, Wälder und Landschaft genießen, was in früheren Jahren kaum möglich war.

Auf einer Strecke, wo andere Autofahrer massenhaft im Schnee hängen blieben, mußte man schon alle Konzentration aufwenden, um sein Ziel mit dem Auto (Sommerreifen) sicher zu erreichen.




Wir traten den Abend des 29.Dezember im Hotel Suvrettahaus auf.



Ich übernachtete in einem preisgünstigen Gästehaus und fuhr am folgenden Tag weiter.

Mein Ziel war Zürich, wo ich mich einmietete und einen freien Abend verbrachte.

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Nachdem wir im vorigen Jahr die Sylvester-Gala woanders gespielt hatten, sollten wir den diesjährigen Jahreswechsel wieder im Hotel Novapark, Zürich zelebrieren.



Auch dieses Jahr war ungemein erfolgreich verlaufen, in diesem Sinne vollzogen wir auch den Jahresausklang.



Im Hotel Novapark hatten wir immer Zimmer frei. Ich übernachtete, nahm nach kurzem Schlaf an dem Brunch teil und begann das neue Jahr mit einer gemütlichen Heimfahrt.

Der Erfolg dieser Band kam sicher nicht von ungefähr. Ich muß neidlos zugeben, daß ich einen besseren Conferencier und Showman als unseren Bandleader bei Bands unserer Klasse nie gesehen habe. Zudem er seine Intrumente Alt-, Tenor-Saxophon, Klarinette, Querflöte erstklassig beherrschte und außerdem ein hervorragender Sänger war. Er spielte gut Mundharmonika, und mit dem plumpen Tambourine konnte er eine Samba in nie geahnter Fertigkeit begleiten, nicht zu vergessen die karibische Steeldrum, die er tanzend perfekt bediente.

Das anspruchsvolle, ausgewogene Repertoire, eine spritzig-unterhaltsame Mitternachts-Show und eine erstklassige Bühnengarderobe rundeten neben einigen weiteren "Prinzipien" das Konzept des Erfolges ab.


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